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Reformation der Grundsteuer

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martina:

--- Zitat ---Der Gesetzgeber muss die Grundsteuer schnell reformieren. Das Bundesverfassungsgericht setzt einen engen Zeitrahmen bis zum nächsten Jahr. Mehrere Modelle für die Steuer, die den Kommunen Milliarden bringt, liegen bereits auf dem Tisch.

Karlsruhe (dpa) - Das Bundesverfassungsgericht verlangt eine schnelle Neuregelung der Grundsteuer und setzt dem Gesetzgeber dafür eine Frist bis Ende 2019. Die Berechnungsgrundlage ist verfassungswidrig und völlig überholt, entschied der Erste Senat am Dienstag in Karlsruhe.

Welche Auswirkungen das Urteil auf Grundstückseigentümer und Mieter hat, ist noch unklar. Bundesfinanzminister Olaf Scholz erklärte, dass eine neue Form der Besteurung sicherstellen müsse, dass es nicht zu Steuererhöhungen kommt. [...]
--- Ende Zitat ---
https://de.nachrichten.yahoo.com/karlsruhe-stellt-weichen-für-zukunft-201505863.html


Das wird noch spannend für uns, denn auch wenn die Grundsteuer A für unbebaute Grundstücke aussen vor bleiben sollte, werden die Hof- und bebauten Betriebsflächen doch immer größer.

Bei agrar.heute findet man auch diesen Kommentar

--- Zitat --- [...]Es wird Gewinner und Verlierer geben
Ernst Gossert, Steuerberater bei Ecovis in München, geht davon aus, dass es selbst dann, wenn die Bundesregierung bei ihrer Aussage bleibt, die Grundsteuerreform aufkommensneutral zu gestalten, Gewinner und Verlierer geben wird.

"Die Wertverhältnisse haben sich seit 1964 nicht gleichmäßig nach oben entwickelt. Die erforderliche Neuregelung der Grundsteuer und die Neubewertung werden daher zu abweichenden Ergebnisse führen, die selbst eine aufkommensneutrale Reform im Einzelfall nicht heilen kann. Die Land- und Forstwirtschaft kann hier ein möglicher Verlierer sein", so Gossert gegenüber agrarheute.com. Es werde Aufgabe der Verbände sein, dies im Gesetzgebungsverfahren zu verhindern. [...]
--- Ende Zitat ---

Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Sicher, eine Reform war und ist nötig, aber bei der Lobby der Landwirtschaft wird unsere Sparte sicher wieder  benachteiligt werden.

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