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Autor Thema: Kirche  (Gelesen 22783 mal)
reserl
Niederbayern
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Beiträge: 7208



« am: 18.12.02, 09:57 »

Obwohl ich selbst im Pfarrgemeinderat unserer Pfarrei mitarbeite, habe ich so meine Probleme mit der "Institution Kirche".

Die Haltung der Kirche zu Fragen des Zölibats, der Schwangerenberatung oder der Verhütung kann ich beispielsweise nicht nachvollziehen. Undecided

Mir ist klar, das die Kirche nicht jedem Zeitgeist hinterherrennen kann/soll, aber hier finde ich die Ansichten einfach weltfremd.  Sad

Jetzt will der Vatikan im Januar auch noch ein neues Programm gegen die "weit verbreitete liberale Auffassung von Sexualität und Familie" ausgeben.

Darin soll u.a. jegliche Form der künstlichen Empfängnisverhütung noch einmal verurteilt werden.


Wie ist eure Meinung dazu?
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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
gatterl
Obb.
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WWW
« Antwort #1 am: 18.12.02, 10:35 »

Wenn man nachfragt,warum z.B. Verhütung nicht erlaubt ist, aber die Kinder auf den Strassen der Entwicklungsländern verhungern u.s.w. -worin darin der christliche Gedanke besteht, erfährt man von "kompetenter Stelle", dass das Erdenleben ja nur die Vorstufe zum Paradies sei, sozusagen alles Leid irdische Prüfungen.....
ich kann dem nicht folgen.
Seit langen schwelt in mir der Verdacht, dass grade Kirchen, Glaubensgemeinschaften, immer alles so gedreht haben, wie´s ihnen passte. In früheren Zeiten wurden die Menschen bewusst dumm gehalten und verängstigt, damit sie fügsamer waren. Heute tut man sich damit nicht mehr so leicht.
Damit meine ich nicht, dass Glauben schlecht ist. Nur das, was jeweilige Institutionen daraus gemacht haben.
Schade ist nur, dass sich viele vom Glauben dadurch abwenden, damit verlieren sie bestimmt viel Lebenswertes und Trost und Hoffnung.
Und schade, dass sich fast nur Mitläufer in den Ämtern der Kirchen halten, manchmal glaube ich, sie sind nicht viel besser als so mancher Politiker....

 Ich denke, man muss sich selbst sein Bild vom Glauben machen und versuchen, danach zu leben.
Grade heute hab ich eine Weihnachtskarte bekommen, ich finde, der Text passt zum Thema:

Du bist ein Kind Gottes...
gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei  des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.  Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen ruhig zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.

Ertrage freundlich und gelassen den Ratschlag der Jahre, Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geists, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber erschöpfe dich nciht mit Phantasien. Viele Ängste kommen aus Ermüdung und Einsamkeit. Neben einer heilsamen Selbstdisziplin sei freundlich mit dir selbst.

Du bist ein Kind Gottes, genauso wie die Bäume und die Sterne; du hast ein Recht, hier zu sein. Und, ob es dir bewusst ist oder nicht, es besteht kein Zweifel, das Universum entfaltet sich wie vorgesehen. Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du immer von ihm hast.

Was auch deine Arbeit und dein Sehnen ist, erhalte dir den Frieden mit deiner Seele in der lärmenden Wirrnis des Lebens. Mit all der Schande, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist es dennoch eine schöne Welt. Strebe behutsam danach, glücklich zu sein.


Desiderate (Wünsche) ais der alten St.-Paul´s Cathedral in Baltimore, 1692
« Letzte Änderung: 18.12.02, 11:14 von gatterl » Gespeichert

Bis bald
Barbara

Die Stimmen der andern aufmerksam hören,
sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln.
Nach der deinen.

r.b
Nina
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Beiträge: 44



« Antwort #2 am: 18.12.02, 15:18 »

Hallo Reserl,

ja, ich hab den Artikel auch in der Zeitung gelesen.

Angesichts der Mißbrauchs-Skandale innerhalb der Kirche, möchte man doch meinen, daß sich die Obrigkeiten einmal Gedanken machen sollten, ob sich vielleicht nicht ihre Meinungen überdenken sollten. Was wäre daran so schlimm, einen katholischen Pfarrer heiraten zu lassen? Bis zu drei uneheliche Kinder werden von der Kirche bezahlt. Es regt sich hier niemand auf, daß diesen Kindern der Vater vorenthalten wird. Außerdem wie soll ein Pfarrer, der nie in einer ehelichen Gemeinschaft gelebt hat, Eheleuten gute Ratschläge geben können. Aber über dieses Thema wurde schon viel gesagt und nix getan.

Ich bin auch Eurer Meinung, daß es doch besser ist zu verhüten, als daß Kinder anschließen auf der Straße verhungern müssen, oder mit Aids geboren werden.

Vor allem fürchte ich, daß durch solche Aktionen der kath. Kirche, noch mehr Menschen der Institution Kirche den Rücken kehren werden. Ob daß von Gott so gewollt war/ist?

Nachdenkliche Grüße
Martina
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Liebe Grüße
Martina
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #3 am: 18.12.02, 21:12 »

Die Einstellung der Kirche zur Sexualität ist irgendwie gespalten. Ich denke, dass die  Kommerzialisierung von Sex zu einem totalen Überdruss führt und viele zahlen einen hohen Preis dafür. (Kinderpornografie, Sextourismus). Solche Dinge gehören unbedingt auch angesprochen.

Aber die Aussagen über die Empfängnisverhütung, die sind schon irgendwie mit normalem Verstand nicht mehr nachvollziehbar.

Sollen 15-2o Kinder dann wieder das normale Frauenleben ausfüllen. Gehen die Männer dann woanders hin?

Kann man es verantworten, Kinder in die Welt zu setzen, die ohne Aussicht von Bildung und Erziehung in den Slums elend zugrunde gehen?

Ich habe letztes Jahr mich traurig mit dieser Kirche beschäftigt, habe festgestellt, dass es soviel Not gäbe, die echte Seelsorge verlangt und dass die Institutuion Kirche leider nicht mehr den Menschen und Gott im Mittelpunkt hat.

Ich unterscheide einfach zwischen einen Gott an den ich glaube und dem Bodenpersonal, dass aus Menschen mit Fehlern und Schwächen besteht.

mary
« Letzte Änderung: 18.12.02, 21:13 von mary » Gespeichert
Antonia
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BT- ein Lebenselexier für Frauen auf dem Lande


« Antwort #4 am: 25.12.02, 23:27 »

Meine Vorgängerin Mary hat eine Aussage, der ich mich anschließe voll und ganz anschließe.
Unterscheidung zwischen dem "Bodenpersonal" und dem "Dreieinigen der über den Wolken thront. Ersteren sind menschlich, haben hinter vorgehaltener Hand oft selbst Kinder die ein Schattendasein fristen aber denoch  erlauben sie sich  göttlich  zu urteilen.  Die Kirche braucht Neuerung wenn sie bestehen will,  mit  Jungvolk im Gotteshaus aktiv+begeistert und nicht nur die Generation jenseits von Gut und Böse. Mit entsprechenden Kardinälen+ Papst wird sich die Kirche erneuern, doch es wird dauern, langer Atem ist angesagt.  
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herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia
Mogge
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« Antwort #5 am: 31.12.02, 13:52 »

Hallole,
gerne würde ich an unsere "Kirche" auch etwas ändern. Es ist sicher nicht richtig was so alles läuft, aber wenn man bedenkt wie lange es die Kirche schon gibt und wie lange sich dazu im Vergleich eine politische Regierung hält steht das nicht im Verhältnis.
Auf der einen Seite ist die "Kirche" ein sehr schwerfälliger Mechanismus. Aber auf der anderen Seite hätte sie sich nicht so lange halten können, wenn sie jeden "Modegag" mitmachen würde.
Wir haben seit ca. 4 Wochen einen neuen Pfarrer der die Gemeinde zu Änderungen und positivem Mitwirken auffordert, die Reaktion der Gemeinde ist nun doch eher verhalten. Vielleicht sollten wir als Gemeinde doch mehr Aktivität zeigen - aber wer fängt an - wer hat Zeit?
Mogge
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Geranie
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #6 am: 31.12.02, 15:51 »

Hallo,
eure Meinungen zum Thema Kirche sind sehr interessant
und vieles kann ich voll unterschreiben.Besonders gut finde ich den Vergleich mit dem Bodenpersonal.
Auch bei unserem Pfarrer ist es manchmal schwierig
seine Worte von der Kanzel ernst zu nehmen,weil sie zu
seinem gelebten Alltag so gar nicht passen.
Pfarrer sind halt auch nur Menschen!

Herzliche Grüße
Lydia
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #7 am: 09.01.03, 17:24 »

Unsere Diözese hat momentan wieder so einen "Fall".
Ein 40 jähriger Pfarrer wurde letzte Woche vom Dienst "suspendiert", weil er sich öffentlich zu seiner schwangeren Lebensgefährtin bekannt hat.  Sad

Gut, Kirchenrecht ist Kirchenrecht.  Lips Sealed
Doch diese Praxis ist immer weniger Gläubigen vermittelbar.
Ein katholischer Priester, der eine Vaterschaft verleugnet, darf im Amt bleiben. Ein anderer der ehrlich dazu steht, muss gehen.
Das kann ich nicht nachvollziehen.

Wo bleibt da die Menschlichkeit, die uns immer gepredigt wird?   Huh





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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #8 am: 10.01.03, 15:03 »

Hallo Reserl,

wieder muss ein Priester, der für die Menschen zum Seelsorger wurde, wieder gehen. 'Wir haben vor ein paar Jahren auch einen Pfarrer verloren, der sich zu einer Frau bekannte. Jetzt ist er irgendwo Lehrer, sicher ein Gewinn für die Schüler, denn er ist ein Mensch, der anderen Menschen was gutes tut.
Kirchenrecht - ja, aber hat Gott wirklich verlangt, dass ein Pfarrer auf Familie und alles verzichten muss.
Derjenige der ehrlich und gradlinig sich zu seinem Mensch sein bekennt, der muss gehen.

Barmherzigkeit, Menschlichkeit, Güte, wo sind diese Tugenden in der Kirche selbst.

Und meine bange Frage: Wo kommen eigentlich mal noch die wirklichen Seelsorger her, die paar wenigen, die Priester werden, ich hab schon zuviele aussteigen sehen.

Für die Verwaltung der Kirche, das können auch Angestellte machen, aber wo bleibt da mal die Seelsorge?

Und da wird mir wirklich Angst:

Seelsorge die würde so dringend gebraucht.
maria
« Letzte Änderung: 10.01.03, 15:04 von mary » Gespeichert
Mogge
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« Antwort #9 am: 10.01.03, 20:40 »

Hallo zusammen,
wenn ich die letzten Berichte so lese fällt mir eine wahre Begebenheit ein:
vor ca. 5 Jahren haben mein Mann und ich geheiratet. Ganz brav katholisch im Dorf. Wir hatten einen super Pfarrer der auch ein super Traugespräch mit uns führte, für alles offen.
Während des Gottesdienstes war er aber ziemlich angespannt, die nochmalige Einladung zum Kaffee lehnte er eilends ab, er hätte noch einen wichtigen Termin. Rasch am Altar meinem Mann noch die Rechnung zugesteckt und raus aus der Kirche.
- In der anschließenden Sitzung mit dem Kirchengemeinderat hat er sich offiziell zu seiner Freundin bekannt und hat sein "Amt" als Pfarrer niedergelegt.
Mir tut das heute noch sehr leid. Es war ein ganz netter Mensch und ich denke irgendwie immer mit Wehmut an ihn. Die Gemeinde wollte ihn trotzem - auch mit Freundin, hätten dies alles akzeptiert.
Was meint ihr sollten wir mal Kontakt mit ihm aufnehmen (Adresse kann ich ausfindig machen?)
Hab aber immer ein schlechtes Gewissen.
Liebe Grüße
Mogge
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peka
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #10 am: 10.01.03, 22:37 »

Dieses Problem gibt es nicht nur in der katholischen Kirche.
Im vergangenen Jahr hat sich meine Freundin- Mutter von 6 Kindern- in den evangelischen Pfarrer ( 15 Jahre älter,verh.,2 erw.Kinder) verliebt und umgekehrt.
Der Pfarrer wurde suspendiert und strafversetzt.Er arbeitet wieder als Pfarrer,weiß aber noch nicht ob er in dem Ort bleiben kann. Die Gemeinde steht hinter ihm und der Freundin,die mittlerweile ihm hinterhergezogen ist. Sie darf offiziell nicht im Pfarrhaus wohnen,mußte sich also eine eigene Wohnung mieten-mit 6 Kindern zwischen 3 und 12 nicht so einfach.Eine total verkorkste Situation,zumal noch niemand weiß ob nicht im Juli schon wieder umgezogen werden muß.Die Kinder tun mir leid,aber ich habe mich von Anfang an rausgehalten.Es war ihre Entscheidung und es ihr Leben.Ich muß es akzeptieren.
Vielleicht haben sie ja Glück und die Kirchenoberen im Großraum Stuttgart denken mehr an die Kinder und nicht so sehr an die Gesetze.Ich wünsche es ihnen ganz fest.
liebe Grüße
peka
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #11 am: 11.01.03, 03:02 »

Hallo Peka,

blöde Frage, in der evangelischen Kirche darf doch ein Pfarrer heiraten, wieso dann diese Probleme?
maria
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #12 am: 11.01.03, 08:12 »

das frage ich mich auch - bei uns gibt es einige pfarrer die geschieden sind und wieder verheiratet -

meine älteste freundin (d.h. anzahl jahre der freundschaft) war mit einem pfarrer verheiratet - oder ist es eigentlich noch -
nach 10 jahren ehe hat er sie geschickt - mit ihr im haus sei immer "stunk" mit den kindern -

sie war die stiefmutter - erste frau gestorben -

nun er erzog seine kinder na ja nur mit worten - bei der tochter ging diese erziehung total "in die hosen".. (wie heisst es so schön - pfarrers kinder - müllers vieh  - geraten selten oder nie...

nun diese tochter war mit 15 - 17 jahren in einem "jugendheim"....

aber während eines jahres bevor meine freundin gehen musste verstand sie sich mit der stieftochter bereits super - jetzt kam einfach der sohn nach - war im flegelalter - und fast die selben probleme...

nun heute lebt sie wieder in basel - er in zürich - führt seine gemeinde -hat eine freundin - nachbarin und gute freundin der "ehemaligen" pfarrersfrau...

die beiden sieht man im quartier hand in hand spazieren gehen - es kräht kein hahn darnach -

nun er erzählt scheints - erika sei ausgezogen - sie wollte wieder nach basel.....

nun sie konnte vor einiger zeit bereits  wieder in ihre alte arbeit einsteigen - in basel nach fast 10 jahren abwesenheit  -

von da an lief es dann auch mit der stieftochter wieder viel besser - und heute verbringen diese beiden jungen (21, 18 jahre) öfters das we in basel bei der "bösen stiefmutter" - freiwillig - sehr zum leidwesen des vaters...

nun meist wechselt der pfarrer die gemeinde nach so "einem zwischenfall" - aber ich glaube das kommt dann von der gemeinde und nicht von oben...

jetzt aber ab in die küche - frühstück machen - meine männer werden bald da sein...
« Letzte Änderung: 11.01.03, 08:15 von maggie » Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
peka
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« Antwort #13 am: 11.01.03, 18:17 »

Hallo Mary, hallo Maggie,
Ehebruch und noch nicht geschieden mit der " Neuen" zusammenleben- das geht auch in der ev. Kirche nicht.
Von der Kanzel die Gebote predigen und sich selbst nicht daran halten ? Wie glaubwürdig ist ein Pfarrer dann noch?
Der Vater der Kinder hat sich an den Oberkirchenrat gewandt mit der Bitte zum Wohl der Kinder zu entscheiden. Antwort: Wenn in diesem Fall entgegen der Vorschrift entschieden würde, könnten weitere Verfahren nicht anders entschieden werden.
Soweit auch die kirchliche Bürokratie.
liebe Grüße
peka
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Erja
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Bt macht Spaß!


« Antwort #14 am: 12.01.03, 13:26 »

Hallo zusammen,
Zum Wohl der Kinder?Huh Wie müssen die Kinder unter diesen Verhältnissen leiden!!!
Ich würde dem Pfarrer und seiner Freundin und besonders ihren Kindern wünschen, dass sie sich mit ihren Ehepartnern wieder versöhnen!
Ich will ganz bestimmt niemanden verurteilen, aber wieviel Leid könnte Menschen (und besonders Kindern) erspart werden, wenn wenigstens die, die sich Christen nennen, sich auch an Gottes Lebensregeln halten würden!
Und wieviel glaubwürdiger wäre das Christentum dann!!!
Mich macht es immer wieder sehr betroffen, wie leichtfertig Eltern, die sich "neu" verliebt haben, um ihres eigenen "Glückes(??)" willen ihren Kindern sehr weh tun!!!
Ein Versprechen sollte man doch wenigstens versuchen, zu halten - egal, ob es dem Ehepartner oder Gott gegeben ist.
Was meint Ihr dazu?
Herzliche Grüße
« Letzte Änderung: 30.07.05, 18:07 von Erja » Gespeichert
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