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Autor Thema: wo sehe ich mich in 10 jahren?  (Gelesen 6001 mal)
Otto
Gast
« Antwort #15 am: 19.06.03, 21:49 »

Ich hab die Planung auch schon bis dahin fertig. In 6 Jahren wird der Hof verkauft. Ich hänge einen großen Wohnwagen hinter meinen Trecker und verprasse mein Geld. Besuch euch alle . Meine Frau will nicht mit. Sie bekommt ein neues Haus . Ich komm nur Weihnachten für einige Wochen zurück. Dafür arbeite ich im Moment,bau den Stall für 300 Kühe zurecht,damit er auch zu verkaufen ist
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #16 am: 03.06.04, 17:08 »


möcht dieses Thema wieder mal anschubsen. Wink

Wo seht ihr euch in zehn Jahren?
Wie es aussieht, steht die Landwirtschaft vor einem radikalen Umbruch. Roll Eyes Undecided

Wo seht ihr darin euren Platz in den nächsten Jahren?   Huh
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Gertraud
Gast
« Antwort #17 am: 04.06.04, 22:16 »

Hallo!
Was ich mir wünsche ist, dass wir in 10 Jahren die
Unterstützung unseres Hofnachfolgers haben - noch
will er, aber er ist erst 9 Jahre alt.
Unsern Betrieb sehe ich fortbestehen und wir wurschtln
so ungefähr weiter wie bisher.
Voraussetzung ist aber, dass weder meinem Mann noch
mir etwas passiert (Gesundheitlich). Lottogewinn dürfte
natürlich schon passieren. Grin
Sollte es mit dem Hofnachfolger nicht klappen, machen
wir es wie Otto. Göga geht auf Tour und ich bekomme
ein neues Haus.
Spaß beiseite, ich hoffe, dass unser Betrieb in 10 Jahren
noch besteht und wie er dann aussieht, schreibe ich in
10 Jahren.
LG Gerdi
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Baumeule
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brave Mädchen kommen in den Himmel - böse überall hin


« Antwort #18 am: 05.06.04, 20:33 »

In 10 Jahren bin ich fast 60 und hoffe, daß ich gesund bin und etwas kürzer treten kann. Ich wünsche mir, daß wir für unseren Sohn, der ja schon seit 5 Jahren mit im Betrieb ist, eine tragfähige Grundlage geschaffen haben und er immer noch den Betrieb mit so viel Idealismus und Schaffensfreude wie heute bewirtschaften kann. Die Weiterentwicklung und die neuen Ziele werden nicht auf sich warten lassen, in vielen Dingen werden wir umdenken müssen, aber das ist uns in der Vergangenheit auch nicht erspart geblieben, also werden wir es auch für die Zukunft meistern.

LG Elisabeth
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Gertraud
Gast
« Antwort #19 am: 06.06.04, 04:40 »

Hallo Maria!
Hast Du auch so eine weiße Pfingstrose mit außem am
Blütenblatt einem feinen rotem Rand?
Weiß gehört nicht hier in die Box. Aber trotzdem.
 
Auf unserem Betrieb hat sich - seit Toni und ich verheiratet sind - ständig etwas geändert. (Vorher als
meine Eltern ihn bewirtschaftet haben natürlich auch.)
Umstellung auf Milchvieh, Teilverpachtung, Stallbau usw.
Es wird sich bestimmt auch die nächsten 10 Jahre
sehr viel ändern, aber ich denke mal, konkret können
wir da noch nicht viel sagen.
Es würde mich schon freuen, wenn der Betrieb weiter-
bestehen könnte, aber unsere Kinder sollen frei ent-
scheiden, was sie wollen.
Wir werden immer versuchen zu schauen, was wir mit
den Vorgaben (politsch, wirtschaftlich, standortmäßig)
erreichen können.
Aufgeben würde ich wirklich ungerne.
LG gerdi
« Letzte Änderung: 06.06.04, 04:42 von Gertraud » Gespeichert
marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #20 am: 19.09.04, 11:13 »

Ich in 10 Jahren,
das ist die Frage die mir hilft jetzt schon Weichen zu stellen.
Das entscheidende für mich (mitte 40) ist, daß ich endlich mal selbst entscheiden will was mir gut tut, ohne Rücksicht zu nehmen auf Kinder, Altenteiler und Betrieb.
Denn in 10 Jahren werde ich Abstand dazu haben. Die Kinder stehen auf eigenen Füßen (wo auch immer) die Altenteiler sind versorgt(von wem auch immer) und der Betrieb läuft weiter (mit wem auch immer).
Dieser Gedanke entlastet mich, denn im Moment fühle ich mich für alle Bereiche verantwortlich und das ist manchmal schon viel.
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Vöglein
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Ich liebe dieses Forum !


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« Antwort #21 am: 19.09.04, 21:58 »

Denn in 10 Jahren werde ich Abstand dazu haben. Die Kinder stehen auf eigenen Füßen (wo auch immer) die Altenteiler sind versorgt(von wem auch immer) und der Betrieb läuft weiter (mit wem auch immer).

Hallo Marikat,

dann sind die Weichen doch  dann schon so gestellt, das du wohl nicht mehr auf dem Hof leben wirst.........oder wie stellst du dir das vor..........

Fragende Andrea
« Letzte Änderung: 23.09.04, 17:47 von lucia » Gespeichert

Liebe Grüße Andrea Maria

...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise
zu Ende !
marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #22 am: 23.09.04, 15:57 »

Hallo Andrea,
deine Frage wo ich in 10 Jahren leben werde find ich nachdenkenswert.       Ich weiß es nicht.
Aber ich hoffe, daß meine Verbindungen zu meinen Kindern unseren Altenteilern und dem Hof noch da sind.
Nur mein innerer Abstand muß wachsen, meine Mutter ist noch jeden Abend da wenn sie gebraucht wird und hilft melken, aber nur nach vorheriger Absprache. Genauso will ich in 10 Jahren für den Betrieb da sein. Unser Sohn hat dann hoffentlich das sagen und bewirtschaften.
Das Zusammenleben von 3 Generationen unter einem Dach hab ich genossen und durchlitten das brauch ich nicht unbedingt in veränderter Rolle (ich als Schwiegermutter " grausig").
Deshalb ist eine räumliche Trennung vom Hof für mich erstrebenswert.  Ob das klappt weiß ich nicht. Aber träumen darf man doch.
Also in spätestens 10 Jahren weiß ich mehr.
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steilufer
Ostsee-SH
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Das Lächeln,das Du aussendest,kehrt zu Dir zurück


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« Antwort #23 am: 24.09.04, 21:27 »

Hallo Albert,

was haben die Beiträge über China mit Deinen Rückschrittsgedanken zutun,oder wie soll ich ein Bild verstehen,daß aus den 20ern des vergangenen Jahrhunderts stammt?

Wo stehe ich in 10 Jahren?
Dann ist unsere Große fast 18 Jahre alt ;kann ivh hoffen,daß sie oder unsere dann 15 jährige dann schon wissen,wer und wie der Betrieb weitergemacht werden soll?

Mein Mann und ich sind dann 54 bzw. 53 und hoffentlich so fit,daß wir den Laden hier bis zur Übernahme oder Verpachtung so soder ähnlich weiterführen können.
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Liebe Grüße

Karen von der Ostsee
Gitta
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tschau tschau


« Antwort #24 am: 28.09.04, 08:20 »

Der kleine, mit Stolz geschwellter Brust, das bist du, oder??!!


Nach deinen bisherigen Beiträgen zu urteilen, macht man sich ein Bild von dem "Albert" und das du das Bild auch noch veröffentlichst ist echt gut.

Gitta
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.
Liebe Grüße
Gitta
FTM
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« Antwort #25 am: 28.09.04, 15:12 »

Ich sehe mich in 20 Jahren im Sommer auf der Alm als Sennerin und im Winter in einem schönen ruhigen Haus ohne Schwiegervater und sonstigen Störenfriede nur als Hausfrau und liebende Mutter.Ich weiß man soll nicht soweit voraus denken aber ohne diese Träume würde mich meine jetzige situation erdrücken
Liebe Grüße FTM
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Liebe das Leben,den es Liebt Dich auch
FTM
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« Antwort #26 am: 29.09.04, 10:32 »

Hallo Mary!!

In 10 Jahren wäre es mir auch lieber aber da kann ich noch nicht,muß meinen Nachwuchs noch Erziehen und Verhäscheln.

Liebe Grüße FTM
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Liebe das Leben,den es Liebt Dich auch
Rüdi
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« Antwort #27 am: 12.02.05, 10:33 »

hallo robert,

mit der frage hast du ja eine welle von antworten losgetreten, ich denke mal das ich in min 5 jahren in canada bin, evtl schon dies jahr um mal schwung reinzubringen dort. Wink

gruß Rüdi
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Biobauer
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« Antwort #28 am: 12.02.05, 12:58 »

Hallo,gute frage
wenn ich zurückdenk an die letzten zehn jahre (mit betriebsgründung,wohnhausbau,hallenbau,)hoffe ich das die nächsten zehn jahre ruhiger werden . unser jüngster ist dann 20 meine frau und ich 46 und 48,gutes alter zum aussteigen.ich denke das irgendeiner die klitsche zumindest im nebenerwerb weitermacht,die voraussetzungen hab ich ihm geschaffen dafür,die andern haben hoffetlich ihren weg dann auch gefunden .
ich möchte dann einfach den oder derjenigen ,die den hof macht helfen,aber ohne irgendwelche verpflichtungen ,ich möchte dann auch ein kleines häusl am waldrand haben und mich dort meinen  hobbys widmen,endlich wieder hunde haben vieleicht auch züchten,auf die jagd gehn,viel lesen .
sicher werden jetzt etliche sagen du bist da doch noch viel zu jung dafür,
aber da ich vor zwei jahren 5 todesfälle im engeren kreis hatte und keiner über 60 war hat mich das doch sehr nachdenklich gemacht.
servus Herbert
 
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
sandra
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Beiträge: 574


BT ist super!


« Antwort #29 am: 27.02.05, 21:06 »

10 Jahre... eine lange Zeit
und doch wird sie ziemlich schnell vorüber sein.
Wo sehe ich mich/uns dann?
Der Kleinste ist dann 16, die Große 21 und die Mittlere fast 19.
Ein schönes Alter, nicht?
Da werden wir dann auch wissen, ob und wenn ja, wer den Hof übernimmt.
Mein GöGa wird nicht mehr neben der Landwirtschaft auch noch zur Arbeit rennen müssen, vielleicht hab ich dann auch aufgehört zu arbeiten. Die Schwiegereltern wären dann schon über 70, GöGa und ich knapp über 40. Bis dorthin möchten wir die Photovoltaik-Anlage auf dem Stalldach haben und ein neues Haus gebaut - für uns, mit Platz und Einliegerwohnung, in die wir uns später mal zurückziehen können. Denn wir haben keine abschließbare Wohnung, und das macht mich oft ganz kirre.

lg Sandra
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lg Sandra

Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagen würden, wo kämen wir denn hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge.
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