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Autor Thema: "gewichene Erben" und Geschwister am Hof...  (Gelesen 18435 mal)
regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #45 am: 17.05.07, 18:51 »

Renate, dein Beitrag macht mich sprachlos!

Unser Sohn, der auch 100 km weg wohnt (kommt etwa 1x pro Monat heim), hat hier ein Zimmer, (5 m2) - das wird auch für Schnupperlehrlinge etc. benutzt.

Als meine Schwester den Betrieb meiner Eltern übernommen hat, wurde im grossen Estrich alles ausgeräumt, was den Eltern oder mir gehörte, denn sie wolle nichts horten, was ihr nicht gehöre (und seit Jahren keiner mehr angerührt hatte...). Das war ein lustiger Tag! Nochmals alle Puppen, Barbies, Kinderwagen begucken, darüber lachen und weg damit.

Der Bewirtschafter des Betriebes soll nicht Museum hüten für die ganze Verwandtschaft.
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Tschüss zäme
regi
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #46 am: 17.05.07, 20:30 »

hallo renate,
wie alt ist deine mutter ? liess sie sich immer os behandeln von ihrer tochter - ich begreiffe das nicht - ich bin 58, mein ältester sohn 32, tochter gut 30 -
aber sowas würde ichmir niiiiie bieten lassen....

habe mit meiner tochter schon manchen strauss ausgehalten... -


wie oft schon habe ich mich gefragt, warum diese "alten" bäuerinnen sich das von ihren kindern gefallen lassen und vor allem finde ich es furchtbar, dass dann die daheimgebliebenen darunter zu leiden haben....

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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
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« Antwort #47 am: 18.05.07, 17:22 »

Ich hab's mir gestern schon beim Lesen gedacht:

..ist ja ein dicker Hund, dass die Tochter, wenn ich das richtig verstanden habe, mit ihrem Wohnrecht (das sie nur für gelegentliche Besuche nutzt) eine betriebliche Weichenstellung verhindert. Undecided

Aber ich bin der Meinung, dass das den Geschwistern oft von den Eltern so anerzogen wurde, dieses Anspruchsdenken gegenüber "dem Hof", bzw. dem der auf dem Hof lebt/arbeitet.

Gerade heute habe ich mich auch wieder über so eine Frechheit geärgert:
Das ist sooo typisch für die Denkweise seitens mancher Eltern, und mit der die Geschwister aufwachsen.
Weil wir im Juli umziehen wollen, habe ich meine Blumentöpfe auf dem Hof nicht mehr bepflanzt, darunter auch zwei teuere, glasierte, die ich mitnehmen möchte. SM pflanzt schon seit ein paar Tagen Blumen auf dem Hof in Töpfe, von denen sie nie genug hat. Da werden meine Töpfe einfach mit bepflanzt - ohne zu fragen.
Nun könnt' ich da drüber weg gehen, nach dem Motto: Wir haben da wo wir hin ziehen einen großen Garten und einen rel. großen Vorgarten, und ich muss eigentlich keine Töpfe bepflanzen. Eigentlich brauche ich sie nicht wirklich, und ich bin eh bald weg. Aber ich ärgere mich so, dass ich mich mit dem Gedanken trage, die Töpfe beim Umzug leer zu machen, und trotzdem mit zu nehmen. Eigentlich bin ich doof, dass ich mich überhaupt noch ärgere. Aber ich kann da auch nicht aus meiner Haut raus. Undecided
Ein Wort hätte genügt, und ich hätte sie IHR überlassen. Aber so? - Ohne zu fragen, einfach nehmen. Das ist soooooo typisch. - Und meinem Mann ist es natürlich viel zu leidig, sich mit so was zu beschäftigen. Der meint, ich hätte sie besser wegräumen sollen... Wo hin? Ins Wohnzimmer, oder was? --- Ich bin ja bald weg, und dann können die machen was sie wollen.
Aber so viele andere müssen bleiben, trotz der immer wiederkehrenden kleinen Ärgernisse, die einzeln für sich genommen, alle nicht tragisch sind, aber in ihrer Summe vergiften sie das Klima.
Und wenn immer solche "Kleinigkeiten" laufen, ohne dass der Bauer sich wehrt, muss man sich wohl nicht wundern, wenn es dann im Großen genauso läuft...

Übrigens: Bei uns räumt der Schwager unter Mithilfe seiner Frau und Sohn schon Möbel bei der SM ins Haus. Couch und Einzelbett, wahrscheinlich für den Filius - keine Ahnung. ..geht mich ja auch nichts an. Aber:
Da die SM Frust hat, dass wir vom Hof weggehen, hatte sie meinem Mann mal angekündigt, dass sie die Hofstelle dann seinem Bruder gibt. ...und mein "lieber" Mann hat nichts besseres zu tun, als den ehemaligen Kuhstall/Spalten, Güllekanäle... (auf seine Kosten) umzubauen, zur Lagerhalle, die wahrscheinlich sein Bruder dann übernehmen/vermieten wird...
...und bei uns ist das Geld im Moment echt knapp. - Aber daaa ist mein Mann großzügig Angry, und bei mir will er wegen den Möbeln rumknausern die wir brauchen, weil er sich HIER den "Stützpunkt" ja erhalten will, bzw. ich muss sie von dem bezahlen, was ich mir vom Kindergeld zusammen gespart habe. - Aber wisst Ihr was, ich kann die Möbel von hier auch mitnehmen...  Wink ICH brauche hier keinen Stützpunkt mehr !  ...und deshalb auch keine neuen Möbel.
Ich mein' ER zieht eh schon zehn Tage vor mir dort hin, wegen der Schulferien. Ich hab' den Umzug also alleine - mit einem Bekannten von mir, der mir auch den Miet-LKW fährt... Ich hab' meinem Mann das mit den Möbeln angekündigt, und wenn die erstmal in den NB angekommen sind, viola, dann sind 'se da... Cool

Bei dem Unverständnis von Maggie, dass die Mutter sich von der Tochter so behandeln lässt, da frage ich mich auch ganz allgemein, warum Eltern ihre Kinder so unterschiedlich behandeln. ...und warum die anderen (meistens der Bauer) sich so behandeln lassen? Ich mein', selber Schuld, oder. Wer sich nie wehrt, gibt den anderen damit doch unbewusst Recht. Oder hab' ich da was übersehen?

lieben Gruß
Anna
« Letzte Änderung: 18.05.07, 17:31 von AnnaAnna » Gespeichert

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aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #48 am: 18.05.07, 17:57 »

etwas anderes anna -
wo zieht ihr den hin und warum...? -

arbeitet dein mann weiterhin auf dem hof ?
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margrith  us der schwiiz
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« Antwort #49 am: 18.05.07, 18:10 »

Hallo Maggie !

Wir ziehen nach Mecklenburg-Vorpommern.
Da arbeitet mein Mann auf einem gr. LW-Betrieb mit.

Warum wir weg gehen?
Das sind betriebliche Gründe.


Ballungsgebiet. Zu hohe Arbeitsbelastung bei dem Zuschnitt des Betiebes hier in Hessen, tja, und auch die ungeklärten Eigentumsverhältnisse. Das "menschliche" spielte bei der Entscheidung (meines Mannes) keine Rolle. Aber das ist u.a. auch ein Grund, dass ICH froh über diese Entscheidung bin, auf die ich lange hingewirkt habe. Das hat (bei mir) auch etwas mit meinen Kindern zu tun, und so weiter... Aber aus DIESEM Grund hätte mein Mann nicht so enschieden. Für ihn zählen betriebliche Gründe,
und ich kann mich bei seinen Entscheidungen immer auf eines verlassen: Das Finanzielle, das hat er bis jetzt immer irgendwie hin bekommen. Da müsste ich mir eigentlich keine Sorgen machen... Undecided

Ja, mein Mann arbeitet weiterhin auf dem Hof, aber nur noch Ackerbau - den er zum Teil im Lohn machen lässt (üb. Bewirtschaftungsvertrag), und er arbeitet auch weiterhin selbst mit, nur halt nicht die ganze Saison über. Er wird ein bisschen hin und her pendeln, und deswegen braucht er auch weiterin auf dem Hof einen "Stützpunkt".
Übrigens: diesen "Stützpunkt" hatten wir selbst und auf unsere Kosten ausgebaut, obwohl das Ganze der SM gehört... Ich will damit nur sagen: "Geschenkt" ist nichts. Mein Mann hat sich immer jede Gurke hart erarbeiten müssen. Aber das ist wohl bei allen "Daheimgebliebenen" so, und bei vielen anderen auch!  Wink

LG Anna
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aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #50 am: 18.05.07, 23:17 »

übrigens anna,
ich würde die beiden töpfe bepflanzt mitnehmen -

du bedankst dich einfach bei smfür die schönen blumen in deinen töpfen...!!!
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margrith  us der schwiiz
schnute
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« Antwort #51 am: 18.05.07, 23:25 »

Da werden meine Töpfe einfach mit bepflanzt - ohne zu fragen.
Nun könnt' ich da drüber weg gehen,   [... cut ...] Aber ich ärgere mich so, dass ich mich mit dem Gedanken trage, die Töpfe beim Umzug leer zu machen, und trotzdem mit zu nehmen. Eigentlich bin ich doof, dass ich mich überhaupt noch ärgere. Aber ich kann da auch nicht aus meiner Haut raus. Undecided

Hallo Anna,

kenne diese Gefühle, die in solchen Situationen innen drin brodeln. Als hätte ich es selbst erlebt. Gefühl für Gefühl - Gedanke für Gedanke.



 trotz der immer wiederkehrenden kleinen Ärgernisse, die einzeln für sich genommen, alle nicht tragisch sind, aber in ihrer Summe vergiften sie das Klima.
Und wenn immer solche "Kleinigkeiten" laufen, ohne dass der Bauer sich wehrt, muss man sich wohl nicht wundern, wenn es dann im Großen genauso läuft...

Die Frage stellt sich mir oft.... warum wehrt sich der Bauer nicht?

 >>> Des lieben Friedens willen >>> hat sich ja eh bald erledigt >>> schweigen ist besser als auseinandersetzen >>> wofür soll ich mir den Mund verbrennen >>> sonst schmeißt er (Vater) ja die Arbeit hin (auf die er noch angewiesen war) >>> bin ich der Buhmann >>> hab ich mich gegen die Eltern gestellt, die schließlich den Hof aufgebaut haben (läuft glaub' ich nur unterbewußt ab) >>> usw.


 bzw. ich muss sie von dem bezahlen, was ich mir vom Kindergeld zusammen gespart habe. - Aber wisst Ihr was, ich kann die Möbel von hier auch mitnehmen...  Wink [... cut ...] Ich hab' meinem Mann das mit den Möbeln angekündigt, und wenn die erstmal in den NB angekommen sind, viola, dann sind 'se da... Cool

Da muss ich doch noch mal nachhaken, wieso solltet ihr eure Möbel nicht mitnehmen???
Mal abgesehen von den Zwischentönen, die bei mir ankommen, dass du sie bezahlen musst, während das Geld an anderer Stelle ausgegeben wird.



 Ich mein', selber Schuld, oder. Wer sich nie wehrt, gibt den anderen damit doch unbewusst Recht. Oder hab' ich da was übersehen?

lieben Gruß
Anna

Neeeee, ich glaub' da hast du gar nüscht übersehen  Cool Das hab ich nämlich auch schon oft gedacht.

Liebe Grüße schnute
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schnute
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« Antwort #52 am: 18.05.07, 23:29 »

Ooohhhh Maggie,

die Reaktion ist ja nur guuut!!!  Grin Grin Grin

Ich komm aus dem Grinsen nicht mehr raus.

Siehst du, ich ärgere mich auch ständig nur, statt mal auf so 'ne Spitzenidee zu kommen.

Liebe Grüße schnute
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« Antwort #53 am: 19.05.07, 09:09 »

Noch mal kurz zu den Töpfen (auch wenn's ein bisschen vom Thema ab ist):
Meine kleine Tochter, 7 Jahre, hat da mehr Courage  Grin
Die war wohl dabei, als Omi die Töpfe bepflanzte, und sie meinte, dass man erst mal Mama fragen solle, ob sie einverstanden sei. Da muss Oma wohl gesagt haben, dass ich die Töpfe ja nicht bepflanzt habe. Später ging meine Tochter zur Omi und erklärte ihr, dass Mama die Töpfe mitnehmen will, und dass sie daher nicht mehr bepflanzt wurden. - Da hat Omi sie wieder leer gemacht .... is' also nix mit den bepflanzten Töpfen... Wink

...aber als ich meinem Mann das erzählte, hielt er ihr auch noch bei. DAS ärgert mich am meisten. Ich würde mich über so was vieeel weniger ärgern, wenn mein Mann mehr, wie man in Hessen sagt: "Arsch in der Hose hätte".

Schnute, auf deine Frage, warum wir die Möbel nicht mitnehmen sollten:
Mein Mann will sich hier auf dem Hof einen Stützpunkt erhalten - idealerweise möbiliert. Der will/muss doch ein bisschen hin und her pendeln zwischen den neuen BL und hier.

...aber einen Trost wegen der Blumenumpflanz-Aktion hatte meine SM doch: Mein Mann war wieder bei den Erdbeeren / Pflücker beaufsichtigen u.s.w. , und da hat er 2.-Wahl-Erdbeeren mitgebracht, einen großen Korb voll, für seine Mutter. Für mich gab es keine.  Angry  ..ich hab's auch nur zufällig gesehen, als sie wieder fleisig beim Einfrieren war.
Es sind zwar "nur" Erbeeren, aber - meines Empfindens nach - wie Rosen, irgendwie ein Liebesbeweis (hab' ich ihm auch gesagt, aber er sieht es nicht ein, und macht mir statt dessen Vorhaltungen, was ich für 'ne unfähige Frau bin und so...) Und jetzt haben wir mal wieder Krach (war schon lange nicht mehr. Seit das Vieh seit etwa vier Monaten weg ist, hatten wir "Frieden") Hatte heute Nacht in meinem kl. Bauwagen geschlafen ...weil er seine Mama anscheinend "mehr liebt", als mich... Das richtigere Wort wäre wohl, dass er sie mehr "wertschätzt". Die darf sich wirklich alles erlauben, und er hält ihr bei. Logisch: Das bestärkt sie in ihrer Denkweise dann auch noch. Die hat doch bis jetzt damit bei ihm immer Erfolg gehabt, warum sollte sie also was ändern. - Das hatten wir ja gerade... 

Tja, so bekommt jedes Kind SEINE (individuelle) Behandlung - um mal zum Thema zurück zu kommen. Die einen werden angefüttert, hofiert, gelobt, gebauchpinselt damit sie bei Laune bleiben, und Muttern immer schön "besuchen", und die anderen werden hingehalten, kurz gehalten, zurückgesetzt - damit sie sich immer schon nach der Wurst strecken, oder wie der Esel hinter der vorgehaltenen Karotte herlaufen. - Aber WARUM muss der Bauer (fast) immer der Esel sein..!? Das hat er doch gar nicht nötig !

Aber das allerblödeste daran ist, dass mein Mann und ich uns deswegen in die Wolle bekommen! Aber ich kann doch nicht eeeewig nur "schlucken". Wie gesagt, ich kann da manchmal nicht aus meiner Haut raus. --- Gut dass es den BT gibt. Mein Mann zweifelt ja gerne an meiner Denkweise. Aber wenn ich sehe, dass es anderen auch so geht: Da kann ich ja wohl nicht blemblem sein...!
Ei, da geht's echt manchmal um die Maßstäbe. Aber man sollte seine eigenen Maßstäbe dabei nicht verlieren -  höchstens ein bisssschen anpassen, aber nicht gänzlich aufgeben. Es ist auch nicht alles richtig, was "Hof" ist  Wink Hier auf dem Hof zählt nur Geld: Hast 'de was, bist 'de was. So was ist arm, und meine SM ist eigentlich 'ne ganz arme Socke, ich mein', die kommen doch eh alle nur zu ihr, weil sie was von ihr wollen...

lieben Gruß
Anna

« Letzte Änderung: 19.05.07, 09:25 von AnnaAnna » Gespeichert

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Linaria
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« Antwort #54 am: 19.05.07, 10:58 »

Hallo maggi
meine Mutter ist 67 Jahre und mein Vater noch etwas jünger.
Bevor sie ihren Mann kennen lernte war sie genauso mieß drauf wie Jetzt, danach wurde es besser und sie hat immer gesagt es geht ihr nicht schnell genug zum Mann zu ziehen, dort währen alle nur freundlich und nett.
Keine 2 Wochen nach der Hochzeit änderte sie die meinung und schwiegereltern sind die bösen( schwiegermutter und schwägerin dürfen nicht die tochter anrühren und ihr mann darf auch nicht zu seinen eltern gehenobwohl sie im gleichen haus wohnen).
Kommt jetzt wieder jede woche ca 5 Tage hier her. Ausgeartet ist das ganze seit Februar als mein Vater ihr zu verstehen gab das sie den Hof nicht bekommt, was sie wollte (möchte im alter nicht von ihrabhänig sein).
« Letzte Änderung: 19.05.07, 11:02 von Linaria » Gespeichert

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hause
maggie
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« Antwort #55 am: 19.05.07, 15:08 »

Ooohhhh Maggie,

die Reaktion ist ja nur guuut!!!  Grin Grin Grin

Ich komm aus dem Grinsen nicht mehr raus.

Siehst du, ich ärgere mich auch ständig nur, statt mal auf so 'ne Spitzenidee zu kommen.

Liebe Grüße schnute

ob ich in meinem fall auch auf die idee gekommen wäre ?? - als aussenstehender kann frau vielleicht eher auf solche gedanken kommen

viel glück beim packen und umzug...

übrigens ich nähme auch so viel als möglich mit, dein göga braucht ja wenn er dort ist nicht eine toll eingerichtete wohnung, und mama wird sich ja doch um ihn kümmern und dann wird er öfter in ihren räumen anzutreffen sein - oder sehe ich das falsch ?
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margrith  us der schwiiz
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« Antwort #56 am: 23.05.07, 15:32 »

Neee, Maggie,

ich glaub', das siehst du falsch (und ich will es auch hoffen!) - Mein Mann hat selber Frust, weil das mit seiner Mutter so läuft. Nicht ohne Grund will er, dass ich den Fernseher dalasse... Und, das klingt vielleicht blöd, aber wenn wir eine Weile getrennt sind, dann vermisst er mich und unsere Tochter. Ich denke, wenn er runter nach Hessen fährt, dann zum schaffen. Da zieht der dann auch voll durch.

Auf die Idee, die Töpfe bepflanzt mit zu nehmen, war ich auch schon gekommen, aber dann hätte es wohl geheißen, ich hätte mir ihre wertvollen Blumen unter den Nagel gerissen. Das brauch' ich dann auch nicht. - Aber lustig finde ich diese Vorstellung schon auch irgendwie  Cheesy

Momentan bin ich in Sachen "was mitnehmen, was nicht?" eher so drauf, dass ich so manches mit Absicht zurücklassen, oder hinter mir lassen will... Aber das ist dann auch nicht mehr gemütlich, wenn nur noch der Plunder da ist. Ich will am liebsten nur das mitnehmen, was ich brauche oder was ich besonders schön finde, und was dort auch rein passt. Also, mit anderen Worten: Ich schwanke noch ein bisschen, was ich mitnehme und was nicht.

Übrigens:
Das mit dem Zimmer
im Haus meiner SM, das soll das Zimmer vom Sohn meines Schwagers sein. Der ist viel bei Oma, auch um Mama zu entlasten (die Ärmste..) - Geht mich ja nichts an, nur angesichts der Tatsache, dass ich meinen Sohn vor gut 1 Jahr ins Betreute Wohnen geben musste, nachdem er von seiner Stiefmutter rausgemobbt wurde, und er nicht bei uns einziehen durfte, weil SM "keinen im Haus haben wollte", und weil bei uns ein Zimmer dazu fehlt - da interessiert mich das schon.
Ich mein' die hätten da mit ja auch warten können, bis ich ausgezogen bin, aber eine Freundin von mir und auch ein Nachbar meinten, dass SM das macht, um mich "zu ärgern". Aber ich bin da drüber weg. Allerdings könnte ich das, glaube ich, nicht ertragen, wenn ich weiterhin auf dem Hof leben müsste... Ehrlich ! Es war schon fast so weit, ich hätte meinen Mann verlassen, wenn das mit Mecklenburg nicht gekommen wäre - wegen der Sache mit meinem Sohn (das war dann der letzte Auslöser).

Aber dieses
im Alter nicht abhängig sein wollen, wie Linaria es beschreibt,
das kann ich schon verstehen.
Allerdings: Man kann fast jedes Problem irgendwie lösen, wenn man nur will. Oft hat diese (berechtigte) Angst aber zur Folge, dass man bis zum letzten Tage quasi "drauf sitzen bleibt", und dem Nachfolger jede Möglichkeit nimmt, rechtzeitig Weichen zu stellen. Ich denke, zur Altersvorsorge gehört es auch, neben dem Finanziellen, schon bei Zeiten tragfähige Beziehungen zur nächsten Generation zu pflegen... Auch das ist Altersvorsorge !

liebe Grüße
Anna
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #57 am: 13.07.07, 12:04 »

jetzt habe ich eine frage - vor allem an die jüngeren bäuerinnen unter euch...

bis in einem jahr werden göga und ich ja wahrscheinlich im stöckli leben - ca. 200 m weg von hier -

ausser dem jungbauer lebt im moment noch der jüngste an den wochenenden - so alle 14 tage - auf dem hof -

ich habe ihm vorgeschlagen, er solle mit seinem bruder reden, ob er sein zimmer hier behalten könne -
es liegt im 2. stock, wo die beiden im moment "hausen" -
wenn junior hier umbaut, wird er dort oben voraussichtlich noch alles beim alten lassen, da die untern beiden etagen gross genug sind für eine familie (wir waren am anfang mit se und haben dann später den estrich ausgebaut - 3 zi und wc/lavabo)

natürlich hätten wir ein zimmer für ihn, wenn der jungbauer das ganze haus umbauen möchte, das ist nicht das problem,
das problem wäre die räumung des "schlages" !!!

und habe unserm jüngsten vorgeschlagen, essen könne er dann bei uns drüben (hat ja doch meist keine zeit, da er entweder weg ist oder am schlafen....) -
nun entsetzte sich gestern meine schwester und meinte, du willst ihn nur nicht loslassen, der kann doch gut beim bruder essen -
mein argument, es geht hier nicht um den bruder - sondern um die partnerin (sie kennen sich zwar gut und gehören zur selben "klicke") -

ich meinte, das müssten sie dann mit der partnerin abklären - sie darauf - was soll denn das, wenn es ja an diesen wochenenden nur 1 - 2 mahlzeiten sind (evt. sa abend und so mittag) -

meine schwester hat das gefühl - sie verstehe alles - auch wenn dem oft nicht so ist - und sie hat immer recht -
nun dann schweige ich eben und lasse sie im glauben...

ich hätte das jedenfalls nicht gewollt - nur waren bei göga "nur" schwestern da und der kontakt war auch nicht sooo gut -

was meint ihr nun dazu -
ich werde jedenfalls diesen vorschlag nicht an den "zimmerherrn" weitergeben und bleibe bei meinem vorschlag -
ich werde es vielleicht mal an die partnerin weitergeben, dass sie weiss, wenn sie ihn am tisch haben möchte, muss sie nicht auf mich rücksicht nehmen -
ich glaube ich werde das nicht so schlimm finden....

danke - an alle die sich gedanken machen...

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margrith  us der schwiiz
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #58 am: 13.07.07, 12:57 »

Hallo Margrith,

wer weiß schon so genau, was die anderen wollen?

Ich würde mich mit den beiden Herren plus der Freundin zusammensetzen und bereden, wie das Jungvolk das haben möchte.

Wenn der auswärtige Sohn am Wochenende bei seinem Bruder mitisst, dann denke ich, hat der auch etwas Kostgeld verdient, bzw. sollte das junge Paar mit dem Bruder reden, wer dann für welche Bereiche zuständig ist?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #59 am: 13.07.07, 15:02 »

Hallo Maggie,

ist es denn überhaupt so,  dass die Partnerin immer  auf Zeit kocht ? 
Ich möchte ihr da nicht zu nahe treten,  aber vielleicht mag sie gar nicht immer kochen auf bestimmte Zeit  oder gehthmanchmal arbeiten / einkaufen usw. ?

Hilft er denen auf dem Betrieb irgendwas ?


Als ich hierher kam,  war meine SM öfters  betrieblich unterwegs (Direktvermarktung)  und ich habe deshalb für die Familie meines Mannes an all diesen Tagen mitgekocht. 
SV war ja in die betriebl. Arbeiten mit meinem Mann eingebunden und hat sich an die verabredete gemeinsame Essenszeit bei mir/uns gehalten.

Aber die Brüder meines Mannes !!!!! Shocked Shocked Shocked  Da hab ich manchmal schwer durchgeschnauft, um ja nichts zu sagen !
Sie waren sich ihrer Freiheiten als erwachsene Söhne bewusst und haben ihre Zeit eingeteilt wie sie wollten und sind gekommen und gegangen wie sie wollten und haben sich weder an- noch abgemeldet vom Essen !
Das wär nicht ewig gutgegangen mit uns !!! 
Ich fand ihr Verhalten manchmal sehr herablassend mir als Köchin gegenüber,  die ihnen freiwillig was gekocht hat. 
Sie  dagegen fühlten sich eingeschränkt durch unsere Zeiten.
Ich habe es eine Zeitlang geschluckt. 
Sie waren dann beruflich bedingt meist nicht mehr da  bzw. war dann SM daheim und wir haben  dann getrennt gekocht und gegessen.

Ich fände es regelmäßig nicht angemessen,  wenn dein Jüngster dort mitessen würde.
Aber frag doch mal vorsichtig die junge Frau,  wie sie das haben möchte.

Margret
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