Danny
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« am: 23.05.06, 18:27 » |
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Hallo allerseits! Heute mal wieder eine Frage von mir (gab es in dieser Art hoffentlich noch nicht, gesehen habe ich jedenfalls nichts). Meine Tochter wird im September 3 Jahre alt und darf daher nach den Sommerferien in den Kindergarten gehen (ist hier im Dorf absolut üblich, dass Kinder ab 3 Jahren hingehen, es wäre also fast was Besonderes, wenn ich sie noch 1 Jahr zu Hause behalten würde - das zur Vorgeschichte, dass ihr wisst, wie es hier normalerweise läuft). Sie möchte auch sehr gern in den Kindergarten, war auch schon ein paarmal da (nicht wirklich zum Schnuppern, sondern GöGa war mit ihr beim Bezirksamt - gleiches Gebäude - und die Kids haben sie gleich in Beschlag genommen und "reingeschleppt") und ist mit größter Begeisterung 1 - 2 Stunden dageblieben und war furchtbar traurig, als wir sie wieder abgeholt haben. Von daher gäbe es also sicher kein Problem, sie würde eher Schwierigkeiten machen, wenn sie den Kindergarten wieder verlassen muss. Insgesamt ist sie zwar sehr temperamentvoll und eigenwillig, aber auch sehr selbständig (räumt z.B. alleine die Spülmaschine aus, erklärt uns, dass wir nicht auf die Straße rennen dürfen, zieht sich selbst an, oder versucht es zumindest etc.) und kommt sehr gut mit anderen Kindern klar. Aber es gibt zwei Probleme: 1. Thema Essen: Sie ist einfach zu "faul" zum Essen bzw. nimmt sich einfach nicht die Zeit dazu, ist recht mäkelig (obwohl sie während ihrer Wachstumsschübe alles verdrückt, was ihr in den Weg gerät) und will zwar alleine essen, aber nur ein paar Bissen, dann spielt sie nur noch rum, bis man sich erbarmt und sie füttert. Könnte zum Problem werden, da ja im Kindergarten auch gemeinsam gegessen wird. 2. Thema Sauberwerden: Sie ist geistig unheimlich weit, versteht absolut alles, was man ihr sagt und weiß genau, dass sie eigentlich erst in den Kindergarten gehen kann, wenn sie keine Windeln mehr braucht. Sie sagt das auch selbst, kann die Windel auch selber aus- bzw. runterziehen und aufs Töpchen gehen - aber es interessiert sie gar nicht! Und was noch "besser" ist: wenn sie mal keine Windel trägt und dann in die Hose macht (egal ob "Klein" oder "Groß"), ist ihr das meistens auch völlig schnuppe. Wenn ich sie dann aber frage, ob sie mal aufs Töpfchen gehen will, kommt nur ein "Nein!" und basta. Ich wollte es ja gern so machen, dass ich sie immer mitnehme aufs Klo, aber sie will halt nicht. Sonst ist sie mir immer hinterhergedackelt (damals, als wir noch kein "Töpfchentraining" versucht haben), jetzt, wo sie es tun sollte, natürlich nicht mehr. Alles in allem frage ich mich also, soll ich sie im Kindergarten anmelden oder nicht? Wenn sie wenigstens irgendein Interesse am Sauberwerden zeigen würde, wäre es okay für mich, aber so wie es sich im Moment darstellt, kann sie wohl nicht noch dieses Jahr in den Kindergarten oder? (die wickeln da nicht, deshalb sollten die Kinder sauber sein, kleine Unfälle sind natürlich nicht schlimm) Wie war das bei euren Zwergen? Wie habt ihr sie motiviert? Wie lange hat es gedauert? Ich habe mir jetzt mal das Buch "Julchen geht aufs Töpfchen" bestellt, vielleicht nimmt sie sich das ein bißchen zum Vorbild. Aber wenn das auch nicht klappt, weiß ich wirklich nicht mehr weiter 
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amazone
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« Antwort #1 am: 23.05.06, 18:53 » |
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hallo danny, zum thema töpfchen will ich mal nix schreiben, dazu fällt mir nix gescheites ein  aaaaaaber: deine tochter hat im september geburtstag. ist zwar noch ein bisschen früh darüber nachzudenken, aber wann willst du sie einschulen lassen? mit 5 und sie wird im ersten schuljahr 6, oder mit 6 und sie wird im ersten schuljahr 7? mein sohn ( im juli geboren) wurde mit 7 eingeschult. er ist der älteste in der klasse. normal entwickelt für sein alter, damals wie heute. ich habe mich bewusst gegen den allgemeinen trend entschieden, meinen sohn mit 3 jahren in den kindergarten zu schicken. er wäre dann ja knapp 4 jahre in diese einrichtung gerannt. die meisten kita´s haben programme, die sich alle 3 jahre wiederholen. es schadet deiner tochter sicher nicht wenn du sie noch ein bisschen länger zu hause lässt und euch beiden den "druck" des trockenwerdens nimmst.
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Danny
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« Antwort #2 am: 23.05.06, 19:25 » |
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Hallo Amazone, Stimmt, über den Einschulungszeitpunkt habe ich mir jetzt noch gar keine Gedanken gemacht - ist aber bei unserem Kindergarten nicht so, dass sich das Programm alle 3 Jahre wiederholt, im Gegenteil, da wird soviel gemacht und es gibt soviel Abwechslung, dass man die angehenden Schulkinder regelrecht rausschmeißen muss, sonst würden die gar nicht gehen  Es würde mir an sich ja nichts ausmachen, meine Kleine noch ein Jahr zu hause zu behalten, bloß ist sie jetzt schon ziemlich unterfordert und braucht den Kontakt zu anderen Kindern unheimlich, und sowas geht halt am besten im Kindergarten, weil die meisten Kinder, die sie kennt, schon in K. oder Schule gehen, also auch nicht immer zugegen sind. Zudem bin ich schwanger und werde spätestens ab Januar kaum mehr Zeit haben, ihr Spielgefährten zu suchen bzw. sie so zu beschäftigen, wie sie es braucht (großartig rumtoben kann ich ja jetzt schon nicht mehr mit ihr und sie ist halt sehr temperamentvoll, wie gesagt). Ich denke halt, dass ihr der Kindergarten wirklich gut tun würde, will sie aber andererseits nicht mit dem Töpfchentraining überfordern.
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Solli
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« Antwort #3 am: 23.05.06, 19:52 » |
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Ich denke halt, dass ihr der Kindergarten wirklich gut tun würde, Hi Danny, genau DAS denke ich auch!;) Mach Dir mal nicht so viele Sorgen, vieles entwickelt sich ganz von allein. Warum setzt Du dich und Dein Kind so unter Druck? Jedes Kind hat seinen eigenen "Reifeplan". Ich bin auch gerade in der Eingewöhnungsphase mit meinem Sprössling, allerdings ist der erst 14 Monate, kann noch nicht laufen und nicht allein essen. Da er aber zu Hause mittlerweile unterfordert ist, ich aber noch nen vier Monate alten Sohn habe, bleibt mir nix anderes übrig, als ihn stundenweise abzugeben. Mal abgesehen davon, das er sich dort pudelwohl fühlt, total ausgeglichen und zufrieden ist, lernt er manche Sachen um einiges schneller, ohne dass man ihn anschieben muß. Ich bin mir sicher, dass es Deiner Tochter genauso gehen wird. er Nachahmungseifer bei Kindern ist doch ziemlich groß. Bei uns im KiGa helfen außerdem die Erzieherinnen auch mit, wenns ums trocken werden geht. Ein absoluter Erleichterungsfaktor für die Muttis!  Bei meinem hab ich übrigens schon enorme Horizonterweiterung festgestellt, obwohl ich bisher nur viermal in etwa eine Stunde dort war. Solli
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Margret
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« Antwort #4 am: 23.05.06, 21:52 » |
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Hallo Danny,
das Problem mit dem Nichtselberessenwollen ist vermutlich in der Gruppe gar keines mehr. dort wird sie sich ziemlich sicher nicht so blamieren und anstellen wollen und in der Gruppe isst es sich meistens besser. Gerade Kinder mit wenig Appetit mampfen da eher mit. Und wenn nicht, dann eben nicht. Gefüttert wird sie dort sicher von keinem oder gzwungen zum Essen.
Wegen dem Sauberwerden und Windlloskriegen gibt es m.E. leider kein Patentrezept. Zum Trost: gerade die cleversten und willensstärksten Kinder geben ihre Windel oft lange nicht ab.
Gibt es bei euch nicht die Möglichkeit, zwei- oder dreimal jährlich im Kindergartenjahr dazuzustoßen (gerade auch für die Kinder, die während der Zeit drei geworden sind) ? Bei uns konnte man zum 1.9., 1.1. und 1.5. neu dazukommen. Soe ein späterer Termin wäre ja ein guter Kompromiss und würde den Druck mindern.
Rede doch einfach mal mit der Kindergartenleiterin und schildere ihr ganz ehrlich deine Gedanken und die Probleme. Dann kann sie sagen, wie sie es sieht und gerne hätte. Sie hat ja schon so viele Kinder in dem Lebensabschnitt um sich gehabt.
Margret
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Danny
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« Antwort #5 am: 24.05.06, 08:08 » |
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Hallo Solli, hallo Margret, Ja, ich werde wohl mal mit der Leiterin sprechen. Gestern hatten wir immerhin mal ein kleines Erfolgserlebnis: Töchterlein wollte nach dem Duschen partout keine Windel mehr tragen und ist auch in den folgenden zwei Stunden bis zum Schlafengehen nicht ausgelaufen!  Sie ist sogar zweimal aufs Töpfchen gegangen, ist zwar nichts gekommen, aber wenigstens hat sie es endlich mal von sich aus versucht. Muss wohl doch ziemlich scharf auf den Kindergarten sein  Und für die Nacht wollte sie dann tatsächlich auch nur eine Unterhose haben. Ich habe ihr dann eine "besondere Unterhose" (Stoffwindel) mit "Über-Unterhose" (Windel-Überhose) angezogen, das war ihr recht. Jetzt hoffe ich nur, dass ihre Motivation nicht gleich wieder flöten geht, wenn sie nach dem Aufstehen feststellt, dass die "Unterhose" nass ist. Und ansonsten werde ich, wie gesagt, mal im Kindergarten nachfragen.
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martina
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« Antwort #6 am: 24.05.06, 08:35 » |
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Hallo Danny,
das mit dem Essen regelt sich im Kiga schon bald allein, glaub mir. Ich mach das jetzt seit 8 Jahren mit (Frühstücksbetreuung im Kiga) und konnte schon alles mögliche beobachten.
Es gibt Kinder, die gehen in der ersten Zeit nur mit Erzieherin in die Küche zum Essen, wir haben offenes Frühstück, in der Zeit von 8.30 - 10.00 Uhr sollten alle Kinder gegessen haben. Später reicht es dann, wenn die jeweilige Tischdienst-Mutter sich dazusetzt und ein bißchen zuredet. Wenn ein Kind absolut nicht essen mag, muss es nicht. Wir achten aber darauf, dass es sich mit an den Tisch setzt und etwas trinkt.
Ebenso ist es mit dem Toilettengang, Problemkinder werden regelmäßig geschickt, teilweise geht die Erzieherin mit. Ein Kind hatten wir, dass wollte auch mit 5 Jahren aus Prinzip nicht, das kann man 5 mal schicken, es kommt nichts und nach 5 Minuten ist die Hose nass. Also darf Kind sich umziehen, Ersatzkleidung ist da.
In der Regel jedoch spielt sich das Toilettegehen im Kiga ruckzuck ein. die anderen Kinder gehen ja auch und bestimmte Dinge darf man erst, wenn man "müssen" war.
Wenn die Warteliste auf Plätze nicht zu groß ist, halten wir auch Plätze für spätere Termine frei. Wenn es freie Plä#tze gibt, nehmen wir übers ganze Jahr auf. Da sind wir sehr flexibel.
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« Letzte Änderung: 24.05.06, 08:37 von martina »
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Danny
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« Antwort #7 am: 24.05.06, 09:17 » |
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Hallo Martina, Das klingt ja beruhigend  HIer bei uns ist es halt so, dass es nur ein winziger Dorfkindergarten mit 1 1/2 Erzieherinnen-Stellen ist. Die machen zwar richtig tolle Sachen mit den Kindern (so einen Kindergarten hätte ich mir damals als Kind gewünscht!) und achten auch auf die Ernährung der Kids (einmal die Woche "gesundes Frühstück" etc.), aber inwieweit sie beim Toilettengang "hinterher" sind, weiß ich nicht. Wechselkleidung gibt es, das ist klar. Außerdem wohnen wir in direkter Nachbarschaft zum Kindergarten, also kann ich auch, wenn nötig, rübergehen und Kleidung bringen oder sie kurz zum Wechseln nach Hause holen. Aber wie ist es mit den anderen Kindern? Wird ein Kleines, dem noch oft "Unfälle" passieren, nicht gehänselt? Ich will ja nicht, dass ihr dadurch der Spaß am Kindergarten "vergnatzt" wird. Aber: toi, toi, toi! Obwohl sie heute Morgen völlig verzweifelt war, weil sie im Bett ausgelaufen ist (die Stoffwindel muss eben bei dieser Flüssigkeitsmenge auch mal kapitulieren), hat sie sich freiwillig aufs Klo gesetzt (aber nur aufs "Große"! ist aber nix gekommen) und wollte unbedingt wieder Unterhose statt Windel tragen. Vielleicht kriegen wir es doch noch hin bis zum Kindergarten-Eintritt. 
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martina
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« Antwort #8 am: 24.05.06, 10:41 » |
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Hallo Danny,
hänseln wird man niemals ganz vermeiden können. In der Regel sind die Erzieherinnen aber ganz fix dabei und unterbinden das Hänseln. Meistens braucht man das Kind nur daran erinnern, wie oft es denn selber in die Hose gemacht hat, als es sauber wurde, dann ist Ruhe.
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Solli
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« Antwort #9 am: 24.05.06, 13:00 » |
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Also das mit dem Hänseln sehe ich nicht so streng. Im meisten Falle bekommen es die Kinder gar nicht mit. Als ich heute meinen Sohn abgeholt habe, kam auch gerade ein fast zweijähr. Mädchen zur Erzieherin und hat ihr das Nässen mitgeteilt. Kein anderes Kind hats mitbekommen. Falsch dagegen fand ich das Verhalten der Erzieherin, die sie dafür gerügt hat. Ich hätte das Mädchen gelobt, das sie GLEICH gekommen ist und es gesagt hat, hätte Ihr aber gleichzeitig versucht zu vermitteln, wie umständlich es jedesmal ist, wenn man sich komplett umziehen muß. Sie ist gerade in der Trockenwerdephase. Ich haber aber nix gesagt, bin ja "nur" Mutti.  Danny, mach Dir nicht solche Sorgen. Ich denke, mit Druck wird vieles schwieriger als ohne. Einfach laufen lassen, sag ich mir immer und es funktioniert bzw. hats bisher!  LG
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martina
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« Antwort #10 am: 24.05.06, 14:09 » |
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Als ich heute meinen Sohn abgeholt habe, kam auch gerade ein fast zweijähr. Mädchen zur Erzieherin und hat ihr das Nässen mitgeteilt. Kein anderes Kind hats mitbekommen. Falsch dagegen fand ich das Verhalten der Erzieherin, die sie dafür gerügt hat. Ich hätte das Mädchen gelobt, das sie GLEICH gekommen ist und es gesagt hat, hätte Ihr aber gleichzeitig versucht zu vermitteln, wie umständlich es jedesmal ist, wenn man sich komplett umziehen muß. Sie ist gerade in der Trockenwerdephase.
Solli, versteh ich recht, dass das Mädchen eingenässt hat und dafür von der Erzieherin gerügt wurde? Oder hat ein anderes Kind eingenässt und dieses hat es nur "melden" wollen? Das fände ich dann auch nicht in Ordnung. So schnell wie möglich trocken anziehen würde ich in jedem Fall, auch wenn kurz vor Mittag, zumindest wenn es so kalt und windig ist wie heute. Wir hatten ganz am Anfang meiner Kigazeit ein Kind in der Fahrgemeinschaft. Dieses hat wohl im Auto auf dem Nachhauseweg eingelullert. Die Fahrerin erklärte jedenfalls, als das Kind ins Auto eingestiegen sei, sei die Hose trocken gewesen. Die Mutter hats nicht geglaubt, sondern gemeint, die Erzieherinnen hätten keine Lust mehr zum Umziehen gehabt, weils ja schon Mittag war. Am nächsten Tag hat die Kigaleiterin eine Anzeige am Hals gehabt, wegen fahrlässiger Körperverletzung!!! Das Kind habe nämlich schon eine schwere Blasenschädigung hinter sich mit mehreren Krankenhausaufeinthalten usw. Eine nasse Hose könne bei dem Kind zu bleibenden Nierenschäden führen. Allerdings war diese Vorgeschichte dem Kiga nicht bekannt! Angeblich sei darüber gesprochen worden, so die Sicht der Mutter. Schriftlich dagelassen hat sie jedenfalls nichts. Die Anzeige wurde allerdings zurück gezogen und das Kind wechselte den Kiga. Nach der Erfahrung sind wir allerdings immer ganz fix gewesen mit dem Umziehen der Kinder, auch wenns manchmal nervt!
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Solli
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« Antwort #11 am: 24.05.06, 17:19 » |
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Hallo Martina, das ist ja wirklich die Härte mit der Anzeige. Also so übertrieben muß man ja nun auch nicht reagieren. Ja, das hast Du schon richtig verstanden. Das zweijährige Mädchen hatte sich eingenässt und kam dann gleich selbst zur Erzieherin. Ich stand halt zufällig daneben und hab dann mitbekommen, wie die E. ihr Vorwürfe machte. Mag ja sein, das es so irgendwann funktioniert, kann aber auch gut sein, das das Mädchen dann gar nix mehr sagt und mit nasser Hose rummrennt! Im übrigen hielt ich das eigentlich für selbstverständlich, das Kinder sofort trocken umgezogen werden. In meinem KiGa machen die das auch. Aber nach Deiner Aussage ist das wohl nicht überall so Martina, oder? LG Solli - die grad wieder wickeln gehen muß 
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martina
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« Antwort #12 am: 24.05.06, 18:10 » |
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Hallo Solli,
ich kenne selber ja nur den einen Kindergarten, und da war es schon immer eine Selbstvberständlichkeit, sofort umzuziehen, bzw. die Kiddies regelmäßig zum Klo zu schicken. Auch schon vor dem obigen Vorfall. Aber danach haben wir eben noch mal mehr hingeschaut und geschickt.
Von anderen Kindergärten kenne ich es aus Elterngespächen eigentlich auch nicht anders.
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josefa
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es wird lang nichts so heiß gegessen wie gekocht
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« Antwort #13 am: 10.07.06, 22:54 » |
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Hallo zusammen,
heute ist mir bewußt geworden wie schnell doch die Zeit vergeht. Unsere Tochter hatte heute abend eine Besprechung im Kg, und ihr wurde gesagt das unsere Lea am 10..8. den ersten Kgtag hat. Lea ist im April 3J. geworden und es wird zeit das die in den Kg kommt. Mit dem essen hat sie da auch Probleme, aber ich seh das auch so, wenn die anderen Kinder am Tisch sitzen und essen wird sie es auch tun, sauber ist sie schon lange.Gott sei dank.
Lg Marlene
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Danny
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« Antwort #14 am: 10.07.06, 23:35 » |
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Jasmin ist im Kindergarten innerhalb von wenigen Tagen zuverlässig sauber und trocken geworden  Außerdem gefällt es ihr sehr gut, mit dem Essen klappt es auch so halbwegs (immerhin isst sie überhaupt was - wenn sie gerade wächst, frisst sie wie ein Scheunendrescher, ansonsten wie ein Spatz) und Trennungsschwierigkeiten gab es von Anfang an nicht. Wenn nur alles im Leben so einfach wäre!  Ciao! Danny
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