Autor Thema: Haus entrümpeln  (Gelesen 52223 mal)

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Offline mary

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #240 am: 17.10.17, 12:21 »
@Reserl,
schön langsam wirds bei mir auch übersichtlicher. Auf der anderen Seite- ich hab z.B. an alle Stellen, an denen ich regelmässig eine Lesebrille brauche- eine deponiert, ebenso bei Schreibgeräten (manche sind sogar angehängt ;D), Scheren usw. damit entfällt die ewige Suche nach diesen Teilen.
Ja, ich denke der Aufräumitisvirus nistet sich ziemlich ein, ich merk aber auch, dass ich mich manchmal ärgern muss, über die viele Reklame, die ich trotzdem noch in den Papierkorb und -tonne werfen muss- ich hab das Zeugs nicht bestellt.
Jetzt geht in Kürze die Verkaufsschlacht für Advent und Weihnachten los, das ganze Dekozeugs- ich mag nur noch ganz wenig Deko und das am Liebsten aus Naturmaterialien und dann auf den Kompost oder durch den Shredder.
Bin heute an einem Bekleidungsgeschäft vorbei gegangen, T-Shirt um unter 2 Euros, welch ein Wahnsinn.
Mit Bekleidung hab ich auf alle 'Fälle meinen Weg gefunden, da macht mir der ständige Modewechsel nichts mehr aus.
Früher hab ich gerne und viel genäht, inzwischen ziehts mich nicht mehr so zur Nähmaschine, bei uns am Ort ist eine Nadelkünstlerin, die hat mir so tolle Vorhänge genäht und die hängen ordentlich, weil die das einfach super kann.
Neulich auf dem Flohmarkt ist ein Buch über so manches nachdenkliches Weiterdenken mit mir nach Hause gegangen, das ganze Zeugs, das rumsteht, bindet Zeit, weil man es abstauben muss, zuerst kaufen (Geld und Zeit)) und dann wieder entsorgen(Zeit).
Scheinbar macht diese Überfülle nicht glücklich, sondern eher das Gegenteil.

Was mir auch auffällt, jetzt kommt bis Sylvester wieder die Genusswelle, nix mehr ist gut und teuer genug, ab Januar dann weder die Abnehmwelle,
ich hab mich auf dem Flohmarkt so über Kochbücher älteren Datums gefreut, aus ein paar guten Zutaten wird da was und nicht eine ellenlange Zutatenliste und wo ich dann gar nicht weiß ob mein Mann das überhaupt isst.
Und mehr und mehr gehts mir bei neuen Rezepten so, dass es mich auch nicht reizt, auszuprobieren oder nachzukochen.
Ich lege mir auch keine Thermomixkochbücher mehr zu, das letzte war ein Basenkochbuch für den Thermomix, da war kein einziges Rezept dabei, dass ich mir vorstellen hätte können, nachzukochen.
Und in Richtung Rezeptesammeln werd ich auch schludriger, jetzt werden dann wieder jede Menge Plätzchenrezepte auf uns losgelassen, ich mach die Platzerl, von denen ich weiß, dass sie gerne gegessen werden, überhaupt brauchen wir nicht mehr soviele.
Eigentlich ist doch nur eines wirklich knapp - freie Zeit.

Offline cara

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #241 am: 17.10.17, 16:38 »
Wie? Man hat keine CDs und DVDs mehr? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.

Mary, mach doch ein Klebchen an deine Zeitungsrolle/Briefkasten, dass du keine Werbung wünscht. Klappt prima, reduziert das Altpapieraufkommen immens.
LiGrüss cara

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Offline Trudi

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #242 am: 17.10.17, 17:03 »
   Wieder einmal mehr habe ich einen Plan gemacht,wo ich anfangen soll,das Haus zu
   entrümpeln.Da ich in unserer Wohnung 45 Schubladen habe,habe ich im Badzimmer
   heute Vormittag 6 Stück ausgeräumt.Was da alles entsorgt werden musste.
   Abgelaufene Medikamente und verschiedene Müsterchen aus der Drogerie wurden
   entfernt.

     Ein Fiebermesser hab ich wieder gefunden.Die andern 39 werd ich in der nächsten
     Zeit auch noch drannehmen.

    Liebe Grüsse     Trudi.

Offline Monika54

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #243 am: 17.10.17, 18:34 »
Den Aufräum-Virus habe ich leider nicht. Ein Schups von außen hilft dann. Ich habe das Buch von Marie Kondo gelesen - lesenswert.
Ergebnis: Eine Schachtel Kleider dem Gebrauchtwarenladen geschenkt.

Offline reserl

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #244 am: 17.10.17, 19:10 »
@Reserl,
schön langsam wirds bei mir auch übersichtlicher. Auf der anderen Seite- ich hab z.B. an alle Stellen, an denen ich regelmässig eine Lesebrille brauche- eine deponiert, ebenso bei Schreibgeräten (manche sind sogar angehängt ;D), Scheren usw. damit entfällt die ewige Suche nach diesen Teilen.
.....
Neulich auf dem Flohmarkt ist ein Buch über so manches nachdenkliches Weiterdenken mit mir nach Hause gegangen, das ganze Zeugs, das rumsteht, bindet Zeit, weil man es abstauben muss, zuerst kaufen (Geld und Zeit)) und dann wieder entsorgen(Zeit).

Maria, Lesebrillen habe ich auch an mehreren Orten deponiert. ;D 8)

Wie Du oben geschrieben hast....ist die Entsorgung inzwischen echt ein großer Nerv- und Zeitfaktor.
Weil ich heute frei hatte, habe ich auch wieder mal ein Auto zusammengepackt und bin zum Recyclinghof gefahren. An einem Dienstag nachmittag war ich glaub ich noch nie dort und so habe ich ganz naiv gedacht...dass es da wohl recht fix geht...schneller als am Wochenende. ::)
Doch weit gefehlt. :o

Solange war ich mit meinem Müll im Auto noch nie am Recyclinghof. Am liebsten hätte ich gewendet....aber da war weder ein Vor- noch Rückwärtsfahren möglich. :-X
An der Autowaage beim Sperrmüll Stau, bei der Entladung Stau und beim Rückfahren an der Waage wieder Stau.
Heute waren alle im Entsorgungsfieber. 8)

Nachdem ich keinen Zeitdruck hatte war ich aber recht gelassen und hab mir mitten drin im Chaos  :P  in dieser Zeit viele Gedanken über den Irrsinn unserer Wegwerfgesellschaft gemacht. ::)
lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.

Offline Maja

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #245 am: 18.10.17, 03:09 »
reserl das liegt wohl auch ein bißchen an der Jahreszeit. 
Bei uns war das früher 2x im Jahr so dass man "gestöbert"  hat.
Alle Schränke , Kisten und Kästen wurden ausgeräumt , ausgewaschen und wieder eingeräumt.
Da blieb dann auch so manches zum Entsorgen oder Weitergeben übrig.

Ich denke es ist auch eine Frage des Alters, das Ausräumen.
Ab einem gewissen Moment im Leben braucht man einfach weniger.
Modernes Zeug wird schneller als unsinnig erkannt und verlockt nicht zum Kauf.
In jüngeren Jahren will man dabei sein beim allgemeinen Trend und den Luxus seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen, den leistet man sich erst so ab dem mittleren Lebensalter.
Das Befreiende ist die Erkenntnis.......Weniger ist mehr.
Ich sage zum Bsp vor jedem Geburtstag, " Kinder denkt dran, wir haben alles wir brauchen. Unsere Wände sind voll und auf den Schränken steht auch genug Schönes rum. Also überlegt euch eure Geschenke gut"..
Das hat schon sehr geholfen unnötigen Kram garnicht erst ins Haus zu bekommen.

Offline Maja

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #246 am: 18.10.17, 03:12 »
Aufräumitis ist was Schönes, sie befällt mich nur zu selten.
Ich befasse mich gerade mit dem Aufräumen von alten Fotos.
Das ist DANN nochmal ganz speziell!

Offline mary

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #247 am: 18.10.17, 07:00 »
@Maja,
über Fotos hab ich die letzten Tage auch nachgedacht. In einer Kiste warten noch einige Fotos auf das Einkleben in den Album. Überlege mir, ob ich nicht aus den alten Fotos von unseren Vorfahren Fotobücher machen lasse- für die Nachkommen. Wir bekommen jedes Jahr auf Weihnachten ein Fotobuch über ein Jahr unseres Enkels- das ist für mich das schönste Weihnachtsgeschenk und ich schau sie mir auch immer wieder unterm Jahr an.
Was mich  beschäftigt, wie ordne, sortiere ich die Massen an Fotos auf dem PC, in der Digikamera usw.
Es sind so viele, dass ich den Überblick verloren habe und sie gar nicht mehr anschaue.
Vielleicht lasse ich doch wieder Fotos ausdrucken, davon wenige und den Rest vergesse ich???
Immer leide oder hab ich auch nicht die Aufräumitis, aber derzeit macht es mir echt Spass, sogar am Abend - noch einen Schublade, einen überschaubaren Schrank aus- und einräumen.
Ein ganz besonderes Gefühl entsteht dabei, es ist als ob ich wieder Eigentümer werde und nicht nur Besitzer.

@Reserl,
ich höre mir immer wieder unter dem Kochen die Hörbücher von Tiki Küstenmacher an- bin jetzt nicht unbedingt mit allen seiner Aufräumtips konform, aber viele sind sehr hilfreich.
Hab derzeit richtig Freude daran aufzuräumen, auszusortieren, neu zu ordnen und wieder einzuräumen.
Besonders so ein paar Bauchweh- oder Problemhaufen sind jetzt für mich passend geordnet und das freut mich wie eine Schneekönigin.
Eine grössere Ordnungsbaustelle hab ich noch mit meiner Werkstatt- aber schön langsam reift ein Plan heran, wie ich sie für mich passend machen könnte. Hab mir dieses Projekt für November eingeplant.
Dass ich neulich auf dem Flohmarkt den passenden Stoff für einen Raum gefunden habe, um daraus Vorhänge, Sofa- und Stuhlüberwürfe zu nähen(bzw. nähen zu lassen)- derzeit ist die Mode eine ganz andere, von den Stoffen, von den Farben- deshalb war meine Freude so gross, dass ich genau den für mich  passenden Stoff gefunden habe.
Und gestern im Geschäft eine Kuscheldecke - die auch farblich genau dazupasst. Damit ist ein für mich sehr erfreuliches Projekt fast fertig, ich habe mir einen Raum eingerichtet, für die Bücher, wo ich teilweise meine Hobbies machen kann, hab dort alles sauber geordnet und  einen schönen Lesestuhl, das passende Licht, ausser den Regalen, die ich gekauft und selbst aufgebaut habe, fand ich das meiste beim Einkaufen im eigenen Haus und eben den Stoff für Vorhänge und das passende dazu- fand ich auf dem Flohmarkt.
Aber eines ist mir schon lange klar, diese Ordnung und das Lebensgefühl von weniger- ist mehr- muss täglich erarbeitet werden ;D

@Cara, es kommt immer noch genug Werbung zusammen, das als Post in Briefkuverts steckt, alle 4 Wochen sehe ich es an der vollen Papiertonne. Sicher, die Tageszeitung, auch was sonst noch so an Papiermüll anfällt, da kommt schon einiges zusammen. Auch die Fachzeitschriften, usw, früher hab ich sie 5 Jahre aufgehoben und jedes Jahr dann wieder ein Jahr von vor 5 Jahren entsorgt, dann noch vor dem Entsorgen alle an ein paar Abenden duchgeblättert, um das noch wichtige rauszuschneiden und in Ordner  aufzuheben. Das mache ich heute nicht mehr- diese Wissensberge muss ich nicht mehr haben.

Wegen der Musk usw.i,
ich höre es von vielen, dass sie sich Hörbücher runterladen, bei Musik ebenso.

@Trudi,
viel Spass beim Schubladenräumen. Find Schubladen sehr praktisch zum Räumen, überschaubare Grösse und Zeit, um sie zu händeln. Und das Erfolgserlebnis, was man da wieder alles findet. :-*
« Letzte Änderung: 18.10.17, 07:26 von mary »

Offline Steinbock

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Re: Haus entrümpeln
« Antwort #248 am: 06.11.17, 16:39 »
Ich habe die vergangenen Tage meinen T-Shirt-Stapel durchsortiert.

Methode: Anprobieren jedes T-Shirts und vor die Jury (bestehend aus zwei jugendlichen Damen :D)
treten.
Ergebnis: 10 (in Worten zehn) T-Shirts, die ich guten Gewissens aussortieren konnte.

Erkenntnis: 1. Auch mit 10 T-Shirts weniger habe ich noch genügend T-Shirts.
                 2.  Die Jury hat mir sehr geholfen. Alleine hätte ich andere Entscheidungen (nicht so gute) getroffen.

Elisabeth
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... (H.Hesse)

 


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