reserl
Niederbayern
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« am: 12.01.02, 11:04 » |
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"Nur" ein Mädchen? Auf vielen Höfen wird ein "Stammhalter" sehnlichst erwartet. Obwohl alle wissen, das auch ein oder sogar mehrere Jungen keine Garantie für eine gesicherte Hofnachfolge sind, ist gerade auf Bauernhöfen der Wunsch nach einem Sohn oft übermächtig. :-/
Wie gehen Eltern heute damit um?
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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Daggi
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Ich arbeite um zu Leben !
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« Antwort #1 am: 12.01.02, 15:21 » |
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Hallo Auch bei uns wurde kein Junge geboren, sondern zwei Mädchen. SE waren Anfangs sicher enttäuscht, haben aber nun eine gute Beziehung zu den Mädchen,heut 12+14.Mein Mann hätte gerne einen Sohn gehabt, aber nur ,wie er sagt ,viele Dinge mit ihm zu tun die er nie tun konnte. Vielleicht kommen ja mal Enkel! Ich hätte auch gerne einen Sohn gehabt, aber nur weil ich mir(habe zwei Schwestern) selbst immer einen älteren Bruder gewünscht habe. Den Hof haben wir so gemanagt das wir auch ohne Hofnachfolger klar kommen. Sollte eine Tochter später interesse daran haben kann sies machen und wir werden ihr helfen, wenn nicht, auch gut. Es muss auf jedenfall keiner unsere Schulden abbezahlen.
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Tschüss, eure Daggi.
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Karen
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Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum
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« Antwort #2 am: 12.01.02, 18:57 » |
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Auch bei uns war das Thema Nachwuchs im ersten Jahr unserer Ehe ein wichtiger Punkt bei den Eltern und SE, dabei war es in erster Linie egal , ob Tochter oder Sohn ( wir waren zu Haus auch "nur" 2 Mädels) , hauptsache die junge Familie bringt wieder eine neue Generation auf den Hof, und da wir am Anfang Probleme damit hatten, war es schon sehr belastend für uns Zwei.Daher waren alle glücklich, als unsere Tochter endlich gesund auf die Welt kam. Doch heute ( die Lütte ist nun 18 Mon. alt) warten sie eigentlich schon wieder auf den nächsten Nachwuchs, wobei sich SV natürlich einen Jungen wünscht. Karsten und mir wäre es egal, hauptsache gesund !!!Tja, da wir darauf aber keinen Einfluß nehmen können, genießen wir das Leben mit unserer Tochter , würden uns natürlich aber über Alles freuen, sollte uns doch noch ein Zweites vergönnt sein. 
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Lieben Gruß Karen
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Beate
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Träume nicht Dein Leben, Lebe Deinen Traum
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« Antwort #3 am: 13.01.02, 10:40 » |
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Hallo Zusammen,
ist es denn so wichtig die Landwirtschaft an einen Hofnachfolger bzw. Hofnachfolgerin zu übrgeben, für die nächste Generation zu sorgen ? Mein Mann und ich sind uns einig, daß wir in erster Linie für uns den Hof betreiben. Wir haben unser Haus für uns gebaut (kein Zwei-Familien-Haus) Auch wenn sich das Egoistisch anhört, aber wir wissen doch nicht was unsere Tochter irgendwann mal will, und wir sind auch nicht entäuscht, wenn die beruchtlichen Interessen NICHTLANDWIRTSCHAFTLICHER Art sind.
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LG Beate
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silke
Gast
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« Antwort #4 am: 13.01.02, 11:42 » |
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Hallo Leute, Wir haben zwei Jungs, und wie es aussieht, hat keiner von denen recht Lust. Stammhalter bedeutet nicht gleich, daß man auch einen Hofnachfolger hat. Und in der heutigen Zeit würde ich auch unsere Kinder nicht in Richtung Landwirtschaft mehr drängen. Silke
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Claudia
Gast
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« Antwort #5 am: 14.01.02, 10:20 » |
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Hallo,
ich kann mich noch gut daran erinnern als unser erstes Kind (93) geboren wurde. Es war "nur" ein Mädchen. Die Schwiegerelten fanden das nicht so gut da sie schon an den Hoferben dachten :-(. Meinem Mann und mir war das egal, die Hauptsache sie war gesund und es war alles dran. Knapp dreieinhalb Jahre später kam dann unser Sohn (96) zur Welt, oh welch Jubel bei den Schwiegereltern. Kurze Zeit später wurde ich wieder schwanger. 17 Monate nach unserem ersten Sohn kam der zweite Sohn (98 ) zur Welt. Aber was ich in der Schwangerschaft zu hören bekam war das letzte. Hier nur zwei "harmlose" Beispiele: Warum noch ein Kind ihr habt doch ein Mädchen und ein Junge. Der Hofnachfolger ist doch schon geboren. Nachdem also unser jüngster Sproß geboren war, wurds anfangs nicht besser. Es wurde schon ans Erbe gedacht. Wer von den beiden Jungs soll den Betrieb bekommen *das war das größte Problem für die Schwiegereltern*. Die Schwiegereltern sahen den Betrieb schon "den Bach heruntergehen" da alles auseinandergerissen würde. Mittlerweile (der jüngste wird übermorgen 4 Jahre) hat sich der Unmut gelegt und die Schwiegereltern sind froh über jedes unserer Kinder. Wir betonen auch immer dass keines unserer Kinder gezwungen wird den Hof zu übernehmen. Das wirkt ;-)
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Dody
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« Antwort #6 am: 14.01.02, 12:01 » |
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Der Wunsch nach einem Sohn sind meist viele Töchter.... Ich selbst komme aus einem Vier-Mädel-Haus und habe oft genug mitbekommen, wie meine Eltern darum bedauert wurden. Denke allerdings, das ist einfach noch in den Köpfen der älteren Generation drin. So wie ihr euren Kindern irgendwelche Werte beibringt oder anerzieht, so wurde es mit euern Eltern und Schwiegereltern eben auch gemacht.
Auch finde ich es super, das viele von euch sagen, sie machen ihren Betrieb in erster Linie "für sich" und haben keine Erwartungshaltung den Kindern gegenüber. Bin mir aber trotzdem sicher, das es auch für diejenigen irgendwann mal die Zeit gibt, in der sie sich fragen: für wen mach ich das alles ? Wozu racker ich mich so ab ? Warum möchte niemand den Betrieb übernehmen ? Dann ist es wichtig sich an seine Ideale zu erinnern....
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Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !
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« Antwort #7 am: 14.01.02, 14:18 » |
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Hallo Dody,  nun, wer weiß denn schon was die fernere Zukunft bringt für die LW und ob unser Sohn jemals Interesse entwickelt sich da zu engagieren (ist 6 Jahre alt). Wir gehen davon aus, daß er sicher nicht den Betrieb übernehmen will. Mein Mann hat den Hof übernehmen müssen, als er 21 Jahre alt war, als der Vater starb. War er doch der Älteste von 4 Kindern. Und natürlich wurde er nicht gefragt, ob er das auch wollte. Er möchte niemals, daß sein Sohn in eine ähnliche Situation kommt. Aus diesem Grund wird nur alles erdenkliche getan, daß wir, solange wir noch arbeiten können auf dem Betrieb, zumindest für den Junior den Wert erhalten. Im Übrigen habe ich auch gemerkt, daß es ein großer Vorteil ist, einen Sohn bekommen zu haben. Es hat mir einiges erleichtert. *fg* Das hätte ich nicht für möglich gehalten.  (Ich bin nicht aus Bayern, auch nicht "vom Lande", evangelisch und war schon einmal verheiratet  )
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liebe Grüße Freya
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Dody
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« Antwort #8 am: 14.01.02, 15:44 » |
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Freya, ein "reigschmecktes Stadtmensch also, mit dem falschen Gsangbuch - aber immerhin ein Bub." *lacht*... sixte, ich kenne noch diese alten, dummen Sprüche  Möchte nochmals betonen, das ich deine Meinung und die der anderen Schreiberinnen klasse finde, ich teile sie vollauf. Sehe aber vollkommen ein, das ich mich korrigieren muss. Natürlich werden sich nicht alle fragen: wozu das Ganze, wenn eh keiner den Betrieb haben möchte. Da habe ich doch ein wenig zu sehr geunkt ;-) sorry
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Tessa
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« Antwort #9 am: 16.01.02, 00:28 » |
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Hallo! Ich gebe zu, ich war sehr erleichtert, als ich als erstes Kind einen Sohn bekommen habe. Damit ist mir eine riesige Last von den Schultern genommen worden. Als Kind bin ich mit zwei Schwestern auch auf einem Bauernhof aufgewachsen und unsere Eltern haben die ganze Zeit damit gehadert, weil sie keinen Sohn hatten. Das hat oft sehr weh getan. Meine Mutter hat darunter gelitten, und ich habe mir schon deswegen immer einen Sohn gewünscht.
Lieben Gruß Tessa
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #10 am: 31.05.02, 19:45 » |
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Vor ein paar Tagen habe ich wieder mal ein Schild gesehen: "Zum Büchsenmacher". Wenn ein Mädchen geboren wird, werden Blechdosen an einem Wegweiser aufgehängt. Vor dem Haus des frischgebackenen Vaters hängt dann nochmal so ein "sinniges" Schild. Die meisten nehmens mit Humor, andere ärgert es sehr.
Kennt Ihr diesen seltsamen "Brauch" auch?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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Annette
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« Antwort #11 am: 01.06.02, 14:44 » |
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Moin Reserl, nein, davon habe ich noch nichts gehört oder gesehen. Wenn bei uns im Bekanntenkreis ein Baby ankommt (Mädchen oder Junge spielt keine Rolle), läßt man (und auch Frau) den neuen Erdenbürger ordentlich pinkeln  . Sprich: Die junge Mutter ist hoffentlich noch im Krankenhaus und genießt die Zweisamkeit mit dem Baby, während zu Hause der junge Vater für genügend Flüssignahrung zu sorgen hat. Dann wird meist die ganze Nacht auf das Wohl des Neugeborenen getrunken bzw. solange bis nichts mehr geht.  . Wenn Mutter und Kind dann nach Hause kommen, ist dann von der ganzen Orgie nichts mehr zu sehen.  Was die Frage betrifft, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein soll: Wenn man so wie wir ein krankes Kind bekommen hat und dieses nach 4 Wochen gestorben ist, dann bekommt der sonst so dahin gesagte Spruch "Hauptsache gesund" eine ganz andere Bedeutung. Ganz zu schweigen davon ob Junge oder Mädchen!!
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Lieber auf neuen Wegen stolpern, als in alten Bahnen auf der Stelle treten. (H.Hesse)
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #12 am: 01.06.02, 21:06 » |
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Hallo Annette, sicher bekommt dieser Spruch in Eurer Situation eine andere Bedeutung.
Ich hab während meiner Schwangerschaften auf "hauptsache gesund" oft geantwortet "und wenn es krank ist nehmen wir es auch und werden es warscheinlich noch mehr liebhaben" Dann waren alle ruhig.
Wir haben 4 Jungs und nach dem 2. hieß es immer: "und wann kommt das Mädchen?" Als ob man darauf Einfluß hätte! sogar jetzt noch bekomme ich das zu hören, meist von Familien mit nur einem Kind! Dann sage ich immer, es sind erst mal andere an der Reihe, dann ist auch da wieder Ruhe.
DAS IST DOCH ALLES SOWAS VON EGAL! Solange wir die Kinder so annehmen, wie sie sind, mit allen ihren Eigenheiten.
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Marina
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #13 am: 08.06.02, 16:25 » |
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Hallo, nach diversen Operationen, Bauchspiegelungen, 2 x IVF wurde ich mit Zwillingen schwanger. Ich habe 2 gesunde Mädchen bekommen. Über Sprüche wie "Büchsenmacher" usw. können wir nur müde lächeln.  Wenn jemand etwas zum Thema IVF wissen möchte (wird ja oftmals nicht so gerne öffentlich breitgetreten), gebe ich gerne Auskunft. Tschüs Marina
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Elli
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Was wär der Bauer ohne Frauenpower?
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« Antwort #14 am: 08.06.02, 21:30 » |
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Hallo, Reserl! Ich hab von dem Spruch auch öfter gehört. Find ich zwar irgendwie gemein, aber auch hier nehmen´s die meisten mit Humor. Ich selber habe 4 Schwestern - ich hab nie einen Bruder vermisst. Und meine Schwester auf dem Hof hat auch einen Mann abbekommen. Ich glaube, heute ist es schon bald einfacher, als Mädchen mit Hof einen Mann zu finden, als die Bauernsöhne eine Frau. Zu meiner Mutter haben früher viele gesagt, denk dir nichts, die Jungs kommen von alleine. Jetzt hat sie 5 Schwiegersöhne und 14 Enkelkinder - 12 davon sind Jungs. Ich selber hab 3 davon. Ausserdem hab ich ein Superverhältnis zu allen 4 Schwestern - ob das mit Brüdern auch so wäre? Meine Großen haben sich übrigens in der 3. Schwangerschaft unbedingt wieder einen Jungen gewünscht - da hab ich ihnen halt dann den Gefallen getan *ggg*!
Gruß, Elli.
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