Autor Thema: Obstbäuerinnen, wo seid ihr?  (Gelesen 67827 mal)

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Offline KatharinaTopic starter

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Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« am: 30.01.03, 15:30 »
Hallo ihr alle

um einen Ausgleich zu den Bäuerinnen mit Viehhaltung zu schaffen, möchte ich ein neues Thema eröffnen *wink zu Barbara*

Ich bin aus Rheinhessen zwischen Mainz und Ingelheim und wir bauen in erster Linie Obst an.
Wir haben fast alle Sorten heimisches Obst, angefangen mit Süßkirschen, Sauerkirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Mirabellen, Pflaumen, Zwetschen, Birnen und Äpfel.

Wir bauen hier kontrolliert integriert an und seit letztem Jahr machen wir auch bei dem neuen Qualitätssicherungssystem mit.
Unser Obst liefern wir zum größten Teil in die Markthalle, einen kleinen Teil vermarkten wir direkt ab Hof.

Wie ist es bei euch, baut ihr biologisch, integriert oder auf herkömmliche Art an?
Welche Sorten werden bei euch angebaut und wie vermarktet ihr euer Obst?

Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch 8)

Lieben Gruß :D :D
Katharina
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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moni

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #1 am: 30.01.03, 15:57 »
Unser Bad Feilnbach wird auch das "bayrische Meran" geannt, da wir direkt im Tal des Wendelsteins liegen und deswegen ein mildes und geschütztes Klima herrscht.

Bei uns hat fast jeder Bauer auch einen Obstgarten.
Wir persönlich natürlich auch.

Vorwiegend werden in unserer Gegend Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen verkauft, alle eigentlich auf dem Hof. Einen Markt haben wir  direkt in unserer Nähe nicht.

Doch wir haben einmal im Jahr den Apfelmarkt, er ist meist Anfang Oktober Freitag bis Sonntag. Dort wird heimisches Obst, Schnäpse, Marmeladen, Honig, Handarbeiten, Stoffe (an alle die ein richtiges! Dirndl wollen ;) ;)) usw. verkauft.
Allerdings ist die STandgebühr nicht ganz billig, es muß sich also schon rentieren.

Da fällt mir grad ein, man könnte ja mal im Rahmen des Apfelmarktes ein OBERBAYERN-TREFFEN organisieren.
;D ;D

Hab noch eine Frage: Welche Erfahrungen habt ihr mit Aprikosenbäumen? Werden  die frei gepflanzt oder als Spalier an Hauswand?
Apriosen sind doch etwas frostempfindlich, oder? Was habt ihr bei euch für Winter?

Möchte nämlich auch sooo gerne ein paar Arikosenbäumchen! ;)

Offline KatharinaTopic starter

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #2 am: 30.01.03, 16:15 »
Hallo Moni,

du hast recht, Aprikosen sind sehr frostempfindlich.
Wir können sie hier bei uns auch nur in einer ganz geschützten relativ frostfreien Lage anbauen.

Besonders die Spätfröste können den Blüten schaden und das gibt dann den Ertragsausfall.
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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moni

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #3 am: 30.01.03, 18:31 »
Zum Thema Schneiden der Obstbäume: Wir lassen unsere Bäume jedes Jahr schneiden, meist im Frühjahr, bevor sie austreiben. Regelmäßiger Schnitt ist ganz wichtig für den Ertrag und beeinflußt auch die Größe der Früchte.
Extra düngen tun wir nicht, aber es sind den ganzen Sommer unsere Kühe dort auf der Weide, die düngen dann automatisch. Außerdem wird der Obstgarten öfter gemulcht.
Spritzen tun wir gar nicht, da wir in unserer Gegend chemiefreies Obst produzieren. Gegen den Apfelwickler haben wir jetzt einige Jahre lang Pherompnfallen ausprobiert.
Leider hasute bei uns letztes Jahr der Feuerbrand ziemlich stark und einige Bäume sind schwer beschädigt.
Mal sehen...

Liebe Grüße
Moni

Offline KatharinaTopic starter

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #4 am: 31.01.03, 21:57 »

Hat man mit Pfirsichen und Nektarinen, bzw. Aprikosen eine Chance gegen die Kräuselkrankheit?
maria


Ja, es ist nur sehr aufwändig.
Man muss gleich im Januar mit der Behandlung mit einem Kupferpräparat beginnen und zwar immer, wenn es etwas wärmer wird.
Bei  feuchter Witterung und Temperaturen zwischen 5 und 10°C beginnt sich die Knospe zu öffnen.

Durch Regenfälle wird das Mittel immer wieder abgewaschen und muss deshalb regelmässig bei jedem kleinen Wachstumsschub wieder gespritzt werden. Das heisst in der Regel im Januar und Februar 2-4mal.
Diese Behandlungen sind ganz wichtig!

Man muss die Bäume sehr gut einnässen, dass heisst, dass man auf 1 ha 1000 l Wasser aufbringen muss bei einer Kronenhöhe von 2 Metern.
Als Mittel verwendet man abwechselnd
    Funguran (4,5 kg / ha) und
    Delan (0,5 l / ha).

Ab Ende Februar kann man Euparen (1,5 kg / ha) spritzen, da dieses Mittel als einzigstes in die Blüte gebracht werden kann.
1 bis 2 Behandlungen im März bis zum Ende der Blüte reichen zur Behandlung gegen die Kräuselkrankheit.


Bei Aprikosen ist allerdings in der Blütezeit (ab Beginn weise Knospe bis abgehende Blüte) eine Behandlung gegen Monilia bei feuchter Witterung im Abstand von 3 bis 5 Tagen unbedingt notwendig.
Dafür nimmt man Teldor (0,1%ig)  


Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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Offline KatharinaTopic starter

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #5 am: 02.02.03, 13:44 »
Hallo ihr alle,

Zitat
Kann man in geschützter Lage mit Pfirsichen, Nektarinen im Freiland versuche machen, bisher sind diese Bäume als Wandspalierbäume doch realtiv geschützt bei uns.
Wann sind Pfirsiche, Nektarinen und Aprikose frostempfindlich?

Ich weiss nicht, wie frostig es bei euch ist.
Diese Obstarten vertragen alle keine Spätfröste. Die Blütenknospen sind sehr frostempfindlich, sobald sie sich leicht öffnen.
Als Wandspalier sie anzupflanzen, ist eine gute Idee.
Ansonsten solltet ihr darauf achten, dass am Hang der Frost schneller abfliest, im Tal bleibt es länger kalt.

Die Bäume zum Pflanzen sollte man grundsätzlich in einer Markenbaumschule kaufen. Nur da kann man sicher sein, auch die gewünschten Sorten zu bekommen.

Man sollte ausserdem auch nach einem geeigneten Befruchter nachfragen, denn nicht alle Sorten sind selbstbefruchtbar.

Falls ihr Fragen zu einigen Details habt, werd ich gerne meinen Sohn damit löchern  ;D ;D ;D

Liebe Grüße
Katharina
« Letzte Änderung: 02.02.03, 14:43 von Katharina »
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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Offline Marylu

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #6 am: 02.02.03, 15:38 »
hallo Katharina!
wenn ich deinen Beitrag lese läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Äpfel , Kirschen alles mag ich so gern . Wir haben zwar ein paar Obstbäume, aber die tragen nicht jedes Jahr Früchte.
Bei uns ist recht rauhes Klima ( Mittelfranken).
Es gibt auch oft spätfröste.
Schade, dass Du so weit von mir weg Wohnst, sonst hättest Du ne Neukundin. Ich liebe Sauerkirschenmarmelade. Leider nicht jedes Jahr möglich.
Letztes jahr hab ich grad noch ein paar Kilo ergattert.
Lieber Gruß
Marylu


Ist ein Wunsch erfüllt , bekommt er augenblicklich Junge .

Offline Karo

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #7 am: 30.04.03, 13:26 »
Hallo  :D

Ich habe eine Frage zu meinem Kirschbäumchen.
Leider habe ich beim Kauf des Bäumchens(Kordia) nicht darauf geachtet, daß es kein Selbstbefruchter ist.
Nun habe ich gehört, daß man während der Blütezeit an einen Zweig ein Glas Wasser mit wilden Kirschblüten hängen kann, damit die Kirschblüten auf diesen Wege durch die Bienen befruchtet werden können.  Meine Mutter kann sich wage daran erinnern, daß es in einem Fernsehbericht darum ging.  Weiß jemand, ob diese Methode tatsächlich funktioniert, oder ob es besser ist, ich pflanze den dazugehörigen Befruchter? Ein Baum würde mir aber eigentlich reichen .....

Katharina, wir haben uns letztes Jahr im Chat mal über unseren Birnenbaum unterhalten.  Er ist ja schon 10 Jahre alt und hatte noch nie Blüten.  Dieses Jahr hat er an einem einzigen Ast ca. 15 Blüten. Der Rest sieht eigentlich gesund aus, aber da blüht nichts ....

Ich finds einfach schön, daß es hier auch Obstbäuerinnen gibt, die man mit Fragen löchern kann  
;D

Karo

Offline Margit

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #8 am: 30.04.03, 16:52 »
Hallo ,

ich hab ein paar Fragen an die Obstbäuerinnen:
wir haben vor 5 Jahren eine Streuobstwiese angelegt und im letzten Herbst wurden die Blätter der Kirschbäume nach der Ernte ganz braun, wie vertrockenet. Sie sind im Winter auch nicht abgefallen und jetzt sind alle Kirschbäume kaputt .  :(Wir möchten sie gern ersetzten, wissen aber nicht woran das gelegen hat.
Die Apfelbäume bekommen auch einer nach dem anderen so eine Art Krebsgeschüre. Schneidet man das raus, gehts irgenwo ander weiter. Über 2/3 der Bäume ist schon befallen. Wo kommt das her und was kann man dagegen tun?

Viele Grüße
Margit

Offline KatharinaTopic starter

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #9 am: 03.05.03, 22:01 »
Hallo ihr alle  :D
Durch meinen Stress in der Spargelzeit hab ich erst heute abend eure Fragen gelesen. Hab mir dann gleich meinen Sohn gegriffen und ihn ausgefragt.

@Karo  
Als Befruchter für deine Kordia eignen sich besonders gut die Sorten "Schneiders später Knorpel" und "Hedelfinger". Der Blütenzweig im Wasserglas im Baum wäre ein Versuch wert. Aber mach dir nicht zuviel Hoffnungen.
Bei Süßkirschen muss ausser der gleichzeitigen Blütezeit der Sorten auch die genetischen Eigenschaften der Pollen mindestend zu 50% nicht übereinstimmen.

Hast du eine Ahnung, welche Sorte dein Birnbaum ist? Ist er starkwachsend (steile Triebe) oder schwachwüchsig? Im Prinzip ist es so, dass Birnen meist auch einen Fremdbefruchter brauchen.

@ Margit  
Deine Bäume haben eine Pilzkrankheit, die in den letzten 5 Jahren in Mitteleuropa verstärkt wieder aufkommt. Sie heisst "Gnomonia". Sie befällt nur Süßkirschen und Erdbeeren. Frühreifende Süßkirschensorten werden verstärkt befallen.

Möglich ist eine chemische Bekämpfung vor der Blüte und nach der Ernte mit "Flint" oder mit "Folicur EM". Beide Mittel haben eine sehr gute (die beste!) Wirkung. Sie sind aber nicht in allen Bundesländern zugelassen.
Ein überall zugelassenes Mittel, das nach der Blüte eingesetzt wird, ist "Systane 20 EW".
Am besten wendest du dich an einen Pflanzenschutzberater in deinem Kreis.
Über diese Krankheit liegen nicht so viele Erfahrungen vor. Blätter übertragend die Krankheit und sollten vom Acker entfernt werden. Falls du dort Süßkirschbäume nachsetzt, achte auf die regelmäßigen Spritzungen.

Den Krebs an den Apfelbäumen bekämpfst du im Herbst nach der Ernte und bei Blattfall mit Grün-Kupferpräparaten wie z.B. "Funguran" oder "Malvin", am besten zweimal. Immer dann, wenn Wunden an den Bäumen entstehen, also beim Ernten und bei Blattfall und es gleichzeitig feuchte Witterung ist, können die Bäume infiziert werden. Alternativ dazu kann man die Geschwüre großzügig ausschneiden und mit Wundverschlussmittel zuschmieren. Auch im biologischen Anbau wird Kupfer eingesetzt.
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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Offline Karo

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #10 am: 06.05.03, 15:14 »
Hallo Katharina,

danke für Deine Antwort.
Ich wußte jetzt nicht, daß ein Birnbaum in der Regel auch einen Fremdbefruchter braucht.  Leider weiß ich auch die Sorte von unserem Baum nicht. Der Baum selber ist ziemlich starkwachsend. Sollten wir ihn im Herbst mal ziemlich zurückschneiden? Blüten müßte er ja normal auf jeden Fall bekommen, ob Befruchter da ist, oder nicht. Aber da kommt kaum was.
Mit meinem Kirschbäumchen bin ich noch am Überlegen, was ich mache. Eine wilde Kirsche wäre in der Nähe. Könnte auch einen ca. schon 1m hohen Ableger für meinen Garten haben. Schade wär´s natürlich, wenn trotzdem keine Kirschen wachsen würden. Deshalb habe ich mich jetzt auch mal nach einem Hedelfinger umgeschaut. Gab´s leider nur noch als Baum.  Ein Busch wäre mir jetzt lieber.  (wo doch bei uns alle Höhenangst haben  :-\) Ist schon immer Drama genug, wenn man im Herbst was zurückschneiden soll)

Liebe Grüße
Karo

Offline KatharinaTopic starter

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #11 am: 07.11.03, 22:39 »
schubs mal wieder vor

Jetzt ist die ideale Zeit zum Obstbäume setzen.

Warum?
Weil die Bäume jetzt von alleine ihr Laub verlieren, und somit abgeschlossen haben. Die Blätter ziehen kein Wasser mehr aus den Zweigen.

Pflanzt ihr dieses Jahr auch?
Welche Sorten nehmt ihr für euren Hausgarten?
 
Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

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Offline Freya

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #12 am: 08.11.03, 00:30 »
Hallo Uta,

gut daß Du mir das sagst. Hätte nicht mehr dran gedacht *keine Ahnung hab* ..

Ich hab schon 2 x einen Apfelbaum gepflanzt..... den ersten hat der Rehbock zerfleddert und der 2. ist nach unzähligen Eimern Wasser schleppen einfach eingegangen.  :( >:( ... aber er hatte 3 Pfosten und einen Zaun drum rum  8) 8) :)

Gib mir doch mal nen Tip, welche Sorte ich nehmen soll  ???

Wir haben noch auf dem Hof zwei bestimmt schon 100 jährige, riesige Obstbäume, wo aber jedes Jahr Äste abbrechen. Der eine sind so gelbe Frühäpfel  und der andere.... das wär was. Das sind Renetten. Die kann man unheimlich gut lagern und die haben oft schon bis Ostern gehalten.  :D

Solche Äpfel mag ich, aber die letzen 2 Jahre war fast kein Ertrag mehr. Wir brauchen die Äpfel ja nur für uns. Zum Backen und Pressen....

Der neue Apfelbaum sollte dann auf die kleine Wiese, neben dem Garten....  ;)
Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

liebe Grüße
Freya

Werner

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #13 am: 08.11.03, 07:32 »
Hallo,

stimmt es das man Obstbäume gleicher Sorte bzw. Art nicht auf den gleichen Platz setzen soll auf dem man einen gerodet hat ?

Wieso ?

Wo gibt es denn gute Schnittliteratur für Obsgehölze?
« Letzte Änderung: 08.11.03, 07:33 von Werner »

Dorothee

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Re:Obstbäuerinnen, wo seid ihr?
« Antwort #14 am: 08.11.03, 09:30 »
Zitat
stimmt es das man Obstbäume gleicher Sorte bzw. Art nicht auf den gleichen Platz setzen soll auf dem man einen gerodet hat ?

Es kann nicht stimmen, sonst würden wir Intensivobstbauern ja gar nix mehr ernten. Hier wird alle 12-18 Jahre gerodet und neu angelegt....selbe Art, selber Platz, ab und an ändert sich wegen des Geschmacks der Verbraucher die Sorte, aber nicht immer.
Einen Baum richtig zu schneiden ist eine kleine Wissenschaft für sich. Empfehlen täte ich dir einen Samstag zu opfern und über die Volkshochschule oder ähnliche Einrichtungen einen Schnittkurs zu besuchen.

Gib mal bei google.de Obstbaumschnitt ein.....da findest du eine Auswahl an guter Literatur.

 


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