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Autor Thema: Erfahrungen mit Azubis.....  (Gelesen 21037 mal)
Karen
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Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum


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« am: 14.01.02, 20:32 »

Hallo zusammen,
bei uns auf dem Hof hat sich ein junges Mädchen gemeldet, welches gerne Landwirtschaft lernen möchte, und dazu ihr Schulpraktikum bei uns absolvieren möchte. Wir verfügen aber über noch keine Erfahrung mit Praktikanten oder Azubis.
Was ist dabei zu beachten??? Huh
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 » Gespeichert

Lieben Gruß
Karen
lucia
bayerischer wald
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Beiträge: 3211



« Antwort #1 am: 18.01.02, 13:19 »

hallo karen,

wir haben seit mehreren jahren azubis auf unserem betrieb, teilweise 'nur' während der arbeitszeit, teils auch mit vollem familienanschluss und unterkunft auf dem hof.
unsere erfahrungen sind sehr gemischt, von abbruch der lehre in der probezeit über lehrling, der mitgeschleppt werden muss/soll ein halbes jahr bis zum lehrling, der voll freude und stolz hier die ausbildung erfolgreich beendet hat.
was meiner meinung nach am wichtigsten ist: die chemie muss stimmen zwischen azubi und meister bzw. familie. ob weiblich oder männlich, ist eigentlich egal, wenn das interesse an der lw vorhanden ist, gibt sich vieles von selber.
wir sind bisher ganz gut gefahren, wenn die jeweiligen azubis vorher ein paar tage praktikum auf dem hof gemacht haben, man hat die möglichkeit, sich gegenseitig ein wenig zu 'beschnuppern' und sieht auch zumindest ganz grob, wie es mit dem interesse aussieht. wobei man natürlich vor überraschungen in der lehrzeit dann selber nie gefeit ist, aber das beruht auf gegenseitigkeit, denk ich.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 » Gespeichert

lieben gruß, lucia
Carmen
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Stark wird der Bauer - nur durch Frauenpower!


« Antwort #2 am: 18.01.02, 14:10 »

Hallo karen und alle anderen,
wir haben jetzt seit 2 Jahren Azubis. Beides Mädels, davor hatten wir einen Jungen, der aber von uns in der Probezeit gegangen worden ist (gekündigt ohne Angabe von Gründen). Das erste Mädel wurde von uns "aufgenommen", da sie es so schlecht hatte, bei ihrem ersten Lehrherrn. Sie wurde behandelt wie eine Leibeigene, mach mal schneller, bist du noch nicht fertig, wenn sie etwas gefragt hat, hab ich mir doch gedacht, das du das nicht kannst. Sooo geht es nicht !!!
Man muß sich immer wieder neu auf den Azubi einstellen und auch sehen, ob Familienanschluß gewünscht wird, oder nicht. Wenn nicht ist, gut und wenn, dann muß man selber es auch anbieten.
Aber wenn man Lehrlinge bei sich aufnimmt, dann sollte man sich darüber im klaren sein, daß man fast KEIN Privatleben mehr hat, denn es ist immer ein FREMDER mit am Tisch. Wir bereden oft noch privates bei uns im Bett, da kann keiner zuhören, und wir sind alleine. Das hat mich am Anfang auch ganz schön gestört, aber man gewöhnt sich daran.

Viel Spaß mit den jungen leuten.
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LG
Carmen
reserl
Niederbayern
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« Antwort #3 am: 05.06.02, 09:12 »

Habt Ihr Erfahrungen mit Praktikanten aus Osteuropa?

Über welche Organisationen werden Praktikanten vermittelt?
Welche Aufgaben kann man ihnen übertragen?
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Janker
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #4 am: 20.06.02, 21:12 »

Hallo Reserl!

Wir haben seit 3 Jahren Praktikanten auf dem Hof im Sommer. Bei den Praktikanten ist die Qualität je nach Herkunft und Organisation sehr unterschiedlich. Wir hatten zu Anfang welche über den Bauernverband, Alter ca. 20, Dauer 3 Monate. Diese kamen im Prinzip nicht, um was über LW zu lernen, sondern weil in Polen vor/nach Matura ein Praktikum vorgesehen ist und sie wollten möglichst viel Geld verdienen (dh es gab kein Gemecker die Arbeit sei zu schwer oder dreckig, alles wurde angepackt). Nachteil dieser Praktikanten war die kurze PR-Dauer von nur 3 Monaten (bis ich jemand mit Sprachproblemen im Saustall vernünftig alleinarbeitend einsetzen kann braucht es mind. 6 Wochen...). Über den Bauerverband bekommt man auch Informationen über Langzeitpraktikanten (6-12 monate). Ansonsten habe ich LZ-Praktikanten über den deutsch-baltischen Freundschaftsverein ebenfalls vermittelt bekommen. Ganz anders sind Uni-Praktikanten, ca. 25 Jahre, dh welche die in Deutschland ein LW-Aufbau-Studium absolvieren, nachdem sie im Heimatland mit Auszeichnung studiert haben (die müssen bei uns zuerst 6-Monate Praktikum machen). Die sind zwar sehr intelligent, aber körperliche Arbeit komplett ungewohnt und idr aus reichem Elternhaus....außerdem haben die parallel zum PR jede Menge Unikram und Deutsch zu lernen, dh nur 40-h-Woche sinnvoll, sie bekommen nur wenig Geld (aber das wiegt den Ärger nicht in jedem Fall auf).
Aus schmerzlicher Erfahrung nehme ich nur noch Praktikanten, die mind. 6 Monate bleiben und Matura oä. haben. Das Privatleben wird wirklich sehr eingeschränkt, wir gehen deshalb sonntags oft auswärts essen, da nur so Möglichkeit für privates Gespräch.....mfg Kirsten
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regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #5 am: 30.06.02, 07:57 »

Hoi zäme
Wir bilden seit 10 Jahren LW-Lehrlinge aus (in CH lernt man LW so: 2 Lehrjahre bei 2 verscheidenen Meister-LW, berufsbegleitende Schultage; 1 Jahr LW-Schule).
Die Erfahrungen sind unterschiedlich, aber die positiven überwiegen. Vorteile: Mithilfe auf dem Betrieb, fachlich auf dem Laufenden bleiben (muss man zwar sowieso), im Stall kann abgewechselt werden, wenn der Azubi eingearbeitet ist (Sonntags mal ausschlafen).
Nachteile: man ist selten allein, muss sich an feste Essenszeiten halten und immer "richtig" kochen --> wenn der Azubi frei hat, gibt's manchmal nur Wunschkonzert = jeder bedient sich aus dem Kühlschrank, 1 Jahr ist kurz. Wenn der Azubi alles kann, kommt schon der nächste.
Aber wie schon gesagt: die Chemie muss stimmen, sonst ist das Jahr lang.

Gruss regi
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Tschüss zäme
regi
freilandrose
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Nur Geduld, mit der Zeit wird aus Gras - Milch


« Antwort #6 am: 13.07.02, 16:58 »

Da wir ja ein Landw.Lohnunternehmen haben, und ich da ja auch mitarbeite, brauchte ich  vor ca. 20 Jahren bis vor 10 Jahren immer in der Sommerzeit eine Praktikantin, die in dieser Zeit auf die Kinder aufpassen musste. Damals waren meine Kinder zwischen 3 und 9 Jahren.
Anders ging es wirklich nicht. Ich habe da immer Mädchen entweder von einem nahegelegen
Heim zu uns geholt mit Familienanschluß, oder
habe bei der Uni Hohenheim inseriert.
Es hat immer schwarze Schafe dabei gehabt. Aber
es gab auch nette Mädchen. Eine hat geklaut, die andere wie ein Schlot geraucht. Mit den Kindern hat sich jede gut verstanden. Leider ist in dieser Zeit das Familienleben in den Hintergrund gerückt, weil immer jemand Fremdes mit am Tisch war.
Heute brauche ich keine Praktikantin mehr. Da hilft die eigene Tochter im Haushalt während dieser Zeit mit. Und ich muß sagen, ich will auch niemand
Fremdes mehr haben. Ich fühle mich viel freier.
Es gibt am Tisch wieder freie Meinungsäußerung,
was früher unterdrückt wurde.
« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 » Gespeichert

Liebe Grüsse
Freilandrose
reserl
Niederbayern
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Beiträge: 7016



« Antwort #7 am: 14.02.03, 19:44 »

Gibt es bei euch noch genügend Bewerber für die landwirtschaftlichen Ausbildungsstellen?

Oder fehlen Ausbildungsplätze?
Wie ist es bei euch?
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #8 am: 15.02.03, 14:06 »

Hallo,

was ausländische Praktikanten betrifft, sind die Erfahrungen unterschiedlich AUCH je nach Herkunftsland, daß muß man mal klipp und klar sagen.

Gut fand ich die Anregung bei einer Diskussion über Azubis in der Mailingliste diese Punkte:

- klare Regeln und ein Aufgabenbuch, daß durchgesprochen wird
- nicht zu eng in der Anfangsbegeisterung und Harmoniesucht, nächer rücken kann man später auch noch, nur auseinander, das wird schwierig
- eigener Fernseher/-anschluß im Zimmer ?
- und: Die Frau des Hauses ist nicht für die Unterhaltung, Freizeitgestaltung usw. allein verantwortlich, sie hat meist genug mit ihren Kindern zu tun - also bindet Euch den Stiefel nicht auf, ein Azubi oder Praktikant ist ein Mitarbeiter und kein Gast oder Verwandter
- eine Azubi/PraktikantIN für Landwirtschaft sollte auch die Chance haben Mährdrescher zu fahren - auch wenn der Chef es ungern erklärt - und nicht zu "Frauenarbeiten" wie Tischabräumen usw. verdonnert werden - außer, es würde von einem männlichen Lehrling usw. auch verlangt werden.
- die üblichen Ausarbeitungen machen zum Erstellen am Anfang wirklich Arbeit, aber wenn sie erstmal da sind, gehts beim nächsten Auszubildenden auch schneller
- ist die ganze Familie auch gewillt und in der Lage, jemanden fremdes zu intergrieren und macht das Ausbilden auch Spaß - oder sucht man doch nur eine billige Arbeitskraft??

Über Mädchen als Azubis oder Praktikanten - ich war ja selbst mal eine *gg* - denke ich, daß sie oft schulisch ehrgeiziger und pflichtbewußter sind.

Ich zitiere aus zweiter Hand einen Top-Jungsauenvermehrer:
"Wenn ich ein Mädel (als Azubi/Praktikant) im Stall - dann hab ich 1 Ferkel an der Sau mehr zum aufziehen."


Viele Grüsse Mirjam
« Letzte Änderung: 17.02.03, 22:12 von Ferkelfarm » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
regi
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« Antwort #9 am: 15.02.03, 19:25 »

Wir bilden nun bereits den 11. Lehrling aus, 2 davon waren Frauen - und es waren die besten Jahre für mich!

Ich habe auch öfters gehört: Super, dass ihr jetzt ein Mädchen habt, dann hast du auch etwas Hilfe".
Das stimmt nicht - ich halte die Girls wie die Jungs! Wäsche ist bei allen mein Bereich, putzen auch - allerdings mache ich keine grossen Räumungsaktionen.

In den letzten Jahren gehörten wri weider zu den Glücklichen, die lange im Vorus die Lehrstelle besetzen konnten. Für Sommer 2003 haben wir wieder ein Mädchen, sie hat im Frühling 2002 geschnuppert und bald zugesagt.

Die Aufgaben mit einem Lehrling sind nicht zu unterschätzen! Man erklärt viel, manches geht kaputt, manches muss oft wiederholt werden, selbständig Aufgaben übernehmen und Entscheidungen treffen sind sich nicht alle gewohnt.

Es ist aber auch eine Bereicherung und ganz klar eine Hilfe.

Unsere Lehrlinge sind mit unsern Jungs eigentlich gut ausgekommen, das ist auch wichtig. Vor allem jetzt, wo alle etwa gleich alt sind.
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Tschüss zäme
regi
steilufer
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Das Lächeln,das Du aussendest,kehrt zu Dir zurück


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« Antwort #10 am: 17.02.03, 14:26 »

Hallo,

wir haben seid einigen Jahren im Sommer ungarische PraktikantInnen,bisher 3 Mädchen,2 Jungs.Also,die Jungs konnte man beide in der Pfeife rauchen,aufsässig,besserwisserisch undüberheblich den Mädchen gegenüber,jedenfalls z.T.Die jungen Männer haben dann auch beide,in unterschiedlichen Jahren auf unserer langen Koppel,1200m,unterwegs umgedreht,weil da der Radiosender schwächer wird,das müßt Ihr Euch mal vorstellen.
2 der Mädchen waren klasse,eine sogar spitze,die dritte hatte sich wohl was anderes unter einem Praktikum vorgestellt und hatte null Ahnung,aber auch keine Lust etwas zu lernen.Unser Spitzenmädchen war dann noch 2 weitere Jahre hier als Erntehelfer.da war dann auch der Lohn ein anderer...
Tischdienst erwarte ich von allen ohne ausnahme,auch von meinem Mann.D.h. in der Küche stehen und mit auftragen und danach nimmt jeder sein geschirr wieder mit raus.
Wäsche mache ich für alle,Betten machen müssen sie selber.
Bei den Bewerbungen schreibe ich immer,daß sie nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden,also alle haben eine Chance,alles zu lernen und dann auch zu machen.Dazu gehören dann aber auch Halle fegen,Rase mähen,aber auch pflügen dreschen,abstoppeln,Halle bauen,Maschinen ausliefern.Eben jeder,wie er/sie kann.
Mein Mann,der draußen das Sagen hat,führt alle an langer Leine,bei mir würde es eher Kritik regnen.Wenn dann aber alles leise Sagen und Mahnen nix geholfen hat,freuen wir uns sehr,wenn die Zeit vorbei ist,während wir bei den Spitzenmädchen ganz traurig waren.
Ich bin nun gespannt,ob wir in diesem jahr eine von den österreichischen Mädchen bekommen,für die neulich in der ML geworben wurde.Wäre schön...
Liebe Grüße
Karen von der Ostsee
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Liebe Grüße

Karen von der Ostsee
Gertrud
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Es gibt nichts Gutes außer man tut es!


« Antwort #11 am: 24.06.03, 13:36 »

Hallo,

wer weiß wie man im Ausland eine Praktikantenstelle findet? Neuseeland oder Kanada.
Wie man das organisiert, Aufenthaltsgenehmigung?
Kontaktstellen?
Wie sind die Praktikanten versichert?

Wer war schon im Ausland und hat Erfahrung?

Würde mich über eure Tipps freuen.

LG
Gertrud
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lucia
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« Antwort #12 am: 24.06.03, 15:17 »

hallo gertrud,

habt ihr schonmal beim bauernverband nachgefragt? die haben doch diverse praktikanten-programme und wissen sicher auch über alle notwendigen formalitäten bescheid, oder  Huh

eigene erfahrungen damit hab ich leider nicht.
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lieben gruß, lucia
Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #13 am: 24.06.03, 16:00 »

Hallo Gertrud,

ich war während meines Studiums 3 Monate zum Praktikum in Australien. Die Praktikumsstelle habe ich damals privat über ausgewanderte Freunde meiner Eltern gefunden, die die "Gelben Seiten" gewälzt haben. Ich habe einen netten Brief hingeschrieben und sofort eine Zusage erhalten. Die fanden es dort recht spannend eine Praktikantin aus good-old-Europe zu haben. Viele englischsprachigen Chefs finden es unglaublich faszinierend, dass es Menschen gibt, die ausser ihrer eigenen Muttersprache noch eine andere Sprache lernen. Da kommt es auch nicht drauf an, perfekt zu sprechen, sondern nur sich zu bemühen, den Mund aufzumachen. Das KnowHow kommt dann von ganz allleine  Wink

Prophylaktisch habe ich mir von allen Bekannten, die damals an irgendein spannendes Plätzchen auf der Welt gereist sind, Adressen mitbringen lassen. Meist ausgerissene Telefonbuchseiten (*räusper*) mit der Zeit hatte ich eine richtige Adressammlung zusammen.

Für die Aufenthaltsgenehmigung kann man sich an die Botschaft des jeweiligen Landes in Deutschland wenden. Das kann manchmal ziemlich mühsam sein, da die unglaublich schnell *gäääähn* arbeiten und unglaublich flexible Arbeitszeiten haben. Die Australier haben ein Formular, in dem man die richtigen Kreuzchen machen muss. Dann klappt es ! Wichtig ist in den meisten Ländern, dass man nicht mit einem Touristenvisum losfliegt, vor allem wenn die Praktikumsstelle bezahlt ist. Das kann ziemlich Ärger geben.

Versichert war ich damals mit einer ganz normalen Auslandskrankenversicherung, da kommt es drauf an, wie lange man weg will, die meisten haben eine begrenzte Gültigkeitsdauer.

So spontan fällt mir jetzt nicht mehr ein, vielleicht wenn Du noch eine konkrete Frage hast Huh

Jutta
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cara
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #14 am: 24.06.03, 16:49 »

Hallo Gertrud!

gib doch einfach mal bei google *landwirtschaft praktikum ausland* ein.. und dann suche auf deutschen seiten..
hab ich eben mal gemacht und genug treffer bekommen, dass es einfach zu viel werden würde, die  alle hier rein zustellen..
einige sind zwar mist, aba es scheint auch gutes dabei zu sein...,;o)
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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