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Autor Thema: ausgebrannt-und wie gehts weiter?  (Gelesen 13804 mal)
PeacefulHeidi
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Den Morgen nicht vor den Abend loben!


« Antwort #15 am: 18.01.03, 02:12 »

Moin,

mein Akku ist momentan auch ziemlich leer. Alles und jeder geht mir auf den Geist. Nicht einmal das ausheulen und Luft tanken bei meiner Freundin hilft mehr. Auch kein heißes Bad mit einem schönen Badeschaum oder Duftöl wirkt nicht mehr.

Seid einigen Tagen will ich los und eine Mutter-Kind-Kur beantragen. Nur dann will der was, dann ist dies dann ist das. Es ist zum k...... Jetzt ist unser Auto noch kaputt, da komm ich Montag morgen auch nicht los.  :\'(
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Herzliche Grüße

Heidi
mary
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« Antwort #16 am: 18.01.03, 08:07 »

Heidi schau unbedingt, dass Euer Auto wieder flott wird (das liebe Auto wenn kaputt geht,  wird  wieder hergrichtet) und beantrage diese Kur. Wenn der Akku mal total leer ist, dauert es einfach länger, bis er sich wieder auflädt.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald eine "Akkuaufladekur" bekommst, um dann wieder frisch gestärkt Deine Frau zu stehen.

Das für sich selber sorgen, das ist eine Eigenschaft, die wir viel besser kultivieren müssten, ein leergeschöpfter Brunnen führt kein Wasser mehr.

liebe Grüsse
maria
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PeacefulHeidi
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Den Morgen nicht vor den Abend loben!


« Antwort #17 am: 18.01.03, 11:47 »

Moin Maria,

unser Auto geht erst Dienstag in die Werkstatt und wir kriegen es dann Mittwoch wieder.  Undecided Aber ich ruf jetzt Montagmorgen beim Müttergenesungswerk an, die sollen mir die Papiere zuschicken!!!! Dann muss ich damit nämlich nur zum Hausarzt und hab die Papiere schon da. Wink

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Heidi
Jani
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« Antwort #18 am: 18.01.03, 16:48 »

Moin Heidi !
Ich komm´mit !!!
Es gibt vom Müttergenesungswerk eine HP und es gibt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband diese Seite :
http://www.kur.org/muetter/index.html.
Da gibt es sogar ausdruckbare Anträge,Kliniksuche etc.
Schau ´da mal rein !
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Liebe Grüße von Jani
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #19 am: 18.01.03, 16:55 »

ich will auch mit, Grin aber ohne kinder, weil sonst könnte ich gleich zu haus bleiben, erholung gleich null???


das wär was, gell, wir drei im gleichen haus
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Jani
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« Antwort #20 am: 18.01.03, 17:00 »

Moin  !
Also ICH will ans Meer ! Am liebsten ! Aber mit Euch zwei fahre ich zur Not auch........in den Harz im November  Grin.
Müßte aber wohl Jette mitnehmen ;das geht,die kann ja in den Kiga dort,oder  Wink.......
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Liebe Grüße von Jani
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #21 am: 18.01.03, 17:12 »

ne, um himmels willen, harz ist zu dicht bei, meer ist gut!!! aber november? da kann ich hier nicht weg, dann brennts... :\'(
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PeacefulHeidi
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« Antwort #22 am: 18.01.03, 17:19 »

Na ihr zwei! Wink

Also ich möcht ja gerne Richtung Berge, aber nicht in den Harz. Beim letzten Mal haben die mich nach Neuhaus-Schierschnitz geschickt. Das liegt im Thüringer Wald, direkt an der Grenze zu Oberfranken.

War herrlich. Damals (4 Jahre sinds im Sommer her) hatte ich ja nur 2 Kinder und die waren beide mit. Von 8 bis 17 Uhr im Kindergarten und nicht mehr gesehen. Herrlich!!!!  Cool

Ich habe die Kur damals über das Deutsche Rote Kreuz beantragt. Werd ich diesmal wohl auch wieder machen. Aber die Formulare hab ich auch gerade gefunden Jani.

http://www.muettergenesungswerk.de

Also wann fahren wir und wohin?
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Heidi
martina
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« Antwort #23 am: 18.01.03, 17:23 »

Thüringer Wald klingt auch nicht schlecht.

Gm, reichen 4 Kinder unter 10 Jahren als Grund für eine Mütterkur?
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PeacefulHeidi
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« Antwort #24 am: 18.01.03, 17:40 »

Martina 4 Kinder unter 10 Jahren dürften eigentlich schon reichen. Cool

Schau mal auf der Seite vom Müttergenesungswerk:
http://www.muettergenesungswerk.de/frameset_kuren.html

Da unter Atteste --> Informationen und Hinweise!
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Herzliche Grüße

Heidi
Stefan
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« Antwort #25 am: 19.01.03, 23:23 »

Mit dem Partner über die Situation sprechen und einige Arbeiten auch mal abgeben,
bzw. sich um andere Sache kümmern und mal die Füße hochlegen und sich ins Zimmer einsperren.
Diese Sache helfen vielleicht.
Ausgebrannt war ich persönlich jedoch nie -höchstens im Geldbeutel- doch ich bin auch nicht in der Landwirtschaft tätig, sondern nur mit Schlips und Kragen unterwegs. Wenn ich mal Stress mit meinem Chef hatte, habe ich einige Tage nichts getan und dann war ich auch bei den Besten
Gruß Stefan
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moni
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« Antwort #26 am: 20.01.03, 08:32 »

Hallo, Stefan!
Kann es sein, daß Männer weniger "ausgebrannt" sind, oder daß sie´s einfach nicht zugeben.
Vielleicht haben Männer auch manchmal mehr Biss und kämpfen sich durch?Huh

Ich glaube außerdem, daß Männer deswegen das Gefühl des "ausgebranntseins" nicht so kennen, weil sie mehr erfolgserlebnisse den ganzen Tag haben.

Sie reparieren den Traktor - danach fährt er wieder, sie bauen das und machen das - und danach sehen sie, was sie geschafft haben.

Meine Arbeit als Mama und Bäurin kommt mir manchmal so überflüssig vor, hundertmal den verschütteten Tee aufwischen, die volle Windel wechseln, hundertmal sagen, jetzt wird ins Bett gegangen, nein nicht deine Schwester hauen.... Grin

Da sieht man am Abend nicht so richtig, was man getan hat. Man sagt ja auch nicht: Heut hab ich meine Kinder wieder gut erzogen! Wink

Das Erfolgserlebnis muß man bei unserem "Beruf" wohl mehr auf längerfristige Zeit sehen...

Alles Gute
Gruß MOni
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #27 am: 20.01.03, 09:28 »

hallo moni, hallo stefan,

ausgebranntsein "Burn out", ist sicher keine reine Frauenkrankheit, es erwischt beide Geschlechter.

Aber Frauen erwischt es tiefer, der Heilungsprozess dauert länger.

Frauen stehen eher dazu, während Männer sehr lange verdrängen.

Die Erziehung von Kindern ist manchmal schon eine kräftezehrende Aufgabe, und die Erfolgserlebnisse oft sparsam, aber aus einer anderen Sichtweise heraus, ein Kind ist das nächste Kettenglied in der Generationenfolge und jedes Volk geht kaputt ohne Menschen, die mal erzogen wurden.

In unserem Hausgang hängt ein Spruch:

Denkst Du ein ein Jahr,
säe ein Samenkorn,

denkst Du an ein Jahrzehnt,
pflanze einen Baum,

denktst Du an ein Jahrhundert,
erziehe einen Menschen.

Schau Dir Kulturen an, in denen Erziehung eine Rolle spielt und diese Kultur hat eine Zukunft.

maria
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geli.G
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« Antwort #28 am: 17.03.03, 22:12 »

Hallo, hier ist die Geli
das ist mein erster Eintrag und ich hoffe dass alles klappt.
Mir ging´s letztes Jahr auch so. Vor genau einem Jahr war ich mit meinen vier Kindern (damals 2,4,6 und 8 Jahre alt) auch auf einer Mutter-Kind-Kur.
Ich kann das nur weiterempfehlen.Seither geht´s mir wieder gut. Sollte ich mal wieder gehen, lasse ich meinen Nachwuchs zu Hause. Jetzt sind sie mir noch zu klein.
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
Freya
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« Antwort #29 am: 18.03.03, 01:42 »

Hallo Stefan,

als ich noch Vollzeit in meinem Beruf tätig war, bin ich auch "mit Schlips und Kragen" unterwegs gewesen, hatte alle Annehmlichkeiten des Aussendienstes und auch die Verpflichtungen. Erfolg kommt automatisch irgendwann, wenn man sich einen Namen gemacht hat und fleißig ist.

Ich habe meinen Job gern gemacht und nicht nur wegen dem Auto, des Geldes wegen oder Autotelefon und Laptop.

Als ich dann mit dem Baby hier auf dem Bauernhof war und nirgends mehr hinkam habe ich krampfhaft versucht die Vorteile zu sehen, die ich hier habe:

"Ich bin zu Hause, trage zum Familieneinkommen bei durch meine Arbeit und habe mein Kind und meinen Mann bei mir. "

Trotzdem war ich unzufrieden. Das erste Jahr habe ich täglich überlegt, wie ich aus der Misere, die ich mir hier eingebrockt habe, wieder rauskomme.

Bis ich im Dezember auf die Weihnachtsfeier meines ehem. Arbeitgebers eingeladen wurde. Als ich dort die alten Kollegen traf und die Ansprache des Chefs hörte, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren, welchem Druck ich während meiner Tätigkeit ausgesetzt war und unter welchen Erfolgszwang ich mich selbst ständig setzte.

Das konnte ich eigentlich nicht glauben. Daß ich jemals mich so sehr engagiert hatte für die Firma.

Von nun an wollte ich mich für meine "eigene" Firma engagieren, für den Familienbetrieb mit Milchvieh und Bullenmast.

Das ging aber nur so lange gut, bis die Firma nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub mich wieder fragte, ob ich nicht stundenweise noch etwas tun will......

Seit 4 Jahren bin ich nur wieder 16 Std. in der Woche in meinem alten job tätig und es hält mich am "Leben" und bei der Stange. Obwohl es mehr Arbeit ist, möchte ich sie nicht missen, denn sie ist anders und motiviert besser. Es ist sicher nicht nur das Geld, das verdiene ich zu Hause ja auch. Aber zu Hause hängt es mir manchmal zum Hals raus und ich muß es trotzdem machen, in der Arbeit kann ich mal ein paar Tage Urlaub nehmen oder mache ganz etwas anders.

Das geht im Betrieb nicht. Die Kühe müssen gemolken werden und alles drum rum muß auch täglich gemacht werden. Aber anderseits ist es so, wenn ich zu Hause mehr arbeite, verdiene ich dadurch auch nicht mehr  Sad

Der Ausgleich und das Gleichgewicht von Lob und Anerkennung, das ist das Gewürz des beruflichen Lebens, was mir so wichtig scheint. Denn nur in der Firma bekomme ich ab und zu mal zu hören: " das hast aber jetzt gut hingekriegt, wir haben den Auftrag !" ...

Zu Hause gibt es solche Erfolgserlebnisse nicht. Die dauern zu lange und werden auch niemals sonderlich erwähnt. Lobhudelei der Ehegatten gegenseitig wird ja auch langweilig auf Dauer  Cheesy Grin

Zu Hause sieht man meistens nur, was nicht gemacht wurde. Trotzdem ist es mein Eigenes.

In der Firma geht es nach dem Prinzip: " Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing".  Sad Sad Wink
Aber missen möchte ich beides nicht. Das hält mich auf Trab und bei der Stange.

Ich könnte mich nicht dauerhaft mehr für eines von beiden entscheiden ...... komisch Huh Huh

Übrigens haben wie einen Vollerwerbsbetrieb und mein Mann beklagt oft, daß ich nicht da bin.......
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liebe Grüße
Freya
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