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Autor Thema: Homöopathische Vorbereitung aufs Kalben  (Gelesen 3279 mal)
Tina_h
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« am: 10.09.06, 21:10 »

Hallo!!

Ich habe jetzt schon lange gesucht, aber hier nichts darüber gefunden, ausser ich habs überlesen (bin blond) Grin
Hab eine Kalbin, die am 29. September kalben soll, sie fängt schon an, Euter zu bilden, ist aber ein wenig nervös und empfindlich wenn man dieses berührt. Was kann ich zur Geburtsvorbereitung geben? Und wie lange vorher?
Sollte es so eine Frage schon mal gegeben haben, kann mir vielleicht jemand die Antworten verlinken.

Liebe Grüße aus Oberösterreich, Smiley

Christina mit Kalbin SONNE Wink
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Gertrud
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« Antwort #1 am: 11.09.06, 10:07 »

Hallo Tina,

die Antwort steht hier:

    
Re:Fruchtbarkeit und rund um die Kälbergeburt  .. 1. Seite 6. Beitrag von oben

http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=2696.0   
   
Re:Fruchtbarkeit und rund um die Kälbergeburt
« Antwort #5 am: 19.03.04, 13:41 von Freya

drei Wochen vor errechnetem Geburtstermin fange ich an und gebe 1-2 x wöchentlich Arnica C200 und Pulsatilla C200. Mache mir dazu eine Sprühflasche.

LG
Gertrud
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Luetten
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« Antwort #2 am: 11.09.06, 12:54 »

Gertrud warum?
Wir haben ca. 120 Kalbungen übers Jahr, davon ca. 110 komplikationslos. Ich halte sehr viel von Hömopathie, wo sie gebraucht wird.
LG Petra
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Freya
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« Antwort #3 am: 11.09.06, 14:53 »

Hallo Petra,

dann lies mal das Kapitel ..  Fruchtbarkeit.... das fängt schon bei der Geburtsvorbereitung an. Und Du mußt es ja nicht machen, wenn Du keine Problem hast bei den Kalbungen.
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liebe Grüße
Freya
Nanne
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« Antwort #4 am: 01.11.06, 19:15 »

Hallo,
ich bin zufällig noch mal auf diese Thema "Vorbereitung aufs Kalben" gestossen und mir ist auch noch etwas dazu eingefallen.
Ich gebe bei Kalbinnen ca. 5 Tage vor errechnetem Geburtstermin und bis zur Geburt tgl. Caulophyllum. Das lockert die Muskulatur
und die Geburt ist leichter. Hinterher geben wir immer Sabina und Arnika oder Lachesis.

Grüße
Nanne
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mary
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« Antwort #5 am: 01.11.06, 20:10 »

Hallo Nanne,
Caulophyllum gehört auch zu unserem Standart, ich fang nur bei Kalbinnen um einiges früher an.
Eine Frage, bei welchen Kühen gibst du Sabina nach der Geburt?
Zu unserer Geburtsvorbereitung gehört die Vitamin E- und Selenbehandlung, da bin ich am Überlegen, ob ich da nicht eine homoöpathische Möglichkeit finde.
Herzliche Grüsse
maria
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Samy
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« Antwort #6 am: 02.11.06, 08:33 »

Hallo Mary,

Selen gibt es auch als homöopathisches Mittel. Werde es bei meine Probelmfällen probieren. Halte dich auf dem Laufenden.
Wir geben Puls. C200 ab 4 Wochen vor der Geburt aller 5 Tage. Eine Woche vor der Geburt kommt eventuell Caul. C200 dazu.



Samy
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Samy

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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #7 am: 02.11.06, 08:45 »

Hallo Samy,
ja danke, das würde mich sehr interessieren. Welche Potenz verwendest du dann bei Selenum?
Und was mich noch interessieren würde, bei der E-Selenbehandlung ist ja auch ein Vitamin E- Gehalt dabei,
gibst du dann eine höhere Gabe -Vitamin E an die Trockensteher?
Warum ich bisher noch nicht mit homoöpathischen Selen gearbeitet habe, normalerweiswe ist ja durch die Verabreichung eines Mittels eine Krankheit ausgelöst worden,
das Mittelbild für Selenum habe ich nicht unserem Selenmangel zuordnen können.
Aber lass ich die Selenbehandlung mal unterbleiben, dann kann ich ganz schnell erkennen, dass die Kälber einfach anders sind.
Bisher habe ich eigentlich nur Caullophyllum an die Kühe und Kalbinnen verabreicht und das auch schon ziemlich früh, Pulsatilla nur nach Gefühl an einige Damen.
Erst nach der Geburt mit Arnica und Pulsatilla weitergemacht.
Was ich noch interessant fände, wie sich z.B. Omega Fettsäuren auf die Kälber auswirken,
auf Kinder scheint da einiges zu wirken.
Auf alle Fälle sehe ich Unterschiede, je nach dem, wie ich die Trockensteher füttere.
Herzliche Grüsse
maria

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Samy
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« Antwort #8 am: 02.11.06, 13:40 »

Ich gebe grds. Mittel- und Hochpotenzen. Ich gebe Selenum C200. Über die häufigkeit der Wiederholungen bin ich mir noch nicht sicher. Theoretisch müßte eine Gabe reichen. Werde ich mal beobachten. Ob das Vitamin E wichtig ist habe ich noch nicht nachgedacht. Werde es mal so versuchen und sehen ob es was bringt.
Über das Mittelbild von Selenum können wir uns ja mal austauschen.
Oft steht in jedem Buch was anderes zum Mittel und erst alles zusammen ergibt was Brauchbares.
Werde mal heute abend in meiner Bibiliothek alles zusammentragen und dir stichpunktartig zukommen lassen.

Samy
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Samy

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Nanne
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« Antwort #9 am: 03.11.06, 19:20 »

Hallo Mary,
zu Deiner Frage nach Sabina nach dem Abkalben.
Ich gebe eigentlich prinzipiell jeder Kuh nach dem Abkalben 1 Gabe Sabina. Bei Schwergeburten, Zwillingsgeburten und bei Nachgeburtsverhaltungen öfters.
Vitamin E und Selen habe ich noch nie so gegeben, ich glaube, das ist im Mineralfutter beigemischt, aber um die Fütterung kümmert sich mein GöGa. Wir haben aber mit den Kälbern nach der Geburt keine Probleme, sind eigentlich alle fit.

Grüße
Nanne
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Freya
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« Antwort #10 am: 07.11.06, 23:59 »

..wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Nachgeburt ganz heraus ist und ich evtl. Nachgeburtsverhalten behandeln muß, beginne ich mit einer Gabe Medorrhinum. Dann sehe ich schon, ob ich weiter machen muss oder nicht.
Sabina oder Selenum gebe ich nicht und Caulophyllum nur während der Geburt, wenn die Wehen noch zu schwach sind. Aber hier Tiefpotenz und häufig.

Die weitere Behandlung der Kuh nach der Geburt ist hauptsächlich auf deren Stoffwechsel ausgerichtet, auf die Laktation und Vorbereitung zur Fruchtbarkeit. Das habe ich hier aber schon geschrieben in der entsprechenden Box.
Da ich sehr häufig Zwillingsgeburten im Stall habe, konnte ich in den letzten Jahren auch genügend Erfahrungen sammeln, was bei einer Nachgeburtsverhaltung wichtig ist. Hatte mal 3 Kühe gleichzeitig mit dem ( Zwillinge 9 und dann kamen noch 2 hinterher. Da war Action angesagt. Hat aber funktioniert Grin Grin
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liebe Grüße
Freya
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #11 am: 08.11.06, 06:36 »

Hallo Nanne und Samy,
ich finds total interessant, jeder hat seine Mittel für den Betrieb.
Im Sommer brauchen die Kühe nach meiner Erfahrung was anderes als im Winter.
Weiterhin viel Glück mit euren Kälbern, ich habe Zeiten hinter mir, wo ich das homoöpathische Mittel gesucht habe, dass die Kälber in der Kuh drinnen bleiben, weil ich mit ihnen nur Probleme hatte, von Durchfall bis Lebensschwäche und trotz der ganzen Vorbereitung und all den üblichen Vorbeugemitteln, trotz Mineralfutter und den ganzen Mittelchen eigentlich nichts wirklich geholfen hat.
Und deshalb mach ich auch heute noch lieber 5 mal klopf Holz, denn mit gesunden Kälbern macht das Aufziehen und Arbeiten gleich 5 mal so viel Spass.
Warum bei uns Selen so wichtig ist, habe ich auch nie verstanden, aber ich brauche nur mal wieder damit aufhören und kann an den Kälbern sofort erkennen, ob sie einen Mangel haben oder nicht.
Da die Behandlung durch TA nicht teuer ist, habe ich lieber das gute und sichere Gefühl, alles getan zu haben.
Was mir im Laufe der Jahre aufgefallen ist, die vorbeugende Behandlung ist ein Teil, aber es gibt unzählig viele andere Schräubchen, die auch einen vorsorgenden Beitrag für die Kuh und ihr Kalb leisten.
In der Fütterung sehe ich den grössten Vorsorgebeitrag.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel über die Omega 3 Versorgung von Babies gelesen, scheint wirklich eine Auswirkung zu haben, deshalb ist jetzt mein Interesse dafür geweckt, wie sich eine ausreichende Versorgung der Kuh auf die Kälber auswirkt. Dass über die Fütterung eine Erhöhung in der Milch nachweisen lässt, haben wir in einer Stude selbst erfahren.
Meine Vermutung ist, dass sich dann vielleicht auch unsere Selenmangelzustände verändern werden.
Für eine gute Vorsorge müssen meiner Meinung nach alle Komponenten beachtet werden.
ZUr homoöpathischen Vorbeugung gehört noch eines, die Dosis Glück, die man nie in den Händen hat.
Bin gerade ganz aus dem Häuschen vor lauter Freude, eine Kalbin hat viel zu früh auf der Weide gekalbt, unsere Trockensteher können noch zwischen Stall und Weide momentan wählen, 2 putzmuntere Kälbchen, zwar noch etwas winzig, aber sehr lebhaft, beide stehen am Euter und trinken was die Kuh hergibt.
Das sind die Momente, die diesen Beruf zu ganz was besonderem machen.
Denn der Umgang mit Leben und besonders mit dem immer neuen Leben- das kann kein Geld der Welt ersetzen.
Alllen gesunde Kühe und Kälber, denn damit macht die Arbeit Freude.
Herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 08.11.06, 07:20 von mary » Gespeichert
Samy
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« Antwort #12 am: 08.11.06, 08:43 »

Wer die Zeit und Lust hat sich tiefer in die theoretische Homöopathie zu arbeiten, sollte sich mal die Geschichte mit den Miasmen und den Mittelskreisen anschauen. Dort findet ihr die Erklärung, warum jeder Betrieb seine "eigenen" Mittel hat.
Das Wissen darüber und die Abstammungsdaten können manchmal auch die Mittelfindung erleichtern.

Samy
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Samy

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Gelika
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edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #13 am: 12.11.06, 21:34 »

Hi Samy,

recht hast Du mit den Miasmen.
Ist aber schwere Kost, zumindest für mich !
Ich brauchte zwei Seminare, um zu begreifen worum es wirklich geht. Liegt aber sicher an mir, man muß sich konzntriert reinknien, und das gelingt nicht immer gleich gut.
Aber es lohnt sich !!!

Lieben Gruß, Gelika
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #14 am: 13.11.06, 05:37 »

Hallo Sammy,
mit den Miasmen kenne ich mich noch nicht aus, habe zwar mal damit angefangen, aber irgendwie bin ich damals nicht durchgestiegen. Inzwischen kann ich mir zwar einiges besser erklären, aber trotzdem habe ich davon noch wenig Ahnung.
Ich war vor einer Weile in einem Hohoöpathievortrag, der Referent war schon gut in den 70igern, er meinte damals, dass man unbedingt 3 Leben brauchen würde, um alles wirklich verstehen und begreifen zu können,
inzwischen gebe ich diesem Referenten recht.
Eine Frage, wie tastest du dich an das richtige Mittel heran?
Geht es dir nicht so, dass es nicht immer ganz klar ist, welches Mittel letzlich das genau Passende ist? Was ich immer noch suche, wie man den ungefähren Geburtszeitpunkt herausfinden könnte?
Herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 13.11.06, 05:39 von mary » Gespeichert
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