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Autor Thema: Elektronischer "Lebensretter" für Kinder?  (Gelesen 1613 mal)
reserl
Niederbayern
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« am: 18.12.05, 00:19 »

Immer wieder passieren auf den Höfen schreckliche Unfälle. Cry


Auf  der österreichischen Seite www.landwirt.com bin ich kürzlich auf "LiSa"
aufmerksam geworden.

LiSa  steht für "Life Saver for Children"
(Lebensretter für Kinder)

Mehr Informationen dazu:
http://www.landwirt.com/lisa_schutzengel/


Könntet ihr euch vorstellen, so ein System anzuwenden?


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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !


« Antwort #1 am: 18.12.05, 00:42 »

Hallo Reserl,

dieses System wurde hier auch schon von der BG vorgestellt. Ich könnte mir vorstellen, daß es auf einem Betrieb etwas bringt, wo wirklich sehr viel gefahren wird und mit mehreren Maschinen. Aber dann müßte auch sichergestellt sein, daß das Kind den Anhänger immer trägt.

Wir alle hier im Ort haben unseren kleinen Kindern beigebracht, daß sie dem herannahenden Bulldogfahrer winken müssen. Da ist automatisch sichergestellt, daß sie sich so hinstellen, daß sie dem Fahrer ins Gesicht sehen können. Und es ist sichergestellt, daß sie innehalten, auf die Seite gehen und so vom Fahrer gesehen werden.

"Wenn Du die Augen vom Papa nicht sehen kannst, dann kann er dich auch nicht sehen" .... das habe ich so oft gesagt, bis mein Sohnemann mir eines Tages sagte, ob ich meinte, daß er blöd wär  Cool Cool Wink
Mir war eigentlich immer am liebsten, der Kleine saß mit oben auf dem Schlepper wenn viel gefahren wurde (Ernte), dann wußte ich wenigstens wo er war. Aber es gibt natürlich auch noch unzählige andere gefährliche Situationen. In unserer Verwandschaft ist es auch mal passiert, daß der Vater seine kleine Tochter überfahren hat. Es wird aber darüber nicht gesprochen.... und so weiß ich auch keine Einzelheiten  Undecided
« Letzte Änderung: 18.12.05, 00:46 von Freya » Gespeichert

liebe Grüße
Freya

"Kuchen bleiben länger frisch, wenn sie später gebacken werden" (ostfriesischer Haushaltstip)
Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #2 am: 18.12.05, 10:52 »


Hallo,

ein Problem sehe ich noch weil ich es aus dem Bekanntenkreis kenne:

Die eigenen Kinder kann man mittel-/langfristig diese "Achtsamkeit" angewöhnen und geht auch irgendwann davon aus, dass der Respekt vor solch großen Maschinen selbstverständlich ist und sie auch ausweichen.

Ein befreundetes Gast-Kindergartenkind musste ich mal voll Erschrecken zurückreißen, weil er sich an den Weg stellte und kuckte, ob die großen Räder des vorbeifahrenden GüllefassGespanns "an ihm vorbeikommen"  Roll Eyes Lips Sealed.

Ganz einfach weil er gewöhnt war (nur Autos daheim), dass der FAHRER Rücksicht nehmen muss, rechtzeitig bremst und nicht das Kind..  Embarrassed.   Hier gibt es denke ich auch ganz unterschiedliche Ansichten von Eltern, was wichtig und selbstverständlich ist - oder was nicht.

Ansonsten ists denke ich wie Freya schrieb bei kleinen Kindern nicht einfach, wenn sie draussen springen, immer zu kucken ob der elek. Lebensretter dabei/an ist oder jeder Bulldogg damit ausgerüstet und fatal fände ich, wenn sich die Fahrer drauf verlassen würden (Fehlfunktion?) und nicht mehr so intensiv kucken würden - wie ohne.

viele Grüsse

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
gini
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« Antwort #3 am: 14.06.10, 08:47 »

Wo bleibt LISA für den praktischen Gebrauch?

Wir sind immer noch schockiert, weil unser Sohn (19, sehr versierter Traktorfahrer) den 6jährigen Buben unserer Nachbarn bei der Heuarbeit übersehen und überrollt hat. Er liegt nun mit sehr schweren Verletzungen auf der Intensivstation. Mir kommen beim Schreiben fast die Tränen weil er mir so leid tut. Aber gleichzeitig habe ich Sorge um meinen Sohn, denn er ist noch ganz von der Rolle. Es waren sehr viele Leute, die bei der Arbeit mithalfen, und jeder redete ihm gut zu, sogar der Großvater des Kleinen. Aber letztendlich ist es doch ihm passiert, das kann ihm keiner abnehmen.
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Es grüßt Euch alle
                           gina
geli.G
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« Antwort #4 am: 14.06.10, 08:58 »


Meine Güte Gina, das ist ja schrecklich.... Ich denke das kann man nur nachvollziehen wenn einem sowas schon selber passiert ist.

Hoffentlich wird der Bub wieder gesund und dein Sohn kann es einigermaßen verarbeiten.

Alles Gute für euch
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
maria02
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« Antwort #5 am: 14.06.10, 09:34 »

Hallo Gina,

ich glaub das ist mit schlimmste was einen passieren kann,
vor sowas hab ich schon immer eine gewaltige Angst in mir.
Bei uns laufen auch immer sehr viele Kinder umher und manchmal hab ich gar nicht soviel Verständnis dafür
das bei Erntearbeiten auf unseren Hof die Nachbarskinder unbeaufsichtigt herumlaufen!!!

Ich wünsche allen Beteiligten das der kleine Junge recht schnell und ohne bleibende Schäden wieder gesund wird
und natürlich auch deinen Sohn das er das geschehene einigermaßen gut verarbeiten kann!!!

Wo waren den Eltern des Jungen, warum haben sie ihn nicht beaufsichtigt?


ganz traurigen Gruß
Maria

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babsk
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« Antwort #6 am: 14.06.10, 10:28 »

hallo gina,
wir haben das in den nachrichten gehört.
es ist immer furchtbar, wenn so was passiert.
für alle beteiligten.
wenn ich so was höre, denke ich immer an meine kinder.

wir organisieren immer jemanden, der sich um die kinder kümmert, wenn wir silieren oder so.
wenn wir niemanden bekommen, sperre ich sämtliche türen zu, das niemand aus dem iinenhof kommt und irgendwie zwischen den maschinen rum rennt.
manche belächeln mich zwar,
aber wenn was passiert, ist es  zu spät.
und kinder sind einfach unberechenbar, auch wenn sie um die Gefahr "wissen".

Ich wünsche euch, dass alles gut ausgeht, und der Junge schnell wieder auf die beine kommt. Dann ist für deinen sohn sicherlich auch etwas leichter zu verarbeiten.

Alles Liebe und
viel Kraft für die kommende Zeit
Babs

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Lächeln ist der eleganteste Weg dem Gegner die Zähne zu zeigen!
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #7 am: 14.06.10, 10:45 »

Hallo,
wenn wir am Hof silieren etc. oder auch mit Baustelle momentan wo viel Verkehr ist, da kommen keine Kinder zum spielen. Früher war immer jemand da zum aufpassen auf meine kleine und mittlerweile ist sie alt genug, dass sie auch alleine sein kann. Sie DARF nicht zum Silo und auch nur sonst zu ihrer Schaukel bzw. in den Stall, und das funktioniert tadellos.

wer mich kennt, weiß dass ich gehörig fauchen kann, wenn ich nicht meinen ´Willen bekomme.. und das weiß keiner besser wie meine Tochter. *gg* und somit habe ich da keine Probleme.

wenn andere Kinder auf den Hof kommen, gibt es erst mal eine "Unterweisung" was sie dürfen und was net und wehe dem, es richtet sich einer nicht danach.. dann bricht das Unwetter los.. bei mir sputen Kinder, wo die Eltern daheim null Chance haben.. da brauch ich gar nix sagen, sondern nur schief gucken.. **lach*+ das hat schon so manchen erstaunt..

aber Kinder brauchen Grenzen und innerhalb dieser Grenzen habe ich kein Problem, da bekommt meine Tochter alles..
bei mir gibts auch keine Diskussion.. kann ich nicht haben.. das einzige wo ich bisher noch keine Erfolge hatte.. meine Tochter kommt mittlerweile jede Nacht in unser Bett und schläft gleich weider weiter, nachdem sie sich in unseren 2 mal 2 meter Bett breit gemacht hat, so dass weder Göga und ich Platz haben. *grrr*
Botschal
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Ganz liebe Grüße
Petra
cara
Kreiselstadt
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #8 am: 14.06.10, 11:04 »

den Kinderfinder gibts zu kaufen...
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
Mathilde
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« Antwort #9 am: 14.06.10, 11:47 »

Hallo Gina,

das ist ja furchtbar. Für beide Seiten  Sad
Der Mann wo wir unsere gebrauchten Melkroboter her haben hat auch beim silieren auf dem Silohaufen sein eigenes Mädchen überrollt mit dem Radlader  Shocked
jetzetle mal Mut mach: Dieses Mädchen war ein viertel Jahr in Berlin in der Charitee´ mit Hubschrauber und wie wir ein Jahr später Ihn mal auf der Durchfahrt besucht haben fuhr dieses Mädchen mit dem Kettcar ums Haus wie eine Wilde  Cheesy Cheesy
Es ist kaum etwas zurückgeblieben und stand damals wie es passiert ist auf Messers Schneide.

Ich wünsche Euch allen das allerbeste und dass es gut ausgeht.

LG Mathilde
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gini
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« Antwort #10 am: 14.06.10, 22:34 »

Danke ihr Lieben, euer Trost tut gut.
Mittlerweile gibt es schon positive Zeichen. Und es ist ein Aufatmen durch die ganze Familie gegangen, die Familie des Kleinen ist ja auch mit uns verwandt. Genauso wie die Familie des Hofes, auf dem es passiert ist. 
Und über den Kinderfinder werde ich mich gleich mal schlau machen, denn unser Enkerl wird auch bald mobil werden. Das wird jetzt viele in unserer Gegend interessieren, denn aufgerüttelt sind jetzt alle, die kleine Trakrorfans zu Hause haben.
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Es grüßt Euch alle
                           gina
cara
Kreiselstadt
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« Antwort #11 am: 15.06.10, 08:15 »

gini,

das klingt doch erstmal gut, ich hoffe, dass es auch weiterhin bergauf geht.
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LiGrüss cara

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Henry Ford
Loki
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« Antwort #12 am: 25.08.10, 09:01 »

Hallo alle BT'er
Ich möchte das Thema gerne noch mal aufgreifen.
Wird auf irgendeinem Betrieb der "Kinderfinder" eingesetzt, und welche Erfahrungen liegen vor.
Gibt es noch andere sichere überwachungs Möglichkeiten für aufgeweckte, neugierige Kinder?
Ich denke, ein vermiedener Unfall wiegt alle Kosten auf.
Mit freundlichen Grüßen an alle     Heino
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manurtb
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« Antwort #13 am: 25.08.10, 10:09 »

gini, sag mal, wie gehts denn dem Kleinen und Deinem Sohn mittlerweile?
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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #14 am: 25.08.10, 18:29 »

@Gini: Ja, wie geht es den beiden? Schau auch gut auf deinen Sohn, denn das ist für dieses Alter schwer zu verarbeiten. Alle guten Wünsche auch für den Kleinen!

LG Siegi
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Leben und leben lassen
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