Fine
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Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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« Antwort #45 am: 15.12.02, 21:55 » |
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Jetzt kommt sie wieder, die stille Zeit, da geht es bei uns rund, ihr lieben Leut. Fenster putzen, Vorhänge waschen, Plätzchen backen, von wegen "still", da kann ich nur lachen. Jeder Winkel im Haus wird geputzt und gescheuert, damit sich's an Weihnachten sauber feiert.
Doch auf einmal schaut das Christkind rein beim Haus, steht da und lacht uns alle aus: "Was macht ihr denn da bloß für einen Schmarren, haltet euch doch selber zum Narren. Die wichtigste Botschaft an Weihnachten hat nicht bezweckt, dass das Haus und die Leute sind perfekt von A bis Z".
Es soll ein Fest des Herzens sein, da möchte das kleine Christkind gern rein. Mich interessiert keine blanke Wohnung, keine zwanzig Sorten Gebäck, euch zu erlösen, das war der ganze Zweck.
Darum werdet ruhig, kehrt in Euch ein, lasst die Zeit wieder die stille sein. Kümmert euch um die Kinder und armen Leut. Dann erlebt ihr eine richtige Weihnachtszeit.
Habe ich auf der Internetseite der Rhein. Landfrauen entdeckt. --------------------------------------------------------------------------------
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« Letzte Änderung: 15.12.02, 21:57 von Fine »
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Bis bald Fine
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Liesel
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« Antwort #46 am: 16.12.02, 22:33 » |
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Zündet Lichter an! Selbst das kleinste Flämmchen macht das Dunkel der Welt um einen Schein heller Thoma Creighton
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reserl
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« Antwort #47 am: 19.12.02, 13:21 » |
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Ein nie vorher gesehener Stern
Manchmal des Nachts, wenn ich die Öfen schürte, Sah ich durchs Fenster, nah und weltenfern, So jäh, als ob mich eine Hand berührte, Den nie vorher gesehenen Stern.
Er sprang und zuckte grün in kaltem Feuer - So groß war nie ein Licht, und kein Planet. Mein Blick war blind davon, und ungeheuer Erschrak mein Herz, und fand nicht zum Gebet.
Hob dann die Lider ich, war er verschwunden. War es ein Zeichen? War's ein Ruf des Herrn? Ich frage nicht. Doch hält mich tief gebunden Der nie vorher gesehene Stern.
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cara
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« Antwort #48 am: 19.12.02, 18:09 » |
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ich hab noch einen... gestern frisch per mail reinbekommen...;o))
Betreff: Weihnachtsfeier
1. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend...
Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer Herr Dr. Mann, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EURO übersteigen sollte.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalabteilung
2. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewusst, dass Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort "Jahresendfeier" nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalabteilung
3. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen "trockenen" Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, dass dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird...
Ferner teile ich Ihnen mit, dass der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EURO sei zuviel Geld.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalforschung
7. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der "Weight-Watchers" einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen.
Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
Endlich zufrieden?
Tina Bartsch-Levin Leiterin Klappsmühle
9. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalvergewaltigung
10. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob s Euch nun passt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom "Todesgrill", wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätschätschätsch!
Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert!!!!! Die Schlampe aus der dritten Etage.
14. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich kann sicher sagen, dass ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.
Josef Benninger Interimsleiter Personalabteilung
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Ottilie
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #49 am: 20.12.02, 17:10 » |
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Dieses Weihnachtsgedicht gefällt mir besonders:
Lieber, guter Weihnachtsmann
Lieber, guter Weihnachtsmann, weißt du nicht, wie ‘s um uns steht? Schau dir mal den Globus an. Da hat einer dran gedreht.
Alle stehn herum und klagen. Alle blicken traurig drein. Wer es war, ist schwer zu sagen. keiner will ‘s gewesen sein.
Uns ist gar nicht wohl zumute. Kommen sollst du, aber bloß mit dem Stock und mit der Rute. (Und nimm beide ziemlich groß.)
Breite deine goldenen Flügel aus, und komm zu uns herab. Dann verteile deine Prügel. Aber bitte nicht zu knapp.
Lege die Industriellen kurz entschlossen übers Knie. Und wenn sie sich harmlos stellen, glaube mir, so lügen sie.
Ziehe denen, die regieren, bitteschön, die Hosen stramm. Wenn sie heulen und sich zieren, zeige ihnen ihr Programm.
Komm, und zeige dich erbötig, und verhau sie, dass es raucht! Denn sie haben ‘s bitter nötig. Und sie hätten ‘s längst gebraucht.
Komm, erlös uns von der Plage, weil ein Mensch das gar nicht kann. Ach, das wären Feiertage, lieber, guter Weihnachtsmann!
Das ist doch wirklich sehr aktuell leider immer noch, denn es wurde vor über 70 Jahren geschrieben von Erich Kästner.
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reserl
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« Antwort #50 am: 21.12.02, 15:42 » |
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Weihnachten heißt: mit Hoffnung leben; wenn sich Menschen die Hände zur Versöhnung reichen, wenn der Fremde aufgenommen, wenn einer dem anderen hilft, das Böse zu meiden und das Gute zu tun, dann ist Weihnachten. Weihnachten heißt: die Tränen trocknen; das, was du hast, mit anderen teilen. Jedesmal, wenn die Not eines Unglücklichen gemildert ist, wird Weihnachten. Weihnachten heißt: dem anderen Liebe schenken; wenn Herzen zufrieden und glücklich sind, ist Weihnachten. Dann steigt Gott wieder vom Himmel herab und bringt das Licht seines Friedens. André Philippe
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cara
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« Antwort #51 am: 22.12.02, 11:26 » |
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Köln, dpa
Wer an diesem 24.12. zum Himmel oder durch den Kamin schaut, wird nicht viel zu sehen bekommen. Dies ist sicher, seit der Bundesgrenzschutz heute morgen offiziell bekanntgab, daß ein ca. 340 Jahre alter, dicklicher Mann in der Nähe des Grenzüberganges Görlitz bei dem Versuch des widerrechtlichen Überfliegens der "grünen Grenze" zur Landung gezwungen wurde. Noch bevor die internationale Weltpresse davon ausreichend Kenntnis nehmen konnte, wurde der rotgekleidete, bärtige Mann schon dem Haftrichter vorgeführt. Dieser entschied in einem Schnellverfahren, daß von einer Anklage zugunsten einer schnellen Abschiebung abgesehen werden könne, verfügte allerdings die Beschlagnahmung seines etwas eigenartigen Gefährts. Es soll samt Inhalt später zugunsten humanitärer Projekte in einigen Entwicklungsländern aufgeteilt werden.
Schon kurz nach 13 Uhr Ortszeit setzten zwei Grenzschutzbeamte den immer wieder in einem schwer verständlichen Dialekt schimpfenden alten Mann in eine Maschine der Lufthansa, welche ihn auf direktem Weg nach Warschau brachte. Dort gab er vor den laufenden Kameras der wegen eines Kongresses anwesenden Weltpresse eine Pressekonferenz, in der er ankündigte, niemals wieder deutschen Boden zu betreten. Er habe sich mit dem derzeit in München weilenden Christkind schon in soweit verständigt, als daß dieses diesen Boykott voll und ganz unterstütze. Weiterhin äußerte er in den jetzt in der ganzen Welt gesendeten bewegenden Bildern seine schwere Enttäuschung, und erklärte das deutsche Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" als von der Weihnachtszeit verbannte "Naziknotte". Darüberhinaus verlangte er seine in Deutschland beschlagnahmten Rentiere wieder zurück.
Im weiteren Verlauf des Tages äußerten verschiedene Stellen im In- und Ausland ihr Befremden über die Behandlung einer international geschätzten Persönlichkeit, während der Papst seine für den Februar angekündigte Reise nach Deutschland spontan absagte. Dem Vernehmen nach soll Papst Johannes Paul der II. einen enormen Wutanfall erlitten haben und eine pauschale Exkommunikation weiter Teile Deutschlands in Betracht ziehen. In New York sprach sich der bekannte Freund des nun als S. Klaus erkannten Mannes K. Ruprecht, während eines Treffens mit Vertretern der amerikanischen Geschenkindustrie, für Sanktionen bis hin zu einem Weihnachtsboykott gegen Deutschland aus.
Wie in diplomatischen Kreisen am Abend bekannt wurde, soll es auch im Europarat zu einem Eklat bislang ungeahnten Ausmaßes gekommen sein, als Bundesaußenminister Fischer das Verhalten der deutschen Behörden als "maßvoll in der Anwendung der Mittel" verteidigte, und auf das Fehlen jeder Art von Papieren hinwies. Für Ende der Woche ist außerdem eine Sondersitzung der UNO angesetzt, in der über Sanktionen gegen Deutschland beraten werden soll. Die arabischen Länder quittierten die Vorgehensweise Deutschlands wiederum mit Begeisterung, und betrachteten sie als einen Schritt in die richtige Richtung gegen die weltweite Überschätzung jüdisch-christlicher Symbolik.
Die Ausländerbeauftragte der rot-grünen Bundesregierung, Marieluise Beck sprach in der am nachmittag außerplanmäßig angesetzten Debatte des Bundestages davon, daß "ohne Papiere keine andere Vorgehensweise möglich sei, schließlich könne ja in diesen Tagen jeder behaupten, er sei der Weihnachtsmann". Die Regierung habe daher umsichtig und völlig korrekt gehandelt. Oppositionsführerin Angela Merkel sprach dagegen von einer "beispiellosen Verrohung der deutschen Behörden als Folge des rot-grünen Chaos", und "einem fürchterlichen Signal an die deutsche Jugend, der nun auch die letzten Perspektiven geraubt werden".
Ganz andere Töne wurden aus der CSU laut, in der nun einige Abgeordnete des Bayerischen Landtages die gänzliche Abschaffung der Weihnachtsfeiertage vorschlugen, da mit künftigen Besuchen des Weihnachtsmannes kaum gerechnet werden könne. Dies sei besonders mit Sicht auf die Wirtschaftslage ein wahrer Segen. Diese Statements wurden aber am Abend zurückgezogen, nachdem ein Machtwort aus der bayerischen Staatskanzlei dem Treiben ein Ende machte.
Bundeskanzler Schröder, der sich für einen Kurzbesuch in Jerusalem aufhielt, sprach von "einer schrecklichen Angelegenheit, die er zutiefst bedaure", aber "leider können in der Behandlung von Asylbewerbern, auch denen mit langen Rauschebärten, keine Ausnahmen gemacht werden."
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reserl
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« Antwort #52 am: 23.12.02, 08:17 » |
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Maßnahme
Zur Verringerung der Unkosten im Budgetbereich Werbung sagte der Juniorchef des Konzerns werden wir in Zukunft nur noch Plastikadventkränze verwenden. Diese werden mit Ostereiern verziert und bleiben das ganze Jahr über hängen.
(Georg Bydlinski)
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« Antwort #53 am: 23.12.02, 20:38 » |
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Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn, ich hab´s überfahren, es war ein Versehn, ich hatte gerade die Äuglein zu, ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh. Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht, Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht. Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann, er feuerte gerade seine Rentiere an, ich überholte den langsamen Wicht, doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht. Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa, ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!
Am Ende sah ich auch Nikolaus, er stürmte gerade aus dem Freudenhaus, er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen, wollte am Automaten neue Präser sich kaufen, mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn, jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
So ist die Moral von dem Gedicht, fahr zu schnell Dein Auto nicht! Denn als ich Zuhaus war, da mußte ich heulen, mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus. Tja - nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!
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reserl
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« Antwort #54 am: 23.12.02, 21:20 » |
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Weihnachtsfabel
Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.
Das Reh sagte "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schoen schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache."
"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."
"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."
"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen."
Aber da schrie er "aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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Ursel
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« Antwort #55 am: 23.12.02, 22:30 » |
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Die Heilige Nacht
Tausend güldne Sterne stehen heute Nacht am Himmelszelt. Denn es ist die Nacht der Nächte Weihnachten ist's in der Welt.
Tief verschneit sind Zaun und Hecken. Aus dem Walde äugt ein Reh, schaut zum Weihnachtsbaum der Tiere der dort steht im tiefen Schnee.
Förster hat den Tieren heute reichlich ihren Tisch gedeckt. Jeder soll das Rechte finden, Häschen sich das Schnäuzchen leckt.
Selbst der Fuchs ist heute friedlich wünscht dem Reh ein frohes Fest. Meise schaut vom Baum herunter holt ein Körnchen sich ins Nest.
Könnten doch alle Tage so wie heute friedlich sein. Leider nur einmal im Jahre starhlt die Welt im Kerzenschein.
Christiana Telker
Liebe Grüße und euch allen ein schönes Weihnachtsfest Ursel
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Marina
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« Antwort #56 am: 26.12.02, 18:21 » |
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Hier ein Ausspruch für nach Weihnachten, der auch für Ostern passt: Es gibt nichts schlimmres zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen! Eure (vollgefressene) Marina 
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gatterl
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« Antwort #57 am: 13.11.03, 11:43 » |
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bittschön, Freya  Weihnachtseinkauf Heute beim Geschenke kaufen ist mir das Leid vor die Füße gelaufen es steckte in einem Körper so klein die Hautfarbe braun, Augen groß und so rein. Da, wo wir Menschen Schuhe tragen umwickelte Füßchen in zerfetzten Laken statt einer warmen Jacke gehüllt in alte bunte Matte. Ich hatte meinen Einkaufskorb wie alle voll beladen die Kinderhändchen waren leer kein Geld was wegzutragen. Dann trafen unsre Blicke sich mitten in diesem Gewühl wollt mich nicht wehren, konnt es nicht da war, so viel Gefühl. Ich schob meinen Einkaufskorb aus der Warteschlange parkte ihn am Spielzeugstand, wo das kleine Wesen stand vor der großen Tanne. In diesem kleinen Menschenskind erkannte ich mich wieder auch ich stand in der Weihnachtszeit weit ab, im Herz ein wenig Neid, wollt hörn die Weihnachtslieder. Damals schwor ich mir im Herzen Hände klein zur Faust geballt stets zu lindern Not und Schmerzen, dass kein Schrei im Wind verhallt. Ohne Worte fand ich mich, an der Kasse wieder die Kleine längst an meiner Hand, ein leises Lächeln uns verband, so mancher sah verständnislos auf uns beide nieder. So hab ich mir zur Weihnachtszeit etwas geschenkt was ewig bleibt. Ich wünsche allen Menschen, dass sie ein bisschen teilen, und wenn Ihr seht einmal das Leid, dann bitte, lasst Euch nicht viel Zeit morgen kann es schon Euch ereilen ! ( © Celine Rosenkind )
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« Letzte Änderung: 13.11.03, 11:45 von gatterl »
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Bis bald Barbara
Die Stimmen der andern aufmerksam hören, sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln. Nach der deinen.
r.b
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gatterl
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« Antwort #58 am: 13.11.03, 11:43 » |
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Weihnachtsgruß
Lasset uns beim Feiern in der Nacht, beim Singen und beim Schenken an alle, die nicht feiern können, auch ein wenig denken. Und dafür sorgen, dass auch sie zur Weihnacht Glück verspüren. Lasset uns deshalb die Herzen öffnen, aber auch die Türen.
Den Reichtum sendet gerne aus, die Armut holt herein, dann wird die Weihnachtszeit für uns erst wahrhaft fröhlich sein.
In herzlicher Verbundenheit seid froh gegrüßt zur Weihnachtszeit. Wir wollen eines uns nur schenken, dass wir gerne aneinander denken.
Ein Wunsch noch: Baldiges Wiedersehen ! Erfüllt er sich, das wäre schön.
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Bis bald Barbara
Die Stimmen der andern aufmerksam hören, sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln. Nach der deinen.
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annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "
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« Antwort #59 am: 13.11.03, 22:33 » |
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ADVENTZEIT
Advent ,einst Zeit der stillen Freude auf der Christen hohes Fest, davon bleibt uns nunmehr heute nur noch ein bescheidner Rest.
Was wir Alten so sehr lieben, was einst berührte unser Herz, davon ist nicht viel geblieben, es mußte weichen dem Kommerz.
Viel an Werbung und Reklame kommt jetzt jeden Tag in 's Haus, Weihnachten,das ist der Name, man macht nun ein Geschäft daraus .
Ein riesengrosser Weihnachtsrummel animiert jetzt Groß und Klein, und zu einem Einkaufsbummel laden die Geschäfte ein .
Die Kinder möchten viele Sachen, die sie in den Läden sehen , doch daß sich manches nicht lässt machen fällt ihnen schwer oft zu verstehen .
Viele schöne Weihnachtslieder , sie machten einst das Fest so traut, rieseln ständig auf uns nieder , einmal leise ,einmal laut.
Wenn dann das Fest herbeigekommen nimmt man es gar nicht mehr so wahr, weil allzuviel vorweg genommen von dem was einst so wunderbar.
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan wird sie Grossmutter
Liebe Grüsse annama
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