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Autor Thema: "gewichene Erben" und Geschwister am Hof...  (Gelesen 17823 mal)
fanni
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« Antwort #60 am: 13.07.07, 15:19 »

Maggie,

ich finde du hast einen sehr guten Vorschlag gemacht, und da stecken gute Gedanken dahinter. Die Freundin/Frau des Hofübernehmers ist nicht die Köchin für den Bruder. Und denk mal nach, die Verbindungen auf einem Hof sind ja sowieso schon eng und grade beim Essen wollen die zwei Jungen oder dann auchmal als junge Familie für sich sein. Ist ja schon schön für ihn (also den kleinen Bruder), wenn er das Zimmer weiter haben kann. Und wie lange, das muss ja dann auch noch ausgemacht werden.


Fanni
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Herzliche Grüße von Fanni
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #61 am: 13.07.07, 22:57 »

  so habe ich mir es auch gedacht -

und oft mag er sich ja nicht aus dem bett erheben zum essen -
wenn man abends soo spät weg geht, kommt er ja auch am morgen oft erst wieder wenn wir bereits im stall sind...

ist gerade eben weggefahren .... Shocked
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margrith  us der schwiiz
Trudi
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #62 am: 14.07.07, 10:38 »

Hallo Maggie,

 Warum möchte dein Sohn nicht bei euch wohnen und essen.Früher oder später gibt es
 doch Probleme .Sich in eine neue Familie einleben ist für eine junge Frau auch nicht
 einfach.
 Ist aber nur ein Vorschlag von mir.

   Trudi.
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #63 am: 14.07.07, 11:16 »

hallo trudi,
er würde nur so alle 14 tage am wochenende dort "schlafen" -

darum meinte ich auch, essen auf alle fälle bei uns..

und wie lange er noch so oft nach hause kommt ??,
vielleicht braucht er ja schon nächstes frühjahr sein zimmer nicht mal mehr alle 14 tage - dann muss er ja sowiso mal räumen...
da hätte er dann noch sein eigenes zimmer und bei uns drüben würde es ebenauch noch von "andern gästen" benutzt -
darum den vorschlag... -

ich hätte mich auch noch nirgends dazu geäussert und mal abgewartet was die 3 miteinander abmachen, aber da meine schwester mich so als glucke hinstellte, weil ich fand, zum essen könnte er zu uns rüberkommen, wollte ich mal eure meinungen hören....
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margrith  us der schwiiz
Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #64 am: 14.07.07, 12:17 »

ein rasches hallo in die runde,

ganz ehrlich, ich würde auf vollkommen getrennte wege bestehen an der stelle der schwägerin in spe. alles andere führt irgendwann zu knatsch, der eigentlich vermieden werden kann.

ich weiss ehrlich gesagt nicht, warum man sich bei landwirts so schwer tut, dass irgendwann mal getrennte wege zwischen eltern und kindern und unter geschwistern anstehen. *ich weiss, dass es leichter gesagt als getan ist... lächel und zwinker*

allein schon die tatsache, dass die jungs unterschiedliche tagesrhythmen haben, kommt es früher oder später zu spannungen.

ganz ehrlich, ich fände es nicht gerade prickelnd, wenn ich regelmässig besuch habe, der einen sehr eigenen rhythmus hat und in meinem alltag integriert ist... was ja so bei feriengästen nicht der fall ist.

das hat nix damit zu tun, dass man sich nicht mag und schätzt oder mal gemeinsam um den block zieht, aber eine gewisse räumliche und wirtschaftliche trennung tut immer ganz gut.... Cheesy Cheesy Cheesy

liebe grüße anja

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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #65 am: 14.07.07, 14:48 »

hallo anja,
ich glaube, diese mail müsste ich meiner schwester um die nase streichen....

danke.... dass ihr so ehrlich seid...
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margrith  us der schwiiz
regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #66 am: 14.07.07, 16:26 »

Margrith, du schreibst doch, dass im Dackstock 3 Zi + Dusche/Lavabo sind.

Ich würde deinem Jüngsten einen andern Vorschlag machen: Ein 1- oder 2-Platten-Rechaud (2 Platten Fr. 100.-) und einen kleinen Kühlschrank kaufen, etwas Geschirr hast du sicher übrig.
Dann kann er sich mal selber etwas machen (Ravioli, Spaghetti, Suppe) und hat gekühlte Getränke in Reichweite (falls er sich welche besorgt) ohne den Kühlschrank des Bruders und der Schwägerin zu benutzen.

Ansonsten essen bei euch oder wo auch immer, nach Absprache.

Ich denke, ob und wieviel Miete er dem Bruder für die Benutzung der Räume bezahlt, sollen die Jungen selber aushandeln.
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Tschüss zäme
regi
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #67 am: 14.07.07, 18:17 »

liebe regi,
glaub mir, er würde sich nichts kochen, da er ja nur zum schlafen hier ist -

dass er sich nicht am kühlschrank hier bedienen soll, war mir von anfang an klar...
es geht nur um die "nächte" (ha - morgen - mittag !!!)-

und wie oft das bis in einem jahr ist ??-
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margrith  us der schwiiz
Wendi
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Das Leben ist schööön!


« Antwort #68 am: 23.07.07, 10:07 »

Hallo maggie,

Du suchst ja ehrliche Antworten, deshalb hier meine: Dein Jüngster sollte m. M. nach mit Euch ausziehen.
Wenn er noch nicht komplett selbständig ist, dann ist das "Last " der Eltern und nicht der Geschwister.
Und wenn ich an seinen Rhythmus denke, den die "Schaffer" vom Hof dann hautnah mitkriegen müssen, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Nicht dass ich das schlimm fände, unsere Kinder stehen auch gerne mal später auf (wenn's geht). Aber in Kombination mit dem Hofpaar, das täglich seine Pflichten oft in aller Herrgottsfrühe zu erledigen hat - undenkbar für mich.
Meine erwachsene Schwägerin (damals 41 J.), ledig mit Superjob auswärts und ohne Wohnrecht bei den SE (endete mit 30J.) wurde arbeitslos und nistete sich in ihren alten Räumen (2) bei Mama zuhause wieder ein im Hofhaus. Wir wohnen 100 m daneben. Wir sind für Strom, Heizung, Wasser, teilweise Lebensmittel zuständig.
Während der ganzen Zeit (ca. 1 J.) hat sie auf dem Hof keinen Finger gerührt, lag bis spätvormittags im Bett, flog dann zu "wichtigen Terminen" aus, um nicht mit Oma kochen zu müssen. An einen Geldausgleich nicht zu denken! Die Wäsche wurde auch wieder von Oma gemacht. Und wenn SM uns wie üblich auf dem Hof half, dann am besten heimlich! Wir dagegen mußten morgens um 5:30 Uhr unter ihrem Fenster vorbei in den Stall. Also mein Blutdruck war da morgens schon auf 180 !!
Würde ich unserem Sohn niemals zumuten. Wenn er den Hof übernimmt, dann ohne Anhang von Geschwistern, die alle beide eine gute Ausbildung bekommen und sonst auch noch was.

Einmal muß Euer Junior ja ausziehen, warum dann nicht gleich?
Und essen nur bei Muttern. Ich würde nicht mal die junge Frau fragen. Was soll sie denn antworten? Ich trau mich heute noch nicht zu sagen, was mir am Verhalten von meinen Schwagern und meiner Schwägerin nicht gefällt und habe selbst 3 erwachsene Kinder.

Vielleicht haben die beiden Jungen auch was vor mit den Räumen und lassen es nur noch nicht raus!

Viele Grüße
Wendi
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Landwirtschaft aus Leidenschaft
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #69 am: 23.07.07, 12:15 »

danke wendi,
sollte er wirklich nochmals ganz zurückkommen wollen - dann nur bei uns drüben - das ist mir vollkommen klar...

aber so gut kenne ich ihn, dass er sich eher eine wohnung im dorf oder einem nachbardorf nehmen würde und nicht mehr für "ganz" hier wohnen....
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margrith  us der schwiiz
Sonnenblume2
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« Antwort #70 am: 05.01.09, 09:54 »

hallo,
mal wieder eine kleine Story, was mal wieder zeigt, dass die anderen gewichenen "Kinder" - "brav" sind und gewisse Dinge nicht machen (z.B.: lange im Bett liegen)
Freitag - normaler Arbeitstag - Sternsinger sind gekommen ca. 10.45 Uhr Vormittags
fragt der Begleiter der Kinder: "ob bei Michael (Name geändert) niemand zuhause ist"  .....das ist der Sohn von SE mit Familie, welche Nachbarn sind und von diesen die Sternsinger gekommen sind

SM sofort darauf: "Michael muss arbeiten"
dann hab ich darauf gesagt: "und die anderen liegen noch im Bett"
SM´s spontane Antwort auf meinen Einwurf: "das glaubt sie nicht"
ICH: "aber die Rollos sind noch alle herunten"  (wenn die Rollos bei dehnen herunten sind, dann sind die noch im Bett, DAS weiß auch SM )
Der Sternsingerbegleiter hat dann eingeworfen: "vielleicht sind sie fortgefahren! Wir schauen am Nachmittag noch mal bei ihnen vorbei"
SM´s Antwort darauf: "das kann sein"
... ich hab das dann so im Raum stehen lassen

.... als die Sternsinger dann bei unserem anderen Nachbar fertig waren und wieder weitergingen, waren dann plötzlich auch die Rollos von Schwiegerfamilie hochgezogen ... musste innerlich lachen   , weil es dann die Bestätigung war, dass sie nicht fortgefahren waren sondern bis kurz vor Mittag (unter der Woche!!!!) im Bett lagen!

ein andermal:
als ein Bekannter einmal zu Michael gesagt hat "an diesem Samstag war bei euch niemand zuhause, als ich bei euch vorbeigeschaut habe", da hat SM auch gleich bei diesem Gespräch einwerfen müssen "Da ward ihr den ganzen Tag in der Arbeit"

WARUM verteidigt SM die anderen immer für solche Sachen? (sie weiß selber auch ganz genau, dass diese z.B.: noch im Bett liegen) *Kopf schütteln*
sind andere SE (SM´s ) auch so?
lg Sonnenblume
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Sasa
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« Antwort #71 am: 05.01.09, 12:12 »

 Grin Grin Grin

Wir hatten das früher als Kinder mit unserer Oma. Sie wohnte bei uns. Mein Onkel, ein Bruder meines Vaters, wohnte mit seiner Familie etliche Stunden weg, deshalb kamen meine Cousins, etwa im gleichen Alter wie wir, immer nur mal in den Ferien...Die waren natürlich immer lieber, braver...

Und meine Schwiegermama sieht es mit den Kindern meines Schwagers genauso...Die Beiden sind so gut erzogen, immer lieb, ruhig, freundlich- Besucherkinder eben Grin

Da stell ich einfach die Ohren auf Durchzug Grin
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Benita2
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« Antwort #72 am: 05.01.09, 17:00 »

Hallo,

ich kann mir ja nicht vorstellen, dass man bei dieser fortgeschrittenen Stunde noch im Bett sein mag.
Da bekommt du ja Kopfweh vom langen Dösen und wenn besonders kleine Kinder da sind, die stehn doch immer etwas früher auf.
Ich würde sagen, die wollten sich das Geld für die Sternsinger sparen Grin Cool
So kann mans natürlich auch machen.
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Viele. liebe Grüße von Benita!
Petra2
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« Antwort #73 am: 05.01.09, 17:29 »

Hallo Sonnenblume,

meine Schwägerin (24) Studentin, schreibt gerade ihre Magisterarbeit kommt auch den ganzen Tag nicht aus dem Schlafanzug heraus.
Hat sich auch schon desöfteren darüber beschwert, dass der Hoftrac schon um 8 Uhr an ihrem Fenster vorbei gefahren ist und sie geweckt hat, Frühstück nicht vor 10 Uhr.
Aber bei meiner SM muss das arme Kind ja so schwer lernen und ist daher so beschäftigt, dass sie ihr nicht helfen kann.  Huh Huh

LG
Petra2
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Manche Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, haben aber keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
(George Orson Welles)
Mirjam
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« Antwort #74 am: 05.01.09, 17:53 »

Hallo Petra,

meine Abschlussarbeit hab ich mit einem halbjährigen Kleinkind auf dem Schoß geschrieben, da war jeden Morgen um 5.30 Schluss mit Ausschlafen - das geht  Grin!

Mirjam
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