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Autor Thema: Stallfrei?  (Gelesen 7087 mal)
zara
Schwabenland
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Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum!


« Antwort #30 am: 30.03.06, 22:17 »

ich glaub, ich hätte keine Ruhe, wenn ich stallfrei hätte (bzw. wenn länger mal nicht am Hof wäre), ob auch alles seine Richtigkeit hat. Von Urlaub halte ich sowieso nicht viel...

Hallo Edith,

da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen! Ich war z. B. die letzten zehn Jahre nur einen Tag nicht im Stall, das war letzten Herbst, wo ich einen Tag auf der Agritechnika war. Aber ansonsten – unvorstellbar! Und, ganz ehrlich, ich vermisse deshalb nix!

Ausserdem wäre es hier in der Gegend auch schlicht unmöglich, eine Vertretung z. B. für die Stallarbeit zu finden, denn die, denen man evtl. einen fremden Stall zumuten könnte, haben selber einen Betrieb und können somit auch nicht weg, deshalb stand bzw. steht das Thema „stallfrei“ auch gar nie überhaupt auch nur zur Diskussion. Und ich kenne ehrlich gesagt hier in der Gegend keinen Hofbesitzer, der z. B. schon mal im Urlaub war.

Mir hat mal ein Freund ausgerechnet, was ich durch über 30 Jahre „keinen Urlaub“ gespart hab, eine nicht gerade geringe Summe kam da raus – hat mich richtig gefreut - auch wenn das hier jetzt wahrscheinlich viele wieder nicht verstehen werden…!!!

mein Mann hat mir auch gleich nach der Geburt von unserem Ältersten einen Zettel mit den Probemelkergebnissen gebracht Wink Cheesy

Dagmar, das finde ich total klasse!
Sowas würde mir persönlich eine größere Freude machen wie z. B. ein Blumenstrauss oder
sonstiges unnützes Zeug!
« Letzte Änderung: 31.03.06, 04:33 von zara » Gespeichert

Schau in die Augen einer Kuh und Du weisst, wofür Du arbeitest!
martina-s
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« Antwort #31 am: 31.03.06, 07:14 »

Hallo,
ja, bei Dagmar sehe ich das auch so.
Wenn man so mit den Kühen umgeht und diese als Hobby hat, da ist das o. k.
Ich selber habe für mich aber auch noch andere Werte. Und meine Kühe sind mein Beruf. Ich brauche Auszeiten, damit ich hernach darin wieder besser arbeiten kann. Mag sein, dass mir diese Auszeiten auch was kosten. Allerdings sind meine Urlaube immer relativ billig. Eigentlich brauche ich nur Diesel und ein paar Geschenke für die Familien, bei denen ich mich einmiete oder die ich besuche.
In ein Hotel gehe ich ja nicht.
Und die Urlaube verbinde ich mit Einkäufen und Preisvergleichen, für die ich sonst keine Zeit hätte.
Ich brauche auch das ganze Jahr über keine Minute und keinen Cent für Friseur. Und auch sonst habe ich wenig Aufwand was Bekleidung angeht.
Wenn ich außer der Zeit mal stallfrei brauche, dann meist nur für Aktivitäten innerhalb der Kirche. Sonst bin ich auch immer da.

Ich will ja hier niemanden angreifen. Aber erst gestern hatte ich einen Besuch am Mittagstisch sitzen, die hat außer Betrieb und Stall auch keinerlei Interessen. Sie ist in meinem Alter und wenn sie mal wo hin fährt, dann nur 5 Tage mit Mann nach Bad Füssing.
Was mich immer schockt, das ist, dass die Leute das auch von ihrer Umwelt so erwarten. Da dürfte nämlich niemand stallfrei haben und Urlaub schon gleich gar nicht. Das finde ich nicht gut! Wehe die Schwiegertochter erlaubt sich mal einen Schritt für sich in die Freiheit! Shocked
Und das kann nicht sein. Was ich mir selber abverlange, das darf ich nicht von den anderen erwarten. Ich kann als Abfahrtsläufer mit 5 Goldmedaillien auch nicht erwarten, dass meine Kinder und Schwiegerkinder auf den gleichen Erfolg hin arbeiten. Dann wird das nämlich zum Problem.

Ich habe das hier in der eigenen Familie so erlebt. Bei uns  ist nur SV mal weggefahren. Oma blieb immer daheim. Beide hatten kein Verständnis, dass wir mit unseren Kindern auch mal was unternehmen wollten. Da stand  immer der Familiensegen schief. Dabei wären sie noch jung genug gewesen um so etwas zu unterstützen. Aber all zu leicht kommen dann solche Leute auf die Schiene anderen nix zu gönnen. Genau so hat man dann auch die Großeltern in Erinnerung - wenn ich heute meine Kinder sehe. Ich finde das schade. Oma und Opa hätten unsere Kinder auch mal wo mit hinnehmen können - und wenn es nur ein kleines Festl hier im örtlichen Bereich gewesen wäre. Das hätte für Entspannung gesorgt und jeder wäre zufrieden gewesen.
Bei uns war schon immer Negeraufstand, wenn ich mit meinem Sohn in den Schützenverein gefahren bin. Dabei hätte genau so gut mein SV diesen Part übernehmen können. Mein Sohn schoß zu dieser Zeit sehr gut und ich bin halt auch mit, weil ich den Sport sehr gerne teile. Und ich finde, dass der Sport (zumindest bei uns) gut ausgeübt werden kann, weil die Wettkämpfe oder Übungsschießen immer nach der Stallarbeit ist. Fußball, Stockschießen und alles andere ist immer während der Stallzeit oder am Sonntag Vormittag, wo unsere Kinder zum Ministrantendienst eingeteilt waren.

Man kann die Enkel nicht immer nur zur Arbeit antreiben. Da verlieren sie mit lauter Gebrülle auch die Freude daran. Ich finde Freiheiten sind in alle Richtungen wichtig. Betrieblich, wie privat. Den Einklang herzustellen, davon träume ich.

Sollte mit der liebe Gott mal Gesundheit schenken, möchte ich mit meinen Enkelkindern schon mal was unternehmen. Nichts Ausgeflipptes und teures. Aber mal ins Schwimmbad, auf'n Markt, mal nach Rust oder einfach so. Ich finde es einfach wichtig, dass die Kinder auch was anderes als nur den Betrieb zum Inhalt ihres Lebens haben.
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Liebe Grüße
Martina
Gitte
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« Antwort #32 am: 31.03.06, 08:48 »

Das hast du schön geschrieben Martina!

Bei uns war es auch so, daß es sowas wie Freizeit oder gar Urlaub  Shocked nicht gab. Meine Schwiegereltern sind fast nie weggefahren und wir durften sowieso nicht.

Geschweige im Sommer mit unserer Tochter zum Baden fahren. Wohlgemerkt abends nach dem Stall. Das war vielleicht in Aufstand.

Mein Mann ging seinem Beruf nach und ich wurde wohl oder übel in dieses Schema gepreßt. Ich wär beinah dran kaputt gegangen.

Jetzt habe ich die Kurve gekratzt und hab mir meinen Freiraum geschaffen. Trau mich meine Interessen zu wahren und möchte nie wieder so leben wie ich es schon mußte.

Es gibt nicht nur die Arbeit auf dem Hof, das Leben findet auch außerhalb statt. Ich brauche es, daß ich mir auch mal was gönne. Und das muß nichts großartiges sein.

Luxusweibchen sind wir bestimmt nicht gell Martina.  Wink

Liebe Grüße
Gitte
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martina-s
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« Antwort #33 am: 31.03.06, 10:34 »

Nein, Gitte,
Luxusweibchen sind wir sicher nicht. Wenn es von der Situation her nicht passt, dann fahren wir auch nicht weg. Und ich kann auch Termine absagen, wenn was wichtigeres ansteht.

Aber ich finde es z. B. auch traurig, wenn man, so wie mein Mann am Ammersee aufwächst, jedoch nicht schwimmen kann, weil die Arbeit bis mindestens 22 Uhr jeden Abend wichtiger war...
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Liebe Grüße
Martina
Margit
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #34 am: 31.03.06, 15:05 »

Hallo Martina,

du hast das wirklich sehr gut geschrieben. Es gibt auch noch ein Leben außerhalb des Stalles.

Ich nehm mir auch jedes Jahr ein paar Tage frei und GÖGA fährt auch ein paar Tage weg.Ist zwar immer etwas stressig, aber so ein paar Tage geht es schon. Um Ärger vorzubeugen, werden die Schwiegereltern immer erst am Tag der Abreise informiert Grin

Mein Mann war Dez.- Januar 6 Wochen krank und da hatten wir eine Betriebshilfe. Eine junge Frau, die Hauptberuflich Melkservice macht. Das hat so toll geklappt, daß wir zum erstenmal seit unsere Hochzeit jetzt einen gemeinsamen freien Tag hatten und nach Bayern gefahren sind. 

Wir wollen uns jetzt öfter mal einen gemeinsamen freien Tag gönnen. Cheesy



Margit 


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evi
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« Antwort #35 am: 31.03.06, 16:06 »

ich finde das auch richtig,warum soll man nicht auch ein paar tage auszeit nehmen,wir haben auch immer jedes jahr 4 tage urlaub gemacht,wie die kinder klein waren haben wir einen bus ausgeliehen und sind weggefahren warum auch nicht, immer 4 tage.man kann doch seine arbeit lieben und trotzdem urlaub machen,wenn man krank ist muss es ja auch gehen und den kindern kann man das schlecht vermitteln find ich dass man in der landwirtschaft immer und jeden tag da sein muss, es lässt sich doch was organisieren.-
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michlbeirin
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« Antwort #36 am: 31.03.06, 20:48 »

Hallo!


jetzt  ist mir grad eingefallen, das wir ja schon eine Melkvertretung hätten, wenn wir mal Urlaub machen möchten, aber erst im neuen Stall. Unser Vertreter, der uns den Melkstand verkauft hat, hat das von sich aus angeboten, weil er den Melstand und die Technik so toll findet, auch wenn er einfach zwei Stunden Anfahrt hat. Er hat mehrmals betont, das das Angebot nach wie vor steht, denn leider verkauft er jetzt keine Melktechnik mehr. Wer weiß, vielleicht greifen wir mal drauf zurück, wenn mich das Fernweh plagt..... Wink

michlbeirin
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Luetten
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« Antwort #37 am: 31.03.06, 21:02 »

Am Donnerstag fahre ich mit 5Frauen und 5Kindern nach Föhr für 5Tage, das machen wir seid der Geburt unserer Kinder! Alle 5Frauen sind Ehefrauen von selbstständigen Männern und voll mit im Betrieb tätig. Diese Zeit mit unseren Kindern wird uns niemand mehr nehmen können Smiley.Meine SM dreht immer wieder vom Teller, mittlerweise aber wesentlich leiser Grin. Mein Mann fährt auch seid 8J. mit mir in Urlaub den ersten haben wir dank meiner SM nach 3Tg. abgebrochen. Heute ist mein Mann derjenige, der sagt "ich freu mich schon auf unseren Urlaub, geniessen und Kraft tanken, man wird nicht jünger und lebt nur einmal". Wir lieben unsere Tiere und unseren Hof genauso wie andere. Den einzigen Vorteil den wir vielleicht anderen gegenüber haben, wir haben einen ganz tollen Angestellten, eine ganz tolle Nachbarin, einen ganz tollen Betriebshelfer und einen ganz lieben SV. Wir haben es erlebt als unser Sohn sehr krank war, wir konnten und können uns auf alle 100%ig verlassen Kiss. Es ist sicherlich so das bis Do. alles durchorganisiert sein muß aber wenn ich dann weg bin  merke ich erst wieder wie mir alles fehlt: Mann ,Tiere, Wiesen... und das tut allen gut!
LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Gitte
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« Antwort #38 am: 03.04.06, 16:42 »

Hallo Petra!

Dann wünsche ich dir schöne, erholsame Tage.   Cheesy

Schreib nachher wie es war, gelle!  Wink

Ganz liebe Grüße
Gitte
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Gitta
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tschau tschau


« Antwort #39 am: 04.04.06, 13:20 »

hallo gitte,

nein luxusweibchen sind wir garantiert nicht. Nur weil wir uns jedes jahr ein paar tage "stallfrei" können.

mein Mann und ich haben seit unsere Hochzeit 2002 jedes jahr eine Woche urlaub gemeinsam gemacht. Hierzu organisieren wir eine Betriebshelferin, welche melkt. Organisatorisch legen wir die Woche so, dass keine unaufschiebbaren arbeiten anstehehn. letztes jahr sogar anfang september nach der Getreideernte. wir hatten diese Woche herrliches Wetter.
Diesen Abstand brauchen die beiden Generationen ebenso. die "Alten" sind froh wenn sie mal wieder unter sich sind und wir sind auch froh mal uns alleine zu sein.
und jeder der beiden Generationen sieht, dass er die anderen doch irgendwie braucht. diese Erkenntniss kommt aber erst wenn man alleine ist.

ein guter Spruch lautet:
willst du was gelten, mach dich selten. 

Und da ist was dran.

als zweiten Freiraum fährt jeder von uns beiden (göga und ich) ein bis zwei Tage mit dem BBV fort. Getrennt.
er fährt dieses jahr z.B. zu den DLG Feldtagen und ich fahre mit den Bäuereinnen in die Steiermark.

Wieder Abstand von einander bekommen, auch dass tut der Ehe gut.

und Busreisen mit einer Gruppe sind auch nicht so teuer.

in der Abwesenheit des anderen übernimmt der zuhausgebliebene den Stalldienst.

bis dato klappt es gut und wir wollen es auch so gut es geht beibehalten.

Gitta
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.
Liebe Grüße
Gitta
KathiH
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« Antwort #40 am: 05.06.06, 22:52 »

Hallo!

Ich habe vor 9 Jahren hier in den Hof meines Mannes eingeheiratet. Die ersten zwei Jahre ging ich noch ganz normal zur Arbeit (Bank) und musste nicht in den Stall gehen. Mittlerweile habe ich zwei Kinder (7 u. 4 J. alt), seit 3 Jahren gehe ich morgens immer in den Stall und seit 3 Monaten morgens und abends weil meine SM nicht mehr so kann und will.

Ich muss ganz ehrlich sagen mich schlaucht das ganz gewaltig. Mich nervt vor allem dieses immer - immer - immer. Egal ob Werktag oder Sonntag, ob Geburtstag oder Weihnachten, ob halb-krank oder gesund. Ich muss dazu sagen die Arbeit im Stall und in der Außenwirtschaft ist auch einfach nicht mein Ding. Wenn ich fertig bin denke ich nicht toll, jetzt habe ich was geschafft sondern "Gott sei Dank" fertig! Ich habe immer gehofft dies würde sich irgendwann noch ändern und die Freude an der Arbeit käme irgendwann. Aber die letzten Wochen habe ich gemerkt, dass dieses "immer müssen" mich auf Dauer wohl kaputt macht. Ich kann allen die Ihre Arbeit mit Freude machen nur gratulieren.

Nun habe ich es vor einigen Tagen doch geschafft mich bei meinem Mann zu "outen". Er hat ganz schön geschluckt, aber er hat schon auch eingesehen, dass ich ja eigentlich Ihn und nicht den Hof geheiratet habe. Mein Vorschlag eine regelmäßige Aushilfe für die Stallarbeit zu suchen war für ihn aber völlig abwegig. Ich wäre auch bereit dafür wieder zur Arbeit (Bank) zu gehen. Hat irgendjemand von euch Erfahrungen mit häufigeren Aushilfen? Ich will ja auch nicht, dass mein Mann sich jetzt alles auflädt. Es könnte auch sein, dass sich SM dann verpflichtet fühlt wieder zu helfen, wenn ich nicht immer dabei bin (auch wenns zeitweise wirklich alleine zu machen ist). Ich bin im Moment ziemlich ratlos. Hat irgendjemand eine ähnliche Situation erlebt und erfolgreich gemeistert? Über Anregungen und Tipps würde ich mich sehr freuen.

KathiH

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Gelika
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edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #41 am: 07.06.06, 15:08 »

Liebe Kathi,

sei nicht zu traurig - du kamst mir so vor ?
Es gibt so viele Möglichkeiten, und ich kann dich nur zu gut verstehen, obwohl ich mich für die Mitarbeit entschieden habe.
Sobald ich ein wenig Zeit habe, melde ich mich ausführlicher.

Liebe Grüße Gelika
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Beppa
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« Antwort #42 am: 07.06.06, 16:11 »

Mir hat mal ein Freund ausgerechnet, was ich durch über 30 Jahre „keinen Urlaub“ gespart hab, eine nicht gerade geringe Summe kam da raus – hat mich richtig gefreut - auch wenn das hier jetzt wahrscheinlich viele wieder nicht verstehen werden…!!!

Und was hast du dir von dem "gesparten" Geld gegönnt ?
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züsi
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« Antwort #43 am: 07.06.06, 17:55 »

Liebe KathiH,

ich kann dich sehr gut verstehen, bei mir hat's länger gedauert, so nach 15 jahren hab ich irgendwie plötzlich gedacht ferien wären auch mal schön, man sollte mal zusammen 1 - 2 wochen wegfahren können, obwohl ich gerne im stall bin, aber das problem war eben auch, wen sollte man mit dem ganzen viehzeug allein lassen? SE waren zu alt und betriebs-helfer und ferien zu teuer. also sind wir halt abwechslungsweise mal ein paar tage weg -  wenn's ging.

mittlerweile sind die söhne erwachsen, man könnte eher, aber jetzt findet göga lauter ausreden, also bleibt's halt bei tagesausflügen und so. also warte nicht zu lange sonst wird's gewohnheit.

gruss susanne
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Luetten
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« Antwort #44 am: 07.06.06, 19:42 »

Hallo Susanne,
in den ersten Jahren bin ich konseqent 10 Tg. alleine in Urlaub gefahren, weil mein Man ja auch meinte ohne ihn liefe der Laden nicht Roll Eyes.
Seit 8Jahren fährt mein Mann mit (vielleicht ein wenig eifersucht). Heute ist er derjenige der sagt ich freu mich schon wieder auf unseren Urlaub Wink
Kommenden Mittwoch gehts wieder los,freu mich riesig! Wir fahren immer zwischen dem 1 u. 2. Schnitt, klappt prima.
Bleib hartnäckig, notfalls fahr einmal alleine er wird dann bestimmt das nächste mal mitkommen Wink hätte ich von meinem auch nie gedacht Grin und
jetzt möchte er sogar 2x im Jahr.
LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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