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Autor Thema: Drillinge!!!  (Gelesen 5399 mal)
züsi
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« Antwort #15 am: 12.06.06, 21:25 »

martina und geli ich muss sagen da habt ihr aber glück gehabt mit euren aerzten, wie ich mal völlig k.o. war
mit meinen fünfen und der sm im rollstuhl (die ich täglich 2-3 mal hinein und raus hieven durfte) da sagte doch
dieser nette mensch : wenn man 5 kinder will muss man sie halt haben!

sowas braucht frau in dem moment  - gell!

gruss susanne

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ade60
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Beiträge: 94


« Antwort #16 am: 13.06.06, 10:09 »

danke für die glückwünsche, habe sie als tante gern angenommen
mein bruder wird jetzt auch etwas über die ärzte versuchen

aber es ist doch paradox:die politik beklagt den kindermangel lang und breit
aber wenn dann drei kinder kommen wird es sehr schwer
gruss ade
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bauernhof
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« Antwort #17 am: 13.06.06, 21:30 »

Hallo Ade!

Herzlichen Glückwunsch den Drillingseltern und der Tante!

Verstehe nicht ganz wieso keine Hilfe zubekommen ist. Ich habe früher als Dorfhelferin gearbeitet, da hat eine Frau mit Kindern unter 12 Jahren Anspruch auf Hilfe gehabt bei Arbeitsüberlastung und wenn es Ihr nicht so gut ging. Wurde von den Krankenkassen bezahlt, verschiedentlich auch Rentenkasse..  Es gibt vielleich auch eine Dorfhelferinnen Station in deiner Nähe. Verschiedene Maschinenringe haben auch welche oder Betrieshelferinnen.

Viele Grüsse Walburga
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Liebe Grüsse von der Höri
Walburga

 
Johanna1967
Leben und leben lassen
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« Antwort #18 am: 13.06.06, 22:31 »

Hallo,

als ich vor 18 Jahren meinen Sohn entbunden hatte, lag eine werdende Drillingsmama bei mir im Zimmer.

Auch später, als ihr Kindersegen schon da war, traf ich sie hin und wieder und sie erzählte mir: sie bekam leider von keiner Seite Unterstützung; Omas beiderseits lebten nicht mehr, Mann war noch im Studium. ......

Im Nachbarort von mir wurden ca. ein halbes Jahr später Vierlinge geboren. Die Eltern bekamen jede Unterstützung in Form von Haushaltshilfe, (Omas waren auch zwei da), finanzielle Unterstützung, Patenschaften von Bürgermeister, Landrat usw., Sponsoren von Windeln, Babynahrung, Kleidung usw.
Auch als die vier zur Schule kamen, gab's Schultüten, Schulranzen und natürlich immer wieder Fotos in allen Zeitungen, was immer wieder für neue Sponsoren sorgte..........

Ungerecht gegenüber der Drilingseltern, die ihre Kinder ohne jegliche Unterstützung großziehen mussten.

Hoffentlich bekommen die werdenden Eltern jetzt Hilfe. Würde mich auch mit Unterstützung eines guten Arztes auf die Hinterbeine stellen und der Krankenkasse gehörig auf die Eisen steigen.

Ich erinnere mich noch, als meine Schwägerin vor 16 Jahren entbunden hatte, da hatte sie Unterstützung durch eine Haushaltshilfe.

Gruß

Johanna
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Marlis
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Eine kluge Frau folgt ihrem Mann-wohin sie will


« Antwort #19 am: 14.06.06, 06:35 »

Hallo Ade!

Herzlichen Glückwunsch den Drillingseltern und der Tante!

Verstehe nicht ganz wieso keine Hilfe zubekommen ist. Ich habe früher als Dorfhelferin gearbeitet, da hat eine Frau mit Kindern unter 12 Jahren Anspruch auf Hilfe gehabt bei Arbeitsüberlastung und wenn es Ihr nicht so gut ging. Wurde von den Krankenkassen bezahlt, verschiedentlich auch Rentenkasse..  Es gibt vielleich auch eine Dorfhelferinnen Station in deiner Nähe. Verschiedene Maschinenringe haben auch welche oder Betrieshelferinnen.

Viele Grüsse Walburga



Moin Walburga

Das betrifft aber nur die Frauen in der Landwirtschaft, die dann auch bei der LKK versichert sind und auch dort Rentenbeiträge einzahlen.
Bei allen anderen Krankenkassen gibt es schon reichlich Probleme, wenn die Kassen zahlen sollen.
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Alles Gute
Marlis

Ich bin der Boss!!

 Über das, was in meinen Mund hinein wandert
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #20 am: 14.06.06, 09:11 »

Hallo Marlis,

auch die anderen Kassen müssen *rein theoretisch* unter bestimmten Bedingungen eine Haushaltshilfe übernehmen. Otto-Normal-Kassenversicherte wissen das aber nicht unbedingt und die Kassen hüten sich, dass den Versicherten auch zu erzählen. Allerdings hab ich manchmal das Gefühl, bei einigen Kassensachbearbeitern hat sich das auch noch nicht ganz rumgesprochen.
Deswegen sollte man da hartnäckig bleiben, finde ich und nicht gleich mit der Ablehnung aufgeben, sondern Widerspruch einlegen. Allerdings bedarf es da der Hilfe des zuständigen Arztes. Wenn der FA da nicht mitmacht, vielleicht der "weiterbehandelnde" Hausarzt.

Wenn die Mutter aufgrund der Überbelastung neugeborene Drillinge zu versorgen "zusammenklappt" ist die Versorgung der Kinder nicht gewährleistet!!!

http://www.dorfhelferinnenwerk.de/images/gesetzestext_38_sbg.pdf
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
kueken
Ich bin ein Optimist, ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen.
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Zukunfts-Bäuerin


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« Antwort #21 am: 29.07.08, 14:00 »

Inzwischen zwar schon Jahre her, aber falls noch mal jemand in die Situation kommt:

Das Jugendamt zahlt auch haushaltshilfen, gerade am Anfang. Familienhilfe gibts heute nach wie vor und gerade in solchen Situationen oft.

Außerdem gibts die Landesstiftung, da kann man auch einiges geltend machen und bekommt gut Geld zurück.

Und bei uns gibts eine Familieninitiative der Stadt, also einfach mal nachfragen.

Wenn man Firmen wie Hipp oder Pampers anschreibt, stelln die auch gut was zur verfügung.

lg küken
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