Autor Thema: Sprung ins Landleben?!  (Gelesen 5056 mal)

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Jule78

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Sprung ins Landleben?!
« am: 12.03.14, 18:16 »
Hallo Ihr Lieben--
möchte Euch meine Situation schildern und erhoffe mir einige Anregungen.
Bin 35 Jahre und habe eine 8 Jährige Tochter. Vor einem Jahr habe ich einen Landwirt kennen und lieben gelernt. Und nun, stellen sich mir einige Fragen, wie es weitergehen wird. ER ist ja ortsgebunden :)
Ich wohne in der Stadt--naja einem Stadteil schon sehr ruhig und mit Äckern drumherrum--aber 1a Verkehrsanbindung, Einkaufs und Freizeitmöglichkeiten alle fussläufig erreichbar--gerade für meine Kleine ist das toll! Und sicher, das wäre die 1. grosse Umstellung! Bei Ihm könnt ich nicht mal mit dem Rad zum Bäcker und die Angebote der Vereine und der Gemeinde für Kinder sind nicht vorhanden. Wie erlebt ihr das?
Mein grösste Unsicherheit betrifft seinen Betrieb , bzw wieweit ich dort m/einen Platz finden kann.
In meiner Kindheit/Jugend hatte ich eine Freundin,deren Eltern einen Milchbetrieb führten,da hatte ich öfter geholfen. Das Stalleben und Versorgen der Tiere überhaupt das dortige Leben hat mir sehr gefallen. ("Land" war das dort nicht, war ein süsses Kurstädtchen mit Fussgängerzone, Eisdiele und kleinem Kino)
Mein Freund u seine Eltern haben vor meiner Zeit die Schweinezucht eingestellt. Jetzt betreibt er noch im Vollerwerb Getreide,Zuckerrüben und Kartoffelanbau.
DAS ist so anders und die riesen Maschienen, ich fühl mich da ganz nutzlos!
Wenn wir bei Ihm sind helfe ich schon mal, aber das sind ausgewählte Sachen, unter der Woche,wenn ich bei mir zuhause bin, fährt er auf dem Feld rum. Was würde ich jetzt dort machen...frage ich mich dann öfter.
Meine unbefristete Stelle würde ich nicht aufgeben, schon als Absicherung, könnte jedoch nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit, sondern 40km AB.
Eine weitere grössere Sorge ist die Kontaktfindung im Dorf--Er ist schon eigen und viele Dorffrauen sind noch mit seiner Exfreundin warm. Das Haus und die Wohnung hat leider keine getrennten Bereiche für uns und seine Eltern-noch eine Sorgenbaustelle also!
Jetzt möcht ich einmal als nächstes das Dorf/Hof/Land/Alltagsleben testen und die halbe Woche bei Ihm verbringen--müssen dann halt länger zur Arbeit u Schule fahren,aber ich brauche den Testlauf mit voller Absicherung im Rücken. Er spricht schon von einem Baby...
Noch eine Frage,die mich umtreibt: wann wäre denn dann der beste Zeitpunkt für den Wechsel--für die Dritte Klasse, wenn eh ein Lehrerwechsel ansteht ist es zu knapp-- für die Weiterführende Schule doch noch lang hin.
So,das wären Sie, meine Problemstellen-- ich hoffe Ihr lasst mich an Eueren Erfahrungen teilhaben--ich bin gespannt!!
Alles Liebe Jule

Offline amazone

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #1 am: 12.03.14, 18:35 »
Jule, bleib in der Stadt und führt eine Beziehung in 2 getrennten Haushalten.
Ein Mann der in dem Alter noch Tür an Tür mit seinen Eltern lebt, hat sich wohl noch
nicht abgenabelt.
Wenn Du Zeit hast, dann lese dich mal durch die Box Generationsprobleme.

Meine Worte sind ehrlich und wirklich nett gemeint.  :-*
Beste Grüße von
Amazone

Offline SiegiKam

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #2 am: 12.03.14, 20:01 »
Wenn er nur Ackerwirtschaft hat, kann er dich sicher auch oft besuchen, ich würde erst einmal eine Fernbeziehung führen und nichts forcieren. Wie stehen die Eltern zu dir und deiner Tochter? Gäbe es eine Möglichkeit die Wohnbereiche zu trennen und ist auch ein Wille dazu da oder wird vorausgesetzt, dass du mit SE Bad, Küche, Wohnzimmer teilst? Inwiefern ist er "eigen"?

Siegi
Leben und leben lassen

Offline Nelly

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #3 am: 12.03.14, 20:07 »
Das wären mir an deiner Stelle zu viele "baustellen". Ein Jahr ist nicht ewig lang, da habt ihr doch noch ein bischen ZEit. Und schon von einem Kind zu sprechen, wäre ich böse, würde ich sagen, er braucht einen Stammhalter. Wie alt ist dein Freund?

Nicht böse gemeint, aber ich habe jung und doof alle Baustellen ausgeblendet :P

Nell

Jule78

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #4 am: 12.03.14, 20:40 »
Hey   
Danke für Eure -kritischen- Mitteilungen!
SE sind sehr lieb-haben Ihn teilweise auch etwas unter Druck gesetzt, dass das mit uns in Gang kommt. Als ich das spitz bekam machte ich mir natürlich auch so meine Gedanken...
Naja, ihr habt wohl recht. Ich habe ja auch meine Arbeit, Wohnung und unsere Freunde hier, muss also nichts überstürzen.
Mit dem Stammhalter liegst Du nicht so verkehrt Nelly! Müsste micht zwingend das leibliche sein, aber meine ist halt ein Mädl. Sie hätt sich eh einen Hof mit mehr Tieren als 2 Katzen gewünscht  :)
Räumlich sollten die SE ins Erdgeschoss umziehen, Treppe im Haus zumachen und eigener Eingang--Nelly, da klingelts doch bei dir,oder? Hatte inzwischen deine Geschichte gelesen :o Zwischendurch spricht er von Neubau aufm acker ausserhalb--kann ich mir jedoch nicht vorstellen: noch mehr ab vom Schuss und seine Eltern -80- kann er doch auch nicht alleine lassen! Auch das Hü und Hott ist halt recht auffällig. Jetzt sollte erstmal ein Raum für meine Tochter bewohnbar gemacht werden für über die WE. Da wollte er seine Mutter hinstellen, aber das ich untersagt, wenn machen wir das zu 3. (er,kind,ich)
Eigen ist er in dem Sinn,dass er ganz genaue Vorstellungen  von seiner Arbeit hat und andere schnell -vor-verurteilt. Er hat halt nicht soviele Freunde im Dorf. Das macht es mir halt auch nicht einfacher. Und ausser den alten Eltern ist keine Familie da, wäre also recht auf mich gestellt, auch was z.B. Knderbetreuung angeht, da habe ich hier ja meine Ma immer auf standby.
Ach, Ihr habt recht, alles nicht so rosig ,wenns mans nütern betrachtet.
Und wie ist es mit der Landarbeit? Gibts da was, was Frau auch selbständig tun kann? Draussen im Feld mein ich-nicht nur im Garten,Küche HH.?
Jule

Offline Nelly

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #5 am: 12.03.14, 20:46 »
Mal ganz vorsichtig gefragt und für den Fall der Fälle: Du hast eine noch relativ junge Tochter, einen Job (den du über 40km AB erreichst), ein Kind in Aussicht und SE die alt sind, evtl. noch Buchführung.....warum reißst du dich um Außenarbeiten??

Nell

Offline samy

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #6 am: 12.03.14, 22:36 »
Hier gibt es jede Menge Frauen die auch die großen Maschinen perfekt beherrschen. Es ist nicht die Frage ob du es kannst sondern darfst. ;D
Aber Nelly hat Recht. Wer viel kann muß viel machen. ;)
Gebe euch Zeit um wirklich heraus zu finden was ihr wollt und könnt.
Samy

Offline Pierette

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #7 am: 12.03.14, 23:14 »
Jule, bleib in der Stadt und führt eine Beziehung in 2 getrennten Haushalten.
Ein Mann der in dem Alter noch Tür an Tür mit seinen Eltern lebt, hat sich wohl noch
nicht abgenabelt.
Wenn Du Zeit hast, dann lese dich mal durch die Box Generationsprobleme.

Meine Worte sind ehrlich und wirklich nett gemeint.  :-*

Da hat Amazone absolut recht - bleib mal schön da wo Du bist und schau Dir für längere Zeit die ganze Sache genau an! Schließlich läuft der Laden Deines Freundes - auch ohne Dich, nicht wahr?!
Du kannst ja alle Möglichkeiten ausprobieren, aber behalte Deine Selbstständigkeit - und noch was, Arbeit gibt es genug!!! Arbeit, für die Du nicht unbedingt die Entlohnung bekommst, die Dir zustehen müsste.
Ohne rosarote Brille sieht die Sache gemäß Naimas Fabenlehre schon ganz anders aus....! Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Offline Kleopatra

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #8 am: 13.03.14, 06:20 »
Willkommen Jule.

Ins Landleben kann man hineinwachsen. Aber ich würde auch nichts überstürzen. Bevor keine eigene Wohnung vorhanden wäre würde ich NIEMALS umziehen auch wen die Eltern schon 80 und nett sind.

Arbeit gibt's dann genug. Aber ich würde meine Berufstätigkeit wen überhaupt, dann erst Jahre nach dem Einzug wen ich meinem festen Platz im Betrieb gefunden hätte, aufgeben.

So habe ich es gemacht. Bin erst eingezogen als SM umgezogen war. Habe meinen Job erst nach 6 Jahren aufgegeben als unsere Tochter eingeschult wurde und ich hier einen Betriebsbereich (Milchwirtschaft) fix übernehmen konnte und mein Mann mir zugesagt hat das ich dort der Boss sein darf und das ich das letzte Wort bei Entscheidungen haben werde . Habe beide Entscheide bis jetzt nicht bereut. Hatte mit SM nie Streit und mein Mann steht mir in meinem Bereich mit Rat und Tat zur Seite und respektiert meine Enscheidungen (wen auch manchmal murrend  :P)
« Letzte Änderung: 13.03.14, 06:22 von Kleopatra »

Offline Lulu

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #9 am: 13.03.14, 08:10 »
Hallo Jule,

du hast genau das richtige Forum für deine Sorgen und Ängste gefunden. Ich selber bin auch vor 10 Jahren von Großstadt aufs Dorf,
recht schnell schwanger, relativ nutzlos rumgehangen ohne die eigene Familie und noch keine Freunde. Trotzdem ist es Liebe und die lohnt sich
immer! Allerdings wenn du um die Baustellen weißt, dann versuche ganz nüchtern eine nach der anderen abzuarbeiten. Auch wenn der Wunsch groß ist, die Entfernungen sind noch überschaubar und machbar eine Zeitlang. Ich sehe auch die größte Baustelle, das du unbedingt vorher!
auf einen eigenen Bereich bestehen musst. Und allem voran, die getrennte Wohnung. Ganz wichtig. Dann würde ich meinen Job erst noch nicht aufgeben. Dann hast du gefühlsmäßig noch ein bisschen alten Rhythmus und du kannst dich langsam an alles Neue gewöhnen.
Und wenn du schwanger werden möchtest, warum nicht. Aber überlege dir genau, was du auf dem Hof machen möchtest (viell. kannst du deinen eigenen Garten bewirtschaften, das Büro übernehmen etc.) Aber vorher klären! Weißt du, jetzt sind alle noch sehr flexibel, weil du noch nicht da bist. Bist du erst mal da, wirst du merken, wie viele festgefahrene Strukturen vorhanden sind und wie schwer das ist, diese dann zu ändern.

Aber auch das dörfliche Leben birgt sehr viele Vorteile. Ich möchte auch nicht immer nur das negative hervorheben. Das einzige was mich am Dorfleben gestört hat, das man überall hin mit dem Auto fahren muss und es keine öffentliche Verkehrsmittel wie Straßenbahn oder so gibt. Das war aber auch das einzige. Wenn du aber ein Auto hast und mobil, alles kein Problem. Was Aktivitäten angeht, hatte ich am Anfang auch den Eindruck, da ist nichts los. Das täuscht aber auf dem Land sehr oft. Da gibt es viele Vereine, Gemeinschaften, Chöre, Zünfte, gemeinsames Sporteln. Das sieht man häufig nicht auf den ersten Blick und ergibt sich mit der Zeit. Du darfst dich nicht verkriechen und musst einfach mal
irgendwo hingehen, dann gehen die Leute auf dem Land auch sehr schnell auf dich zu. Auch wenn dein Mann ein eigener ist. Das macht ja nichts. Du bist ja du und musst die Neugier der Leute für dich positiv nutzen.

Tja, mehr Tipps kann ich leider nicht geben. Außer......soviel wie nur möglich vorher klären, dann kommt kein böses Erwachen.

Liebe Grüße und alles Gute für dich

Lulu




Offline maggie

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #10 am: 13.03.14, 08:22 »
liebe jule,

das meiste wurde dir schon "erzählt" - und es ist sehr schwer alte Strukturen zu ändern, vor allem wenn schon alle "etwas älter sind" ...

nun -ebenfalls zum dorfleben -
mein mann war auch nie aktiv dabei, wir leben auf einem Hof ausserhalb und ich kam aus Dorf/Stadt (dort lebte ich zuletzt) -
und ich habe mich von anfang an aktiv im dorfleben eingebracht ... - ich war vor 36 jahren die erste frau die in die Schulbehörde gewählt wurde - und war erst 3 jahre hier !!! (scheinbar bin ich da aufgefallen  :-X ) - ja ich ging an Gemeindeversammlungen, etc. - und da waren damals noch sehr wenige Frauen dabei -
obs gut war, dass ich in dieser Behörde mitarbeitete mit 2 noch nicht schulpflichtigen kindern ? - ist eine andere frage - und ich würde sie heute mit "nein" beantworten ....
aber das ist was anderes ...

einfach - wie oben beschrieben - du musst auf die leute zugehen ...

aber auch ich rate dir - bleib noch am alten Wohnort - wenn dein freund ja keine Tiere hat, kann er ja auch öfter pendeln - vor allem wenn die Feldarbeit noch nicht so angezogen hat !!
psssst - da machen es sich Männer schon etwas leicht -  und wir denken wir müssen uns anpassen
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Stephanie

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #11 am: 13.03.14, 15:47 »
ich denke auch, bei einem ackerbau betrieb ist es etwas anderst gelagert als bei tierbetrieben, wo die frau doch oft helfen sollte. ackerbau muß man nicht auf dem hof wohnen.
auch der mann kann pendeln oder man kann dort hinziehen wo was los ist.
was man daraus macht auf dem dorf abgeschieden zu leben liegt an einem selbst.
wie vorher beschrieben ist auf den dörfern auch einiges los oder wird geboten. man muß nur hin und sich beteiligen...und das muß einem dann auch gefallen und spaß machen.
ich selbst komme ja auch aus der großstadt. aber ich liebe das landleben und möchte nicht mehr zurück...vielleicht 1-2 mal im jahr für ganz kurze zeit ;D

aber wenn du dir jetzt schon so viele gedanken machst und alles kritisch abwägst, dann würde ich noch warten.

ich hab damals einfach geheiratet, bin auf den hof gezogen und hab mir dann gedanken gemacht... ;D
ich lebe noch, mir geht es gut, im dorf und gemeindeleben bin ich anerkannt und aktiv , bis auf die üblichen generationsprobleme....bei anderen ist es aber wirklich schlimm....würde ich es immer wieder tun. ich bin nicht jeden tag glücklich, aber die meiste zeit schon. und probleme gibt es überall.
stephanie
stephanie
man kann nur leben, indem man oft genug nicht macht, was man gerade tun sollte.

Offline hika

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #12 am: 17.03.14, 11:50 »
Auf jeden Fall meinen Glückwunsch dass Du dieses Forum gefunden hast BEVOR Du Fakten schaffst!
Da hast Du mir schon viel voraus. Ach hätte ich einen solchen Thread gelesen, bevor ich meinen Bauern geheiratet habe.  
Vielleicht hätte ich dann reißaus genommen...;D

ich kann mich den Vorrednerinnen nur anschließen:
Eigene Wohnung MUSS sein. Ansonsten bist Du glaub ich auf einem super Weg. Und Ackerbauer mit Zuckerrüben - hey, wir armen Milchviehbäuerinnen träumen manchmal davon, wenn wir uns jeden Morgen in den Stall quälen  ;)

Obwohl ich schon länger in der Gegend wohnte hatte ich eine ähnliche Situation: keine Familie von mir vor Ort, mein Mann eigentlich auch fast nicht (zumindest keine tragfähigen VErwandtschaftsbeziehungen). Als ich dann hier saß ganz allein mit Zwillingen ist meine Welt erst mal zusammengebrochen. Denn für den Mann geht der Hof eh fast immer vor und das ist schließlich auch der Lebensunterhalt. Ohne soziales Netz geht gar nix - also schau, dass Du dort möglichst schnell Kontakte knüpfst.

Es wird schwierig - aber wenn Du ihn wirklich magst und er Dich, dann kriegt Ihr das hin. Das ist in harten Zeiten die alles entscheidende Frage.

Ich wünsch Dir viel Glück und hoffe, dass es für Dich gut weiter geht.
hika
« Letzte Änderung: 17.03.14, 11:52 von hika »

Offline Swisslady

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #13 am: 17.03.14, 18:35 »
ich kann mich den andern nur anschliessen, lass dir noch etwas Zeit, überprüfe das Ganze genau.
Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.

Jule78

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Re: Sprung ins Landleben?!
« Antwort #14 am: 17.03.14, 19:14 »
Hallo ,
wollt mich nochmal melden und Euch für Eure Einschätzungen danken!
Ist echt ein tolles Forum: DANKE!

Ja, ja Eile mit Weile... Da habt Ihr Recht. Und so wie es zur Zeit ist, kann ich mir das Beste aus beiden " Lebenswelten" rausziehen.
Komme gerade ganz glücklich von meinem Landwochenende zurück.

Wir haben uns geeinigt, dass das Zimmer von der Kleinen schnellstmöglich behaglich gemacht werden soll-- keine Riesenrenoviererei, da ist eh keine Zeit für und der nächste Winter ist zulange hin  :)
Auch habe ich mal vorsichtig angefragt, warum die Trennung der Wohnungen nicht schon eher durchgezoegen wurde--Frauen waren ja auch schon mal da:
Und ja ihr habt wohl recht mit den SE! Anfangs waren sie wohl überhaupt nicht willens, sich aufs EG zu reduzieren, dann wurden demonstrativ Sachen weggeworfen mit der Begründung man wäre ja jetzt gezwungen sich verkleinern-- daraufhin hat die LG ein schlechtes Gewissen bekommen und ist zurückgerudert ::)
Ich habe nun hoffentlich den Vorteil, dass Sie nun in dem Alter sind, indem ebenerdiges wohnen recht attraktiv wäre.
Wenn wir jetzt als da sind stört mich die räumliche Nähe nicht sehr, da es sich auch recht gut verteilt über die Tageszeiten und Stockwerke. Eingang und Treffpunkt ist die "Altersküche" das müsste ja eher die SE stören. Ich helfe meinem Schatz gerne draussen und da wird auch sehr respektvoll meine Arbeit gewürdigt. Um 12 gehen wir rein und SM hat Essen gekocht ich mach danach den Abwasch--find ich recht heimelig. Würd auch abwechselnd kochen--glaube aber gegen die tolle Landfrauenküche komme ich nicht gut an ;)

Als meine Lieben, nochmal herzlichen Dank für Eure Anmerkungen, werde sie beherzigen!
Falls es Neuigkeiten gibt melde ich mich bei Euch und werde auch weiterhin Eure Interessanten Beiträge inden anderen Bereichen lesen--zum Beispiel bei den Rezepten -- zum kulinarischen Aufrüsten  :D

Gruss Jule

 


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