reserl
Niederbayern
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« Antwort #30 am: 16.11.03, 13:58 » |
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*mal anschubs*
Wer von euch hat noch nicht abgestimmt?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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Pierette
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« Antwort #31 am: 17.11.03, 13:50 » |
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Unsere kleine Familie wohnt alleine auf dem Pachtbetrieb, die Altenteiler ein paar km entfernt in ihrem Haus neben dem alten Hofgebäude. Alles ist gut. 
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Gitta
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tschau tschau
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« Antwort #32 am: 23.02.04, 16:20 » |
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Hallo,
bei uns ist es so, dass SE und wir zwei abgetrennte Etagen haben, aber... die SE und mein Schwager haben ihre beiden Schlafzimmer in unserer Wohnung. Jetzt ist absperren der Wohnungstür, wenn mir mal wegfahren oder allein sein wollen, nicht drin. Es gibt Reibereien, weil ich die SE und manchmal auch der Schwager als Störenfriede oder -faktoren von mir angesehen werden.
Mein Mann leidet unter den dauernden Psychostreß schon auch. Jetzt endlich wurde der Plan für ein neues Haus genehmigt und wir fleißig übern Sparen sind.
Bis das Haus aber bezugsfertig ist, müssen wir noch so einiges durchstehen.
Aber so weiterleben mit den Spionen kann und will ich nicht mehr. Ich selbst fühl mich wie ein geduldeter Gast, der nur kontrolliert werden muss und beäugt werden muss.
Nie wieder in das Haus der SE!!!. Sollte ich selber mal eine SE werden, dann werd ich mir das ganz schön hinter die Ohren schrieben. Alleine wohnen und leben lassen.
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden. Liebe Grüße Gitta
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sonny
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« Antwort #33 am: 24.02.04, 21:50 » |
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Hallo Gitta, ich mach das jetzt schon fast 20 Jahre mit, so dicht beieinander wohnen!  Glaub mir es hat mich schon viele Nerven gekostet. Sei froh, das bei euch bald der Bau eueres Hauses starten kann. Im Moment herrscht ja Frieden, aber da reicht oft eine Kleinigkeit, damit sie sich wieder aufblustern kann. Beim letzten "Krach" hat sie mir gesagt, ich solle dorthin wo ich herkomme! Das hat so weh getan! :\'( Ich hab dann auch fast ein halbes Jahr gebraucht, bis ich wieder normal mit ihr reden konnte. Manches sieht man aber auch mit zunehmendem Alter gelassener, und will einfach seine Ruhe. Viel Kraft und gute Nerven sonny 
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Liebe Grüße sonny
Es gibt nur eine Medizin gegen große Sorgen: Kleine Freuden.
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Gitta
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tschau tschau
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« Antwort #34 am: 25.02.04, 09:00 » |
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Hallo Sonny, schön, von jemanden aus meiner Ecke zu hören.  So einen ähnlichen Ausspruch meiner SE speziell meiner SM mußte ich bald nach meiner Heirat hören. Das tut weh und man frägt sich schon ob ich das verdient habe und wofür ich eigentlich da hingezogen bin.  Wie reagiert eigentlich dein Göga darauf? Erzählst du ihn etwas davon? Kriegt er das überhaupt wortwörtlich mit, was so vorfällt? Zur Zeit gehe ich noch in die Arbeit nach Amberg, bin heilfroh nicht den ganzen Tag mit denen unter einem Dach bleiben zu müssen. Das Geld für den Hausbau können wir auch gut gebrauchen, nur nebenbei gesagt. Übrigens ich hab in das landschaftlich schöne Birgland geheiratet. Ich denke du weißt schon wo das ist. 
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden. Liebe Grüße Gitta
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Marthe
Emsland
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Zum Leben muss man geboren sein.
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« Antwort #35 am: 25.02.04, 11:13 » |
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Hallo, auch wir wohnen mit unserer Schwiegermutter in einem Haus, aber alles schön getrennt. Schwiegermutter unten und wir oben,mit eigener Küche usw. Mittags isst Schwiegermutter bei uns, oder umgekehrt. Meistens klappt es ganz gut, aber es gibt immer mal Situationen, wo man sich nicht sehen will und kann. Dann kann ich oben die Tür zumachen  und habe meine Ruhe  Aber es sind immer die zu beneiden, die allein für sich wohnen  . Wenn wir heute noch mal bauen würden , dann ein eigenes Haus und kein Umbau mehr. Aber hinterher ist man ja immer klüger,oder? Liebe Grüße
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Verschiebe nicht auf morgen, was ein anderer heute für dich tun kann. Tschüss und mach`s gut......... Marthe
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #36 am: 07.02.05, 02:25 » |
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In Hebammenwartestellung ein Thema, dass auf vielen Höfen schwierig ist: die Sichtweise der jungen und der älteren Generation unter einen Hut zu bringen. Auf der einen Seite wird auf vielen Höfen die Arbeitsleistung der älteren Generation gebraucht, die Ansichten über die Arbeitsweise sind ein Knackpunkt. Die räumliche Nähe ein weiterer- In der aktiven Zeit als Bauer war oftmals wenig Gelegenheit, um sich ein Hobby aufzubauen, so ist die Mithilfe auf dem Hof die einzige Form von Freizeitbeschäftigung-
Ich mache mir schön langsam darüber Gedanken, wie ich, bzw. wie unser Leben aussehen könnte, wenn wir nicht mehr in der ersten Reihe stehen- ich hätte eine sehr klare Vorstellung- mit meinen Mann kann ich darüber nicht reden, da blockt er vollkommen ab.
Aber die Vorstellung, die ich momentan bei befreundeten nichtbäuerlichen Bekannten erlebe, wenn der Mann in den fünfzigern arbeitslos wird oder in Frührente- dass er dann zum Einkaufen mitgeht und der Ehefrau eine Haushaltsführung lernen will, die rationell, und männlich gestaltet ist, wo sich der Tag nur noch um den zu Hause sitzenden nörgelnden Ehemann dreht- nein danke, diese vielen Spannungen und Konflikte, die sich daraus ergeben- danach träumt es mich sicher nicht.
Ebebnso wenig nur noch diejenige zu sein, die zwar überall aufräumt, für jede nichtbeliebte Arbeit zuständig, als Oma fürs Grobe, die dann doch nur als Kategorie Mistkratzer gesehen wird. Zwar nicht geachtet, aber unentbehrlich.
Es gibt mir zu denken, wenn bei Vorstellungsgesprächen 4ojährigen keine Chancen auf einen Arbeitsplatz eingeräumt werden, weil sie zu alt seien, und die sich dann seelisch angekratzt, mit einer wirklich hochwertigen Ausbildung, mit Studium mit Arbeitslosigkeit abfinden- da fange ich dann an, mir vorzustellen,in so eine Gemeinschaft von Älteren mitzumachen, die die im Leben gewonnenen Erfahrungen an die jüngeren weitergeben kann. Denn die beiderseitige Toleranz- jugendlicher Überschwang und Unbekümmertheit und die Erfahrung eines länger gelebten Lebens miteinander zu verbinden- das müsste doch beiden Generationen helfen. Wenn ab 4o keine Chance für Arbeitsplätze mehr bestehen- dann ist die Zeit der Berufstätigkeit ja relativ kurz- irgendwann wird diese Zeit des Jugendwahnes auch wieder vergehen. maria
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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« Antwort #37 am: 07.02.05, 07:01 » |
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Hallo Maria, Du schneidest da ein Thema an über das ich auch manchmal nachdenke. Meist denke ich auch rückblickend weil bei uns das mit den Senioren nicht so günstig verlaufen ist und sich meine SE nicht so direkt aus dem Betrieb raushalten konnte, überall ihre Meinung verbreiteten und auch auf uns und Enkel oft ungerechten Druck gemacht hatten. Heute ist unsere Oma alleine und sie fügt sich besser in unser Betriebsleben ein, denn je.
Erst gestern kam mir so spontan der Gedanke, dass man wohl echt als ältere Generation versuchen sollte, seine Sichtweise nicht partout den Jungen aufdrängen zu wollen. Vielleicht schaffe ich es bewußt zu vermeiden und um bestimmte Redens- und Gedankensarten herumzukommen: "Zu was braucht's denn so was? - das ist doch Schmarrn - haben wir früher auch nicht gebraucht...." Und vor allem müßte man die Privatsphäre mehr achten und mein und Dein unterscheiden können... Man macht ja auch selber einen Wandel durch und denkt mit 60 sicher anders als mit achtzig. Außerdem kann man nie sagen, was für jeden einzelnen richtig ist und auch die Technik hat sich fortentwickelt und wird sich weiter entwickeln. Früher bei meinen SE hat Telefon gereicht, war kaum benutzt, war Wundermaschine Nr. 1, man war wer, als man sich eines endlich anschaffen konnte. Heute geht es ohne Telekomunikationselektronik (PC, Internet) auch in der LW nicht mehr und die Zeit schreitet weiter.
Was die Arbeiten angeht, habe ich mit Sicherheit weniger Probs. Ich war nie so integriert. Anfangs hatte man mich immer versucht zu verdrängen. Nun habe ich mir meine eigenen Aufgabenbereiche gesucht. Ich denke, bei uns wird sich noch ein Wandel vollziehen müssen. Bis jetzt ist noch nicht ganz klar, wie wir den Betrieb weiterhin gestalten werden, was die Nachfolge angeht. Allerdings beobachte ich auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und ich denke, dass unsere Jungen noch einmal ganz froh sein werden überhaupt eine Existenzgrundlage zu haben. Bis jetzt erschien das immer so unwichtig. Aber die Zeit macht ebenso einen Wandel mit wie wir selbst.
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Liebe Grüße Martina
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frankenpower41
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« Antwort #38 am: 07.02.05, 10:15 » |
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Hallo Martina
Da sprichst du was an, was unser Denken auch schon geändert hat. Nämlich die schlechte Lage auf dem Arbeitsmarkt. Vor ein paar Jahren sagt Göga immer mit 55 ist Schluß ( damals ging das ja) Dann hieß es mit 60 und mittlerweile ist er bei 65. Wir dachten oft, man kann seinen Kindern diesen Streß nicht zumuten. (Göga hat nach Unfalltod seines Vaters mit 22 den Hof übernommen und war seither nicht einen Tag vom Betrieb weg) Wenn man da das Leben von vielen Nichtlandwirten ansieht, kann ich diese Sichtweise schon verstehen. Von der gesundheitlichen Belastung mal abgesehen, will man ja vielleicht vom Leben noch was anderes haben als nur Arbeit. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir denken unser Jüngster (will unbedingt Bauer werden, ist aber erst 10) übernimmt mal den Hof. Da kommt dann aber wieder das Problem, dass er eine passende Partnerin finden muss. Wenn das mal der Fall sein sollte, hat Göga den Vorsatz woanders zu wohnen. Denn die Reibereien, wenn man zu sehr aufeínander sitzt kennen wir zur Genüge. Ich bin da ja nicht dafür, aber da brauchen wir uns heute den Kopf noch nicht drüber zu zerbrechen.
Marianne
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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« Antwort #39 am: 07.02.05, 11:03 » |
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Hallo Marianne, aber überlegen und abwägen ist sicher von Vorteil. Ich finde da Deinen Mann echt gut drauf wenn er auch so denkt. Vielleicht gelingt es das mal umzusetzen.
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Liebe Grüße Martina
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IrmiB
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« Antwort #40 am: 07.02.05, 12:20 » |
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Bei uns wohnen die Eltern bzw. Schwiegereltern seit der Heirat im Austraghäusl. Die Entscheidung haben uns die Eltern selbst abgenommen und das ist gut so. Sie haben es ja selbst mit Ihren Eltern und Großeltern miterlebt und wollten uns das nicht "antun". Wenn ich oder meine Schwiegermama Lust haben, dann wird gemeinsam gegessen, aber es kocht dann nur einer, ansonsten hat jeder von uns seinen eigenen Haushalt.
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Liebe Grüße von Irmi
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Alice
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« Antwort #41 am: 07.02.05, 13:23 » |
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Hilfe ;-)
Bei uns sieht es so aus, dass zwar getrennte Wohnungen vorhanden sind, aber die Türen werden ein wenig ignoriert, laufend kommt jemand und sagt "dätsch mir net schnell...". Waschen tut (wenn ich da mal endgültig wohne) - wie bei meiner Schwägerin früher, meine SM und kochen auch meist... Da ist nicht viel Privatsphäre drin, wenn meine SM meine Dessous wäscht,...
Alice
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