Autor Thema: Auf was lassen sich Frauen, die auf den Hof kommen, ein.... ?  (Gelesen 119751 mal)

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Offline SiegiKam

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Oft denke ich, wenn man menschen näher kennenlernt, versteht man sie auch besser. Zumindest habe ich diese Erfahrung in letzter Zeit gemacht.

Annelie, ja man muss kinder loslassen, aber dennoch bleibt ein mensch immer kind seiner eltern. ich merke noch heute, dass sich meine eltern manchmal sorgen um mich machen. drum überlege ich, was ich erzähle und was nicht  ;). Und mir gehts mit meinen kindern genauso.

Zu meiner verantwortung meiner familie gegenüber gehört es selbstverständlich für mich selbst zu sorgen. Ich nehme mir pausen, ich gehe zum arzt, ich tu mir was gutes wenn mir danach ist. aber ich denke auch oft an meine kinder und eltern und was ich ihnen gutes tun könnte oder raten könnte. wenn jeder an sich selber denkt ist noch lange nicht alles gut, man braucht menschen, die einen unterstützen, mal etwas helfen oder bereden, so wie hier im forum zum beispiel.

Siegi
Leben und leben lassen

Offline Maja

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Siegi ich habe dich gut verstanden, Dein Spruch könnte von mir sein, denn mir geht es auch so. Einmal Mutter, dann immer Mutter bis zum Lebensende.
Aber auf sich schauen ist wirklich genau so wichtig.
@Annelie die Predigt habe ich anscheinend auch gehört, obwohl es eigentlich gar nicht sein kann. Ich komme ja durch das Mariensingen öfter mit Pfarrern und Diakonen zusammen und da sagte mal einer : "Maria schau auf dich und gönne auch Dir mal Zeit für dich selbst".
Auf den Partner schauen ist aber auch sehr wichtig.
Gerade unsere Männer schauen auf das Vieh, den Betrieb, die Maschinen, das Feld und vergessen sich und manchmal die Partnerin neben sich auch.
Wenn sie sichs gefallen läßt. !!!
@ Luetten jetzt bin ich bei Dir, einverstanden mit deiner Meinung, ein gutes Mittelmaß ist einfach wichtig in allen Dingen.
@solli, manchmal sind mehr Gäste hier im BT als Mitglieder. Wundere mich oft darüber. Aber es schadet ja nichts, wenn Themen, die wir hier "beackern", auch woanders zu lesen sind, bzw.fachlich hinterlegt zu lesen sind.
@ das "bauernbladl"  find ich guet.
Habe im Frühjahrspreisausschreiben sogar was gewonnen.
Die Themen sind immer interessant und ich habe mich mit speziellen Fragen auch schon an die Redakteure gewandt, die dann für mich fachbezogen recherchiert haben.

Offline Solli

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Ja Maja, schaden kanns nicht. Vor allem denjenigen, die sich die Mühe nicht machen wollen, selber Texte zu schreiben. Da wird einfach nur Strg+C benutzte, etwas rumkaschiert und schon hat man nen "neuen" Artikel. Und bekommt auch noch Geld dafür!  ;)
Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!

Offline Maja

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Meinst echt??? ???

Offline Solli

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Ja, die Welt ist "kleiner" als Du denkst!
Ich könnte Geschichten erzählen, die würde ich nicht glauben, wenn ich sie nicht selber erlebt hätte!  ;)
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Offline Mucki

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ist es den wirklich so wichtig welcher Name als erste steht, oder ob beide zum Beispiel im Tel. Buch stehen  ???

Manchmal wird sich auch an kleinichkeiten aufgehangen, und aus einer Mücke wird ein Elefant, egal von welcher der beiden Seiten.

Manche habens echt Hart, und andere machen es sich Hart.

Nicht steinigen ,ich red aus Erfahrung, früher brachte mich vieles was SM tat aus der Fassung, und nun läst mich vieles kalt,
und ich hab so das gefühl das es bei ihr auch so ist.

Und siehe da es geht uns beiden besser.

lg Mucki
Am Ende des Tunnels ist immer Licht!

Offline fanni

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um wieder was zum Thema beizutragen.............

auf wass lassen sich Frauen ein...............


ich kann nur sagen so jetzt mit Abstand und aktuell grad meine Nichte betrachtend...............sie wissen es nicht..........Liebe macht blind ::) ::).............ich kann nur hoffen dass es gut geht mit den beiden und nicht einer bzw, eine gewaltig draufzahlt nur weil sich bestimmte Verhaltensweisen und Einstellungen seit 2 Generationen manifestiert haben (Frauen haben sich unterzuordnen dem Hof, dem Mann der Arbeit........ :-\), sie liebt ihn, sie sieht es nicht.............und sie hört nicht auf andere :-\ :-\, hoffentlch kann er die Schatten der vergangen Generationen abstreifen.........
Herzliche Grüße von Fanni

Offline mary

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Hallo fanni,
auf was lässt sich eine Frau in einer Ehe, einer Familie ein, ich sehe auch heute mit einigem Abstand so manches- aber was weiß ein junges Paar, dass sich in der Kirche das Ja-Wort gibt oder wie auch immer zusammenlebt, was das Leben alles bereithält?
Dieses in "guten und schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit und was noch so alles in der Wundertüte des Schicksals herauspurzelt?
Und weil du von der Arbeit schreibst, ist es wirklich nur in der Landwirtschaft - sondern nicht auch in handwerklichen oder gewerblichen Betrieben, dass der Kampf ums Dasein sehr viel vom Leben besetzt?

Offline frankenpower41

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Da hast Du recht, Mary.
Sicher sieht man wenn man verliebt ist, manches nicht. Aber das ist auch gut so, sonst würden vermutlich viele (auch Männer) sich überhaupt nicht mehr auf eine dauerhaft angelegte Partnerschaft einlassen. Heutzutage fällt ja heiraten als "'Versorgung" in unserem Land weg.
Unbestritten ist es so, dass wenn man in Betrieb einheiratet, dann eben auch anders lebt, als wenn tagsüber beide zur Arbeit wegfahren. Da ist "Feierabend" wenn man daheim ist, bei uns ist der Arbeitsplatz nun mal auch der Wohnort und man ist nie los gelöst von allem und man muss sich (meistens) mit SE arrangieren, was sehr oft nicht einfach ist.
Ich wundere mich aber oft, wenn Paare auseinander gehen, von denen man denkt die hätten keine Probleme, leben für sich, haben viel Freizeit und sind auch finanziell gut gestellt..  Vielleicht ist es einfach so, dass man bedingt durch die enge Zusammenarbeit einfach mehr zusammen geschweißt ist und nicht gleich auseinander geht, wenn man mal die Anfangsschwierigkeiten überwunden hat.

LG
Marianne

Offline Nelly

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Rückblickend erkennt man so vieles. Aber es hilft ja nichts, es ist vergangen. Ich weiß nicht, was ich raten würde. Es hängt sehr vom Einzelfall ab von den wirtschaftlichen Gegebenheiten und von den jeweiligen familiären Strukturen. Es kann wunderbar laufen oder das Ende vom Anfang sein. Wer weiß das schon im Voraus......

Ich würde lediglich raten, die eigene finanzielle Selbstständigkeit, sprich den eigenen Beruf, niemals (ganz) an den Nagel zu hängen, eine abgeschlossene Wohnung und einen 100%igen eigenen Eingang vorauszusetzen,  den Mut und die Stärke aufzubringen auch mal "nein" zu sagen und brisante Dinge auf den Tisch zu bringen.

Es passiert einfach zu schnell (und sicher auch manchmal unbeabsichtigt), dass man als junge (meist hofunerfahrene) Frau im Betrieb untergebuttert, vereinleibt oder sonstwie der Freitheit zu selbstbestimmten Entscheidung beraubt wird. Ich könnte mich mit heutigem Wissen und aus heutiger Sicht oft in den Hintern beißen, wenn ich nur drankäme.

Nell

Offline Nelly

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Nachtrag zum Thema wann kommt welcher Name auf den Brief:

An sich finde ich es galant und elegant, wenn die Frau zuerst genannt wird. WEnn es aber um Briefe oder Schreiben geht, die den einen mehr als den anderen ansprechen (bspw. Einladung von dem Freund des Mannes o.ä.) dann sollte auch der zuerst genannt werden, den es eher betrifft.

Als wir als Familie unterschrieben haben, habe ich immer erst meinen Nochmann, dann mich und dann die Kinder dem Alter nach hingeschrieben....

NEll

Offline Swisslady

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Der Sohn meiner Schwester ist Landwirt und wird den Hof der Eltern übernehmen. Er will nächstes Jahr heiraten, die junge Frau hat überhaupt keine LW Wurzeln. Sie kam ganz ängstlich zu mir und sagte vor längerer Zeit zu mir ich glaub nicht dass ich das kann, ich gebe doch keine gute Bäuerin ab. Ich machte ich Mut, das sei hier in unserem Umfeld nicht mehr so dass von der zukünftigen Frau des Bauern verlangt würde überall mitzuarbeiten (ich kenne ja den Betrieb meiner Schwester).
Ich kann mir durchaus vorstellen dass sie auch in ihrem Beruf bleibt, zumindest Teilzeit.

Als ich jung war und in dieser Situation, habe ich mich für die LW entschieden und wenn ich nochmals zurückkönnte würde ich doch so zwei Tage in meinem Beruf arbeiten wollen. Ich bin mit Leib und Seele Bäuerin, aber es gibt Arbeiten die ich nicht so gerne mache.

Ich denke auch, es kommt doch draufan wie der Betrieb funktioniert wo man hinkommt, das würde man ja auch als ganz junge Frau mitbekommen.
Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.

 


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