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Autor Thema: Typische Bäuerin?  (Gelesen 12151 mal)
SHierling
Gast
« Antwort #45 am: 15.07.05, 13:20 »

AHRGS nein nein nein, ihr versteht mich ja alle Mist. (BäuerInnen, ja klar....)

brit: es ist mir klar, daß jemand der eine größere Gruppe von Leuten vertritt, diesen auch entsprechen sollte, und nachdem die Mehrheit aller Bäuerinnen halt keine Tracht trägt, ist es (mir) auch völlig einleuchtend, daß sowas als unangemessen bis verzerrend und verstellend aufgefaßt wird, ich persönlich fände sowas schlicht anmaßend, aber mich hat auch noch keiner versucht, so zu vertreten Wink

Was ich gemeint hab, ist, ob das, was ihr hier diskutiert, ein spezielles Problem "typischer Bäuerinnen" ist, oder ob da,
wo solches Gedankengut wie das von Mary noch vorherrschend ist und wo Tracht-Tragen noch ganz normal und "in" ist, die Sparkassenangestellten, die Frisörinnen oder die KFZ-MechanikerInnen das selbe Problem haben.

Beispiel: wo ich herkomme, tragen/trugen (war lang nicht mehr da) die Omas ALLE (langen!) roten Rock, Leibchen, Schürze, und Sonntags Helschen und Handschen zur Kirche, Punz dazu (den auch alltags) und so weiter.  Wenn man die versammelte Mannschaft (Frauschaft) nun da sitzen sah ,( von oben runter geguckt sah das immer sehr hübsch aus), da wäre niemand auf die Idee gekommen, daß da lauter BÄUERINNEN sitzen, sondern da saßen eben Oma Matthias (Schlachter) und Oma Hecht (Frisör) und Oma Wehrhahn (die war dann zufällig mal Bäuerin) neben Fahrrad-Oma (die am Bahnhof den Fahrradstand hatte und sich ansonsten dadurch auszeichnete, daß sie mit über 70 UND IM ROTEN ROCK noch den Führerschein geschafft hat.)

Deswegen hatte es mich interessiert, ob da, wo die Frauen wachsen, die die BäuerInnen unbedingt in Tracht vertreten wollen, das nur einzig bei den "typischen Bäuerinnen" so ist, oder ob es in einer Box: "typische Sparkassenangestellte" die selbe´Diskussion gegeben hätte.

Ich verzichte nu aber auf eine Erklärung und geh mit Annelie Shoppen.

Grüße
Brigitta



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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #46 am: 15.07.05, 13:33 »

Beispiel: wo ich herkomme, tragen/trugen (war lang nicht mehr da) die Omas ALLE (langen!) roten Rock, Leibchen, Schürze, und Sonntags Helschen und Handschen zur Kirche, Punz dazu (den auch alltags) und so weiter. Wenn man die versammelte Mannschaft (Frauschaft) nun da sitzen sah ,( von oben runter geguckt sah das immer sehr hübsch aus), da wäre niemand auf die Idee gekommen, daß da lauter BÄUERINNEN sitzen, sondern da saßen eben Oma Matthias (Schlachter) und Oma Hecht (Frisör) und Oma Wehrhahn (die war dann zufällig mal Bäuerin) neben Fahrrad-Oma (die am Bahnhof den Fahrradstand hatte und sich ansonsten dadurch auszeichnete, daß sie mit über 70 UND IM ROTEN ROCK noch den Führerschein geschafft hat.)

Hallo Brigitta,

ich war auch schon lang nicht mehr da, aber vor 15 Jahren fiel es schon auf, wenn man so eine Oma mal auf der Straße gesehen hat. Das sich das Trachttragen in Deiner alten Heimat für Niedersachsen noch am längsten gehalten hat, ist eigentlich auch kein Geheimnis. Aber wenn Tracht getragen wurde, dann von allen und nicht nur von Bäuerinnen.


Hier war es auch vor 150 Jahren eher unüblich, eine Tracht zu tragen. Und ich mache schon Unterschiede zwischen Landhausmode und echter Trachten. Zu Trachten haben wir übrigens eigene Boxen im Heimatbereich, vielleicht sollten wir das trachtenthema hier herauslassen?

Für mich gibt es keine typische Bäuerin genauso wie es keine typische Friseurin, keine typische Doktorin usw gibt. Genauso wie ich niemanden in so eine Schublade pressen möchte, will ich da auch nicht drin landen, passe gar nicht in eine Schublade rein.

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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
lucia
bayerischer wald
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« Antwort #47 am: 15.07.05, 13:34 »

ich blätter grad das neueste bayer. ldw. wochenblatt durch und da ist mir ein bild aufgefallen, auf dem die spitze des bbv die bayerischen sieger des berufswettkampfs geehrt hatte... frau biechl trägt eine weiße bluse, gelbe jacke und runter blau (ich nehm an, das ist ein rock, es ist schlecht zu erkennen), herr sonnleitner einen trachtenanzug  Cool Grin

über diese ganze diskussion amüsierte und leicht kopfschüttelnde grüße  Grin
lucia

ich sag dazu wohl besser sonst nix...
« Letzte Änderung: 15.07.05, 13:49 von lucia » Gespeichert

lieben gruß, lucia
amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #48 am: 15.07.05, 16:56 »

Ist das typisch?

Wie schon mal erwähnt habe ich mehrere Jahre in Raiffeisen-Filialen gearbeitet.
Die Kontostände der Bauern/Landwirte hatte ich alle im Kopf, kannte aber die wenigsten persönlich.
Bei meinem ersten Ausflug mit dem  Landfrauenverein habe ich nicht schlecht gestaunt:

*pfeeiiifff*
- was für tolle Auto´s
- super edel gekleidete Frauen
- teure Handtaschen
- Schuhe, die nicht von Deichmann stammten usw…

um nicht zu sagen: nach außen musste diese Gruppe wirken als wenn dort mega-reiche
Unternehmerinnen (<--- stimmt ja zum Teil) unterwegs waren.
(Nur am Rande erwähnt, keine in Tracht, trägt man in meiner Heimat nicht (mehr)).
Viele von den 50 Frauen habe ich dann auch kennen gelernt und man kann es mir nicht verübeln,
aber ich sah sofort den Kontostand vor meinem inneren Auge.

Sicher ist mein Erlebnis nicht die Regel aber, die Frauen wo der Kontostand sehr stark im Minus war,
hatten ein Auftreten als wenn über Nacht aus dem Minus ein Plus geworden ist.
Ich finde es schön wenn sich Menschen hübsch zurecht machen, egal welcher Berufsstand.

Aber kann mir mal einer sagen wie das Bild der Bäuerinnen nach Außen wirkt, wenn auf der einen Seite das Gejammer (zu Recht) so laut ist, das das Geld vorne und hinten nicht mehr reicht,
alle nach Subventionen greifen (müssen), aber wehe wenn sie losgelassen sie sich nach außen präsentieren als wären sie sonst wer?
Am Rande: mein Vater (Bauer) musste immer einen Benz fahren weil das Auto ja den schweren Viehanhänger ziehen musste…(andere Fabrikate schaffen das auch  Wink )

Ich bin täglich mit sehr vielen Menschen zusammen, ich kann an der Kleidung den Beruf nicht erkennen,
es sei denn die knallig-orangenen Latzhosen der Herren von der Müllbeseitigung  Grin

Beste Grüße von
Amazone

P.S. Ich möchte niemanden zu nahe treten, und wenn doch, vierteilt mich  Tongue
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Beste Grüße von
Amazone
rambazambahuber
Gast
« Antwort #49 am: 15.07.05, 18:41 »

Hallo Mary,
meine Kinder studieren auch für die Abschlußfeiern Beiträge ein und spendieren selbstgemachte Speisen. Trotzdem ist ihnen auch eine "In-Frisur" wichtig und ein schickes Outfit. Wink Warum soll das eine das andere ausschließen? Es ist ja nicht so, dass sie deswegen ihr ganzes Geld für Kleidung ausgeben. Cool
Mir gefällt die Diskussion. Es ist ein Thema wie jedes andere auch, mit unterschiedlichen Meinungen. Das hat aber nichts damit zu tun, ob es der Landwirtschaft gut oder schlecht geht.
@ Amazone  Mir ist bei Landfrauenausflügen aufgefallen, dass die sparsamsten Frauen die Bäuerinnen sind... fast durch die Bank.
Die Männer leisten sich eher mal was, als die Frauen. 
LG Regina
« Letzte Änderung: 15.07.05, 18:57 von rambazambahuber » Gespeichert
Vöglein
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Ich liebe dieses Forum !


WWW
« Antwort #50 am: 15.07.05, 21:54 »


Sicher ist mein Erlebnis nicht die Regel aber, die Frauen wo der Kontostand sehr stark im Minus war,
hatten ein Auftreten als wenn über Nacht aus dem Minus ein Plus geworden ist.
Ich finde es schön wenn sich Menschen hübsch zurecht machen, egal welcher Berufsstand.

P.S. Ich möchte niemanden zu nahe treten, und wenn doch, vierteilt mich

Hallo amoazone,

ich möchte dich bestimmt nicht vierteilen, aber vielleicht haben diese Frauen die Werte zu Hause
gelassen........weißt du, ich kenne auch einige Leute die sich um unseren Kontostand Sorgen machen,
auf Grund dessen, was hier so verbaut und angeschafft wird. Aber die Bänker freuensich immer noch wenn
sie uns sehen, und denen ist das Minus auf dem Konto nur recht........mit unserem Auftreten hat das
wenig zu tun,  der Bankdirektor grüßt sehr freundlich, und uns steigt das bestimmt nicht zu Kopf   Grin...grins...
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Liebe Grüße Andrea Maria

...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise
zu Ende !
amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #51 am: 15.07.05, 22:13 »

huhu vöglein!

ich bin der Meinung, das ein Kontostand im Soll bei der Hausbank
 NICHT  zu vergleichen ist, mit einem mieserablen Kontostand
bei einem Landhändler. Beim Landhändler sind doch eher die laufenden
Betriebsmittel finanziert, wie z.B. Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmittel usw.
Wenn ein Landwirt es nicht schafft diese Soll-Summe spätestens mit der Ernte
auszugleichen, so läuft da etwas gewaltig schief.
Meine Erfahrung ist leider (!!) das es bei vielen heisst:
mehr Schein als Sein.

Noch etwas anderes, was evtl. auch damit zusammenhängt:
ich habe noch keine Berufsgruppe getroffen, die untereinander sooooo
neidisch auf seinen Nachbarn (Bauern) und somit direkten Mitstreiter ist.
Ich glaube, vielleicht nehmen gerade das viele (Bäuerinnen?) zum Anlass
sich als etwas "MEHR" darzustellen als man tatsächlich ist.

*anmirrunterschau*.... noch bin ich ganz  Wink

Beste Grüße von
Amazone
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Irmgard3
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« Antwort #52 am: 15.07.05, 22:39 »

Es wird immer Menschen geben, auch außerhalb der Landwirtschaft, die mehr scheinen wollen als sie sind.

Sollten wir es nicht einfach so sehen, dass man sich kleiden sollte, so wie man sich wohl fühlt.
Dazu gehört für mich die  passende Kleidung, passend zum Anlass, zum Job, zur Freizeit, zur Welt von heute.

Alles entwickelt sich, wir tun es auch. Schauen wir die Bauernhöfe unserer Groß/Urgroßeltern an, ein unverkennbarer Unterschied zur heutigen Landwirtschaft.

So verhält es sich mit der Kleidung und anderen Dingen doch genau so.

Eigentlich ist es völlig müßig, darüber zu diskutieren, schließlich passen wir uns automatisch an. z.B. von Generation zu Generation.

Wir kneten den Teig kaum noch mit der Hand, haben eine Küchenmaschine.
Wir mähen  das Getreide nicht mehr von Hand, hatten dann den Binder, nun den Mähdrescher.


Sogar die Menschen entwickeln sich, werden größer, schöner, usw.

Kleidung ist ein Fakt der auch dazu gehört, für den einen wichtiger als für den anderen, aber was nützt die modernste Kleidung wenn man nix in der Birne hat, dann steht man ganz schnell wieder im abseits.
So, mal kurzt meine Gedanken, ansonsten ist mir das Thema nicht prickeln genug.

Ich lasse auch hier mehrere Meinungen -nämlich die persönlichen jeden Individuums- zu!


 

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Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
(Christian Fürchtegott Gellert)
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #53 am: 16.07.05, 07:12 »

Hallo Amazone,
ich möchte dir für deine Beiträge ganz herzlich danken.
Mir ging es in der Diskussion nicht darum, ob Dirndl oder Trachtenkleidung besser oder schlechter ist,
sondern wenn das unsere einzigen Probleme sind, die wir mit unserer Vertretung nach aussen und innerhalb unseres Berufstandes haben, dann liege ich vollkommen verkehrt.
Ob ich jetzt als typische oder untypische Bäuerin gelte, ist für mich eher nebensächlich, den erstaunten Ausruf: Was du oder Sie bist/sind Bäuerin- ich kann ihn nicht mehr hören.
Denn er zeigt ein Bild in den Köpfen anderer, dem ich scheinbar nicht entspreche, scheint also auch mit dem Tragen von Trachtigem sieht man mir die Bäuerin nicht an.
Und irgendwann frägt Frau sich, kommt so ein Vergleich bei der Bankangestellten, bei der Friseuse, bei der Verkäuferin, Lehrerin, Unternehmerin, Putzfrau?
Vermultlich haben wir Bilder im Kopf, wie jemand auszusehen und sich kleidet, wo dessen Platz in der Werteordnung ist.
Das Bauern ganz früher nicht gerade gesellschaftlich weit oben standen, dann wieder mal besser und schlechter, je nach dem wo die Gesellschaft uns gerade haben wollte.
Und irgendwann ging mir auf, dass es wichtig ist, wo ich mich sehe, wo ich meinen Platz habe,
unabhängig davon, wo ihn andere sehen.
Die Diskussion hier hat mir gezeigt, wie schwierig und umstritten diese "typische Bäuerin" ist, sie hat mir auch ganz klar gezeigt, dass ich mir um unseren Berufsstand keine Sorgen mehr machen brauche. Sich für einen höheren MIlchpreis, bessere Lebensbedingungen, mehr Lebensqualität auf den Bauernhöfen einzusetzen- da scheine ich meine Probleme zu den Problemen anderer gemacht zu haben.
Ich habe gemerkt, dass es mir Probleme macht, wenn der Milchpreis schön langsam nach unten fällt, wenn der Getreidepreis nicht mehr kostendeckend ist.
Es macht mir Probleme, wenn ich die Preisentwicklung bei den Betriebsmitteln sehe- und die Kosten von Krankenkasse und Berufsgenossenschaft- dazu im Gegenzug, wie sich die Beitragszahler und die Zuzahlungen entwickeln, genau wie bei der Alterskasse.
Ich Dussel mache mir Gedanken über die Böden und das drumherum.
Manchmal brauchts einen Spiegel, damit man sieht, wo man steht.
Dank dir habe ich noch das Gefühl, mit meinen Gedanken nicht ganz abseits zu sein.
Dafür möchte ich dir nochmals ganz herzlich danken und den Knoten in den Fingern lasse ich sicher dort.
Ich dachte, es ging bei der Vertretung nach Aussen mehr im Inhalte, dass ein Äusseres auch dazugehört, das ist selbstverständlich.
Jetzt begreife ich, warum meine Gedanken so provozieren, all das was mich bewegt und manchmal auch gewaltig in meinem Beruf stört- ist einzig und allein nur ein Thema, das scheinbar mich betrifft.
Puh, bei dem Gedanken ist mir gar nicht so wohl zumute, habe ich doch öffentlich in einem Forum darüber geschrieben, mit dem ganz klaren Gefühl, dass vermutlich in anderen Höfen auch über solche Probleme diskutiert wird, dass es in anderen Höfen auch manches gibt, das wir nicht alleine lösen können, weil uns von Seiten der Politik wieder einmal Prügel unter die Füsse geworfen wurden.
Scheinbar war das eine vollkommene Fehleinschätzung und ich fühle mich ziemlich mies dabei.
Damit ist ganz klar, dass hier kein Platz mehr für mich ist.
Deshalb möchte ich mich bei allen entschuldigen, denen ich mit meinen Beiträgen auf die Füsse gestiegen bin.
Ich wünsche dem Forum weiterhin viel guten Diskussionsstoff und euch allen eine gute Zeit.
Herzliche Grüsse
maria



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annama
Nahetal
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #54 am: 16.07.05, 09:03 »

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Scheinbar war das eine vollkommene Fehleinschätzung und ich fühle mich ziemlich mies dabei.
Damit ist ganz klar, dass hier kein Platz mehr für mich ist.
Deshalb möchte ich mich bei allen entschuldigen, denen ich mit meinen Beiträgen auf die Füsse gestiegen bin.
Ich wünsche dem Forum weiterhin viel guten Diskussionsstoff und euch allen eine gute Zeit.
Herzliche Grüsse
maria




Zitat
Hallo Maria ,

wer wirft denn so schnell die Flinte ins Korn???
Ohne deine Beiträge *Sie sind das Salz in der Suppe des Forums *wird es nicht mehr soviel Diskusionen geben.
Bäuerinnen geben so schnell nicht auf!!!
 Und du bist doch eine Kämpferin von Natur aus!

Das Leben ist eine Aufgabe = Löse sie!

Das Leben ist ein Kampf =  Kämpfe!

Das Leben ist ein Krieg = Siege !!

Traurige ,nachdenkliche Grüsse
von annama
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama
Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #55 am: 16.07.05, 12:56 »

Hallo,

ich kann Maria durchaus verstehen wenn es Ihr zu blöd wird, sich für alles rechtfertigen zu müssen! Angry
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
Luxia
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« Antwort #56 am: 16.07.05, 13:51 »

ich bereue inzwischen dieses Thema eröffnet zu haben! Cry
Das kann es doch nicht sein!

Hallo doro,

Ich finde es auch schade, wie diese Diskussion sich entwickelt hat.  Sad

Die Bäuerin, wie sie in den Köpfen der Stadtbevölkerung und in den meisten Kinderbilderbüchern existiert, gibt es doch nicht mehr (oft).
 
Mir fallen eher bestimmte Charakterzüge zum Bild der typischen Bäuerin ein als ein bestimmtes Aussehen. Siehe auch meinen Eintrag am Anfang dieses Themas.


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Liebe Grüsse aus Luxemburg
Susanna
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« Antwort #57 am: 16.07.05, 15:30 »

So, jetzt habe ich mir mal den ganzen Beitrag "angetan".

Da liest man die Optimisten und die Pessimisten.

Sonst kann ich nix dazu sagen. Nur - warum das Minus (oder das Plus - je nachdem)auf dem Konto dann auch noch nach außen getragen werden soll, weiß ich auch nicht.

Davon mal abgesehen - die Bauern können es nicht, die Bäuerinnen offensichtlich auch nicht: kontrovers diskutieren - wir sollten daran arbeiten!
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Viele Grüße
Susanna
Gitte
Gast
« Antwort #58 am: 16.07.05, 16:45 »

Hallo Doro,

ich bin ganz deiner Meinung.

Gitte  Angry
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KathrinZ
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« Antwort #59 am: 16.07.05, 22:32 »

Hey Leute,

was geht hier ab???

Ich hab vorhin diese Box entdeckt und musste zu Ende lesen. Ich hätte eigentlich Weizen fürs Basteln schneiden sollen. Das ist für mich z.B. typisch Bäuerin, dass sie nicht nein sagen kann. Weil, wer von den anderen Damen hat schon ein Feld mit Weizen. Wink

Im Stall hab ich über diese Diskussion nachgedacht. Mir ist dazu was eingefallen.
Letztes Jahr war ich zum Deutschen Landfrauentag in Freiburg. Zwischen den Reden unserer Berufsvertreter und der Familienministerin sang ein Gospelchor. Ich hab mich rießig darüber gefreut. Ich liebe Gospels und Spirituals. Eine Berufskollegin fing an, über diese Art Musik zu schimpfen. Wir wären hier deutsche Landfrauen und da gehöre deutsche Musik her. Also deutsches Volksgut fehlte ihr. Ich wußte gar nicht, was ich sagen sollte. Ich sagte, dass sie zum Teil schon Recht habe, aber dass mir diese Musik schon gefällt.
Für mich habe ich gedacht, dass sich die Landfrauen weltoffen und modern gezeigt haben.

Wir sind Menschen, und es wäre doch schlimm, wenn jeder dasselbe mögen würde. Die Berufskollegin singt im Landfrauenchor und will deutsche Volkslieder den Menschen näher bringen. Es gibt sehr schöne Lieder, die mir wirklich gefallen und ich gerne höre. Diese Musik darf auch nicht aussterben. Aber meine Liebe gehört den Gospels, was Chormusik betrifft.
Und hier gilt einfach, jedem seine eigene Meinung, seinen Geschmack zu akzeptieren.
Die eine mag Gospels, die andere nicht, findet sie fehl am Platz;
die eine mag Tracht, die andere mag sie nicht.
Also, warum nehmt ihr das nicht so hin und akzeptiert es?

@ Mary
Deine Probleme sind auch unsere Probleme, also zumindest auch meine. Ich weiß nicht, in welches Fahrwasser Du nun geraten bist. Hier ging es um die typische Bäuerin und nicht um Milch- und Getreidepreis. Ich diskutiere nicht viel im Forum, weil ich "draußen" viel diskutiert habe und leider bemerkt habe, dass all meine Argumente und meine Überzeugungen bei den Verbrauchern nicht ankommen. Sie kommen auch nicht bei meinen Berufskollegen an, wenn ich an Aldi, Lidl & Co. denke. Ich bin mittlerweile da angekommen, dass alles Reden nichts hilft, dass Kindertage auf dem Bauernhof und Landfrauen machen Schule (hab ich nächste Woche) nicht viel bringt.
Das gehört jetzt eigentlich in eine andere Box. Ich hatte neulich eine Diskussion, die mich sehr mürbe gemacht hat.

Ich weiß nicht, wie die Resonanz in den zuständigen Boxen ist, aber eines weiß ich. Dieses Thema hier beschäftigt die Bäuerinnen, sonst hätten sie nicht so rege geschrieben. Weißt Du, ich mag es nämlich auch nicht, wenn in der Öffentlichkeit geglaubt wird, dass Bäuerinnen nur mit Kittelschürze und Kopftuch rum laufen. Und der Satz: "Was, Sie sind Bäuerinnen?" geht bei mir runter wie Öl, weil ich den Leuten bewiesen habe, dass Bäuerinnen modern und flott sein können. Dass sie keine "Bauerntrampeln" sind!

Also, ich denke, Du bist hier nicht fehl am Platz. Ich glaube nur, dass Du Dich etwas verrannt hast. Also, wegen dieser Diskussion, wirst doch net die Flinte ins Korn werfen, wie annama schon sagte.  Wink

@ Amazone
Ich fahr keinen Benz und bin auch nicht mit Mode von Armani oder so gekleidet. Aber, ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass diese Frauen, sich dieses oder jenes Kleidungsstück gekauft haben, um eine kleine Freude zu haben? Wir arbeiten viel, von früh bis abends, warum soll sich da Bäuerin nicht mal was schönes leisten können?
Meine Kollegin kauft sich ständig neue Klamotten und jammert, dass sie kein Geld hat. Sie ist keine Bäuerin! Also kann man nicht alle über einen Kamm scheren.

Und wisst Ihr was? Ich find, diese Diskussion, war typisch Frau!!!!! Grin

Liebe Grüße,
Kathrin.




 
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