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Romane zum Thema Landwirtschaft?

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Janey:
Hallo zusammen!

Beim Aufräumen fiel mir die DLZ-Ausgabe vom Februar in die Hände, in der Reserl & Co. Bücher vorstellen zum Thema Landleben/Landwirtschaft.

Die drei vorgestellten Romane klingen ganz interessant.
Muß sie bei Gelegenheit unbedingt lesen.

Nun meine Frage: Kennt Ihr evtl. noch weitere Romane, die in der LW spielen, LW zum Thema/als Hintergrund haben? Und die nicht historisch sind (wie "Teufelsmoor" von Elke Loewe) oder skurril (wie "Emmas Glück" von Claudia Schreiber), sondern evtl. ein bißchen realistisch?

Oder muß sich da tatsächlich mal eine von uns hinsetzen und ein Buch über unsere täglichen Freuden und Sorgen schreiben?

LG
Janey


Margret:
Hallo,

spontan fällt mir da

"Nach mir kräht kein Schwein -  Unerhörte Stoßseufzer einer Landfrau"  von  Anna-Maria Rupp  ein
(Fischer Taschenbuch,  ca. 8 Euro,  ISBN  3-596-12820-X.

Die Autorin (Bäuerin) kommt wohl aus der Gegend von Ulm und erzählt vom Alltag einer Bäuerin von heute.

Hoffe, das Buch war in dem Artikel nicht schon erwähnt.

Gruß
Margret

Bärbel:
Hallo Janey

Meine Mutter findet den Roman "Das Ei und ich " von Betty MacDonald sehr lustig.

Er handelt von einer Frau deren Mann sich in eine heruntergekommene Hühnerfarm in den Bergen von Washington verliebt. Kein fließendes Wasser .kein Strom,ein Haus an dem ständig etwas repariert werden muß und Arbeitstage von 4 Uhr früh bis 9 Uhr abends.
Der nächste Nachbar wohnt meilenweit weg.  Die junge Frau kämpft unermüdlich mit dem Haushalt  mit der Natur ,mit den Küken und dem Schnellkochtopf und behält trotzdem ihren Humor.

Liebe Grüße

Bärbel

muellerin:
Hallo Janey,
ich habe die DLZ nicht, weiß also nicht, was da vorgestellt wurde.
Mir hat "Der Kerl vom Lande" von Katarina Mazetti gut gefallen, da geht es um die Probleme eines Milchbauern mit der Partnersuche. Man kann da durchaus auch Parallelen zum eigenen Leben ziehen.
LG Müllerin

Janey:
Hallo!

Für die, die den DLZ-Artikel mit den Buchvorstellungen nicht kennen:

Berichtet wurde dort über folgende Bücher:

"Teufelsmoor" von Elke Loewe,
"Emmas Glück" von Claudia Schreiber,
"Allmendpfad" von Claudia Koppert.

"Teufelsmoor" ist historisch (spielt, glaub ich, im 18. Jh.), "Emmas Glück" ziemlich skurril, und "Allmendpfad" wohl das einzige der drei, das man als eher realistisch bezeichnen kann.

"Das Ei und ich" kenne ich auch. Es ist mir ehrlich gesagt in diesem Zusammenhang gar nicht eingefallen, weil es auch schon etwas älter ist und die Hauptperson Betty dort auch mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hat, die es heute gar nicht mehr gibt (kein fließendes Wasser usw.). - Nichtsdestotrotz ein sehr schönes, humorvolles Buch, das ich sogar schon mehrmals gelesen habe.

Aber so etwas richtig "Jetzt-Zeitiges", das vom "normalen" LW-Alltag berichtet, nicht von irgendwelchen skurrilen Außenseiter-Typen oder vom Heile-Welt-Leben im Heimatroman, das ist mir bisher noch nicht begegnet.

Also doch selber schreiben?  :-\
Welche Themen sollten denn dann drin vorkommen?
Der Kampf mit der Doppelbelastung Haushalt - Betrieb?
Die Erfahrungen von Frauen, die vor ihrer Heirat/Beziehung zu einem Landwirt von der LW keine blasse Ahnung hatten?

Würde eine Beschreibung unseres Alltags nicht auf andere Leute langweilig wirken? - Außer, es wird ins Lächerliche gezogen oder romantisiert oder als Krimi aufgezogen ("Mord im Kuhstall"?)?
Womit wir dann wieder beim Unrealistischen wären ...

LG
Janey
(die, würde man ihr ein Jahr lang Freizeit 24 Stunden täglich schenken, sich unerschrocken an so ein Buch-Projekt dransetzen würde - Anregungen gibt's ja genügend im BT)

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