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frankenpower41:
Ich habe gestern im Supermarkt (die haben ja oft günstig so Auslaufbücher) gekauft

von Michael Winterhoff   "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"  oder Die Abschaffung der Kindheit.

Das Buch werde ich Tochter geben, wir sind was Erziehung angeht inzwischen in vielen Dingen einer Meinung.
So falsch kann es also nicht gewesen sein.  Auch mit SS hatte ich kürzlich Gespräch in dem er meinte dass sie schon konsequent und strenger erziehen würde als er es von zuhause kannte.

Im Buch, der Autor ist Facharzt für Kinder - und Jugendpsychiatrie, wird die oft partnerschaftliche Erziehung (oder besser Nichterziehung) kritisiert und gemeint, dass Kinder damit überfordert sind und dann später öfters Probleme entstehen wenn Kinder eben in Situationen kommen in denen sie halt mal machen müssen, was sie nicht unbedingt wollen.
Beim Lesen des Buches ist mir eine jetzt nicht mehr schreibende BT-lerin immer wieder in den Sinn gekommen.
Ihr wisst sicher alle wen ich meine.  Gut meinen ist nicht unbedingt gut,  Da bräuchten die Eltern mehr Erziehung als die Kinder.

Rohana:
Ihr lieben, falls sich hier jemand für englische (!) Klassiker des 18. und 19. Jahrhunderts interessiert - ich verkaufe grad Bücher aus meiner Studienzeit, kaum bis gar nicht gelesen, vollständige Liste per PN, an BTler gegen Versandkosten umsonst ;) Hauptsache das Zeug kommt weg! Brauche mehr Platz!

mary:
@Marianne,
ich habe die Bücher von Winterhoff gelesen, er war 2 mal als Referent bei uns in der Nähe, fand den sehr gut.
Es gibt eine Weiterführung dieses Themas - der Titel"Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden" von Martina Leibovici-Mühlberger.
Da kann man dann lesen, wie die gesamtgesellschaftliche Entwicklung sein wird.
Hoffentlich irrt sich die Autorin.
Winterhoff sagte in einem seiner Vorträge, dass Kinder auf Bauernhöfen einen Vorteil hätten, sie würden begreifen, dass sie nicht der Mittelpunkt des Universums seien.
Deshalb würden auch Personalchefs Kinder aus diesem Umfeld gerne einstellen, egal ob als Azubis oder als fertige Studenten.
Problem wird nur sein, mit jedem Hof, der seine Tore schliesst werden diese Kinder weniger werden.
Ich lese gerade auch wieder einen Klassiker-
Simply fy your live.

pauline971:
Ich lese zur Zeit das Buch "Ein seltsamer Ort zum Sterben" von Derek B. Miller. Es wird als Thriller bezeichnet, aber das sehe ich nicht ganz so. Es ist schon spannend, aber unter einem Thriller verstehe ich etwas anderes.

In dem Buch geht es um einen Mann, der mit 82 Jahren von Amerika zu seiner Enkelin nach Oslo gezogen ist. Er hat viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken. All die Erinnerungen. All die Toten. Eines Tages hört er im Treppenhaus Krach. Er öffnet die Tür und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem kleinen Jungen. Kurze Zeit später ist die Tür aufgebrochen und die Frau tot und der alte Mann ist mit dem Kind auf der Flucht.

Das Buch liest sich gut, teilweise ist es sehr nachdenklich, gefühlvoll, menschlich und irgendwie auch komisch. Am Anfang dachte ich, "ohje", aber nun bin ich auf den Ausgang gespannt.

suederhof1:
Hallo
Zur Zeit lese ich den letzten Teil von Diana Gabaldon "Ein Schatten von Verrat und Liebe".
Am Anfang tat ich mich sehr schwer wieder in die Geschichte hinein zu kommen.
Jetzt auf den letzten 15o Seiten mag ich das Buch nicht mehr us der Hand legen.
Macht Spass auf mehr. :D
Ich frag mich nur manchmal, wie alt Jamie und Claire jetzt sind?
Die beiden sind irgenwie wie Jungspunde.
Immer auf dem Sprung und rastlos. 

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