Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: Vereinsmitglied werden?
Hier gehts zum Anmeldeformular!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
20.06.13, 02:39


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 [2] 3 4 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Homöopathie in der Schweinehaltung  (Gelesen 8442 mal)
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7658


Change happens!


WWW
« Antwort #15 am: 02.06.06, 20:19 »

...brauchst du nicht glauben!

Dr. Fechter hat nach dem Prinzip gearbeitet: Geld zahlen je Tierplatz und Jahr - und wenn Tiere krank, dann muss Tierarzt kommen ohne Anfahrt + günstigen Medikamenten. Heißt: Wenn Tiere krank - zahlt Tierarzt drauf.

Wie das ausgegangen ist wißt ihr ja...

Mirjam
Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Gelika
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 442


edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #16 am: 02.06.06, 21:28 »

Hallo zusammen,

Mirjam, deine Exkursion wird sicher sehr interessant! Pass doch bitte für uns mit auf,
und erzähle uns hinterher wie es war. In unserem Flatdeck würde ich gerne so eine
Art homöopathische Einstallprophylaxe machen!

Gisela, ist schon richtig, mit den Erfahrungen kommen ständig neue Fragestellungen. Vermutlich weil das ganze Gebiet so umfangreich ist. Man arbeitet sich vom Anfang aus durch, hat die ersten schönen Erfolge, und beginnt Mittel zu vergleichen. Dann wird man verunsichert, hat vielleicht mal weniger Erfolge,und denkt, man kann es doch eben nicht. Oder man hat es nie gekonnt, weil doch alles nur Zufall war!?
Ich denke, das ist der Punkt an dem viele nicht weitermachen, oder nur noch Komplexmittel einsetzen.
Manchmal denke ich auch, man wird betriebsblind- setzt gerne wiederholt die Sachen ein, mit denen man doch so oft Erfolg hatte!!
Dann wirds wieder Zeit, ein Seminar zu besuchen, um die Dinge wieder anders zu sehen.
Aber Einzeltierbehandlung in der Mast, wie du es teilweise machst - alle Achtung -
das ist schon ganz schön gut!
Wenn z. B. in einer Bucht mehrere Tiere husten, gibst du dann echt verschiedene Mittel ?
Wie verabreichst du sie in der Regel?

Schöen Abend, Gelika
Gespeichert
Digge
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 49



« Antwort #17 am: 02.06.06, 22:51 »

Moin ihr
wenn ich das hier so lese , kommt die Vermutung auf das  für Hom.- Behandlung kein  Abgabebeleg und auch kein Bestandsbuch gefordert wird. Seh ich das richtig?

Gruß Wiebke
Gespeichert

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.
Freya
Oberbayern
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7246


no guts, no glory !


« Antwort #18 am: 02.06.06, 23:29 »

nein Wiebke, ganz falsch....

Bestandsbuch ist Pflicht. Und Wenn der TA die hom. Arzneien abgibt muss er sie umwidmen, dass sie für VET geeignet sind und bei den normalen, in der Apotheke gekauften homöopatischen Globuli für den Menschen.... da gibt es mehrere Vorschriften und es scheiden sich die Geister.
Ich sage Dir was, ich hab Vorschriften gewälst und nicht herausgefunden, wie es sein soll. Ich trage alles ins Bestandbuch ein, bzw. in meinen PC und da ist es drin. Wenn ich mittels Sprühflasche eine ganze Box  (ich hab nur  Rindviecher) behandle, dann schreib ich z.B.  ....3.Box Kalbinnen, Leberschutz und Grippemischung homöp.
4 Tage 2 x tägl. und Datum.  Ich habe eine Liste, was in "Leberschutz" und was in "Grippemischung" alles drin ist.

..und mehr weiß ich nicht, weil es nirgendwo steht. Dann bekomme ich vielleicht mal eine Belehrung oder Verwarung....
Gespeichert

liebe Grüße
Freya
Gisela
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 114



« Antwort #19 am: 05.06.06, 08:39 »

Hallo,

für QS Betriebe ist ein Bestandsbetreuungsvertrag Pflicht. Dabei ist mit der Praxis ein Standardbetrag pro Platz vereinbart. Darüberhinaus werden dann die Medikamente bezahlt.

Unsere Scheinepraxis hat super Fachleute , die Naturheilverfahren ,auch im Angesicht, das viele wirksame Mittel vom Markt gehen, aufgeschlossen.Einfach umhören, ich glaube die Zeit ist reif für neue Wege.
Hallo Gellika,ich gebe z.B. bei Husten B- Vetsan von der DHU übers Futter ( meistens über den  Einzeltrog). Morgens bei der Fütterung mache ich dann eine besonders aufmerksame Einzeltier Beobachtung. Dann entscheide ich mich für die ensprechende Behandlung. Z.B.: Beladona logoplex als Komplexmittel. oder in einer C200 aufgeöst auf die Rüsselscheibe sprühen. Das kann ein anders mal jedoch anders sein.
In einem Vortrag sagte mal eine Landwirtin,die sehr viel Ahnung von Homöopathie hat: Wer als Werkzeug nur den Hammer kennt, sieht alles als Nagel an. Es gibt inzwischen 2000 historische Mittel. Deshalb Kenntnisse vertiefen.

Fand ich bemerkenswert und ich arbeite drann.
Frohe Pfingsten
Gisela
Gespeichert
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7658


Change happens!


WWW
« Antwort #20 am: 26.06.06, 21:02 »

Hallo,

also die Exkursion zu unserem langjährigen Freund war super-klasse-toll!

Homöopathie ist bei ihm nur ein Teil eines Gesamtkomplexes eines sehr offenen Betriebssystems, das z.B. schon vor weit über 10 Jahren mit dem Einstieg in die Mulchsaat begann.

Für die Immunsteigerung baut er selbst Echinacea purpurea an, mäht es und läßt es in der naheliegenden Trockung zu Pellets verarbeiten, die er wiederum in seine Mischungen schrotet. Altenativ kauft der Beratungsring dort Eninacea-Press-Säfte auf, die die Pharmaindustrie in der Erntezeit nicht abruft.

Zusätzlich zu 0,5 % Urgesteinsmehl in der Mischung - füttert er noch als Teilsojaersatz selbst hergestellte, frische Rapspresskuchen (Kaltpressung!!) und verkauft die überschüssige Menge wiederum an Schweine- und Rinderbetriebe.

Ganz gut hat mir gefallen, dass erst letzte Woche ein Circo-Aufflackern (apathisches Fieber) mit Homöopathie in den Griff bekommen hat.

Der Betrieb läuft standardmäßig mit über 400 g Tageszunahme (bei Ferkeln zwischen 8 und 30 kg) - das ist metabolisch schon eine sehr gute Leistung!

@ Gelika: DIE Einstellmischung gibt es leider nicht. Bis zu seinen "3-er"Mischungen hat unser Freund 2 Jahre gebraucht. Er hatte von grund-auf erstmal 2000 Euro in die Beratung eines Homöopathie-Fachtierarztes vor Ort gesteckt (und lieber an Bayer und Böhringern gespart  Wink).

In jedem Fall bekommen die Tiere Nux Vomica beim Einstallen nach dem Transport. Antibiotische Einstallmischungen sind selten geworden - und das bei einem Intensivtierhaltungsbetrieb innerhalb einer Ortschaft mit enormen Populationsdruck und in Altgebäuden - ich gönne ihm den Erfolg so sehr !

viele liebe Grüsse

Mirjam
« Letzte Änderung: 26.06.06, 21:05 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Gelika
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 442


edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #21 am: 26.06.06, 21:35 »

Hi Mirjam,

man merkt dir deine Begeisterung über diese Exkursion wirklich an !!

Das so etwas auch bei nicht ganz einfacher Ausgansbasis rundlaufen kann, bestätigt mich nur wieder in meiner Ansicht : es funktioniert überall !
Man muß nur dranbleiben, immer wieder lernen und sich auch Beratung holen.

Nein, klar, eine für alle gleich erfolgreich einzusetzende Einstallprophylaxe kanns nicht geben ! Betriebe u. ihre spezifischen Probleme sind halt zu verschieden.
Unsere Ferkel bekommen beim Absetzen Ignatia u. Aconitum. Nux ist, da zu der Zeit kein Futterwechsel stattfindet, nicht dabei. Wäre aber wohl sinnvoll, es einzusetzen, falls die Ferkel erst hungern, um sich anschließend zu überfressen.

War schön, von dir zu hören,

Liebe Grüße, Gelika

 












Gespeichert
Biobauer
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1167



« Antwort #22 am: 27.06.06, 09:56 »

Hallo,ich taste mich auch grade an manche sachen ran,haben gestern zb bei einen transport von ferkeln mal versucht die beim verladen alle mit aconitum zu behandeln,wurde mir so empfohlen.ergebniss war,das die alle wegpennten,obwohls schon gut voll war am hänger und auch sehr warm .kann ich auf jeden fall empfehlen.auch beim einstallen warn sie immer noch sehr ruhig,haben es auch bis jetzt bestens überstanden.
ich misch j anun ins futter auch nen haufen komponenten mit rein,allerdings noch nix mit hömophatie bis jetzt.was macht ihr da so mit rein.hab zur zeit babyferkel da,so gehts eigentlich gut,ein paar haben nur bisswunden am backen,anscheind bekommen als sie um die muttermilch noch stritten .was würdet ihr mit denen machen ,hab jetzt mal ledum gegeben.
welche potenzen setzt ihr überhauot ein,wir nehmen nur noch c 30.
ich hoffe ich frag ned was ,was schon zehnmal geschrieben wurde davor.
servus Herbert
Gespeichert

Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Gelika
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 442


edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #23 am: 27.06.06, 11:17 »

Hi Herbert,

Ins Futter direkt kommt bei uns nichts homöopathisches.
Einzeltiere bekommen ihr h. Medikament oral, Tiergruppen sprühe ich mit dem Pumpzerstäuber an - vorzugsweise die Rüsselscheibe.

Zu deinen Ferkeln : nimm mal Calendula.

Zur Potenzwahl : Aconitum u. Ignatia beim Absetzen in einer D 200, in anderen Fällen auch anders.
C 30 ist, denk ich, schon ziemlich okay.

Liebe Grüße, Gelika
Gespeichert
Gisela
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 114



« Antwort #24 am: 27.06.06, 17:42 »

Hallo  Mirijam,
super
 was du alles auf dem Betrieb in Erfahrung gebracht hast. Ist schon eine tolle Sache, wenn jemand so kreativ arbeitet. Würde ich auch mal gerne sehen. Vor allem der Anbau von Echinacea .
Hallo Herbert,
 ein Maßnahme, die bei mir gut funktioniert ist, die  Tiere vor Stresssituationen, wie Transport, mit Rescuetropfen zu besprühen.
Auch ich habe gute Erfahrungen mit C 30 Potenzen.
Gruß
Gisela
Gespeichert
Biobauer
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1167



« Antwort #25 am: 12.08.06, 10:34 »

Hallo,ich bin ganz baff,jetzt glauib ich so langsam an die kügelchen .wir hatten heute in der früh notfall,ein 40 kilo schwein kam irgendwie über die buchtenwände in eine andere bucht rein ,ihr könnt euch ja vorstellen wie die aussah,kann schon ganze nacht drin gewesen sein.auf jeden fall haben wir sie raus und unseren heilpraktiker angerufen,ich persönlich wollt sie schon fast erschiessen ,lag meines dafürhaltens in den letzen zügen ,furchtbar zerbissen und total mitgenommen .heilpraktiker kam,guckte ,hat ihr Arnica,phosporus und china gegeben,sau stand sekunden später auf,soff frass und ich stand wie ein depp daneben .sowas hät ich nie geglaubt.sie is zwar noch nicht übern berg,aber schaut zumindest mal nich schlecht  aus.
es muss doch an diesen kugeln was dransein .  Cheesy
servus Herbert
Gespeichert

Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Freya
Oberbayern
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7246


no guts, no glory !


« Antwort #26 am: 12.08.06, 11:42 »

Hallo Herbert,

wir haben ja nur Rinder. Aber unser Besamungstechniker hat sich von mir voriges Jahr mal "Kügelchen" ausgeliehen, weil er gesehen hat, wie ich Problemkühe zum Rindern bringe. Er hat daheim Schweine.

Er hat mir genau erzählt, wie er das seither macht :

Donnerstag Absetzen...
Freitag 1 Globuli Pulsatilla MK ( 1000-er Potenz )
Flushing=
2 Tage nur Gras zu Fressen oder Grassilo .. sonst nix
Ab Sonntag säugendes Futter ( Energie) und Fischmehl.
Für ca. 15 Sau = 2 Hand- Schaufeln Fischmehl.
alternativ -  DEUKA Heringsöl. Das heißt Deuka Omega Grain.

Anmerkung/Info von Mirjam :

Zitat
Fischmehl ist mit Ausnahmegenehmigung bei Regierung Oberbayern durchaus für Schweinehalter zum Einsetzen erlaubt (hoher essentieller Aminosäuregehalt) und praktiziert für Ferkel + Sauen, da ja kein Fleischknochen oder Blutmehle mehr verfügbar... (NICHT bei komb. Rinder-Schweinebetrieben)

Dienstag werden die ersten besamt.
Mittwoch wird alles besamt
Donerstag die Nachzügler besamt, alles was noch steht.


Der Erfolg gibt ihm Recht. Wink
Gespeichert

liebe Grüße
Freya
Freya
Oberbayern
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7246


no guts, no glory !


« Antwort #27 am: 11.12.06, 22:11 »

*schubs*  .... was haltet ihr denn davon Huh Hat das jetzt schon mal jemand ausprobiert Huh
Gespeichert

liebe Grüße
Freya
Biobauer
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1167



« Antwort #28 am: 12.12.06, 10:09 »

Hallo,wir wenden nach wie vor viel homöophatika an ,was alles genau musste meine frau fragen ,die is da wesentlich fitter wie ich .  Wink
was wir jetzt mal die letzten wochen ins futter einmischten warn ätherische öle,weil wir so nen schleichenden husten im bestand hatten ,viele haben nen bissl vor sich hingehustet ganz leise,das ist aber mittlerweile wieder weg .ob da s nun an diesen ölen lag weiss ich nicht,kann es mir aber schon vorstellen .erstaunlich war der duft im stall,obwohl d a ja nur minimengen im futter waren roch der ganze stall sehr angenehm danach.
servus Herbert
Gespeichert

Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
mary
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7469


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #29 am: 12.12.06, 11:52 »

Hallo Herbert,
ähterische Öle wirken in minimalen Dosierungen. Ich habe vor einer Weile EM mit Kräutern angesetzt und eines mit Knoblauch,
wenn ich damit die Spalten besprühe, dann riecht es in unserem Stall total nach Kräutern oder Knoblauch.
Herzl. Grüsse
maria
Gespeichert
Seiten: 1 [2] 3 4 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben