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Autor Thema: Goldene Regeln für Schwiegermütter und Schwiegertöchter  (Gelesen 42839 mal)
reserl
Niederbayern
Moderatoren
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7208



« am: 17.11.02, 19:37 »

Auf vielen Höfen gibt es grosse Schwierigkeiten zwischen "Jung und Alt".

Gerade auf landwirtschaftlichen Betrieben gibt es oft grosse Generationskonflikte.
Schwiegermütter und Schwiegertöchter haben erfahrungsgemäss die meisten Probleme miteinander. Undecided

Oftmals sind es aber auch die eigenen Eltern bzw. Kinder, die einem das Leben schwer machen.

Was sollte jede Schwiegermutter bzw. Schwiegertochter beherzigen?

Vielleicht können wir hier gemeinsam

Goldene Regeln[/color]

zusammentragen, die das Zusammenleben erheblich erleichtern würden.

Gespeichert

lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Gertrud
Vereinsmitglied
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Beiträge: 365


Es gibt nichts Gutes außer man tut es!


« Antwort #1 am: 17.11.02, 20:56 »

hallo,
ich weiß nicht ob es hierhin passt...es ist ein Vortrag auf einer Hochzeit.
Mir hats gefallen  Kiss
Gertrud

Schwiegermütter

Liebes Hochzeitspaar, werte Hochzeitsgäste,

Mit diesem Hochzeitsunterfangen
vermehrt sich heute unser Heer.
Es gibt jetzt, sag ich unbefangen,
erneut zwei Schwiegermütter mehr,
die nun in undankbaren Rollen
und mit besorgtem Mutterblick
aus der Distanz - weil sie es sollen -
beäugen dieses junge Glück.
Unser Geschöpf, zurechtgebogen
in all den Jahren, Schritt für Schritt,
wird nun im Ehestand gewogen.
Da zittert eine Mutter mit.

"Die Schwiegermutter hat als Wesen
ein Image, das ist reichlich mies.
Man macht uns ohne Federlesen
zu schlimmen Bestien - das ist fies!
Man stellt uns hin als alte Drachen
mit Schaum vorm Mund und Keiferei.
Da gibt es wirklich nichts zu lachen!
Was denkt man sich denn bloß dabei?
Man hat die Kleinen hochgepäppelt:
Mamachen hin, Mamachen her!
Als Schwiegermutter dann veräppelt,
versteht man diese Welt nicht mehr."

Als Glucken sind wir oft verschrien,
es heißt, die mischt sich immer ein!
Ja, soll man sich denn ganz verziehen?
Das geht doch nicht, das kann nicht sein!
Manch Töchterlein, um das wir beten,
fühlt sich bedrängt durch unsern Rat.
Doch kommt es plötzlich dann in Nöten,
ruft man nach uns und unsrer Tat.
Der Sohn gar sei - heißt's übertrieben -
vom Ödipuskomplex bedroht.
Ein Vorwurf, deutlich übertrieben,
man hilft dem Knab doch nur in Not.

Die "Schwiegermütter" ist ein Titel,
auf den man sich nur schwer einstellt.
Die Hochzeit bringt ein neu Kapitel,
das uns vor viele Rätsel stellt.
Gedenkt man so der Mutterliebe?
Das Ganze ist doch nicht normal!
Statt Dankbarkeit - verbale Hiebe!
Trennt man sich vom Muttermal?
Denk ich gar an die üblen Witze,
die täglich über uns serviert,
dann frag ich jeden Lästerfritze:
Was wird denn damit kompensiert?

Was wäre, wenn die liebe Mutter,
die jetzt die Schwiegermutter ist,
sich nicht gesorgt hätt um das Futter
und darum, dass das Mädel isst?
Der Bräutigam nach all den Jahren
als Freier und als Aktivist,
hätt' so im Leben nie erfahren
wie leidenschaftlich gern es küsst.
Und hätt die Mutter nicht den Knaben
bei Scharlach einst gesund gepflegt,
die Braut wüsst nichts von seinen Gaben
und wie ihn Liebesglück bewegt.

Auch dieser Hochzeit gut Gelingen
rief Mütter wieder ins Gefecht.
Gar vieles war voranzubringen.
Schaut nur: Es funktioniert nicht schlecht!
Das Brautkleid - um es nur zu nennen -
und das Menü als Hochzeitsmahl;
da lernt man Mutters Handschrift kennen
für sowas ist sie erste Wahl.
Drum lassen wir's uns nicht verdrießen;
bei Gott, der Schwiegermütter schuf,
Als Mütter haben wir bewiesen:
Wir sind viel besser als der Ruf!

"Dem jungen Paar gilt unser Sorgen,
sie sind ja noch so unbeleckt!
Vermeidet es nur, Geld zu borgen,
weil da der Teufel drinnen steckt!
Wir werden sicher auch drauf sehen,
dass der Gemahl wird gut bekocht.
Auch lassen wir es nicht geschehen,
dass er die Gattin unterjocht!
Solang die Ehe bleibt "in Butter",
schau'n wir uns das von weitem an.
Doch kracht es, kommt die Schwiegermutter,
und die fährt Schlitten mit Euch dann!"

Jetzt köntn Ihr beide es beweisen
im lebenslangen Ehetest,
dass Euer Bündnis hält wie Eisen
in Krisen, niet- und nagelfest.
Die Schwiegermütter, gottergeben,
die wünschen Herz Euch und Verstand;
damit es klappt, das Eheleben,
als Euer Glückes Unterpfand.
Doch solltet Ihr mal Tröstung suchen
- egal zu welcher Tageszeit -
Euch halten wir Kaffee und Kuchen
als Trost auf Abruf stets bereit.

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Gertrud
Vereinsmitglied
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Beiträge: 365


Es gibt nichts Gutes außer man tut es!


« Antwort #2 am: 24.11.02, 10:31 »

Hallo,

ich hab mir lange überlegt, ob ich es schreiben soll  Huh

Meine SM hat von einer Verwandten zu unserer Hochzeit einen Tipp bekommen, ....

Eine Schwiegermutter soll sich an die 3 S halten!

Was ist das???

S Schaffen
S Schweigen
S Schenken

Wie denken denn die SM darüber, die hier mitschreiben?

Liebe Grüsse
Gertrud
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maggie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3044

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #3 am: 26.11.02, 00:17 »

ich bin noch nicht sm auf dem hof - aber das finde ich die höhe -

war dies eine verwandte von dir .....

dieser tipp ist eine zumutung....

so habe ich jedenfalls nicht vor meinen "lebensabend" zu verbringen -

Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
claudiabloemer
Gast
« Antwort #4 am: 28.11.02, 15:53 »

Hallo! Von mir würdet Ihr wahrscheinlich nur das schlimmste über Schwiegermütter hören, da meine sogenannte SM lieber Drachen oder Hexe genannt werden sollte. Aber da Sie sich als Mutter von meinem Mann so disqualifiziert hat und Walter als Sohn schon lange verloren hat, ist sie für mich auch keine SM sondern lediglich die unerwünschete Nachbarin oder Frau des mindestens genausoschlimmen Verpächters.
Man sollte seine Kinder doch eigentlich lieben und unterstützen, und Ihnen nicht ständig ärger machen, oder?
Ich denke ich werde meinen Kindern und Schwiegerkindern nicht so mies gegenüber sein, sondern Ihnen helfen und Ihnen Ihre Privatsphäre lassen.
Meine Goldene Regel ist:
Niemals mit den Schwiegereltern in ein Haus ziehen, auch wenn die Wohnungen getrennt sind.
Ausserdem klare Regelungen über jeden quadratmeter treffen und zwar vor der Hochzeit!!!!
An die SM seid mit der Wahl Eures Sohnes zufrieden und lasst Ihm sein eigenes Familienglück. Eifersucht macht alles kaputt, und wenn Ihr Pech habt geht der ganze Hof dabei drauf!

Claudia
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passivM
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2067



« Antwort #5 am: 08.12.02, 01:17 »

Hallo,
also - das mit dem "Schaffen, Schweigen, Schenken" finde ich auch doof. Das würde ich meiner Schwiegermutter nicht zumuten wollen,
...obwohl sie mir und den beiden Kindern, die ich mit in die Ehe brachte, schon sehr zu schaffen gemacht hat, so sehr, dass die Kinder seit einem dreiviertel Jahr bei ihrem leiblichen Vater leben (wegen der vielen Spannungen), und obwohl mein Mann und ich uns jetzt ein paar Kilometer weiter ein eigenes kleines Häuschen gekauft haben.

Aber SM sollte sich doch bitte an die ersten Jahre ihrer eigenen Ehe zurückerinnern - und er "neuen Frau" auf dem Hof gönnen, dass die es besser hat - und dem Sohn natürlich auch!
Und: Lieben heisst Loslassen (den Sohn, und auch Betätigungsfelder auf dem Hof)

viele Grüsse

Anna
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
Daggi
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 800


Ich arbeite um zu Leben !


« Antwort #6 am: 09.03.03, 10:35 »

Hallo
Ich hab mich an den Spruch gehalten.

"wie man in den Wald ruft ,so schallt es zurück"

Als Schwiegertochter, denke ich sollte man erst ein bisschen zurückhaltend sein und schauen wie diese Fam. so funktioniert, dann mit viel Gefühl aber Bestimmtheit seine Grenzen setzten.

Ich hab eine liebe SM bekommen, aber es war sicherlich auch eine Portion Glück.
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Tschüss,  eure Daggi.
Marylu
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 77


Es gibt erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche


« Antwort #7 am: 14.03.03, 11:18 »

Liebe Gertrud
ich habe heute Deinen Beitrag von den" 3S " gelesen.
Ich kenne das unter "4 Sch" aus einer Frauenzeitschrift.
Von einer Großmutter geschrieben.
schweigen
schaffen
schlucken
schenken
Sie nennt es das Großmutterabitur. Ich denk um ein Abi zu bestehen muß man lernen . Das geht nicht von heut auf morgen . Jede Frau muß lernen mit der neuen Rolle als SM umzugehen. Ich denk die SM die bewußt ihre neue Situation annehmen und auch wissen ,dass sich was verändert und verändern muß, mit denen wird man auch klar kommen.
Die Großmutter aus der Zeitschrift schreibt:

"Gesunde Grenzen wahrnehmen
Der Lebensraum der jungen Familie bedarf meiner Achtung.Sie wollen nun mit ihrer eigenen Familie ihren Weg finden.Das betrifft die Ehe, die Erziehung der Kinder und den Aufbau ihres gesamten Lebensraumes im Blick auf Beruf, Gemeinde und Freunde.

Unterstützung
Ich möchte die junge Familie unterstützen, wenn ich gefragt werde und wenn es mir möglich ist.Das können praktische Tätigkeiten, Babysitten oder auch Verständnis und Ermutigung sein.

Sich herausfordern lassen
Meine Kleine Enkeltochter darf das Kind in mir herausfordern.Als Oma muß es schön sein, die Welt wieder ganz neu mit den Augen eines kindes wahrzunehmen. Dazu braucht es entspannte Zeit. Ich freue mich darauf!

Beten
Ich möchte auch weiterhin für meine Kinder und Enkelkinder beten. Wie schön ist es,wenn ein kleines Kind erfährt, dass große Leute einen noch Größeren kennen, der Helfer,Freund und ihr guter Vater ist."

Ich denke es sind oft nur Kleinigkeiten , die große Streitigkeiten zwischen den Generationen auslösen. Schade,weil wir könnten einander große Hilfe sein.
Ich selber hab keine SM mehr. Hätte mir auch so manches anders gewünscht von ihr. Sie war am             Anfang unserer Ehe sehr eifersüchtig auf mich. Z.B. Sie hat mir nicht mal die Kleider meines Mannes in unseren Schrank einräumen lassen, die hat sie in ihrem Schlafzimmer aufgehoben.Mein Mann mußte zu ihr wenn er saubere Kleider wollte ,Das hat mich damals sehr verletzt. Heut denk ich mir ,es war lächerlich. Nach jeder Wäsche riß ich mir die Kleider meines mannes unter den Nagel. Nach einiger Zeit hat sie das aber sein lassen und hat sich doch so recht und schlecht an mich gewöhnt.
Ich bin auch noch nicht SM aber ich setz mich viel mit meinen Gedanken aus einander dass ich loslassen lernen muß. Das kann man mit erwachsenen Kinder sehr gut üben. Sie wollen auch nicht mehr immer bemuttert werden .Und wenn man sich etwas zurück hält wird man viel mehr gefragt.
Ich hab mal gelesen:"Nehm dich nicht so wichtig!"
Das hat mir schon oft geholfen,ruhig zu sein und los zu lassen.

Liebe Grüße an alle Schwiegermütter und Schwiegertöchter
Ps. Zusammen sind wir stark!
Gespeichert

Marylu


Ist ein Wunsch erfüllt , bekommt er augenblicklich Junge .
anjaw
Gast
« Antwort #8 am: 10.04.03, 14:18 »

Hallo,

ich habe mit sehr großem Interesse die Beiträge gelesen. Da ich zwar keinen Drachen oder Hexe als Schwiegermutter aber trotzdem meine Probleme habe ich gedacht, ich schreib auch mal. Wir sind im Moment in Begriff im selben Haus im OG umzubauen, haben dann auch einen getrennten Haus- und Wohnungseingang. Allerdings ist es im Moment so, dass meine SW sich leider in vieles einmischt und sogar vor anderen ihre Meinung kund tut, wie sie es machen würde. Am schlimmsten ist jedoch ihre Neugierde. Ich habe mir schon überlegt, wie ich sie "ertappen" könnte oder ihr mal nachweisen könnte, wenn sie mal wieder "schnüffelt". Hat jemand eine gute Idee  Huh

Auf Ratschläge wartend und
LG Anja
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blackscreen
Mitglied
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 119

Hilflos ist der Bauer ohne Frauenpower!


« Antwort #9 am: 10.04.03, 18:41 »

Hallo Anja,

Probleme bleiben sicher nicht aus, wenn man in einem Haus wohnt, auch wenn man getrennte Wohnbereiche hat. Das ist auch der Grund, weshalb ich mit meinem Freund nicht auf den Hof seiner Eltern gezogen bin. (Allerdings gibt es auch bei uns mal Konflikte mit dem Vermieter.)

Zur Neugierde: Häufig wird mit unbestimmten Fragen versucht, eine bestimmt Antwort zu provozieren. z.B. "Hast du viel zu tun?" Die erwünschte Reaktion ist oft, dass man anfängt, alles aufzuzählen, was man noch machen muss. Damit landet man unweigerlich in der Rechtfertigung. Also beantworte Fragen einfach so, wie sie gestellt sind und nicht wie sie gemeint sein könnten. Ein einfaches ja oder nein reicht völlig. Wenn Deine SM mehr wissen will, soll sie halt gezielt fragen (Gilt für Schwiegertöchter genauso!!!!).

Zum "Schnüffeln": Ich weiß ja nicht, wo Deine SE schnüffeln. Ich habe da schon die absurdesten Sachen gehört (z.B. Müll!). Wenn Du den Eindruck hast, dass sie in Eurer Wohnung mal "nach dem Rechten" sehen, da würde ich einfach die Schlösser auswechseln. Schließlich habt Ihr eine separate Wohnung. Allerdings müsst Ihr andersherum dann auch die Spielregeln einhalten: Der Wohnbereich der SE darf nur betreten werden, wenn sie dazu auffordern. Also vorher klingeln/anklopfen und schauen, ob jemand da ist.

Ob Du zu solch drastischen Methoden (Schlösser auswechseln) greifen musst, weiß ich nicht. Vielleicht solltest Du erstmal versuchen, Ihr klar zu machen, dass Ihr es nicht möchtet, dass jemand in Eurer Wohnung ist, wenn Ihr nicht da seid. Beweisen lässt sich sowas natürlich immer schwer, da müsstest Du sie schon auf frischer Tat ertappen (vielleicht mal eher als verabredet von einem Termin kommen). Allerdings glaube ich nicht, dass das dann dem allgemeinen Klima auf dem Hof zuträglich ist. Über die Konsequenzen musst Du Dir halt vorher im klaren sein und diese gegebenenfalls auch akzeptieren können.
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Liebe Grüße aus Thüringen
Gerit
Margit
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 111

Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #10 am: 15.04.03, 12:44 »

Hallo Anja,

seit 9 Jahren geht durchforstet meine Schwiegermutter unsere Wohnung. Sie wohnt nicht bei uns im Haus sondern am anderen Ende vom Dorf.
Zu Anfang hat mich das fürchterlich aufgeregt. Es stört sie auch nicht, wenn man sie auf frischer Tat ertappt. Eine Ausrede hat sie immer.
Da ich meine SM nicht änder kann, hab ich meine Einstellung geändert. Sachen die sie nichts angehen schließe ich in den Schreibtisch ein. Den Schlüssel habe ich Grin
Ansonsten denk ich mir, daß sie ein armer Mensch ist, mit der einzigen Freude in fremden Schränken rumzuschnüffeln. Wink

Viele Grüße
Margit

Wink
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Beate Mahr
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4621


Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #11 am: 15.04.03, 13:18 »

Hallo

ich musste eben mal grinsen Wink

Hatten wir das Thema * schnüffeln *nicht schon mal ?
ich glaub unter Generationenkonflikt Wink oder in der ML

Tipps damals ...
Por** heft in den Schreibtisch
Kondome auf den Nachttisch ...
Mausefalle in den Schrank ...

Aber wenn ich ehrlich bin ... ob das was nützt Huh

Da schon eher  Zettel in die Schranktür

ist es hier sauber genug ?

Schön dass du mich kontrollierst!

Wenn du schon in den Kühlschrank schaust ...
ich brauche bitte noch Eier


Aber mit solchen Dinge bekommt man die Neugier auch nicht in den Griff Sad

Und wenn frau es mit gleicher Münze heimzahlt
ist frau als ST auch wieder die Dumme Sad

Bei mir war es früher nicht nur die SM Sad
NEIN - - - mein Süßer hat noch 7 Schwestern ...
die haben mir sogar auf der Leine die Wäsche anderes aufgehängt SadSadSad

Die Lösung kam bei uns von ganz allein Sad

Mein Süßer hatte diese Aktionen aber mal so was von dick !!!!
Wir sind einfach ausgezogen !!!!!!!

Heute 10 Jahre später sieht meine SM die Sache auch ein ** wenig ** anders Wink

zumal eine ihre Töchter ... eine Schwiegertochter hatte WinkWinkWink
die geschnüffelt hat !!! und auch zappzarapp SadSadSad

Aber dieses Thema ist jetzt auch erledigt SadSadSad

Die Beiden sehen heute WAS sie damals mit MIR - UNS gemacht haben - - -
aber heute mit anderen Augen

Es gibt nur

entwerde

drüber reden - klare Grenzen setzen !!!

oder

Schlößer austauschen - mit allen Konzequenzen

Nur darüber muß man sich vorher gemeinsam mit dem Partner (Kinder ) im klaren sein

Beides keine einfacher Weg

Ich wünsche euch eine gemeinschaftliche Entscheidung

Liebe Grüße
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
anjaw
Gast
« Antwort #12 am: 16.04.03, 09:40 »

Hallo,

vielen Dank für die aufmuternden Beiträge bezüglich SW. Ich denke, dass es wohl das Beste sein wird, wenn ich versuche, mich nicht mehr darüber "aufzuregen", was allerdings manchmal sehr schwierig ist und bezüglich dem "Schnüffeln" werde ich wohl die Ratschläge befolgen und unsere Wohnungstüre abschließen und meine persönlichen Sachen einschließen. Bin aber mal gespannt, wie SW ragiert, wenn sie merkt, dass "abgeschlossen" ist  Wink

LG
Anja
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Jenny
Mitglied
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Beiträge: 37


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #13 am: 24.04.03, 10:05 »

Hallo,
die einzig richtige goldene Regel hat von Euch ja auch keiner parat. Das tröstet mich!
Ich versuche auch jedem Tag aufs Neue zu leben und die anderen leben zu lassen.  D.h. die Kinder und alle s-Menschen so zu lieben, wie sie sind. Im Gegenzug versuche ich mir zu erlauben, meinen eigenen Weg zu finden. Habe oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht so fleißig bin. Ich hatte auch mal gehofft, dass  sich die Alten ein bißchen entspannen und zurückziehen, wenn sie merken ,dass der Laden läuft, aber das fällt ihnen schwer Roll Eyes Roll Eyes
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blackscreen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 119

Hilflos ist der Bauer ohne Frauenpower!


« Antwort #14 am: 24.04.03, 14:49 »

Hallo Jenny,

es gibt eine goldene Regel und die heißt: Du kannst andere Menschen nicht ändern, Du kannst nur Dich selbst ändern. Das heißt, Du musst lernen, mit der Situation so umzugehen, dass Du Dich selber wohlfühlst. Da gibt es dann in der Tat keine einzige goldene Regel. Aber ich denke, Du hast da schon einen guten Ansatz gefunden. Vielleicht hilft Dir ja auch die Seite www.ruth-gall.de weiter.
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Liebe Grüße aus Thüringen
Gerit
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