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Autor Thema: Milchquotenbörse  (Gelesen 17814 mal)
Lexie
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« Antwort #180 am: 04.07.10, 13:31 »

das frag ich mich auch, auf der einen Seite einen höheren Milchpreis fordern, aber auf der anderen Seite
sobald man wieder 1 Cent mehr für die Milch bekommt, soviel bezahlen.

LG lexie
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Starbuck
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Pflugbegleiter!


« Antwort #181 am: 02.11.10, 11:41 »

8ct/ kg Quote gilt für das ganze Übertragungsgebiet West. Niedersachsen hat 21 Mill kg gewonnen, Bayern 16 Mill kg verloren! Lets go north....

lg, Heiko
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millimaster
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« Antwort #182 am: 02.11.10, 12:00 »

8ct/ kg Quote gilt für das ganze Übertragungsgebiet West. Niedersachsen hat 21 Mill kg gewonnen, Bayern 16 Mill kg verloren! Lets go north....

lg, Heiko

Die Bayern konzentrieren sich halt - bei 0 Cent Quotenkosten - auf das maßvolle Überliefern - und die Niedersachsen haben aufgrund der aktuellen Quotenbilanz und zu wenig Quote Angst vor der Superabgabe. Auch eine Variante der Erklärung!
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Paula73
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« Antwort #183 am: 02.11.10, 12:55 »

3 Cent im Osten, da werden wir wohl erfolgreich beim Quotenkauf gewesen sein. Ich hatte erwartet das der Preis zu diesem Termin noch einmal ansteigt. Die 100 %-ige Quotenauslastung ist in diesem Jahr ja nicht so unwahrscheinlich.
BV und Molkerei waren zwar der Meinung der Kauf sei nicht nötig, aber so hält sich die Überlieferung in sicheren Grenzen und wir brauchen nicht bis zum April "bibbern".
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pauline971
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« Antwort #184 am: 06.02.11, 19:53 »

Kann mir mal jemand erklären, was es mit einem Milchkontingent auf sich hat. Ich habe heut erfahren, daß auf einer seit Jahren verpachteten Wiese noch ein Milchkontingent steht. Keine Ahnung?HuhHuhHuh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hab gehört, das kann man an der Milchbörse verkaufen. Fragende Grüße von Pauline
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
Hoflady
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« Antwort #185 am: 06.02.11, 21:21 »

Also ich würde mich da mal beim Landwirtschaftsamt informieren, das sind so Gesetze von anno dazumal.
Die beim Amt müssten eigentlich wissen wie damit umzugehen ist.
Liebe Grüße Smiley
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Susanna
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« Antwort #186 am: 07.02.11, 07:57 »

Kann mir mal jemand erklären, was es mit einem Milchkontingent auf sich hat. Ich habe heut erfahren, daß auf einer seit Jahren verpachteten Wiese noch ein Milchkontingent steht.
Was mit sicherheit jemand ermelkt, oder?
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Viele Grüße
Susanna
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #187 am: 07.02.11, 08:40 »

Ich kenne solche Fälle: Ein Grundstück (größer als 1 ha) war bei Einführung der Milchkontigentierung bereits verpachtet. Der Pächter beendet nun das Pachtverhältnis. Dann geht die anteilige Quote mit der Fläche zum Verpächter, weil dies eine s.g. Altpacht ist. Der Verpächter kann die Milch nun selber melken oder die Quote veräußern. Wird sie innerhalb 2 Jahren nicht beliefert wird die Quote eingezogen.

Das ganze griff aber nur bei Grundstücken die größer 1 ha waren.
Wenn an der Altpacht-Regelung in den letzten Jahren nichts geändert wurde, wird dies heute noch so sein.

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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
ELLI47
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« Antwort #188 am: 07.02.11, 09:13 »

Wir haben auch vor ein paar Jahren eine Wiese gekauft
 und da gehörte die Quote dazu und wir haben sie mitgekauft.

Nun sind wir ja dabei unsere Flächen zuverpachten
und jetzt soll man die Milchquote mitleasen können,
wenn man alle Wirtschaftsgebäude +Hofstelle pachtet.

Das haben wir nicht gewußt,soll neu sein.
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Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
pauline971
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« Antwort #189 am: 07.02.11, 10:04 »

@Internetschriedler Genau so ist es bei uns. Danke, das hilft mir sehr weiter. wir haben keine Landwirtschaft mehr. Daher werden wir das Kontingent an der Milchbörse verkaufen.
Gruß Pauline
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
Susanna
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« Antwort #190 am: 07.02.11, 10:08 »

Der Pächter beendet nun das Pachtverhältnis. Dann geht die anteilige Quote mit der Fläche zum Verpächter, weil dies eine s.g. Altpacht ist. Der Verpächter kann die Milch nun selber melken oder die Quote veräußern. Wird sie innerhalb 2 Jahren nicht beliefert wird die Quote eingezogen.
Und diese  anteilige Quote stammt aus dem Kontingent des Bauern/Pächters, der sie jahrelang gemolken hat. In meinen Augen ist das eine Sauerei!
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Viele Grüße
Susanna
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #191 am: 07.02.11, 14:09 »

soviel ich weiß ist die Pacht nichts wert, wenn sie die letzten Jahre nicht beliefert wurde. einem Bekannten gings so, da wäre das Kontingent eingezogen worden, wenn er net unseren Stall kurzfristig gepachtet hätte (ging mal ganz kurz) und somit seine Quote beliefert hätte. da gings um viel Geld. hätte er keine Milch geliefert, wäre es einfach eingezogen worden ohne Entschädigung.
bitte am LW Amt erkundigen.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Susanna
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« Antwort #192 am: 07.02.11, 14:13 »

Stimmt, aber ich weiß, dass es in den allermeisten Fällen eben anders herum ist, und sich Leute - in meinen Augen ungerechtfertigt - dan der Quote bereichern!
Glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede. Wir haben leider mehr als genügend Erfahrung mit dieser Thematik.
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Viele Grüße
Susanna
Rika
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« Antwort #193 am: 07.02.11, 14:49 »

Hallo,

eine Quote aus beendetem Pachtverhältnis (egal ob Altpacht oder "normal") muss zum nächtmöglichen Termin verkauft werden. Die 2-Jährige Frist gilt nur für Landwirte, die aktiv aus der Milcherzeugung aussteigen.
Falls der Betrieb an Kinder etc. verpachtet war und die Pacht zum Verkauf der Quote wieder aufgelöst wird, gilt diese Klausel auch!

vG, - Nuna -
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Susanna
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« Antwort #194 am: 07.02.11, 15:02 »

Ich glaube nicht, dass sie verkauft werden muss - nur in dem Fall, in dem der Verpächter Ansprüche geltend macht!
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Viele Grüße
Susanna
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