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Autor Thema: Vegetarier fordern fleischlosen Tag  (Gelesen 9497 mal)
züsi
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Geschlecht: Weiblich
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« Antwort #105 am: 23.10.09, 21:25 »

hallo daniela,

also da muss ich mal kurz dagegen reden, das mit dem gänsebraten ist ja nun wirklich geschmacksache - ich bräuchte das weder zu weihnachten noch sonst!

mit leber kann ich meine halbe familie verjagen, nur mein mann und ich essen das, der rest rümpft die nase.

salatkopf gegen nutztier, ich weiss nicht, aber der vergleich hinkt bös. oder hat der salatkopf sich dir gegenüber schon mal irgendwie angenähert, streichelst du
ihn gelegentlich oder sprichst ihm gut zu Huh (ich meine das gibts ja alles) aber grad mit den kälbchen habe ich immer die erste woche ein enges verhältnis beim
füttern - wenn sie dann bullen sind kommts drauf an ob zahm oder bös, tun sie mir manches mal leid, manchmal bin ich aber auch froh wenn so ein agressives
vieh wegkommt.

ich esse auch gerne fleisch aber trotzdem tun mir die rinder leid dass sie geschlachtet werden.aber man kann halt nicht alles behalten, ist schon so.

gruss susanne
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manurtb
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« Antwort #106 am: 23.10.09, 23:58 »

Und wo Liebe für die Liebsten da ist, klärt sich das mit dem Kochen von selbst.
Das ist ein Totschlagargument.
Was ist denn der Umkehrschluss? Wer nicht so gerne oder so aufwändig kocht, der liebt seine Liebsten nicht?

Manu,
deine Argumentation ist aber auch nicht 100%ig sicher.
Eigentlich schon, sie bezog sich nur auf die Argumentation, dass man keine Schuld hat an der Tötung von Tieren, wenn man nur die Eier oder die Milch isst.
« Letzte Änderung: 24.10.09, 00:00 von manurtb » Gespeichert
gammi
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Geschlecht: Weiblich
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« Antwort #107 am: 24.10.09, 10:45 »

Ich persönlich gehe das nach fast 20 Jahren ohne Fleisch eher locker an. Ich erwarte als Mensch so respektiert zu werden, wie ich bin. Wenn ich dann sehe, dass das von meinem Gegenüber rüberkommt, lasse ich auch mal fünf gerade sein.


Und genauso will ich als Fleischesser respektiert werden.......
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Antina
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Beiträge: 43


« Antwort #108 am: 24.10.09, 10:57 »

Ich hab nix gegen Vegetarier aber irgendwie lügen sie sich in die eigene Tasche finde ich.

Könntest du das bitte mal konkretisieren?
Mir fehlen da die Beispiele, um diese Aussage zu versstehen.

Oder ist es einfach nur Neid auf die Menschen, die es schaffen, auf Fleisch zu verzichten und so konsequent sind und keine Tiere essen?

Fragt dich

Antina

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Antina
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Beiträge: 43


« Antwort #109 am: 24.10.09, 10:59 »

Und wo Liebe für die Liebsten da ist, klärt sich das mit dem Kochen von selbst.
Das ist ein Totschlagargument.
Was ist denn der Umkehrschluss? Wer nicht so gerne oder so aufwändig kocht, der liebt seine Liebsten nicht?

Neien!!!

So war das nicht gemeint!
Entweder hast Du das falsch verstanden, oder ich habs nicht richtig rübergebracht.

Wer ohnehin nicht gerne kocht, der kocht auch für einen schon nicht gerne und dann ist das Problem ja bekannt. Aber jeder Mensch hat seine Stärken und wer seine Liebsten liebt, der zeigt das auch und wenn diese Liebe da ist, dann lässt sich das innerfamiliär auch irgendwie mit dem Kochen organisieren.
Außerdem muss ja nicht immer die Hausfrau kochen, oder?

LG

Antina
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Daniela
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Beiträge: 169


« Antwort #110 am: 24.10.09, 12:56 »

Hallo

Also zu Weihnachten muss es schon ein Gänsebraten sein hat man ja nicht so oft da freut man sich richtig drauf klar ist Geschmackssache wenn man es nicht mag ist ja das hinfällig.
Genauso ist es mit den Innereien viele mögen es nicht bei uns werden Innereien geliebt hat man nämlich auch nicht oft eben nur an Schlachttagen worauf man sich dann auch freut.
Wenn du so willst wird auch der Salatkopf gestreichelt er wird gehegt und gepflegt gegossen und von Ungeziefer befreit das er schön wachsen kann und wenn er dann fertig ist wird er abgeschnitten und man freut sich auf einen knackigen guten Salat.
Ich finde die Kälbchen auch süs und betreue sie jeden Tag und füttere sie streichle sie und rede mit ihnen das es ihnen gut geht aber es ist mir von Anfang an klar was mit den Kälbchen passiert das es wenn es soweit ist geschlachtet wird aber deswegen oder gerade deswegen sollen sie ja ein schönes wenn auch kurzes leben haben und dann kann ich mich auch auf den Kalbsbraten freuen.
Ich kann jetzt nicht sagen das sie mir leid tun wenn sie geschlachtet werden aber ich kann sagen ich hab respekt vorm Kälbchen und von jeden leben und betreue sie das es ihnen gut geht und geh mit ihnen auch den letzten gang aus den Stall zum Metzger und finde das jetzt auch nicht schlimm den ich wusste es vorher das es geschlachtet wird ist vom prinzip her das gleiche wie mit dem Salatkopf damit kann ich auch gut leben das macht mir nichts aus und ich denke wer in der Landwirtschaft aufwächst kann damit umgehen.
Und entschuldige wenn ich das jetzt sage wer damit nicht zurecht kommt als Bäuerin der hat den falschen Beruf denn damit verdienen wir unseren Lebensunterhalt vom Verkauf der Tiere zum schlachten für die fleischproduktion und wenn man sich Tiere hält dann ist es doch nur logisch das man auch selbst schlachtet und es nicht mehr teuer zurückkauft das fleisch vom Metzger wenn man es selber hat.
Und wie gesagt es ist kein Mitleid sondern respekt vorm Tier wofür wir uns auch bedanken das es sterben musste damit wir was zu essen haben letztendlich sind sie dafür geboren worden um geschlachtet zu werden dafür hat man sie gehalten drum finde ich sollte es einem nicht leid tun sondern sich freuen auf das fleisch.
Und wie du schon sagst man kann nicht alles behalten schlieslich leben wir davon von der Mast der Tiere bei einen Bullen fällt es einen leichter wie bei einen Kalb das liegt aber daran das sie einfach nicht mehr so süs sind und man sich mehr ärgern muss wenn sie agresiv werden dann ist man froh wenn sie weg kommen und geschlachtet werden.
Eine richtige emotionale beziehung baue ich zu keinen Nutztier auf wie zu unsern Hund weil sonst könnte man den Beruf nicht machen es würde sonst einem immer das Herz zereisen wenn ein tier zum Metzger geht und geschlachtet wird was ja sein muss respekt ja aber Mitleid nicht den dafür esse ich fleisch viel zu gerne so wie die meisten Menschen.


Gruß Daniela
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gammi
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« Antwort #111 am: 24.10.09, 13:11 »


Oder ist es einfach nur Neid auf die Menschen, die es schaffen, auf Fleisch zu verzichten und so konsequent sind und keine Tiere essen?



Was hat das mit Neid zu tun??

Ich sehe gar keine Veranlassung, dass ich auf Fleisch verzichte......schon unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler. So mach ich das auch.
 

Kannst Du mal konkret sagen warum Du kein Fleisch ißt?
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wildsauschreck
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Beiträge: 94


« Antwort #112 am: 24.10.09, 13:44 »


Oder ist es einfach nur Neid auf die Menschen, die es schaffen, auf Fleisch zu verzichten und so konsequent sind und keine Tiere essen?



Was hat das mit Neid zu tun??

Ich sehe gar keine Veranlassung, dass ich auf Fleisch verzichte......schon unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler. So mach ich das auch.
 

Kannst Du mal konkret sagen warum Du kein Fleisch ißt?

hallo,
 das ist ja richtig spannend hier !
auch ich esse kein fleisch , aber muß ich das begründen !?
ich meine nein , denn ich verlange auch von keinem anderen , das er kein fleisch ist , klage ihn deshalb an , verurteile das , oder fordere sogar einen fleischlosen tag .
warum ich schon seit einigen jahren kein fleisch mehr esse kann ich gar nicht genau sagen , es ist weder religiös noch gesundheitlich geprägt , oder das mit die tiere leid tuen .
ich habe halt irgendwann für mich entschieden , das ich es nicht mehr brauche , aber verzichte dabei nicht auf tierische produkte wie milch und eier .
ich finde es in unserer heutigen gesellschaft schon recht befremdlich , , das man für sein  tun oder nicht tun immer rechenschaft ablegen muß !
es kotzt mich immer wieder an , das ich ich wie ein außerirdischer beäugt werde , weil ich auf einer feier oder ähnlichen, fleisch und alkohl verweigere .
es ist halt wie es ist und fertig !

 
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Antina
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« Antwort #113 am: 24.10.09, 14:05 »

Kannst Du mal konkret sagen warum Du kein Fleisch ißt?

Ach so, ja klar!
Wenn ich an anderer Stelle es so formuliere, dass ich aus moralischen und ethischen Gründen kein Fleisch esse, dann bedeutet das, dass ich durch meinen "Verzicht" auf Fleisch nicht für den Tod von Tieren verantwortlich sein will.

Oder anders - noch konkreter - ausgedrückt:
Damals, als ich mich dafür entschied, kein Fleisch mehr zu essen, saß ich mit meinem damaligen Mann am Tisch und der sagte plötzlich ohne jegliche Vorwarnung folgenden Satz:
"Menschenskinder, wir bezeichnen uns als Tierfreunde, haben viele Tiere und tun viel für die Tiere, weil wir sie lieben, aber was haben wir hier auf dem Teller liegen? Wir essen tote Tiere! Das hat mit Tierliebe nix zu tun!"
Da hat es bei uns beiden einen Schalter umgelegt. Von jetzt auf gleich haben wir kein Fleisch (und kein Fisch und kein Geflügel) mehr angerührt.
Das ist jetzt fast 20 Jahre her.

Mir ist der "Verzicht" gar nicht schwer gefallen. Ich denke, das ist eine Sache, die damals bei mir durch den Kopf und durch das Herz gegangen ist. Mein damaliger Mann hat ganz unbewusst und unbeabsichtigt die richtigen Worte gefunden. Ein Moment, um den ich noch heute froh bin.

Ein positiver Nebeneffekt sind für mich die gesundheitlichen Auswirkungen meines Fleischverzichts, aber das wäre nicht wirklich ausschlaggebend gewesen, dafür bin ich viel zu inkonsequent und viel zu sehr Genussmensch.

In diesem und in anderen Threads ist auch das Thema Milch und Eier angesprochen worden.

Die Problematik, die dahintersteckt ist mir durchaus bewusst und ich finde es gut, dass das hier diskutiert wird.

Hier ist es nicht so einfach für mich zu verzichten.

Ich habe mal eine Zeit lang versucht, vegan zu leben. - Hier bin ich kläglich gescheitert. Damals hab ich noch Milchschokolade gegessen und manchmal ist mir schlichtweg nach einem Joghurt oder einem schönen Käse. Mir das einzugestehen war nicht leicht für mich, aber jetzt stehe ich dazu. Ich versuche nach wie vor, meinen Milchkonsum einzuschränken und mache mir viele Gedanken über das, was ich esse, aber wenn ich Lust auf o. g. Lebensmittel habe, esse ich die. Das hindert mich natürlich nicht daran, Molkereiprodukte dort zu ersetzen, wo es Alternativen gibt. Sojamilch übers Müsli schmeckt mir gut. Aber einen Kakao mag ich mir nicht mit Sojamilch zubereiten, das scheckt mir nicht.

Weil ich weiß, dass das alles Entscheidungen sind, die jeder selbst treffen muss, habe ich auch keine Probleme mit Fleischessern. Wer mich fragt, bekommt gerne Antwort, aber dass ich von mir aus missioniere oder blöde Sprüche über das Essen des anderen mache - die Zeiten sind lange vorbei und das war auch nicht der richtige Weg.

Was ich jedoch gar nicht mag und auch nicht zulasse sind Diskussionen auf der Basis, dass ich mir von Fleischessern sagen lassen muss, dass ich ein schlechterer Mensch sei, weil ich mit meinem Milchkonsum dafür verantwortlich bin, dass männliche Rinder geschlachtet werden. Was bei diesen vermeintlichen Diskussionen wirklich dahintersteckt, rieche ich meist schnell. So suche ich mir meine Diskussionspartner gerne auch "handverlesen" aus, weil es nichts bringt, mit jemandem zu diskutieren, der sich von meiner Lebensweise angegriffen fühlt. Und glaubt mir, als Vegetarier muss man sich einen Haufen SchXXXe anhören! (Über dem ich aber mittlerweile drüberstehe.)

Das war jetzt etwas ausführlich, aber ich glaube, gammi, Deine Frage ist damit einigermaßen beantwortet.

Ich habe keine Probleme damit, meine persönlichen Gründe für den Verzicht auf Fleisch zu schildern.

Ich sehe darin auch immer die Chance, von anderen Anregungen zu bekommen, es einfach noch besser hinzubekommen.

Und ich denke, das ist heute einfacher als damals, als ich damit angefangen habe. Da war es in vielen Restaurants schwierig, etwas Vernünftiges zu Essen zu bekommen.
Heute freut sich jeder kreative Küchenchef über einen Vegetarier, dem er mal so richtig zeigen kann, was er drauf hat und was er außer dem Üblichen zaubern kann.

Liebe Grüße

Antina
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gammi
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« Antwort #114 am: 24.10.09, 14:48 »

auch ich esse kein fleisch , aber muß ich das begründen !?
ich meine nein , denn ich verlange auch von keinem anderen , das er kein fleisch ist , klage ihn deshalb an , verurteile das , oder fordere sogar einen fleischlosen tag .
 

Dann ist es ja o.k.
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Cendrillon
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« Antwort #115 am: 24.10.09, 20:58 »

es kotzt mich immer wieder an , das ich ich wie ein außerirdischer beäugt werde , weil ich auf einer feier oder ähnlichen, fleisch und alkohl verweigere .
es ist halt wie es ist und fertig !
 

...ich würde es vielleicht nicht so krass formulieren, aber das, was du schreibst stimmt schon so - auch wenn unsere gründe für die verweigerung von fleisch und alkohol wohl nicht dieselben sind.

liebe grüsse
katrin
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liebe grüsse
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hoffe auf das beste um positiv zu bleiben
aber rechne mit dem schlimmsten um nicht enttäuscht zu werden.
cara
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #116 am: 25.10.09, 08:39 »

Ich hab jetzt mal noch nicht alles gelesen.....

aber @antina: du willst, dass wir dich als Vegetarierin akzeptieren -machen wir auch - dann mußt du uns aber auch akzeptieren, dass wir Fleisch essen.......Genau so rum ist es nämlich eher, dass die Fleischesser sich "entschuldigen" müssen, dass sie Fleisch essen.


Hallo Gammi,

vielleicht hättest du doch einfach mal alles lesen sollen, denn dann wüsstest du, dass Antina Fleischesser sehr wohl respektiert und niemanden ihre Meinung aufdrängt - auf jeden Fall ist es bei mir so angekommen..
Sie schildert einfach nur ihre Sicht der Dinge ohne irgendwelchen missionarischen Eifer.
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
gammi
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« Antwort #117 am: 25.10.09, 10:09 »

@cara: du hast natürlich Recht, manche Aussagen beziehen sich auf einen vorhergegeben Beitrag. Aber trotzdem habe ich bei Antina immer das Gefühl, dass sie erwartet, dass wir Fleischesser uns dafür entschuldigen.


z. B.
Oder ist es einfach nur Neid auf die Menschen, die es schaffen, auf Fleisch zu verzichten und so konsequent sind und keine Tiere essen?

Fragt dich

Antina
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Cashy
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #118 am: 25.10.09, 10:43 »

Damals, als ich mich dafür entschied, kein Fleisch mehr zu essen, saß ich mit meinem damaligen Mann am Tisch und der sagte plötzlich ohne jegliche Vorwarnung folgenden Satz:
"Menschenskinder, wir bezeichnen uns als Tierfreunde, haben viele Tiere und tun viel für die Tiere, weil wir sie lieben, aber was haben wir hier auf dem Teller liegen? Wir essen tote Tiere! Das hat mit Tierliebe nix zu tun!"

Hallo Antina,

im Umkehrschluss müsst ihr ja Pflanzen hassen wie die Pest. Wink

Mal im Ernst, jeder sollte das essen was er möchte. Einen fleischlosen Tag in der Woche braucht niemand zu fordern, denn welcher "Normalsterbliche" Arbeitnehmer kann es sich heutzutage leisten jeden Tag Fleisch auf den Tisch zu bringen?

Ich persönlich esse von allem etwas, damit steigt auch die Chance auf eine ausgewogene Ernährung.  Cool
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Gruß
Cashy
gammi
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« Antwort #119 am: 25.10.09, 11:00 »

Ja an dem Zitat von oben möchte ich auch noch gerne was anhängen.

Das würde ja auch heißen, wer Tiere schlachtet, der mag keine Tiere. (ist ja auch die Begründung von den meisten Vegetariern)

...die meisten Tierhalter (Ausnahmen gibt es immer) hegen und pflegen ihre Tiere. Ich streichle meine Tiere auch, die Kühe werden persönlich mit Namen angespochen......ich würde schon sagen, dass ich meine Tiere liebe solange sie leben....

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