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Autor Thema: Pflanzen vermehren durch Ableger und Stecklinge  (Gelesen 10461 mal)
reserl
Niederbayern
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« am: 11.09.02, 08:29 »

Guten Morgen!

Ich habe einen wunderschönen Farn. Smiley
Der wächst und wächst....

Ich bin mir nicht sicher, wie ich von einem Farn einen Ableger nehmen könnte.

Und was kann ich machen, wenn er zu gross wird?
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Edith
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« Antwort #1 am: 11.09.02, 09:58 »

Liebe Reserl,
ich glaube, Farne kann man teilen. Aber andere wissen das sicher genauer!
liebe Grüße
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Edith
lucia
bayerischer wald
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« Antwort #2 am: 11.09.02, 23:02 »

farne bilden doch auch ableger, oder täusch ich mich? entweder gut sichtbar oder durch besonders dicke starke wurzeln.
zur not würd ichs aber auch mit teilen versuchen.
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lieben gruß, lucia
reserl
Niederbayern
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7016



« Antwort #3 am: 14.09.02, 19:50 »

ableger bildet mein farn noch keine... Huh
vielleicht ist er ja noch zu jung dazu. Wink

ich lass ihn jetzt mal wuchern und im winter versuch ich es ihn zu teilen.
mal sehn, ich hab nämlich keinen "grünen Daumen". Wink
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Astrid
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Gott gab Dir ein Gesicht. Lächeln mußt Du selbst!


« Antwort #4 am: 23.07.03, 13:51 »

Hallo Reserl,

ist es gelungen, den Farn zu teilen? - Bei einigen Sorten kann man auch sehr gut die Sporen aussähen.  Smiley
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Du lebst bedeutend ruhiger, wenn du nicht alles sagst, was du weißt und nicht alles glaubst, was du hörst! Und über den Rest einfach nur lächelst!
lallemande
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« Antwort #5 am: 07.10.03, 14:37 »

Hallo, Gartenfachleute!
Man kann ja von allen möglichen Pflanzen Stecklinge ziehen, ist dies auch von Kirschen möglich?
Erklärung: hier bei uns sind Felder und Weiden alle von Hecken umgeben. Die Hecken bestehen aus Haselnüssen, wilden Heckenrosen, Hollunder, Buchen, Eichen, wilde Äpfel, Birnen, Kirschen, Brombeeren, Schlehen.......
Bei einem Spaziergang habe ich vor einigen Jahren einen Kirschbaum entdeckt, der mittelgrosse, fast schwarze Kirschen trägt, die einfach wunderbar schmecken und prima für Liköre, Konfitüren u.v.m. geeignet sind. Ich vermute, dass sich da Wildkirsche mit irgend einer Zuchtform gekreuzt hat. Ich hätte nun gerne so einen Baum in meinem Garten. Aus den Kernen kommt sicher wieder etwas ganz anderes heraus und so habe ich an Steckling gedacht. Besteht da eine Chance, oder muss ich auf eine andere Unterlage veredeln?
Mir gefâllt auch die Wuchsform sehr gut, es ist ein riesiger Baum und nicht so ein Zwerg, wie man sie heute meistens in Gärtnereien bekommt.
D.h. so ein Baum ist, wenn er erst mal aus dem "Kleinkindalter" heraus ist, auch ein wunderschöner, charaktervoller Schattenspender für einen Sitzplatz.
Liebe Grüsse
lallemande
« Letzte Änderung: 07.10.03, 14:41 von lallemande » Gespeichert
Jacky
Niederbayern
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Hier bin ich und hier bleib ich!


« Antwort #6 am: 07.10.03, 15:03 »

Hallo Lallemande,

so einen Kirschbaum steht neben unseren Hofacker. Der wird von uns alle Jahre wieder so gut es geht abgeräumt ( wie du schon gesagt hast, es ist ein sehr großer Baum).  Kann ihn aber auch keiner Sorte zuordnen, zählen ihn aber eigentlich zu den Wildkirschen, obwohl die Kirschen gar nicht mal so klein sind. Schmecken aber sehr gut. Leider hinterlassen sie auf der Kleidung (Kinder) sehr dunkle gemeine Flecken. Roll Eyes

Mit Stecklingen wirst du wohl kein Glück haben.
Schneide dir im Winter junge Reiser ab und beware sie bis zum Frühjahr feucht und kühl auf. Im Frühjahr würd ich sie auf eine Hochstammunterlage pfropfen bzw. pfropfen lassen.
Kennst du niemanden der das noch kann? Ansonsten würd ich die Reiser bei einer Baumschule vorbeibringen, die machen das in der Regel auch.

Bei deinem Spaziergang bist du wohl nicht zufällig an unserem Hofacker vorbeigekommen und hast unseren Baum gesehen? Wink  Cool
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Liebe Grüße  Sabine

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
lallemande
Gast
« Antwort #7 am: 10.10.03, 15:05 »



Bei deinem Spaziergang bist du wohl nicht zufällig an unserem Hofacker vorbeigekommen und hast unseren Baum gesehen? Wink  Cool


Grin Grin Nee,Jacky, ich denke, das wäre schon kein Spaziergang mehr gewesen, sondern ein Wanderurlaub! Grin
Das mit den Flecken kann ich bestätigen, mein kleiner "Naschkater" sah diesen Sommer wieder toll aus nach einem Nachmittag unterm Kirschbaum!
Na, dann werde ich mich wohl mal an's Veredeln machen im Frühjahr, Frau lernt doch nie aus!
Lieben Gruss
lallemande

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portugalia
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Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume


« Antwort #8 am: 22.10.03, 06:51 »

Farn

Am einfachsten lässt sich der Farn vermehren, indem man beim Umtopfen Ende Februar den Wurzelstock teilt: einfach mit einem scharfen Messer durchschneiden und die Teile einzeln in Töpfe setzen.

Eher etwas für Profis, zumindest aber für Leute mit dem berühmten "grünen Daumen" ist die Vermehrung durch Sporenaussaat. Zunächst einmal müssen Sie die abfallenden Sporen von den Blättern sammeln. Sie werden in eine Schale mit feuchtem Torfmull oder auf Weißmoos ausgesät. Und nach der Aussaat ist zuerst einmal viel Geduld angesagt, denn anfangs entwickeln sich moosartig aussehende Vorkeime, die männliche und weibliche Organe haben und sich befruchten. Daraus entwickeln sich - oft erst nach einem Jahr - die ersten zarten Farnwedel. Bis daraus ein pflanzfertiger Farn wird, vergehen noch mal ein bis zwei Jahre, in der diese Jungpflänzchen gehegt und gepflegt werden müssen.

LG Konny



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Liebe Gruesse Konny
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #9 am: 13.08.05, 11:53 »

Hallo

endlich hab ich eine passende Box gefunden ... freu

Ich habe ein Problem Sad das mich wenn´s blöd kommt richtig viele Euro´s kostet
und wie ich mich kenne kommt es doppelt blöd

Wir müßen unser Gelände im Außenbereich ** eingrünen **

Bei ca. 400 qm wird das teuer, wenn ich in eine Baumschule gehe und mir dort die Pflanzen kaufe
als ist mir der Gedanke gekommen << die zieh ich mir selbst >>

Bei Hartriegel - Weide ist das kein Thema ... Äste in´s Wasser stellen ... die ziehen von selbst Wurzel ... denke ich

Aber was ist mit Eberesche - Feuerdorn - Berberitze - Weissdorn ...
wenn ich da jetzt Früchte sammele ... ist doch grad günstig  Wink
was muß ich machen, damit ich die im Frühjahr zum treiben bringe Huh
oder kann ich da auch einfach Äste schneiden und in Wasser stellen - in Erde pflanzen Huh

Dann haben wir im Wald sehr viele ** wilde ** Brombeeren ... wie mache ich davon Ableger
oder wachsen die auch an, wenn ich da Teile von absteche Huh

Das Amt hat mir ja keine auflagen gemacht wie groß die Pflanzen sein müßen  Roll Eyes
und wenn das funktioniert mit dem selber ziehen , bin ich gerne großzügig ...
und pflanze ganz viele an ... grins ... die gehen von alleine kaputt wenn´s trocken wird  Undecided

Da der Wall direkt am Tierauslauf ist ... sollen auch Bäume hin als ** Sonnenschutz **
da ziehen wir ** Jährlinge ** im Wald ... Göga weiß wo  Wink
da brauche ich auch nicht zu sparen ...

Ich würde mich über viele Tipps von euch freuen ... Rebecca kann mir da nicht so recht weiter helfen Sad
und in den schlauen Büchern hab ich nichts gefunden ...

Liebe Grüße
Beate



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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
SHierling
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« Antwort #10 am: 13.08.05, 15:23 »

Hallo,
hier gibts so eine Art "Allgemeinanleitung", hat bei mir immer so, oder so ähnlich (mit weniger Aufwand) ganz gut geklappt. http://www.bosch-pt.com/productspecials/garden/garten-ratgeber/de/aw/straeucher/vermehren/stecklinge.htm

Brombeeren kannst Du am Standort absenken, einfach mit einem Drahtbügel oder einer Astgabel (findet man leichter wieder) eine Ranke leicht in den Boden drücken, und dann im Frühjahr (besser im nächsten Herbst) ausgraben und umpflanzen.
http://www.bosch-pt.com/productspecials/garden/garten-ratgeber/de/aw/straeucher/vermehren/absenker.htm
Wilden Wein kann man auch einfach dadurch vermehren, daß man die Ranken, die man (sowieso) abschneidet, irgendwo verbuddelt (Zufallserkenntnis , ganzer Komposthaufen "eingeweint" *g* )

Wenn Du schnell viel senkrechtes Grün irgendwo brauchst, z.B. an irgendwelchen Silos, Wänden, (z.B. um dann in Ruhe weiter nachzudenken Wink ) besorg Dir wilden Hopfen - 4-5m Grün in 3 Monaten.
Das meiste andere wächst aber sehr viel langsamer!
http://admin.haus.de/PH2D/ph2d.htm?snr=1249&snr2=1330

Immer gut zu gebrauchen: Bewurzelungshormon - gibts in gutsortieren Gärtnereien.

Grüße
Brigitta
« Letzte Änderung: 13.08.05, 15:33 von SHierling » Gespeichert
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Geschlecht: Weiblich
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #11 am: 13.08.05, 16:13 »

Hallo Brigitta

du bist ein Schatz  Kiss 

Da hab ich ja gar nicht so falsch gelegen mit meinen Gedanken ... freu ...

Aber mit wildem Wein darf ich meinem Süßen nicht kommen ...
weil damit wollte ich den Schweinestall begrünen ... aber Hallo ... fand er nicht gut  Undecided
naja ... jetzt haben sie die Holzwand brau gestrichen ...  Cool
und am Schutzwall darf ich damit bestimmt auch nicht kommen ...
denn zwischen den beiden Ausläufen steht der Rinderstall ...
mit würde das ja gefallen wenn es seitlich und von oben grün wäre ...

So wie das auf den Seiten beschrieben ist, kann ich die Stecklinge aus den Ästen ziehen
Frage dazu ... ist es sinnvoll die hier in meinem Hausgarten vorzuziehen Huh
Da hätte ich sie im Auge - könnte wässern - oder abdecken wenn´s zu kalt wird
weil am Wall würden sie ** im Schatten stehen ** - untergehen ... oder der Sense zum Opfer fallen Sad
Das wollte ich mit den Jährlingen auch so machen ...
Hab das schon mal mit Eichen und Kastanien gemacht ... die sind gut gewachsen ...
besser und vorallem sicherer als an unserer Halle ... dort gibt es 4 beinige Leckermäuler Sad

Der Wall hatte teilweise 2 Jahre Zeit sich ** selbst zubegrünen **
aber das was wachsen sollte ... kam nicht  Cry also muß ich nachhelfen ...

Dann hab ich noch Saatgut für gebietsheimische Wildblumen und Wildgräser
und eine Wildackermischungen ...
das wollte ich noch ausbringen ... kommt was ist gut - kommt nichts auch gut ...

Das mit diesem Bewurzelungshormon ....werd Rebecca fragen ...

Liebe Grüße
Beate

PS
Rebecca arbeitet doch in einer Baumschule ... muß sie mal fragen ob sie ** unverkäufliche Ware ** hat


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John F. Kennedy
Lotta
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Cowboyerin :o)


« Antwort #12 am: 13.06.08, 17:15 »

Hallo!
Ich eröffne jetzt mal eine Box, in der alle ihre Erfahrungen mit Stecklingsvermehrung egal welcher Pflanzen mitteilen können...
Mich interessiert brennend ob:
Rhododendron mit Stecklingen vermehrt wird
Jemand schonmal eine Hamamelis vermehrt hat
Ob alle Rosen zur Stecklingsvermehrung geeignet sind

Grussi
Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
Farmerin
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« Antwort #13 am: 13.06.08, 18:10 »

Hamamelis
Weichholzstecklinge dieser vollkommen frostharten, sommergrünen Sträucher lassen sich in kühlen Gegenden schlecht überwintern. Frühzeitig nodial geschnittene Kopfstecklinge nehmen, sobald die neuen Triebe 7-10 cm lang sind. Mit Bewurzelungshormon und bei einer Bodentemperatur von 12-20° erfolgt die Bewurzelung innerhalb von 6-8 Wochen. Im Winter die Stecklinge angemessen feucht halten.
Reife Früchte in eine Schale legen und abdecken: Sie explodieren und schleudern Samen heraus. Diese brauchen 3 Monate Wärme, dann 3 Monate Kälte. oder in kühlen Gegenden die Samen frisch säen und in einem kalten Kasten überwintern. Geeignete Triebe kann man absenken.

Rhododendron können auf verschiedenste Weise vermehrt werden. Blühbeginn erstmals nach 3-5 Jahren (falls Du den ganzen Text brauchst, kann ich's dann auch mal noch abtippen) - Auszug: Kopfstecklinge aus weichem Holz (Bewurzelung nach 8-10 Wochen), Absenken möglich

Alles aus "1'500 Plfanzen für Haus und Garten - Pflanzenvermehrung, Handbuch", Mondo-Verlag, ISBN 2-88168-996-5

Braucht wohl alles viel Geduld Wink
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Lotta
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Geschlecht: Weiblich
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Cowboyerin :o)


« Antwort #14 am: 14.06.08, 11:08 »

Sieht so aus  Undecided
Aber was bitte ist denn nodial?
Und wann ist frühzeitig? ICh möchte es so gerne probieren...ich denek ich schneid da jetzt einfach mal weiche Triebe ab und gucke..würdet ihr die unter einer Folie (bzw. Plastiktüte stehen lassen?)
Absenker geht bei uns nicht, weil der Rhodo den ich vermehren möchte steht im Hüühnergehege und die graben mir das wieder aus.
Danke Farmerin für deine Mühe  Cheesy
HAt denn hier noch keienr sowas selbst gemacht?
Grussi
Lotta
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