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Autor Thema: Fragen zum Thema "Unfallverhütung"  (Gelesen 1232 mal)
reserl
Niederbayern
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« am: 03.09.04, 09:13 »

Habt Ihr Fragen zum sicheren Umgang mit land- und forstwirtschaftlichen Maschinen und Arbeitsgegenständen?
Zu Unfallschwerpunkten im Wald, auf dem Feld, auf dem Hof und im Haushalt?

Habt Ihr Anregungen und Ideen rund um das Thema
"Sicherheit in Haus und Hof"?

Hier könnt ihr Fragen einstellen, die am Freitag, 10.09.2004 ab 15 Uhr direkt beantwortet werden.
Gerne könnt ihr dazu auch neue Themenbereiche eröffnen.

Reinhold Watzele, Leiter des Dienstleistungszentrums Prävention der land-und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft franken und Oberbayern und Fritz Allinger , Leitender Technischer Aufsichtsbeamte der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben
freuen sich auf interessante Diskussionen mit uns. Wink Cool
« Letzte Änderung: 05.09.04, 08:40 von reserl » Gespeichert

lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Katharina
Rheinhessen
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #1 am: 09.09.04, 00:00 »

Wie sollte eine Leiter beschaffen sein für die Obsternte?
Auf was soll man achten beim Kauf?

Welche Vorschriften gibt es für Pflückschlitten?
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Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
Elli
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Was wär der Bauer ohne Frauenpower?


« Antwort #2 am: 09.09.04, 22:24 »

Wie sieht die BG das Problem Altenteiler, die sich mit der guten Absicht, helfen zu wollen, in den Gefahrenbereich von Schleppern oder Maschinen begeben? Kann man den Fahrer immer dafür verantwortlich machen, falls was passiert?
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Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !


« Antwort #3 am: 10.09.04, 11:04 »

Hallo,

hier ist die Seite der LBG Landshut, Prävention

... da könnt ihr schon Vieles finden, was Wissenwert ist; u.A. checklisten, Nr. der Giftnotrufzentrale, Broschüren, Vorschriften etc.   Wink
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liebe Grüße
Freya
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #4 am: 10.09.04, 14:17 »

Hallo

sagt mal darf ich den ** Alleinunterhalter ** spielen  Shocked Cool Huh Roll Eyes Undecided Cheesy

fragt sich
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Freya bei LBG
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« Antwort #5 am: 10.09.04, 14:22 »


Hallo

sagt mal darf ich den ** Alleinunterhalter ** spielen  Shocked Cool Huh Roll Eyes Undecided Cheesy

fragt sich
Beate


nein Beate --- wir sind schon hier  Cheesy gugst Du
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BG
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« Antwort #6 am: 10.09.04, 17:25 »


Wie sollte eine Leiter beschaffen sein für die Obsternte?
Auf was soll man achten beim Kauf?

Welche Vorschriften gibt es für Pflückschlitten?


Hallo Katharina,

es gibt eine Vielzahl von Leitern, auch für die Obsternte. Wichtig ist, dass sie in Ordnung ist, keine sprossen gebrochen etc. Bewährt haben sich Leitern aus Alu, aber auch Holzleitern sind noch erlaubt, wenn sie in Ordnung sind. Wichtig ist, da die Leitern über vernünftige Leiterspitzen verfügen, mit denen ein Wegrutschen vom Boden vermieden wird. Mind. 7 cm lang und in den Boden gedrückt. Der Anstellwinkel soll ca. 70 Grad sein. Eine Anlegeleiter befestigt man am oberen Ende am besten mit einem Leitergurt. Gibts oft auch bei der LBG  Wink.

Frei stehende Obstbaumleitern sind in der Regel mit zweiStützen ausgerüstet. Je nach Art darf der Befestigungspunkt der Stützen nicht überstiegen werden, da die Leitern sonst kippen.

Bei Pflückschlitten ist die Standsicherheit ein wichtiges Thema. Sie bestehen ja in der regel aus einem fahrbaren Podest mit aufgeschraubtem 3 bis 4 sprossigem Leiterteil. Je höher der Pflückschlitten, desto größer muss das Podest sein, damit das Ganze nicht kippt.  Normalerweise steht man bei Pflückschlitten in ca. 1,20 m Höhe (dieser Wert ist geschätzt, habe leider gerade keinen Pflückschlitten da,  Wink. Viel höher soll das ganze nicht sein, sonst nimmt die Kippneigung zu.

Ich hoffe die Info ist ausreichend ansonsten kurz die zuständige LBG fragen, die verschickt evtl. auch kleine Broschüren zu diesem Thema.

Gruß

Reinhold, LBG
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BG
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« Antwort #7 am: 10.09.04, 17:38 »


Wie sieht die BG das Problem Altenteiler, die sich mit der guten Absicht, helfen zu wollen, in den Gefahrenbereich von Schleppern oder Maschinen begeben? Kann man den Fahrer immer dafür verantwortlich machen, falls was passiert?


Hallo Elli,

die Altenteiler sind eine wichtige Stütze gerade in der Nebenserwerblandwirtschaft und bei ihrer Arbeit auch bei der LBG versichert. Leider will der Geist bei den Altenteilern oft mehr, als der Körper noch kann und es kommt zu teilweise sehr schweren Unfällen.

Der Fahrer eines Schleppers oder einer anderen Arbeitsmaschine ist immer mitverantwortlich, wenn etwas passiert. Hier kann man nur bedingt helfen. Gerade bei großen Maschinen, wie z.B. Mähdreschern, oder Gespannen aus Schleppern und Futtermischwägen kann durch den Anbau von Kameras mit einem Monitor die Sicht nach hinten und zu Gefahrstellen verbessert werden. Ein Altenteiler, der beim Rückwärtsfahren auf dem Futtertisch hinter dem Futtermischwagen übersehen würde, kann durch eine Rückfahrkamera erkannt werden, Dies ist bereits ab 150 EUR möglich.

Gruß

Reinhold, LBG
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