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Autor Thema: Die "lieben" Schwiegereltern  (Gelesen 7094 mal)
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #90 am: 13.03.13, 09:01 »

aber auch als alter hase hier im forum finde ich nicht immer die richtige box ... -
also - warum sollen sie nicht mit einer neuen beginnen !! - diejenigen die antworten wollen finden sie ja dann auch  Shocked

und ich bewundere die jungen frauen die die augen offen halten und bereits merken, dass das nicht so sein kann -
was waren wir doch blauäugig !!!!!!!!!!!!!!!!
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
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« Antwort #91 am: 13.03.13, 09:28 »

Hallo, im Rahmen einer WB habe ich auch gerade eine solche junge Frau kennengelernt. Genaueres möchte ich aus Persöhnlichkeitsschutzgründen nicht erzählen. Aber es ist zu meiner eigenen grossen Überraschung, es ist ein Extrembeispiel, der Beweis für mich, dass der Generationenkonflikt auch heute noch eine brennendes Thema sein kann. Trotz emanzipierten jungen Frauen. Nur soviel, die junge Familie hat übrigens inzwischen eine Lösung gefunden.

Im Anbetracht dessen das dies in wenigen Jahren auch für mich Thema sein wird, bin ich dankbar für die immer wiederkehrende Erinnerung daran, wie anspruchsvoll das Ganze sein wird.

Für dich Schnecke. Wichtig ist was dein Freund denkt und will. Noch wichtiger ist, was du willst und ob es realistisch ist. Wen du das weisst kannst du deinen Weg gehen. Mit oder ohne deinen Freund und gleichzeitig auch mit oder ohne diese Betrieb.

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Jacky
Niederbayern
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Hier bin ich und hier bleib ich!


« Antwort #92 am: 13.03.13, 09:35 »

Ehrlich, ich versteh die ganze Aufregung nicht.  Roll Eyes

Warum soll bei SE-Problemen keine neue Box eröffnet werden? Nur weil hier viele Probleme seit Gründung des BT-Forums schon rauf und runter disskutiert worden sind, müssen wir den Neuen hier doch trotzdem zugestehen, sich auf ihre Weise hier einbringen und für ihr spezielles Problem ein neue Box eröffnen zu dürfen.

Wenn wir das nicht mehr zulassen, schläft das Forum mit der Zeit ein und wird nur noch eine Plauderecke für banale Themen.

Sicher wiederholen sich viele Themen, aber sind wir mal ehrlich, wer hat nicht schon mal eine bestehende Box übersehen und der Beitrag wurde von den Moderatoren verschoben?

Jedenfalls glaub ich, ist die Treadstarterin hier erfolgreich vertrieben worden...

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Liebe Grüße  Sabine

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
martina
Südniedersachsen
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Beiträge: 12329


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #93 am: 13.03.13, 09:45 »

Es ist überhaupt kein Problem, neue Themen an alte anzuschließen, wenn es passt oder auch einfach nur zu verschieben.

Es soll sich bitte niemand vom Eröffnen eines Themas abhalten lassen, weil es vielleicht nicht richtig an Ort und Stelle steht oder so. Dafür sind wir Moderatoren u.a. auch da, dass wir dann aufräumen.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Lisa
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Beiträge: 287


« Antwort #94 am: 13.03.13, 13:00 »

Hallo,ich sehe das gelassen,für mich jetzt als SM bekomme ich Hinweise,
wie es die Jungen aus ihrer Sicht sehen.Da denke ich mir oft,diesen oder
jenen Fehler darfst du nicht machen.Gott sei Dank versteh ich mich mit meiner
ST.bestens und von meiner Seite aus bemühe ich mich,das es so bleibt.
Gegenseitige Achtung,getrennte Wohnungen sind unbedingt erforderlich.
Sollte irgendwas mal vorkommen,was den anderen verletzt,dann muß man
das ausdiskutieren,auf alle Fälle darüber aussprechen,war nicht so gemeint,
wurde anders aufgefasst,entschuldigen,auf keinen Fall die Beleidigte spielen.
Ich war so froh,als Junior mit 24 Jahren eine feste Freundin hatte,wollte
diesem Glück nicht im Wege stehen,je besser sie sich verstehen,desto lieber
ist es mir.Seit fünf Jahren auf dem Hof,das zweite Enkelkind ist unterwegs,
worüber wir uns mitfreuen dürfen,was wäre wenn keine ST dawäre.
Uns würde vieles fehlen.Ich kenne viele Mütter die sich eine ST. wünschen,
die sich nicht als Sdrachen aufführen,die nur einwenig Achtung wünschten.
Nicht nur in der LW.auch in anderen Familien gibt es Generationenprobleme,
genau so oft.
Mir tut es so gut wenn ST.erwähnt,was Opa noch alles macht,Klauenpflege,
Baumschnitt,siloplanen entsorgen.....und ist so pflegeleicht im Umgang.
Ja wir sind noch da,finden die Arbeit selber ohne grosses tara.
Sind die lieben Schwiegereltern und die wollen wir auch sein.
LG.Lisa
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #95 am: 13.03.13, 19:08 »

Lisa dein Beitrag tut so richtig gut
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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #96 am: 13.03.13, 20:52 »

Das scheinen mir oft  so Bürschlein zu sein, die sehr gerne alle Vorteile des Hotel Mama nutzen und dazu noch die netten Seiten der Partnerschaft, ohne die Konsequenzen. Ist ja auch bequem, so eine verliebte Freundin, die freut sich,wenn er mal Zeit hat, hilft noch mit und der Herr braucht sich nicht immer was neues aufreißen wenn er mal...


Als Nichtbäuerin weiß ich nicht, wie es sonst üblich ist. Aber mir scheint es nicht normal, wenn ein junger Mann zuhause für nix als Kost und Logis arbeitet, und das scheinbar schon seit 15 Jahren. Ist das steuerrechtlich sinnvoll? Man könnte doch sein Gehalt vom Gewinn absetzen? Und wenn der Hof das nicht trägt, wie soll er dann davon mal einen Austrag zahlen und eine Familie ernähren? Nicht einmal seine Krankenversicherung ist drin, dafür muss er aushäusig arbeiten. Durfte er woanders eine Lehre machen oder arbeitete er immer am Hof? Erika, da finde ich die Bezeichnung Bürschlein und Hotel Mama doch etwas überzogen, im Gegenteil er arbeitete quasi als unbezahlte Arbeitskraft 15 Jahre ohne Rentenabsicherung, evtl. sogar ohne Versicherungsschutz, wenn er jetzt nicht übergeben bekommt, was dann? Ja, es stimmt, er müsste sich ins Zeug legen für seine Zukunft und die seiner Partnerin. Was ist dabei, eine Außentreppe mit extra Zugang zu bauen und das Bad zu renovieren, sollte ja für längere Zeit sein. Wenn er hier schon nicht auf die Füße kommt, dann würde ich mir die Zukunft mit ihm gut überlegen und evtl. lieber die Zeit in eine eigene berufliche Qualifizierung stecken und nicht in den Hof seiner Eltern, wenn die das eh nicht so schätzen.

Siegi
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Leben und leben lassen
erika2
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« Antwort #97 am: 13.03.13, 21:34 »

Hallo Siegi,

Ich finde es auch absolut nicht normal, dass der für nix als Kost und Logis arbeitet.

wir meinen das gleiche von verschiedenen Seiten aus gesehen: Bürschlein und Hotel Mama deshalb, weil es ja so einfach ist, nicht selber Verantwortung zu übernehmen, sich um Absicherung zu kümmern, eine angemessene Entlohnung auszuhandeln, bzw, wenn der Hof das nicht hergibt, nach Lösungen zu suchen usw, oder eben auch eindeutig für die Freundin Stellung zu beziehen....

Ich finde es auch von den Eltern die so etwas machen, nicht in Ordnung, aber gerade wenn so ein junger Mensch bald BETRIREBSLEITER werden soll....sollte da mehr Selbständigkeit sein.

Und solche Fälle gibt es noch öfter als man denkt.
 
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„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
SwissBäuerin
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« Antwort #98 am: 14.03.13, 06:11 »

Also es ist selten für nichts, dass Arbeiten.

Bei der Übernahme wird doch ein Lidlohn ausgerechnet und beim Kaufpreis in Abzug gebracht. Trotzdem wäre es natürlich sinnvoll wen man diesen fiktiven Lohn jährlich abrechnen würde.
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #99 am: 14.03.13, 08:26 »

Also es ist selten für nichts, dass Arbeiten.

Bei der Übernahme wird doch ein Lidlohn ausgerechnet und beim Kaufpreis in Abzug gebracht. Trotzdem wäre es natürlich sinnvoll wen man diesen fiktiven Lohn jährlich abrechnen würde.

liebe swissbäuerin,
erstens existiert dieser lidlohn in der schweiz nicht mehr (zum glück - fand ich eine gemeinheit !!) - 2. kannte man den in de gar nicht, glaube ich
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
annelie
Bayern
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen


« Antwort #100 am: 14.03.13, 08:42 »

Stimmt Maggie...

Unser Sohn wird heuer irgendwann bei uns arbeiten anfangen und wir haben beim letzten Termin den Steuerberater gefragt, was man einem Mifa (mitarbeitenden Familienangehörigen) zahlen sollte, da meinte er der "Mindestlohn" liege bei 620 oder 630 € (ich habs mir nicht exakt gemerkt, da mir mir zu niedrig erschien), aber er würde empfehlen das sich der Lohn am Betriebsergebnis orientiert und das wäre bedeutend höherer Lohn.
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Freundlich grüßt
Annelie


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #101 am: 14.03.13, 09:16 »

Stimmt Maggie...

Unser Sohn wird heuer irgendwann bei uns arbeiten anfangen und wir haben beim letzten Termin den Steuerberater gefragt, was man einem Mifa (mitarbeitenden Familienangehörigen) zahlen sollte, da meinte er der "Mindestlohn" liege bei 620 oder 630 € (ich habs mir nicht exakt gemerkt, da mir mir zu niedrig erschien), aber er würde empfehlen das sich der Lohn am Betriebsergebnis orientiert und das wäre bedeutend höherer Lohn.


aber das war etwa das selbe wie euer mindestlohn, ich weiss nur der letzte betrag lag mal bei ca. sfr. 300.00 !! - da sind eure löhne ja direkt hoch !! Roll Eyes
wir haben unserem junior als er angestellt war einen lohn gutgeschrieben und seit unserer generationengemeinschaft wird der lohn nach arbeitszeit aufgeteilt - und unser sohn hat mehr eigentum am hof als wir !!!!! na ja -
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margrith  us der schwiiz
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