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Autor Thema: Zeitmanagement  (Gelesen 8010 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #30 am: 10.03.07, 09:55 »

Hallo Klaus,
Zeitmanagement ist wichtig, gebe ich dir vollkommen recht, ich sehe nur einen Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Zeitplanung.
Hab mir Gottwalds Beitrag aus der Top Agrar auch durchgelesen,
Pläne sind das eine, die Realtiät eine andere.
Zumindest kalben bei uns Kühe ausserhalb der Stallzeit, es kommt immer wieder zu Störungen, weil was kaputt geht, weil ein Tier was anderes macht, als es eigentlich sollte.
Dazu noch das Wetter, das den Plan vom Abend wieder zunichte macht.
Aber was mir nicht nur bei Gottwald, sondern bei einem anderen Zeitmanagementseminar bewusst geworden ist, dass endlich auch in der Landwirtschaft angekommen ist, dass es ausser Arbeit undLeistung auch noch andere wichtige Lebensbereiche gibt,
mir fällt gerade nicht ein, wer diese Work-Life-Balance-Modell aufgestellt hat,
aber sie gilt angeblich kultur - und länderübergreifend,
Arbeit und Leistung, Gesundheit, Familie und soziale Kontakte, Sinn und Werte.
Denn bisher galt in der Landwirtschaft nur Arbeit und Leistung-
wenn endlich auch einmal der ganze Mensch gesehen wird,
das ist für mich ein riesen Fortschritt.
Und dass z. B. Sinn und Werte als wichtiges Lebensziel gilt und nicht nur die ewig gestrigen danach streben, das freut mich zutiefst.
Zeitmanagement ist ja nicht nur im Sinne des Landw. Beraters Gottwald, sondern es betrifft jedermann/frau.
Leider ist das Zeitmanagement von Frauen in der Landwirtschaft nur ein untergeordnetes Thema, in der Top Agrar erschien es zumindest nur so, als wenn der Bauer alleine den Hof managen würde.
Aber dass die Leistung der Frauen hinten- unter fällt, dass ist ja nichts neues.
Herzliche Grüsse
maria
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ME 75 - Driver
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« Antwort #31 am: 10.03.07, 19:14 »

Moin,

zu einen brauchbaren Zeitmanagement gehört, dass man nicht bis in die letzte Minute den Tag verplant, sondern eben Raum für Unvorhergesehenes lässt. Sonst funktioniert der ganze Plan nicht, weil eben oft mal was dazwischen kommt und man sonst in Hektik verfällt / bis in die Nacht am arbeiten ist, weil noch einige Dinge auf den Plan stehen. Wenn nichts außergewöhnliches passiert, schafft man sogar noch mehr und kann sich über die zusätzliche Leistung freuen. Realistisch die Arbeiten einteilen nach der Wichtigkeit, den Zeitbedarf realistisch einplanen und dann hat man das wichtigste schon geschafft.

Gruß

ME 75 Driver
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Sonnenblume2
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« Antwort #32 am: 12.03.07, 09:04 »

Der Bericht in der topagrar ist ja wohl ein Witz. Die müssen ja alle förmlich überlegen, was sie machen wollen, damit sie keinen Unfug machen und sich nicht über den Haufen laufen.
Hallo,
da wir die Zeitschrift "Top Agrar" nicht haben, wäre es interessant von welchem Artikel ihr da redet bzw. schreibt.

Mir kommt es bei uns manchmal so vor, der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir noch die Nacht dazu. Grin Grin
Nach den Zeitmanagementplänen, hätte ich leider nur die Hälfte dessen geschafft, was sein sollte. Müsste meinen Bekannten sagen, wenn sie schnell mal vorbeischauen, Du jetzt kann ich nicht, sonst falle ich aus dem Zeitplan.  Nein, für andere Zeit haben ist doch auch Lebensqualität!
@swisslady
weil eben der Tag "nur" 24 Stunden hat, muss man mit dieser Zeit auskommen.
Wenn jemanden die "unwichtigen" Arbeiten wichtiger sind als Familie, Freizeit und Erholung - bitte, es soll jeder selber entscheiden können, was für ihn Wichtig und was NichtWichtig ist.

Wir (mein Freund und ich) werden schon versuchen mal zu schaun wo bei uns "Zeit" verschwendet und vergeudet wird. Bei welchen Arbeiten es sinnvoller währe, diese auszulagern bzw. machen zu lassen.
Ich bin der Meinung, wenn es Betriebe gibt, die zeitmangementorientiert betrieben werden, dann wird das wohl kein Ding der Unmöglichkeit sein auch bei uns Verbesserungen zu erziehlen.
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Swisslady
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« Antwort #33 am: 12.03.07, 14:32 »

@ Sonnenblume: Ueberlege es Dir vorher gut, was wichtiger ist Betrieb oder Familie beides ist sehr zeitaufwendig!!!!! Und es ist sicher gut von Zeit zu Zeit zu überdenken was bringt noch etwas im Betrieb und was sollte man besser lassen.
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt, ich mache mir auch einen Arbeitsplan. Man kann ihn aber nicht immer einhalten: z. Bsp: macht das Wetter nicht mit, jemand wird krank, unvorhergesehene Termine etc... Sonnenblume, wenn ihr dann mit Familie und Betrieb selbständig gestartet habt, wäre es interessant Dich nochmals anzuhören. So nach ungefähr fünfzehn Jahren, wenn die Kinder so richtig in Fahrt sind, möchte ich mit Dir gerne nochmals darüber sprechen. Wenn ich mich nämlich an die Anfangszeit erinnere, das war wirklich eine ruhige Zeit gegenüber heute.
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Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
Sonnenblume2
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« Antwort #34 am: 13.03.07, 08:21 »

@swisslady:
Ueberlege es Dir vorher gut, was wichtiger ist Betrieb oder Familie beides ist sehr zeitaufwendig!!!!! Und es ist sicher gut von Zeit zu Zeit zu überdenken was bringt noch etwas im Betrieb und was sollte man besser lassen.
Genau das habe ich gemeint.
Ich finde es werden noch (zu)viele Arbeiten am Betrieb gemacht, die viel Zeit brauchen und nicht viel bringen UND wenn man genau diese Arbeiten herausfiltern kann und man sich somit Zeit spart, kann man diese gewonnene Zeit seiner Familie widmen.
Weiters muss man halt auch mal durchrechnen welche Arbeiten gewinnbringend sind und welche "nur" Zeit kosten und wenig Geld hereinwirtschaften. Sich dann von den arbeitszeitintensiven und weniger gewinnbringenden Arbeiten verabschieden (Fremdvergeben, zukaufen, ....) und sich dafür besser auf die gewinnbringende Arbeit konzentrieren.

lg Sonennblume



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KlausS
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« Antwort #35 am: 13.10.07, 00:28 »

Hallo,

wichtig ist auch , nicht nur auf das Geld zu achten, sondern auf das was einem persönlich wichtig ist. Erst daas schafft auch Zuferiedenheit.

Gruß
Klaus
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fanni
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« Antwort #36 am: 13.10.07, 08:20 »

Hallo,

wichtig ist auch , nicht nur auf das Geld zu achten, sondern auf das was einem persönlich wichtig ist. Erst daas schafft auch Zuferiedenheit.

Gruß
Klaus

Genau, sonst dürfte ich auch nicht tagelang einkochen, weil es mir aber Spassmacht, sondern müsste mich rentableren (geldwertig gesehen) widmen.

Fanni
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Herzliche Grüße von Fanni
Susanna
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« Antwort #37 am: 30.03.10, 11:45 »

An dieser Stelle möchte ich ein Buch empfehlen, das ich aus beruflichen Gründen aktuell lese.
Es ist neu herausgekommen.

Speed Control
Oiver Aleander Kellner
Die neue Dimension des Zeitmamangement

Das Buch beschreibt den Vorteil von professioneller Langsamkeit und den Nutzen daraus.
Sehr, sehr empfehlenswert!
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Viele Grüße
Susanna
Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #38 am: 30.03.10, 11:50 »


Das Buch beschreibt den Vorteil von professioneller Langsamkeit



Cool ...  Grin

Liebe Grüße
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Hamster
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #39 am: 02.04.10, 21:30 »

An dieser Stelle möchte ich ein Buch empfehlen, das ich aus beruflichen Gründen aktuell lese.
Es ist neu herausgekommen.

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Oiver Aleander Kellner
Die neue Dimension des Zeitmamangement

Das Buch beschreibt den Vorteil von professioneller Langsamkeit und den Nutzen daraus.
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Hallo Susanna,
würdest Du das Buch auch auf BT-Reise schicken?

Liebe Grüße
Hamster
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Liebe Grüße
sagt der Hamster
Susanna
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« Antwort #40 am: 06.04.10, 11:04 »

Hallo Hamster,
das geht leider nicht, die Firma, in der ich arbeite,  hat es für mich gekauft
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Viele Grüße
Susanna
Nelly
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« Antwort #41 am: 06.04.10, 11:23 »

Hallo,
als ich noch arbeiten ging, war ich stsändig unter Zeitdruck: erst zur Arbeit, davor MUSSTE aber UNBEDINGT nch dies und ds getan werden und nachmittags MUSSTE noch das und das über die Bühne, damit sich nix anhäufte.

Seit ich zuhause bin, habe ich mich total umstruturiert:
Morgens wird daheim aufgeräumt, geputzt, gewischt, gekocht-das Hausfrauentypische eben. Liegt was an (TReffen mit Freunden, was besonderes einkaufen, Gärtnerei oderoder) lege ich das auch auf morgens (habe dann abends zuvor quasi schon putztechnisch vorgearbeitet).

Arzttermine lege ich immer auf enen bestimmten WOchentag an den Nachmittag.

So habe ich den Nachmittag für unvorhergesehenes, die landwirtschaft, die Kinder frei.

Außerdem plane ich für einen einzelnen Tag nicht mehr 5000000 Dinge ein. Man ist dann nur unbefriedigt, wenn man nicht alles schafft. Daher plane ich höhstens zwei Sachen für einen Tag ein (heute bspw. Gartenarbeit und Kindergartensitzung).

Nell

Außerdem plane ich-wie oben beschrieben-auch imme Termine für mich ein. Da habe ich morgens dieKinder und den Mann los und kann auch mal was für mich tun.
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten!
lucia
bayerischer wald
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« Antwort #42 am: 06.04.10, 11:51 »

Hallo Susanna,
würdest Du das Buch auch auf BT-Reise schicken?

Liebe Grüße
Hamster
lieber hamster,

aufgrund von susannas empfehlung hab ich mir das buch besorgt, ich kanns dir gern ausleihen, wenn ich mein zeitmanagement so eingerichtet hab, dass ich muße find zum lesen  Cool

.. heut kommts mir nämlich so vor, als wenn das leben das ist, was einem einholt und so gar nicht in den rahmen passt, den der zeitplan so toll entworfen hat *seufz*
« Letzte Änderung: 06.04.10, 11:56 von lucia » Gespeichert

lieben gruß, lucia
Susanna
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« Antwort #43 am: 06.04.10, 11:59 »

Lucia, schreib mir mal wie Du es findest.

Den privaten Stress habe ich weitest gehend eliminiert.

Im Beruf geht das nicht immer so einfach, aber ich habe festgestellt, dass ich gut fahre, wenn ich auf meine höchsten Arbeitslevel einfach zurück schalte auf ein Minimum und dann neu beginne... ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll... Smiley

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Viele Grüße
Susanna
erika2
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« Antwort #44 am: 06.04.10, 12:00 »

@ lucia und Hamster: mich würde das Buch auch interessieren. Ob`s was nützt Huh
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Liebe Grüße, Erika
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