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Autor Thema: Wallfahrten und Pilgerwege, Auszeiten  (Gelesen 4562 mal)
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #15 am: 28.10.07, 23:23 »

In diesem JAhr hat eine junge FAmilie aus unserem Dorf den JAkobsweg mit zwei kleinen Kindern zusammen und mit Hund gemacht.DAs älteste KInd war noch nicht sechs JAhre alt. Der Weg ging von Nürnberg aus bis ganz nach Santiago de Compostela. Der Mann hatte sich unbezahlten Urlaub genommen und die junge Frau war , soweit ich weis als Theologiestudentin zwischen zwei Semestern unterwegs.
Jetzt schreiben die beiden ein Buch darüber. Mit Kindern wollte ich das nicht machen, da es ja schliesslich doch eine gewisse Strapaze ist , schon für Erwachsene , allerdings wurden die Kinder teilweise auch mit dem Auto von der Oma gefahren. Jetzt haben die jungen Leute Angst dass es nicht angerechnet wird als Pilgerweg.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #16 am: 29.10.07, 07:36 »

Hallo Maja,
von Straubing aus bis nach Santiago de Compostella mit 2 kleinen Kindern.
Alle Achtung, ich hätte für so eine Strecke schon  für mich meine Bedenken, ob ich das körperlich schaffen würde.
Wenn die teilweise Fahrt der Kinder mit dem Auto alles zunichte machen würde,
dann frag ich mich schon, gehts nur noch um die Buchstaben des Gesetzes oder um die Menschen.
Gelüsten würd mich der Jakobsweg schon, bei uns im Umfeld sind schon sehr viele diesen Weg einmal oder auch schön öfters in Etappen gegangen.
Wollte heuer wengistens den Via Nova-Weg gehen, aber das Jahr ist im Flug vergangen und der Alltag hat mich wieder mal nicht losgelassen.
Einmal raus aus der Tretmühle des Alltages, um auf ein Ziel zuzugehen- inmitten der Natur, ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.
Herzliche Grüsse
Maria
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #17 am: 30.10.07, 08:54 »

Sobald ich näheres weiss über das Buch melde ich mich hier.
Die jungen Leute haben es auch ein wenig zur Selbstfindung getan und weil das älteste Kind im nächsten JAhr eingeschult wird, konnte es nur so gehen.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #18 am: 15.11.07, 08:57 »

Hallo Maja,
meine Freundin und ihr Mann sind heuer den Jakobsweg gegangen, so um die 1.000 km und haben vorgestern darüber einen Vortrag gehalten.
Wenn ich genug Überstunden angesammelt habe Cheesy, dann denke ich auch an den Jakobsweg.
In meinem Umfeld ist das Jakobswegfieber ausgebrochen, wir sind schon fast Exoten, weil wir ihn noch nicht gegangen sind.
Ich hatte gestern eine andere Erfahrung in gelebtem Glauben, die aus lauter Zufällen entstand.
Im Sommer ist bei uns der Kapellplatz immer sehr voll, erst im Winter ist es ruhiger.
Wollte mir eine kleine Auszeit nehmen und bin in die Gnadenkapelle gegangen, war schon sehr oft drinnen und ich schätze diesen Ort als etwas ganz besonderes.
Gestern war ein Gottesdienst, hatte eigentlich nicht viel Zeit, aber dieser Pater aus Malta, ein Gottesdienst in 2 Sprachen, die Mitwirkung der Kapellbesucher und besonders die 2 sprachig gehaltene Predigt haben die Gnadenkapelle aus den Angeln gehoben. Die Predigt war so aus dem Leben, lustig und zum Lachen, traurig zum Mitfühlen, zum Freuen und zum Umarmen. Ich hab so eine Begeisterung und Freude in der Kapelle noch nicht erlebt. Oft ist sehr viel Reserviert- und Fremdheit in der Kirche zu spüren, aber gestern fand ich es als grosses Geschenk, Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen. Irgendwie hat dieser Pater mit seiner Predigt viele alte Bilder ausgetauscht und mir vollkommen neue Sichtweisen mit auf den Weg gegeben.
Dieses gestrige Geschenk ist mir ganz zufällig zugefallen. Kiss
Herzliche Grüsse
maria



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erika2
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« Antwort #19 am: 15.11.07, 08:59 »

Dieses gestrige Geschenk ist mir ganz zufällig zugefallen. Kiss
Herzliche Grüsse
maria

[/quote]


Zufall    ??
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„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #20 am: 15.11.07, 13:07 »

MAry nichts ist Zufall!!!!!
Alles ist Geschenk und  Gnade.Manche erkennen es , manche nicht.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #21 am: 15.11.07, 15:33 »

Schön langsam sehe ich es auch so.
Welche positive Kraft einem aus so einen Gottesdienst begleitet, das wird mir erst heute so richtig bewusst. Diese Predigt werde ich sicher nicht so schnell vergessen, so farbig und bilderreich, selbst der Heilige Geist wurde hier ganz anders dargestellt.
Besonders wo ich doch mit dem Heiligen Geist so wenig anfangen konnte-
wo ich doch immer gehofft habe, dass ich auch mal so einen Geist erwischen könnte Grin.
Wir haben ein Begegnunszentrum- nennt sich Haus Heilig Geist, dort ist auch so eine Atmosphäre, die Kraft gibt, die fruchtbare Diskussionen zulässt.
Herzliche Grüsse
maria
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Helhof
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« Antwort #22 am: 30.11.07, 20:53 »

Hallo Mary,
den Heiligen Geist suche ich auch immerfort. Könntest du nicht noch etwas von deinen neuen Anregungen aus dieser PRedigt erzählen ?
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Liebe Grüße,
Maria
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #23 am: 01.12.07, 18:34 »

Hallo Maria,
in dieser Predigt ging es darum, dass der Hl. Geist als geistige Kraft in uns wirkt-
genauso wie die Liebe Gottes. Beides brauchen wir für ein gelingendes Leben-
Gott wirkt in uns, ebenso der Hl. Geist-
es sind eben nicht die Flammen, die im Katechismus dargestellt wurden, sondern diese Kraft oder der Geist Gottes wirkt in unserem Handeln, in unserem Tun.
Hl. Geist und Liebe als Kraft- die uns jeden Tag, im Alltag, im Handeln zur Seite steht.
Eben nicht wegschauen, wo Mut nötig ist, da sein, wo wir gebraucht werden.

Ich hab es auch so verstanden, dass unser Denken, unsere Intelligenz die Liebe braucht- und die Liebe  diese Intelligenz und Kraft aus den Hl. Geist.

Muss allerdings gestehen, dass ich das erste Mal wirklich von diesem Geist in einer Predigt auch wirklich etwas gespürt habe. So einen begnadeten Prediger hab ich noch nie gehört-
Liebe Grüsse
maria



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sonnenblume
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« Antwort #24 am: 28.09.08, 19:44 »

Heute war bei uns die Dekanatswallfahrt. Der jüngste Teilnehmer war 7 Wochen(wurde natürlich von der Mama getragen).

Es ist schön,wenn man zusammen betet und singt.

Wie ist das bei euch?

gruß sonnenblume
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Rebell2
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« Antwort #25 am: 14.03.10, 20:49 »

Gestern war die Dankwallfahrt der Bauern und Bäuerinnen nach Altötting.
Hier ein Foto der gestifteten Votivtafel.
Foto: von mir
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #26 am: 17.03.10, 09:34 »

Hallo Rebell

Beim Betrachten  der Votivtafel kam mir der Gedanke in den Sinn, wie es wohl in zwanzig Jahren sein wird,wenn Menschen diese Tafel betrachten wenn sie wallfahren nach Altötting?
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