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Autor Thema: Texte, Sprüche, Gedichte zum Advent, zu Weihnachten  (Gelesen 174730 mal)
martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #90 am: 19.12.03, 14:04 »

"Ich bin sehr besorgt um meine Frau. Sie ist nämlich bei diesem schlimmen Schneetreiben in die Stadt gegangen." - "Na, sie wird schon in irgendeinem Geschäft Unterschlupf gefunden haben !" - "Eben deshalb bin ich ja so besorgt !"
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Liebe Grüße
Martina
mano
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« Antwort #91 am: 20.12.03, 23:15 »

Weihnachtsdurcheinander

Der Schnee der rieselt leise
und jeder feiert auf seine Weise,
das Weihnachtsfest in seinem Glanz,
auch manchmal ohne Weihnachtskranz.

Linda findet ihr Geschenk nicht gut,
es ist ein Erbstück, ein uralter Hut.

Die Oma sitzt im Sessel und näht,
das Geschenk für Enkel Hubert kommt doch was zu spät.

Der Tannenbaum bei Familie Schmitz steht schief,
weil Kater Morle durch die Äste lief.

Frau Bauer kauft schnell noch die letzten Geschenke,
hoffen wir das sie nächstes Jahr was früher dran denke.

Familie Schulze ist außer Rand und Band,
die Weihnachtsgans ist angebrannt.

Das Christkind liegt noch in der Krippe rum,
und keiner schert sich drum.

Ich will das ihr nun euren Truthahn aufesst
und die Krippe mit Kindlein im Tumult nicht vergesst.


Das Gedicht hat sich meine 11jährige Nichte Katja ausgedacht.
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martina-s
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #92 am: 21.12.03, 12:36 »

Weihnachtswünsche eines Kindes:
Ich wünsche mir einen langen Tag
ganz ohne alle Uhren
und auch Erwachsene,
die nicht stets auf Termine luren.

Ich wünsch' mir von allen viel Zeit
für mich und meine Fragen
und dass viele nicht so oft klagen.

Ich wünsch' mir, dass man mich mal fragt,
warum ich manchmal weine.

Ich wünsch' mir, dass an mir mal sagt:
"Ich mag Dich, meine Kleine!"

Ich wünsch' mir, dass man nicht stets mahnt,
"Nicht jetzt doch, denk an später!"

Ich wünsch mir, dass ich ich sein darf
und nicht ein "Man" und "Jeder".

Ich wünsch mir Menschen mit Humor
und solche die gern lachen.
Und ich mal träumen darf im Wachen.

Frohe Gesichter
um mich rum,
die nicht im
Alter rosten

Bekomm die Wünsche ich erfüllt?
Wohl kaum, weil sie nichts kosten.
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Liebe Grüße
Martina
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #93 am: 22.12.03, 07:57 »

Meine Gedichte sind nicht so lang wie die schönen Gedichte meiner vorschreiber aber es sind die Gedichte die mich am meisetn ansprechen zur Weihnachtszeit.


                   Jeder Tag in unserem Leben
                   sollte ein Weihnachtstag sein,
                   wo wir Frieden und Freude
                   empfangen und austeilen.


                   Nimm die Stille dieser Tage
                   in dein Herz auf
                   und bewahre sie wie einen schatz
                   für die ruhelosen Zeiten.

sind aber nicht von mir ,habe sie aus einem ganz kleinen Büchlein es heißt    
                    FROHES FEST
und genau das wünsche ich euch allen.
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
martina-s
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #94 am: 22.12.03, 08:12 »

Hier eine Weihnachtsgeschichte, wie sie wirklich passiert sein könnte:

Das heilige Paar
Es war ein kalter Wintermorgen, um genau zu sein, der 24. Dezember. In der Nacht hatte es viel geschneit, so daß die Felder und Wiesen mit einem weißen Teppich bedeckt waren.

Aus einem wunderschönen großen Haus stieg schon Rauch aus dem Schornstein. Es war das Haus der Familie Krahmer. Familie Krahmer war eine reiche Familie, wo alles seine Ordnung und seinen Lauf hatte. Wie der Weihnachtsabend.  

Am Mittag wurden die restlichen Vorbereitungen getroffen. Am Abend ging Familie Krahmer in die Kirche, dann wurden die Geschenke ausgepackt und danach gab es die Weihnachtsgans. Doch an diesem Weihnachtsabend sollte etwas geschehen.

Als Familie Krahmer gerade die Weihnachtsgans verspeißt hatte, klingelte es an der Tür. Frau Krahmer öffnete. Der Anblick erschütterte sie. An der Tür standen eine Frau und ein Mann. Beide sahen müde und hungrig aus. Sie hatten alte, zerfetzte Kleidung an, die sie unmöglich warm halten konnte, so daß sie sicherlich frieren mußten. Sie waren dürr und hatten kaum noch Kraft. Die Frau war schwanger, was man an ihrem runden Bauch leicht feststellen konnte.

Die Frau fragte mit heiserer Stimme: "Können wir bitte nur eine Nacht bei Ihnen schlafen und etwas zu Essen bekommen?" Frau Krahmer musterte noch einmal das seltsame Paar entsetzt und meinte: "LANDSTREICHER! Solches Gesindel kommt mir nicht ins Haus."

Sie knallte die Tür vor den Gesichtern des Paars zu und verriegelte sie von innen. Sie wollte nicht länger an diesen Zwischenfall denken und den normalen Lauf nicht stören. Deshalb ging sie hoch und aß weiter mit ihrer Familie die Weihnachtsgans. Als die beiden Kinder zu Bett gingen, baten sie: "Mama, lies uns bitte die Weihnachtsgeschichte vor." Dies tat Frau Krahmer.  

Sie las von Maria vor, die gesegneten Leibes war, wie sie sich mit Josef aufmachte nach Bethlehem. Und dann kam sie an die Stelle, wo Maria und Josef zu jeder Herberge gingen und wo sie jedesmal abgewiesen wurden.

Erschrocken schaute Frau Krahmer aus dem Fenster, in die klare, kalte Nacht hinein, wo sie zwei Gestalten sehen konnte, mit denen sie das gleiche gemacht hatte.
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Liebe Grüße
Martina
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #95 am: 23.12.03, 08:49 »

Hallo

ach ich war auf der Suche nach einem schönen Weihnachts Bild,
für meine Weihnachts Grüße  ....
dabei habe ich folgende Geschichte gefunden ...

Weihnachtssturm
Der Wetterbericht für die Feiertage sah nicht gut aus. Es war mit Schneesturm und glatten Strassen zu  rechen. Wer nicht unbedingt raus musste, blieb also lieber in der warmen Stube. Herr Weber hatte bis zum Geschäftschluss in der Stadt zu tun, das Weihnachtsgeschäft war wieder einmal mehr als anstrengend. Nun freute er sich auf zuhause und ein gemütliches Fest. Er wohnte, da die Miete für eine Familie mit Kindern unbezahlbar war, in einem idyllischem Dorf und fuhr jeden Tag mit seinem Kleinwagen zur Arbeit. Heute war ihm gar nicht wohl bei dem Gedanken, jetzt noch fahren zu müssen. Da klingelte das Telefon. „Fahr bloß mit dem Zug, hier ist kein durchkommen“ beschwört ihn seine Frau. „Mach Dir keine Sorgen, wir warten auf dich“ Also macht er sich auf den Weg zum Bahnhof. Die Karte ist gelöst, nur so oft fahren am Heiligen Abend keine Züge, die auch in kleinen Dörfern halten. So steht er eine gute halbe Stunde ziemlich allein auf dem zugigem, eiskalten Bahnsteig. Endlich biegt die Lokomotive um die Ecke, mit quietschenden Rädern kommt der Zug zum stehen. „Na, an der Heizung sparen sie auch“, denkt Herr Weber und schlägt seinen Mantelkragen hoch. Er ist ganz allein im Abteil, wer fährt auch jetzt noch mit einem Bummelzug durch die Gegend. Seine letzten Geschenkpakete verstaut er über sich im Gepäcknetz und lässt sich müde auf den Sitz fallen. Der  Zeiger der großen Bahnhofsuhr springt auf die volle Minute, ein kurzer Pfiff, „Zurückbleiben bitte“ der Zug setzt sich in Bewegung. Die alten Wagen schaukeln und ächzen durch die nun immer dunkler werdende Gegend.  „Jemand zugestiegen?“ Der Schaffner wendet sich freundlich Herrn Weber zu. „So spät an Weihnachten noch unterwegs?“ Man klönt ein wenig über dies und das und der Zug  ratternd eintönig über die Schienen. „Wünsche frohe Weihnachten“ „Ihnen auch, hoffentlich ist ihr Dienst bald zu Ende“ Herr Weber wischt in das beschlagene Fenster ein Guckloch. Es ist  stockdunkel, doch der Lichtschein der Wagen zeigt ihm , dass der Schneefall zugenommen hat. Ein eisiger Wind versucht mit der Zuggeschwindigkeit mitzuhalten. „Da werde ich wohl den ersten Weihnachtstag mit Schnee schippen verbringen“ Als er so seinen Gedanken nachhängt, beginnt er sich langsam auf den Heiligen Abend zu freuen. Es war doch immer sehr gemütlich im Kreis der Familie und die Kinder würden ihn sicher schon ungeduldig erwarten. In diesem Moment schreckt ihn ein kreischendes Geräusch aus seinen Gedanken. Der Zug bremst mit voller Kraft um dann mit einem plötzlichem Ruck stehen zu bleiben. Herr Weber kann sich gerade noch abfangen. Die Geschenkpakete segeln knapp an seinem Kopf vorbei und verteilen sich im Waggon. Er versucht das Fenster zu öffnen, doch die Kälte ist stärker. Also läuft er durch den leeren Zug. Der Schaffner eilt ihm schon entgegen. „Sind sie o.k. ? Der Sturm hat ein paar Bäume auf die Gleise gefegt und auch die Stromleitung getroffen.“ „Was passiert nun?“ „Wir versuchen Hilfe per Funk zu bekommen, aber das kann dauern, sie merken ja auch im nächsten Bahnhof, dass wir nicht ankommen.“ Langsam wird es kalt im Zug, ohne Strom auch keine Heizung. Die finzelige Notbeleuchtung taucht alles in eine gespenstische Szene. Draußen tobt der Sturm stärker und wirbelt den Schnee um die Wagen. „Ausgerechnet jetzt habe ich mein Handy im Geschäft liegen lassen, es darf nicht wahr sein.   Wo sind wir eigentlich?“ „Nicht weit von ihrem Ort“ Herr Weber überlegt kurz, es ist schon kurz vor sieben, die Familie wartet auf die Bescherung, ob er es riskieren sollte? „Ich würde da nicht rausgehen“ meint der Schaffner mahnend. Doch rede einem Geschäftsmann mal eine unsinnige Idee aus. Er sammelt eilig seine Pakete zusammen. „Hier warte ich doch nicht die ganze Nacht, ich versuche es auf jeden Fall“ „Ich kann sie nicht aufhalten, auf ihre Verantwortung, trotzdem  frohe Weihnachten“ „Danke gleichfalls“ murmelt Herr Weber noch und macht sich auf den Weg. Kopfschüttelnd sehen ihm  Lokführer und Schaffner nach, als er in der dunklen Nacht verschwindet. Der Schneesturm weht ihm eisig ins Gesicht, wie soll er sich orientieren. Auch der Schnee wird immer tiefer und erleichtert das vorwärts kommen nicht gerade. So läuft er nun schon fast eine Stunde und die Kräfte erlahmen. Die Pakete sind längst durchnässt aber er hält sie tapfer fest. „Hier müsste doch bald mal eine Strasse kommen“ Langsam denkt auch Herr Weber, dass er besser auf das Zugpersonal gehört hätte. In fröstelt und die Dunkelheit gibt ihm wenig Chance, den Weg zu finden. „Hoffentlich bin ich nicht im Kreis gelaufen.“ In solchen Momenten fällt auch dem härtesten Geschäftsmann ein, dass ein Gebet nie schaden kann. Als der nicht so überzeugte Christ noch nach Worten sucht, hört er plötzlich gar nicht weit entfernt die Kirchenglocke seines Dorfes, die zur Christmesse ruft. Den Klang kannte er gut, wie oft hatte er sich am Sonntagmorgen noch einmal im Bett umgedreht und auf das unmögliche Gebimmel geschimpft. Heute klang es für ihn wie das schönste Orchester. Er eilt immer dem Klang der Glocke nach und sieht tatsächlich die ersten Lichter des Dorfes durch das dichte Schneetreiben leuchten. Endlich erreichte er seine Familie die ihn erleichtert umarmt. Inzwischen aufgewärmt sitzt Herr Weber mit seiner ganzen Familie um den Weihnachtsbaum und erzählt seine leichtsinnige Geschichte. „Lasst uns nachher zur Spätmesse gehen, ich muss noch jemandem danken“ . Die Familie hört es mit staunen Wie gut, dass in der Heiligen Nacht die Glocken mit besonderer Kraft läuten.
© Heinz Bornemann



ich finde die Geschichte einfach nur schön ...

Liebe Grüße
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
mantschi
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« Antwort #96 am: 23.12.03, 23:17 »

Gott hat einen Traum vom Menschen.
Er wird in Jesus Christus Wirklichkeit.
Der Mensch ist Königssohn und Königstochter.
Er ist Sohn und Tochter Gottes
Und er ist Heiler und Heilerin.
Gott träumt diesen Traum für jeden einzelnen Menschen immer wieder neu.
Das Bild , das Gott sich von einem Menschen erträumt, ist jeweils einmalig und einzigartig.
Unsere Aufgabe wäre, diesen einmaligen Traum Gottes in dieser Welt sichtbar werden zu lassen.
Der Blick auf Jesus Christus, in dem Gottes Traum in unübertrefflicher Weise aufgeleuchtet ist, kann uns helfen, auch in uns das Bild aufscheinen zu lassen, das Gott sich von uns erträumt hat.
Dann feiern wir wahrhaft Weihnachten.
Dann wird Gott in uns geboren.
Dann wird unser Leben neu, dann erscheint auch in uns die Güte und Menschlichkeit Gottes, unseres Heilands.


aus: Weihnachtlich leben von Anselm Grün
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Maxi
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #97 am: 24.12.03, 16:21 »

                     Nächte heller Kerzen
           
                   und der Kinderseligkeit!

             Und so wünsche ich von Herzen

                eine strahlend schöne Zeit!


Diesen Spruch hat mir eine liebe Freundin geschenkt
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Liebe Grüße
Heike
irmgard-maria
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Wer aufhört F ä h l e r zu machen, lernt nichts mehr dazu!


« Antwort #98 am: 18.01.04, 13:10 »

Ich komme hier mit großer Verspätung, aber vielleicht kann es jemand fürs nächste Jahr brauchen.


Ich
wünsche Dir
ein frohes Weihnachts-
fest, ein paar Tage
Gemütlichkeit mit viel Zeit
zum Ausruhen und Genießen,
zum Kräfte sammeln
für ein neues Jahr. Ein
Jahr ohne Seelenschmerzen und
ohne Kopfweh, ein Jahr ohne Sorgen,
mit so viel Erfolg, wie man braucht,
um zufrieden zu sein, und nur so viel
Streß, wie Du verträgst, um gesund zu bleiben,
mit so wenig Ärger wie möglich und
so viel Freude wie nötig, um 365 Tage lang rundum
glücklich zu sein. Diesen Weihnachtsbaum der guten
Wünsche überreiche ich Dir mit vielen herzlichen Grüßen
Deine
Irmgard-Maria


Vielleicht stehts ja auch schon mal hier im Forum ....
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Wer aufhört   F ä h l e r   zu machen, lernt nichts mehr dazu!
bella
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« Antwort #99 am: 20.11.04, 21:57 »

                                               
                        Christkindele, Christkindele,
                        komm doch zu uns herrein,
                        wir haben ein Heubündele ,
                        und auch ein Gläsele Wein.
                        Das Bündele fürs Esele,
                        fürs Kindele das Gläsele -
                        und beten können wir auch.


                        Christkindchen, komm in unser Haus,
                        leer deine große Tasche aus,
                        stell` dein`Schimmel untern Tisch,
                        daß er Heu und Hafer frißt.
                        Heu und Hafer frißt er nicht,
                        Zuckerbrezel kriegt er nicht.
                 
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Nur net so garch,
oiß nach und nach,
weist sunst vor Hast-
a´s Lebm vapaßt.
Katharina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #100 am: 24.11.04, 23:41 »

Wann fängt Weihnachten an?
Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke
die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird
und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winzig Licht
Geborgenheit,
helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du gehst so wie du bist
darauf zu,
dann, ja dann
fängt Weihnachten an.
Unbekannt
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Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
Katharina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #101 am: 24.11.04, 23:43 »

Der Stern
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch
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Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
Baumeule
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brave Mädchen kommen in den Himmel - böse überall hin


« Antwort #102 am: 25.11.04, 09:38 »

Ein fränkischer Bub erzählt:
Aber ich hob meine Lieblingsplätzla, döi Zimmetstern gfundn. Wos ich dou mitgmacht hob, döe mouß ich eich schnell derzühln:

Vo jeher hout mei Mutter gern
arch goute Plätzla gmacht;
aus Mandelkern ihr Zimmetstern
döi woarn a wahre Pracht.

Vo jeher hob ich böisa Bou
döi goute Woar gern gschleckt,
und su lang woar allerweil ka Rou,
bis daß ich´s hob entdeckt.

Su woar´s a mit döi Zimmetstern,
döi houts doch damals fei
damits ganz gwies net gfund´n wern
ins Sitzbodwännla nei.

Dou woarns nu ka halbs Stündla drin,
hob´s ich schou grochn ghabt,
- wahrscheinli mit meim sechst´n Sinn -
dös hätt´s ganz gwies net glabt.

Und jeden Toch - mei Herz hout glacht -
göih ich zum Wännla glei
und hull mer meine Plätzla raus
und schöib´s in´d Taschn nei.

Doch alles hout amal a End,
sugor döi Zimmetstern.
Mei Mutter hout verdächti gschend´t,
sie wissert gern, wou´s wärn!

"Ich hob´s doch in des Wännla nei,
dös waß ich doch ganz gwies!
Doch öitz is nix mehr drinna fei,
wos is dös für a Bschieß!"

"Ins Wännla?" sog ich, "glab dei Woar!
Dou gilt a jede Wett,
dös woar - ich waß gwieß - vurigs Joahr,
dös woar doch heier net!"

A su hob ich ihr´s eigredd zerscht
und sie is zweiflert wurn;
doch wöi´s nou grod mein Kittl bürscht,
af amol kröigt´s an Zurn,

Und schmiert mir ane, daß die Stern
vur meine Augn rumflöing.
Ich koh die Engel singer hearn
und dou mi schnell verzöing

Ich woar halt nu a Stöißerla,
a recht a dummer Bou,
höit ich doch blouß döi Bröiserla
aus meiner Taschn dou.
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Marthe
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Zum Leben muss man geboren sein.


« Antwort #103 am: 25.11.04, 19:12 »

Hallo,
heute habe ich Weihnachtskarten gekauft.
Auf beiden ist ein schöner Spruch von Irmgard Erath.

                                  Weihnachten ist nicht nur da,
                          wo Lichter brennen,
                          sondern überall dort,
                          wo wie die Welt ein wenig heller machen.


                          Wirklich Weihnachten ist dann,
                          wenn die Stille der Heiligen Nacht
                          auch in unser Herz gefunden hat.
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Verschiebe nicht auf morgen, was ein anderer heute für dich tun kann.
Tschüss und mach`s gut.........
Marthe
rübli
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #104 am: 03.12.04, 13:14 »

Das ist nun mein erster Beitrag in diesem  Forum ich hoffe er gefällt euch
Ich fand diese Geschichte toll

An alle liebe Weihnachtsgrüße Franka ( rübli)

Die Geschichte vom Lametta

Sauerkraut hilt in der Not

Weihnachten naht,das Fest der Feste-
Das Fest der Kinder-Fest der Gäste-
Da geht es vorher hektisch zu.......                                             
Ein Hetzen,Kaufen,Proben,Messen-
Hat man auch niemanden vegessen...?

So gings mir -keine Ahnung habend-
vor ein paar Jahren -Heiligabend-
der zudem noch ein Sonntag war.
Ich saß gerad bei der Kinderschar,
da sprach mein Mann:"Tu dich nicht drücken,
Du hast heut noch den Baum zu schmücken!"

Da Einspruch meist mir nichts nützt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt:
Den Baum gestutzt-gebohrt-gesägt
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln,Kerzen ,Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne,
Zum Schluß-ja Himmeldonnerwetta-?
Nirgends fand ich das Lametta-!

Es wurde meinem Mann ganz heiß
und stotternd sprach er:"Ja ich weiß;
Im letzten Jahr wars arg verschlissen-
Drum ham wir´s damals weggeschmissen.
Und- in dem Trubel dieser Tage,
bei meiner Arbeit,Müh und Plage,
vergaß ich neues zu besorgen!
Ich werde was vom Nachbarn borgen!"

Die Nachbarn-lings, rechts ,drunter, drüber-
Die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an  verdrossen ,
die Läden sind ja auch geschlossen...

so sprach ich denn zu meinen Knaben-
"Hört zu! Wir werden heuer haben einen Baum-
altdeutscher Stil,
weil...mir Lametta nicht gefiel...!"
da gab es Heulen ,Schluchzen,Tränen-
Und ich gab nach den Schmerzfontänen.
"Hör endlich auf mit dem Gezeta-
ihr kriegt nen Baum--mit viel Lametta!"

Zwar konnt`ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm die silberstreifen...
doch gerad als ich sucht mein Messa-
da les ich : ,,HENGSTENBERG MILDESSA,,
es war die Sauerkautkonserve...?
ich kombiniere mit Messers SChärfe!
hier liegt die Lösung eingebettet -,
das Weinachtsfest,es ist gerettet!

Schnell wurd` der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepreßt,so gut es geht-
zum trocknen- einzeln- aufgehängt-
und dann geföhnt,- doch nicht versengt!
Die trockenen Streifen sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen
auf beiden Seiten Silberkleid!
Oh freue Dich, Du Christenheit!

Der Christbaum ward einmalig schön,
wie selten man ihn hat gesehen!
Zwar roch`s süßsauer zur Bescherung,
geruchslos gab`s ne Überquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigte die Wände;
da zu noch Räucherkerz und Myrte-
der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und jedermann sprach still, verwundert:
"Hier riecht`s nach technischem Jahrhundert!`

Ne Woche drauf!... Ich saß gemütlich
im Sessel, laß die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Rester-
s`war wieder Sonntag... und Sylvester.

Da sprach mein Mann: "Du weißt Bescheid ?"
es kommen heut zur Abendzeit
Schulze, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Sylvesterfeier...
Wir werden leben wie die Fürsten-
s`gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!"

Ein Schrei ertönt- Entsetzt er schaut:
"Am Christbaum hängt mein Sauerkraut...!
Ich hab vergessen, Neues zu besorgen!
Ich werd was von den Nachbarn borgen!"

Die Nachbarn - links, rechts, drunter, drüber-
die hatten - leider - keines über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen...

Und so ward wieder ich der Retta;
nahm ab vom Baume das Lametta!
Mit Terpentinöl und Bedacht
hab ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert;
Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz!
Dann, als das Ganze sich erhitzte-
das Kraut, das funkelte und blitzte-
da konnt´ ich nur nach oben fleh´n,
lasst diesen Kelch vorübergeh´n...!

Als später dann das Kraut seviert
ist auch noch folgendes passiert:
da eine Dame musste niesen
sah man aus ihrem Näschen sprießen
tausend kleine Silbersterne...
"Mach´s noch einmal; Ich seh´ das gerne"...

So rief man ringsum, hocherfreut-
die Dame wusste nicht Bescheid!
Franziska Lehmann sprach zuim Franz:
"Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!"
Und einer, der da musste mal,
der rief:"Ich hab´ nen Silberstah...!"

So gab´s nach deiser Krautmethode
noch manche nette Episode!
Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
"Es hat mir gut gefallen hier,
doch wär´die Wohnung noch viel netta,
hättest Du am Weihnachtsbaum Lametta!"

Ich konnte da gequält nur lächeln
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach- und klopfte ihm auf´s Jäckchen:
"Im nächsten Jahr, da kauf ich hundert Päckchen!!!"




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