Susanna
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« Antwort #60 am: 08.06.05, 11:04 » |
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scheinbar ist das kein Einzelfall. Ich kenne diese Gefühle. Es gibt sicher auch sehr gute Betriebe. Aber was ich mich schon oft gefragt habe, bestimmte Grundregeln müssten sein. Einen Vorteil hat das Ganze, von da an wird ein zu Hause sehr geschätzt. IN einem Fremdlehrbetrieb lehrnen Auzubis sehr viel, im positiven wie im negativen Sinne.
Echt? Aus eigener Erfahrung? Gerade weil er viel sehen und lernen soll, geht er in mehrere Betriebe. Das ist gut so und wir haben weiß Gott keinen Zank oder Streit mit den Lehrbetrieben, im Gegenteil. Die Fremdlehre erweitert seinen Horizont und er bringt viele gute Ideen mit nach Hause. Dennoch - sind die Burschen erst mal da und eingearbeitet und fleißig, dann verlieren manche Betriebe einfach das Gefühl für das richtige "Maß". Es ärgert mich und wird mich immer ärgern. Weil es Ausnutzung ist!
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Viele Grüße Susanna
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Mathilde
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« Antwort #61 am: 08.06.05, 11:25 » |
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Hallo, also da hat es unserer ja richtig schön dagegen. Der fängt um 8.00 Uhr an (meist kommt er da noch 5 minuten zu spät) und hört um 16.30 Uhr auf und macht noch Mittagspause ca 30 Minuten zwischen 12 und 13 uhr je nach dem wie er grade mit was fertig wird. Dann i.d.R jedes 2 WE meist nur SA oder wenn SA nur halbtags dann So auch halbtags (wegen Bettenmachen im Kuhstall) Nun zu netten Stellen aus den Berichtsheften. Auch Praktikanten mit Abi sind zu netten Sätzchen fähig: "Nach dem Kuhstall erledigte Frau .............ihren Haushalt" !  ja glaubt denn die unser Büro für den Betrieb erledigt sich durch nettes anschauen des PC s ? Und das kuhmanagment  LG Mathilde
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manurtb
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« Antwort #62 am: 08.06.05, 14:26 » |
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Ich hab ne Frage, ein guter Bekannter macht jetzt im Juli seine Abschlußprüfung zum Landwirt. Sein Lehrherr will ihn bis zum 31.08.2005 auf dem Hof behalten. Wie handhabt Ihr des, bekommen die dann mehr Lohn, den nach bestandener Prüfung sind sie ja eigentlich keine Azubis mehr? Sein Lehrherr sagt nein, mehr Freizeit bekommt er auch nicht (bisher arbeitete er, zum Teil, über 60 stunden die Woche trotz einem Berufschultags  und dass nicht nur bei Arbeitsspitzen). Ausbildung endet mit Bestehen der Prüfung. Er will den Azubi wahrscheinlich bis zum Ende der im Vertrag stehenden Zeit so haben, oder? Wenn ihn der Lehrherr danach weiterbeschäftigen will, dann hat er Anspruch auf die 'übliche' Bezahlung. Das ist schon dann so, wenn der Azubi am Tag nach seiner Prüfung in den Betrieb geht und nicht wieder nach Hause geschickt wird. Wie hat der eigentlich seine Ausbildereignungsprüfung geschafft, oder braucht man das bei den Landwirten nicht?
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #63 am: 08.06.05, 15:05 » |
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Hallo Manurtb, SELBSTVERSTÄNDLICH benötigt man auch in der Landwirtschaft eine Ausbildereignungsprüfung. Dies erlangt man entweder durch Besuch des entsprechenden mehrjährigen Meisterkurses (parallel zum Betrieb) oder durch Besuch einer Vollzeitfachschule, ebenfalls mit STAATLICH anerkannter Abschlußprüfung. Auch die Betriebe an sich, müssen für die Ausbildung abgenommen werden, hier in Niedersachsen macht das die Landwirtschaftskammer. Die Regelung, dass die nach der Prüfung schon Geselle sind finde ich einen Unfug. Eigentlich würde es besser sein, wenn die Freisprechungsfeier in den letzten Augusttagen wäre und damit ein offizieller Abschluß der Lehrzeit eingeläutet wird.
Auf meinem 2. Ausbildungsbetrieb gab es auch Azubis in der landwirtschaft (ich hab ja Hauswirtschaft gemacht). Im Gegensatz zu mir hatte der Lehrling seine mündl. Abschlußprüfüng als letzten Prüfungsteil Ende Juni. Der Ausbildungsvertrag ging, wie bei mir auch, bis Ende Juli. Für Juli bekam er einen Gesellenlohn. Meine praktische Prüfung war im Mai, die schriftliche Prüfung Anfang Juni und meine mündl. Ende JULI! Am gleichen Tag war abends die Freisprechung. Ich fand das sowas von unfair, warum unsere hauswirtschaftliche mündliche Prüfung nicht auch Ende Juni sein konnte, und ich dann auch in den Vorzug eines vollen Gesellenlohnes kommen würde, konnte mir meine Chefin leider auch nicht erklären, obwohl sie damals Mitglied im Prüfungsausschuß war. Nun ja, auf die landesweite Terminierung haben die Prüfer vor Ort ja auch keinen Einfluß. Ich fühlte mich jedenfalls arg zurückgesetzt, obwohl der Betrieb ja korrekt gehandelt hatte.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #64 am: 08.06.05, 16:35 » |
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Hallo Susanna, unsere Tochter hat Landwirtschaft gelernt, einen Lehrbetrieb zu finden, der ein Mädchen ausbildet, war nicht ganz einfach. Sie meinte, als Frau noch mehr leisten zu müssen, damit sie anerkannt würde, wir sind arbeitsmässig auch einiges gewöhnt, aus dieser Hinsicht war es für sie keine Überraschung. Mit gefällt die Ausbildung in Österreich, wenn ich heute noch ein Kind hätte, dass Landwirtschaft lernen würde, dann wüsste ich, für was wir uns entscheiden würden. herzl. Grüsse maria
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Daggl
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« Antwort #65 am: 08.06.05, 20:51 » |
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Hallo, bisher hab ich ja gedacht unsere Lehrlinge arbeiten viel - Aber 60 Stunden  Wie kommen denn die zusammen? Am Wochenende ist bei uns frei, es sei dem es steht was Wichtiges an, z.b Silieren, dann bekommt der Lehrling aber dafür einen anderen Tag rei. Allerdings hat uns schon mal einer erzählt, er war bei einem anderen Betrieb, da war jedes zweite Wochenende, unter der Woche mindestens so lang wie bei uns und bezahlt hab er nicht mehr bekommen, nach Abzug von Kost und Logis, da bleibt ja nicht mehr viel. Ein anderer muß immer freinehmen, wenn sein Lehrherr z.B. auf den zuchtviehmarkt fährt, weil da gibts ja nicht viel Arbeit für den Lehrling, also da fährt unserer mit und das zählt genauso als Arbeitstag. Wir haben schon mehrere Lehrlinge bekommen, auf Empfehlung von Lehrlingen, die bereits da waren, also kanns nicht so schlecht gewesen sein  Wenn die Prüfung bestanden ist, zahlen wir Gehilfenlohn, nur daß einer dann einfach geht finde ich nicht gut, ist ja grad zu Arbeitsspitze im Sommer. Mein Mann ärgert sich heute noch, nach über 20 Jahren, daß er an seinem Ausbildungsbetrieb auch nach der Prüfung nur den Lehrlingslohn bekommen hat. Unser jetziger Lehrling ist eher zu fleißig, Mittags will mein Mann noch etwas sitzenbleiben, da springt er schon wieder auf und geht raus zum Arbeiten, abends muß man ihm auch dreimal sagen, daß er jetzt endlich aufhören soll (ich will auch mal Schluß machen und mir ist das peinlich, wenn ich ins Haus geh und der Lehrling arbeitet noch was, wenn mein Mann noch am Acker ist und der Lehrling hat eigentlich Feierabend)
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« Letzte Änderung: 08.04.06, 19:19 von Daggl »
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Viele Grüße, Dagmar
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martina-s
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« Antwort #66 am: 19.06.05, 10:07 » |
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...den Elan dieses Lehrherrn wünschte ich mir
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Liebe Grüße Martina
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regi
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« Antwort #67 am: 19.06.05, 15:30 » |
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Bei uns ist man ganz klar Lehrling, bis die Lehrzeit beendet ist: Wenn das Lehrjahr am 10. august anfängt, endet es am 9. August des kommenden Jahres. So lange gibt es Lehrlingslohn, ob die praktische Prüfung nun Mitte oder Ende Juni stattfindet. Das war auch bei unserem Sohn so, der Zimmermann gelernt hat. Abschlusssprüfung im Mai/Juni, als Geselle angestellt erst ab Mitte August. Das ist für mich so ok, weil es für alle Lehrlinge gilt.
Was die Arbeitszeiten in der LW betrifft: Nach Vertrag sind 1 1/2 Tage frei pro Woche und 5 Wochen Ferien. Arbeitsstunden 55.
Die Frei- und Ferientage sind für uns fix, bei der Arbeitszeit zählen wir keine Minuten. Dafür gibts mal Zeit für das Betriebsheft oder Mitfahren an eine Ausstellung, was auch zur Arbeitszeit zählt.
Normalarbeitstag: 5.30 bis 7, 8 bis 12 mit Kaffeepause, 13 bis 18.30 mit Pause.
Frei entweder Freitagabend bis Sonntag, 16 Uhr, dann Stalldienst; Samstag nach Mittagessen bis Montagmorgen; manchmal auch mal 2 Wochen aneinander, dann 3 Tage frei.
Auch bei Arbeitsspitzen werden die Freitage eingehalten, denn wenn man anfängt zu sagen "Dieses Wochenende kannst du nicht weg wegen Heuen", ist sicher eine Woche später etwas und dann wieder was - und plötzlich ist Azubi eine ganze Woche weg.
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Tschüss zäme regi
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manurtb
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« Antwort #68 am: 22.06.05, 11:02 » |
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Bei uns ist man ganz klar Lehrling, bis die Lehrzeit beendet ist: Wenn das Lehrjahr am 10. august anfängt, endet es am 9. August des kommenden Jahres. So lange gibt es Lehrlingslohn, ob die praktische Prüfung nun Mitte oder Ende Juni stattfindet. Das war auch bei unserem Sohn so, der Zimmermann gelernt hat. Abschlusssprüfung im Mai/Juni, als Geselle angestellt erst ab Mitte August. Das ist für mich so ok, weil es für alle Lehrlinge gilt.
Bist Du selbst Lehrling, weil Du es für ok befindest oder wird das den Lehrlingen nur nicht gesagt, dass es dazu eine gesetzliche Regelung gibt, die anderes aussagt?
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Vöglein
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« Antwort #69 am: 23.07.05, 20:19 » |
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..........wir werden heute mit den Eltern unseres neuen Azubis den Lehrvertrag unterzeichnen......  Seid ihr auch immer so spät daran, oder sichert ihr euch schon relativ früh ab...  ......oder ist das gar keine Sicherheit mehr einen Vertrag abzuschließen ?  Grüße Andrea
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Liebe Grüße Andrea Maria
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Vöglein
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« Antwort #70 am: 16.01.06, 12:50 » |
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Hallo Beate, ich kenne die gesetzlichen Vorschriften nicht genau, aber so viel ich weiß müssen mindestens ein Jahr der Schwerpunkt Geburt und Aufzucht in die Ausbildung eingebunden werden. So ganz ohne Tiere wird es wohl nicht gehen, bei der Ausbildung zum Landwirt. Vielleicht ist das in den anderen Bundesländern anders  Meine letzten Jungs hier hatten tierisches Heimweh........was ich gut verstehen und nachempfinden kann, obwohl sie jedes WE nach Hause sind. Und ich erinnere an den Azubi von MaRaMe........da ging dann auch einfach nichts mehr.......als das Abbrechen der Ausbildung
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Liebe Grüße Andrea Maria
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Vöglein
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« Antwort #71 am: 16.01.06, 14:14 » |
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ich kenne die gesetzlichen Vorschriften nicht genau, aber so viel ich weiß müssen mindestens ein Jahr der Schwerpunkt Geburt und Aufzucht in die Ausbildung eingebunden werden. So ganz ohne Tiere wird es wohl nicht gehen, bei der Ausbildung zum Landwirt. Vielleicht ist das in den anderen Bundesländern anders  Hallo Bridda, halllo Beate, na, da scheint es doch in allen Bundesländers gleich zu sein. War mir da nicht sicher.  Grüße Andrea
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Daggl
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« Antwort #72 am: 13.07.06, 12:44 » |
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Ha, Lehrlinge haben nicht nur Rechte sondern auch Pflichen!!! §3 des Ausbildungsvertrages Der/die Auszubildende hat sich zu bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind um das Ausbildungnesziel zu erreichen. Sie /er verpflichtet sich inbesondere 1.(Lernpflicht) die ihm im Rahmen der Berufsausbildung übertragenen Verrichtungen und Aufgaben sorgfältig auszuführen, Aha2. (Berufsschulpflicht) ... 3. (Weisungsgebundenheit) den Weisungen zu folgen, die ihm im Rahmen der Berufsausbildung von Ausbildenden... erteilt werden Und somit nicht die Machinen mit heißen Wasser zu waschen, wenn ausdrücklich gesagt worden ist, daß er kaltes Wasser nehmen muß4. (Betriebliche Ordnung)... 5. (Sorgfaltspflicht) Planzen, Tiere, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den übertragenen Arbeiten zu verwenden 6.(Betriebsgeheimnis)... 7. (Berichtsheft) ein vorgeschriebenens Berichtsheft zu führen und regelmäßig dem Ausbilder vorzulegen Auch interessant, es ist also NICHT die Aufgabe vomAusbilder ständig dem Berichtsheft hinterherzulaufen...manche glauben das nämlich8: (Benachrichtigungen) bei Fernbleiben von der Ausbildung ... unverzüglich Nachricht zu geben Ah ja, also nicht einfach fortbleiben und nicht Bescheid sagen, wie es manche für ganz normal halten 9. (Ärztliche Untersuchungen).. 10. Hausordnung).. Und dann hab ich noch eine Frage an euch: Wie haltet ihr das mit dem Zimmer des Azubis? Bisher was ganz selbstverständlich, daß der Lehrling das Zimmer aufgeräumt hinterlassen hat, wenn er über das Wochenende heimgefahren ist. Ich hab halt dann am Wochenende rausgeschwischt. Aber jetzt ist mir gesagt worden, daß ist das Zimmer des Azubis und das geht mich gar nichts an, wies da drin ausschaut und wenn es ausschaut wie auf der Mülldeponie. Das bedeutet ja dann in der Konsequenz auch, daß ich nicht mehr rauswische und ebenfalls, daß ich die Bettwäsche nicht mehr wasche, weil es geht mich ja nichts an  Ehrlich gesagt, daß kommt mir schon etwas seltsam vor. Putzen die Azubis bei euch selber die Zimmer und waschen die selber die Bettwäsche oder schlafen sie das ganze Jahr ohne zu waschen in der gleichen Bettwäsche. Ich bin jetzt durchaus etwas verunsichert  Unter der Woche, wenn der da ist, da schau ich nicht in das Zimmer rein, aber für mich was eigentlich schon selbstverständlich, daß ich das mit den Haus mitputze und die Bettwäsche auch wasche. Was das jetzt falsch 
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« Letzte Änderung: 13.07.06, 13:24 von Daggl »
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Viele Grüße, Dagmar
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martina-s
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« Antwort #73 am: 13.07.06, 14:21 » |
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Hallo Dagmar, das war sicher nicht falsch, wie Du es bisher gemacht hattest. Wir hatten bis jetzt erst einen Azubi der auch hier gewohnt hat. Dass er gerne hier war zeugt, dass wir bei ihm letztes WE auf der Hochzeit waren. Allerdings kam der nicht aus der LW und konnte auch nicht immer heim fahren (500 km von daheim weg) Mit ihm hatte ich gar keine Mühe. Der hatte immer alles top. Am WE hat er immer Großputz gemacht. Mich trafen da nur Fenster und Dusche, bzw. Sanitärraum. Das war irgendwie selbstverständlich. Frag doch da mal bei Euerm Ausbildungsberater nach. Bei uns war damals noch Herr Mosler Ausbildungsberater. Als der den Lehrling bei uns eingeführt hat, da hat er ihm klipp und klar gesagt, wie das mit der Unterbringung läuft: "Du mußt Dein Zimmer sauber halten; bist jetzt erwachsen und so mußt Du Dich auch um diesen Bereich kümmern!" Ich finde, das hat der Ausbildungsberater gut rübergebracht und der Junge hat das auch gut aufgenommen. War irgendwie selbstverständlich.
Da habe ich manchmal im Winter Waldarbeiter hier wohnen, die im übrigen nicht bei mir arbeiten sondern einfach das Zimmer anmieten oder auch Sommergäste, die sind um vieles schlampiger wie es unser Azubi nie war.
Wenn die da so rumschlampen (Waldarbeiter) dann flippe ich schon auch mal aus. Heuer hat es mal gehörig gezischt. Ich will ja bei denen nicht im Privatbereich rumschnüffeln. Ich bin nicht teuer mit der Miete. Also könnten sie schon mal ein bisserl Ordnung halten oder machen. Puh, da sind sie heuer mal gelaufen an einem Wintersonntag und haben sauber gemacht. Wir haben uns köstlich amüsiert.
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Liebe Grüße Martina
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Autokamm
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Vielen Dank für dieses Forum!
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« Antwort #74 am: 13.07.06, 17:31 » |
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Also, heute hat unser Azubi seienen Ausstand gegeben.  Wirklich schade, dass das Jahr schon um ist. Er war ein supernetter Lehrling, der Lust hatte etwas zu lernen. Mal sehen, ob wir noch mal irgendwann so ein Glück haben. LG 
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Viele Grüße aus dem Bergischen
Jede Gattin klug und weise kocht des Mannes Lieblingsspeise!
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