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Umfrage
Frage: Wie ist bei euch die Wohnsituation auf dem Hof?
Alle wohnen unter einem Dach ohne abgetrennte Bereiche - 39 (29.3%)
Die Altenteiler haben im gleichen Haus eine abgetrennte Wohnung - 52 (39.1%)
Die Altenteiler wohnen im Austragshaus am Hof - 24 (18%)
Die Altenteiler wohnen weiter weg - 18 (13.5%)
Stimmen insgesamt: 103

Seiten: [1] 2 3 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Umfrage: Jung und alt unter einem Dach?  (Gelesen 4530 mal)
reserl
Niederbayern
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« am: 22.05.03, 22:04 »

Die Wohnsituation auf den Höfen ist oft schwierig.
Sobald "Jung und Alt" keine getrennten Wohnbereiche haben, wird das Zusammenleben und -arbeiten oft problematisch.

Ich würde mich freuen, wenn ihr bei der Umfrage mitmacht.
Wenn ihr wollt, könnt ihr dazu dann auch was schreiben.
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Regine
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VIVE LA RESISTANCE


« Antwort #1 am: 22.05.03, 22:09 »

Hallo!

Wir sind ja erst vor 6 Wochen "wieder" hier eingezogen.
Und ich plane schon DETAILLIERT den Aus- und Umbau im nächsten Jahr!

Denn so wie jetzt, ohne eigene Küche, Eingang, abgeschlossene Wohnung ist das absolut kein Zustand!

Findet mein Schwiegertiger aber glaube ich auch Grin Grin
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MUHH!!
Regine
PeacefulHeidi
Weser-Ems
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Den Morgen nicht vor den Abend loben!


« Antwort #2 am: 22.05.03, 22:57 »

Also wir sind gerade dabei die abgetrennte Wohnung auszubauen. Bis jetzt wohnen wir noch weit weg vom Hof. Ich hab mir geschworen ich werde nicht als Altenteiler auf dem Hof wohnen wollen!
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Herzliche Grüße

Heidi
Jacky
Niederbayern
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Hier bin ich und hier bleib ich!


« Antwort #3 am: 23.05.03, 07:54 »

Im Moment haben wir noch einen gemeinsamen
Eingang und einen mehr oder weniger
abgetrennten Wohnbereich. Der Bauplan für
einen seperaten Eingang und erweiterter
Wohnung steht. Cheesy
Kann es fast nicht erwarten, daß alles fertig ist,
denn mein SV ist ein sehr neugieriger Mensch
und anklopfen ist für ihn ein Fremdwort. Angry



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Liebe Grüße  Sabine

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
Maren
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Wer ganz am Ende ist, kann wenigstens noch mal ganz von vorne anfangen!


« Antwort #4 am: 23.05.03, 08:19 »

18 Jahre lang haben wir alle ohne abgetrennte Wohnungen in einem alten Haus gelebt.
Das hat gereicht!
Jetzt haben wir ein wunderschönes neues Haus mit abgetrennter Einliegerwohnung, wo SE jetzt wohnen.
Ein ganz neues Lebensgefühl.
Ich würde keinem raten, ohne Trennung auf einen Hof zu ziehen.
Man glaubt garnicht, in was für Kleinigkeiten man sich verzetteln kann.
Maren
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Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #5 am: 23.05.03, 08:27 »

Wir wohnen seit letztem Herbst in der ehemaligen Ferienwohnung. Benutzen den selben Eingang, unsere Wohnung liegt aber im ersten Stock über der Garage/ Werkstatt. Leider hat sie keine separate Wohnungstür vor oder nach der Treppe, so dass man einfach mitkriegt, wenn unten jemand vorbei läuft. Alle Welt kommt eh durch die Garage ins Haus. Bis jetzt ist das aber kein Problem: SV hat die Wohnung trotz Einladung noch nie betreten, SM nur auf Einladung. Falls sie sonst auch schon bei uns oben gewesen sein sollten, dann so geschickt, dass wir es nicht gemerkt hätten  Grin. Ich glaub's aber eigentlich nicht.

Ich latsche auch bei Ihnen nicht einfach durch, wenn dann nur mit Anklopfen. (Ab und zu ist SMs Wäschetrockner doch seeeehr verlockend.)

Wenn allerdings Neffe und Nichte da sind, stehen die automatisch bei uns in der Wohnung. Ist ihnen zwar von ihrer Mutter verboten worden, müsste aber mal von unserer Seite her aufgefrischt werden. Bisher hat's uns noch nicht gestört.
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #6 am: 23.05.03, 11:31 »

wir haben getrennt wohnungen, aber keinen eigenen eingang, das wäre zu aufwändig geworden, wir müssen also immer bei se unten über den flur. wir haben uns aber dran gewöhnt und es klappt eigentlich ganz gut inzwischen.

aber die zeit, bis wir endlich die wohnungen nach stockwerken sortiert hatten, die war hart.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
geli.G
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« Antwort #7 am: 23.05.03, 13:47 »

Hallo,

wir haben ein Austragshaus neben unserem Hof.  Grin

Wir essen aber außer am Sonntag zusammen. SM kocht am Mi und FR und ich an den anderen Werktagen.

Da beim Bauernhaus immer die hintere Tür offen ist, kommen meine SE auch einfach so rein.

Stört mich eigentlich nur wenn SV einen Gang durch Küche, Stube und Büro macht und alles liest was da so rumliegt.  Angry
Er ist schon 78 und arbeitet den ganzen Tag mit. Wenn frau ihn darauf anspricht, dann sagt er nur: "Sei froh, dass mich noch interessiert, was so passiert hier."

Da er sonst ein toller SV ist, seh ich darüber hinweg!!! Wink

Viele Grüße von Geli
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
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« Antwort #8 am: 23.05.03, 21:46 »

Wir haben zwar abgetrennte Wohnungen, aber gekocht wird zusammen. Das erspart Zeit, denn SM geht in dieser Zeit mir raus und ich koche. Sie haben sich zwar ein Altenteilerhaus umgebaut gehen aber nicht rein. Warum wissen die Götter. Wahrscheinlic hmeinen sie befinden sich dann auf dem Abstellgleis.
Manchmal nervt es schon aber im großen und ganzen rufen wir uns zusammen.
Gruß Chris aus dem Vogelsberg  
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #9 am: 25.05.03, 12:42 »

wir hatten von anfang an 2 wohnungen, d.h. bei der heirat war die küche noch nicht ganz fertig umgebaut... -mussten gut 2 monate bei se essen -
zum glück war das für hans schlimmer als für mich - ewigen zoff mit seinem vater...

später bauten wir den estrich aus -

super !! - wir wohnten im erdgeschoss, se im 1. stock - unsere schlafräume im 2. - immer marsch durch die wohnung der se....

wir waren uns schon immer einig - nie mehr 2 generationen im selben haus -
wir bauen ein stöckli (heisst in der schweiz das wohnhaus für die "alten". Shocked Shocked..) -

nun ist bereits geregelt - haben den nachbarhof gekauft  - im moment wohn der nachbar noch drin -  haus muss umgebaut werden - ausser neuer dusche - alles über 50 jahre alt...

nun im schlimmsten fall, kann man dann auch mal eine wohnung im dorf mieten für einige zeit...
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #10 am: 25.05.03, 21:05 »

Wir haben die ersten 9 Monate zusammen mit SE gewohnt (ist bereits 18 Jahre her), weil unsere Wohnung noch nicht fertig umgebaut war. Ging eigentlich ganz gut, weil alle wussten, dass das Ende absehbar ist.
Für mich war das kein grosser Unterschied - ich kam direkt von Haushaltlehrjahr, wo ich auch eine Chefin hatte.
Für SM war die Umstellung sicher viel grösser, neben Söhnen und Azubis plötzlich ST zu haben - und nach 4 Monaten einen Enkel.

Jetzt haben wir getrennte Wohnungen, separate Eingänge. Man wohnt ja so noch nah genug beisammen. Man kann jederzeit reinschauen - bei uns ist die Tür immer offen, aber es wird gegenseitig angeklopft oder gerufen.

Für mich ist auch gut vorstellbar, mal nicht mehr auf dem Hof zu wohnen. Werden wir ja sehen, wie die finanzielle Situation mal ist. Hat ja noch etwas Zeit.
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Tschüss zäme
regi
Su
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« Antwort #11 am: 27.05.03, 19:38 »

Tja, die Umfrage ist nicht für meinen Fall gemacht. Man kann nur einmal abstimmen, ich wollte zweimal. Warum? Meine SE und wir wohnten im gleichen Haus in getrennten Wohnungen (Betrieb meines Mannes). Auf meinem Betrieb ist es so: Meine Eltern wohnen im Dorf in einer Mietwohnung, also weg vom Betrieb. Das ist wirklich das beste, wenn es finanziell möglich ist.
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Herzliche Grüsse, Susanne
geli.G
Landkreis BGL Obb.
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« Antwort #12 am: 27.05.03, 21:29 »

Hallo regi und Su,

mir fällt auf, dass bei euch in der Schweiz die Altenteiler manchmal nicht mehr auf dem Hof wohnen.

Das hab ich bei uns überhaupt noch nie gehört.

Obwohl´s bei manchen sicher die beste Lösung wäre, um dauerhaft den Generationskonflikten aus dem Weg zu gehen. Cool

Viele liebe Grüße von Geli
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Viele Grüße von Geli
nanni
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Geniesse den Tag und es wird alles besser


« Antwort #13 am: 27.05.03, 21:47 »

Tja, abstimmen kann ich auch nicht.

Paterre nutzen wir gemeinsam die Küche (ich koche) und ein kleineres und ein großes Wohnzimmer.
Im 1 Stock hat SM ein Schlafzimmer und ihr Bad, Schwiegeroma ihr Zimmer und ein gemeinsam genutze Toilette, die ich aber nur sehr selten benutze, eher die Kinder, damit sie nicht bis in den 2. Stock laufen müssen
und wir haben unser Wohnzimmer und Büro noch auf dieser Etage. Vom Wohnzimmer aus gehen wir die Treppe hinauf unters Dach. Ist "nur unser Revier" Schlafräume für jedes Kind und unseres, sowie unser Bad.

Ich hatte schon mal eine eigene Küche, wo jetzt Büro ist. Wurde aber nach SV's Tod nach unten gebaut. SM ist eine sehr dünne Person und würde allein noch weniger Essen.

Was macht man nicht alles für den Familienfrieden.  
« Letzte Änderung: 27.05.03, 21:49 von nanni » Gespeichert

herzlichen gruß  nanni
Gertrud
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Es gibt nichts Gutes außer man tut es!


« Antwort #14 am: 31.05.03, 13:18 »

Hallo
wir haben abgetrennte Wohnungen.
Wir essen zusammen, Oma kommt bei uns wie sie es braucht, sie kann sich aber auch zurückziehen, wenn es ihr bei uns zuviel wird.
Ich muß froh sein, wenn sie täglich aufsteht und zum Essen kommt, sonst muß ich alles hintragen und parat sein, wenn sie was braucht.
Da muß ich abwägen, wa mir lieber ist...es kann noch schlimmer kommen.
Es erfordert unser aller Toleranz.
sei lieb gegrüßt
Gertrud Cheesy
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