frankenpower41
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« Antwort #90 am: 21.08.09, 12:10 » |
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Hallo
Wir hatten gestern nochmals Gespräch wegen Beruf unseres Jüngsten, und er wird wohl erst mal Landwirt lernen, was später wird, wird sich zeigen. Ich hab nur mal wieder gemerkt, wie wir alle in der Arbeitsfalle sitzen (wir sind hier in Franken eben kleiner strukturiert, als z.B. in den neuen Ländern und arbeiten nicht mit Fremdarbeitskräften). Ich hab mir gestern im Stall Muskelzerrung zugezogen, und niemand von den Kindern war da (Freibad, Kino und der Jüngste bei Oma). Da ich nicht mehr laufen konnte, ging nichts. Was ich so tu (Kälber, Kühe nachtreiben, einstreuen...) hätte alles mein Mann noch machen müssen, und der weiss halt nicht so genau was da im genauen so gemacht wird. Da wir auch so schon ziemlich lange im Stall brauchen, bei der Hitze die Kühe auch nicht grad einfacher werden, hätte mein Mann wohl bis Mitternacht gebraucht, wenn er alleine gewesen wäre. Also alle Kinder zurückgepfiffen, was auch nicht einfach war, und dann erst mal denen ihr Gemotze (geholfen haben sie schon) angehört, weil ihre Pläne auch durcheinander kamen. Dann kam noch meine Mutter (das hätte sie früher, als sie noch in einer ähnlichen Situation steckte auch nicht gesagt) und gab den "guten" Rat, leg Dich erst mal hin. Da braucht man sich nicht wundern, dass ich total ausgerastet bin. Ich bin halt gehumpelt und hab Anweisungen gegeben. Diese Situationen, die ja immer wieder vorkommen, sind es, die mich dazu bringen, dass ich nicht unbedingt dafür bin, dass Junior den Hof (so wie er jetzt ist) weiterführt. Über Urlaub (nicht vorhanden) und andere Freizeit will ich jetzt gar nicht reden, und kommt jetzt bitte nicht, das ist alles Einteilungssache, da kommt es nämlich auch auf den einzelnen Betrieb an und ich kenne genug, denen es, wenn Altenteiler nicht mehr können, genauso geht wie uns.
Unser Nachbar hat seinen Acker an Investor verpachtet, der jetzt Photovoltaikanlage errichtet. Umgerechnet bekommt der jetzt 1500.-- Euro im Monat und braucht keinen Finger dafür rühren (bin nicht neidig, sondern nur nachdenklich)
Marianne
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Ingrid2
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« Antwort #91 am: 21.08.09, 12:16 » |
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Hallo Marianne,
ich versteh dich schon. Bei uns wird es wohl mal ähnlich ablaufen. Nur, daß bis jetzt keines der Kinder ernsthaft Landwirt werden will (allerdings haben wir das auch nie befürwortet). Aber im Ort soll eine Biogasanlage gebaut werden. wenn die Pachtpreise so steigen, wie jetzt grad diskutiert wird, dann weiß ich nicht, ob wir nicht auch noch verpachten. Irgendwie wird man schon nachdenklich. Da hilft dann die ganze Freude an der Arbeit (die bei uns durchaus da ist) nichts, rechnen muß sich es. Und wie du ja auch schreibst - die Arbeitsbelastung ist auch bei uns genau genommen viel zu hoch.
Ingrid
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Simo
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« Antwort #92 am: 21.08.09, 12:19 » |
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Ich kann dich gut verstehen Marianne.
An manchen Tagen fühl ich mich wie ein Hamster im Hamsterrad, an anderen Tagen gehts einfach besser.
Lg Simo
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Luetten
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« Antwort #93 am: 21.08.09, 13:03 » |
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Marianne es tut mir leid das es so bei Euch läuft! Aber es kann doch nicht sein, das der Laden nicht weiterläuft weil du nicht kannst  . Was ist wenn dir morgen etwas zustößt? Wird dann der Viehhändler angerufen-die Kühe zum Schlachter oder wie? Mein Mann hat sich heute morgen eine Muskeldehnung in der Schulter zugezogen aber da ich weiß wies draußen läuft, liegt er jetzt auf dem Sofa und ich werde gleich 3Kälber von der Koppel holen und dann Fütterungsvorbereitungen treffen, das Geflügel habe ich vorhin gemacht, um 16.00h fange ich an zu melken, dann füttern, Tiere auf den Koppeln kontrollieren und wenn alles klappt fahre ich dann zum grillen wo meine Männer schon sind. So geht es bis So. und Mo. kommt der Betriebshelfer  Und umgekehrt übernimmt mein Mann meine arbeiten wenn ich nicht kann. Und nur weil mein Mann nicht kann muß ich nicht bis Mitternacht arbeiten, es wird sicherlich ca.1Std. länger dauern aber das macht ja nichts. Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe für dich das es irgendwann anders läuft! LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Paula73
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« Antwort #94 am: 21.08.09, 13:16 » |
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Marianne es tut mir leid das es so bei Euch läuft! Aber es kann doch nicht sein, das der Laden nicht weiterläuft weil du nicht kannst  . Was ist wenn dir morgen etwas zustößt? Wird dann der Viehhändler angerufen-die Kühe zum Schlachter oder wie? Mein Mann hat sich heute morgen eine Muskeldehnung in der Schulter zugezogen aber da ich weiß wies draußen läuft, liegt er jetzt auf dem Sofa und ich werde gleich 3Kälber von der Koppel holen und dann Fütterungsvorbereitungen treffen, das Geflügel habe ich vorhin gemacht, um 16.00h fange ich an zu melken, dann füttern, Tiere auf den Koppeln kontrollieren und wenn alles klappt fahre ich dann zum grillen wo meine Männer schon sind. So geht es bis So. und Mo. kommt der Betriebshelfer  Und umgekehrt übernimmt mein Mann meine arbeiten wenn ich nicht kann. Und nur weil mein Mann nicht kann muß ich nicht bis Mitternacht arbeiten, es wird sicherlich ca.1Std. länger dauern aber das macht ja nichts. Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe für dich das es irgendwann anders läuft! LG Petra Viele sind einfach so mit Arbeit eingedeckt das es schon unter normalen Umständen kaum zu schaffen ist, wenn dann noch jemand ausfällt bricht alles zusammen. Auf Dauer kommt der Zusammenbruch früher oder später vermutlich so oder so. Wir haben bei uns den Betrieb seit einigen Jahren so organisiert das einer den anderen ersetzen kann, das bringt Freiräume für private Unternehmungen ohne schlechtes Gewissen.
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Ingrid2
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« Antwort #95 am: 21.08.09, 16:47 » |
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Auch wenn ihrs nicht glaubt - auch bei uns auf dem Betrieb ist keiner so einfach ersetzbar. Krank ist auch bei uns nicht geplant. Es kann ja sein, daß wir nicht richtig einteilen, vielleicht können das andere besser (ganz bestimmt sogar). Wenn bei uns jemand ungeplant ausfällt, dann ist es auch sehr sehr schwierig, den Laden am laufen zu halten.
Was nicht heißt, daß wir keinen Urlaub machen - 1 Woche ist gut drin - aber das muß genau geplant werden.
Ingrid
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Vöglein
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« Antwort #96 am: 21.08.09, 17:02 » |
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Hallo marianne, dir erst einmal gute Besserung.....sei ganz vorsichtig gedrückt. Ich glaube wir sitzen zur Zeit ein bischen im gleichen Boot, und es wäre bestimmt nicht gut, wenn ich mich heute hier auslasse  Heute ist auch mal wieder so ein Tag.........
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Liebe Grüße Andrea Maria
...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise zu Ende !
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Celina49
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« Antwort #97 am: 21.08.09, 17:05 » |
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Hallo Marianne, hallo Petra,
ein Gesundheitstipp .......................
bei Muskelzerrung und Muskeldehnung als erstes Rhus tox. C200 nehmen, nur einmal 3 Globuli,
wenns nicht gleich klappt, dann am anderen Tag bei Muskeldehnung evtl. noch Arnika C30, nachschieben.
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Liebe Grüße von Celina
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Simo
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« Antwort #98 am: 21.08.09, 21:34 » |
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Auch wenn ihrs nicht glaubt - auch bei uns auf dem Betrieb ist keiner so einfach ersetzbar. Krank ist auch bei uns nicht geplant. Es kann ja sein, daß wir nicht richtig einteilen, vielleicht können das andere besser (ganz bestimmt sogar). Wenn bei uns jemand ungeplant ausfällt, dann ist es auch sehr sehr schwierig, den Laden am laufen zu halten.
Was nicht heißt, daß wir keinen Urlaub machen - 1 Woche ist gut drin - aber das muß genau geplant werden.
Ingrid
Genauso ist es bei uns auch, so einfach sind wir gegenseitig leider nicht ersetzbar. Urlaub bei uns und den SE auch, wird aber immer schwieriger
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Luetten
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« Antwort #99 am: 21.08.09, 23:16 » |
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Und was ist wenn einer von Euch beiden gleich stirbt, glaubt ihr wirklich der Laden würde zusammenbrechen  @Andrea lass dich ganz doll drücken. LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #100 am: 22.08.09, 07:33 » |
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Aus erfahrung weis ich das nichts zusammen bricht,ich hab in der ausenwirtschaft und auch im Stall immer nur helfertätichkeiten ,und wuste hinten und vorne nix,auch mein kinder helfen nur ab und an mit. Es war vor ein paar jahren an eien Dezembertag kurz vor Silvester mein Mann wollte gearde eien festliegende Kuh drehen mit meinem SV,ich war mal wieder zuschauer da ich die arbeit vom rückenher nicht kann. Mein Mann rutschte aus und brach sich das knie,er viel für viel wochen aus. Die ersten tage melkete ich mit meien Großen und SV fütterte,dann beckemn wir eien melker vom melkeraushilfdinst. Ich war sehr stoltz auf mich (mein amnn auch),natürlich war ich froh über die fremdhilfe und die sand uns auch zu ,drum versteh ich nicht wen mann als bauer(in) krank warum lasen sich viel nicht krankschrieben,mann beckommt eine bezahlte hilfe und es ist natürlich zu zweit leichter. Und noch was niemand ist unerstztbar(auch wen wir des gern von uns glauben),natürlich ist es immer eien umstellung,umorganisieren und neu einspielen,aber irgend wie gehst weiter,vileicht etwas schwerer aber es geht. LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #101 am: 22.08.09, 09:24 » |
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Hallo Petra, ja du hast recht, es kann immer was passieren und der Betrieb muss weiterlaufen. Wir hatten auch schon den Fall, dass wir beide ausgefallen sind. Es ging auch weiter. Nur eines, wenn es immer weniger gute Leute gibt, die Landwirtschaft lernen wollen, dann werden auch die guten Leute, die dann in der Landwirtschaft arbeiten- auch knapper. Ein guter Betriebshelfer ist ein gefragter Mensch- und so einen dann als Aushilfe zu bekommen, ein Glücksfall.
@Mucki, es stimmt, momentan ist eine sehr schwierige Zeit, aber hin und wieder nehme ich meine Tagebücher zur Hand und blättere ein wenig in alten Zeiten. Ich hab da schon öfters über sehr schwierige Zeiten geschrieben und doch ist es immer irgendwie weitergegangen. So hart sie oft auch waren- besonders in den schwierigen Zeiten hab ich oft am meisten gelernt. Möchte da auch nicht irgendjemanden was raten- nur für mich- in den leichten Zeiten bekommt man die Flügel, in den harten Zeiten die Wurzeln. Dass der Betrieb auch weiterläuft, wenn der Betriebsleiter mitten unter den grössten Arbeitsspitze ausfällt- diese Erfahrung macht auch stärker.
So gesehen waren die schlimmen Zeiten immer für was gut. Was mir nur auch mit der Zeit aufgefallen ist- was Frau an Wissen und Können für ihre Tätigkeit braucht- ist leider nur ansatzweise erlernbar, der grösste Teil - kommt von ausprobieren, tun, sich trauen es zu tun, genau zu beobachten, zu erkennen und zu kombinieren. Das Wissen, dass so mühsam zusammengesucht werden muss- hätte ich gerne schon von Beginn meiner Tätigkeit als Bäuerin gehabt. Aber angeblich ist das bestangelegteste Kapital das Lehrgeld. Denn was man selbst gesehen, erfahren, erlebt hat- ist wesentlich lehrreicher, tiefgehender und nachhaltiger wie alle Bücher zusammen. Herzl. Grüsse maria
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #102 am: 22.08.09, 10:48 » |
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Es ist nicht so, dass wenn jemand ausfällt alles total zusammenbricht (denk ich). Mein Mann hatte letzten Sommer einen Unfall und ist 4 Wochen ausgefallen. Zum Glück war er da und hat etwas Anweisungen gegeben.Es ist nur so, dass es halt ein paar Tage dauert, bis man Helfer hat und der eingearbeitet ist. Wir halten uns beide nicht für unersetzlich, aber es ist halt ein Unterschied, wenn Oma oder Opa am Hof sind, die noch mitarbeiten und zumindest etwas Ahnung haben, oder ob alles nur läuft, weil eben (auf die Schnelle) niemand ausfallen darf.
Mir gehts übrigens wieder besser. Ich hab gestern (hab ich noch nie benutzt) Pferdesalbe besorgt und das Zeug wirkt wirklich super. Vorher hab ich Voltaren geschmiert, das hatte beiweiten nicht diese Wirkung.
Marianne
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Luetten
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« Antwort #103 am: 22.08.09, 12:18 » |
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Marianne ich wollte dich auf keinem Fall angreifen und ich verstehe dich auch, nur finde ich es für mich immer so wichtig zu wissen das wir nur zu Besuch hier sind und es uns für diese kurze Zeit so schön und leicht wie möglich zu machen  Schön das dir die Pferdesalbe hilft! Alles Gute wünscht Petra (die am Mo. wieder den besten Betriebshelfer der Welt bekommt  )
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #104 am: 22.08.09, 14:36 » |
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Hallo Petra, da hst du schon mal riesiges Glück. Ein guter Betriebshelfer ist schon wichtiger Nothelfer. Wünsche deinem Mann gute Besserung @ Marianne dir auch das Gleiche. Wir sind doch alle "gestandene Frauen", die ihr Leben meistern, auch wenn der Betriebsleiter eine Weile ausfällt, es geht weiter. Aber es kostet auch eine ganze Menge Kraft, den Betrieb einigermaßen am Laufen zu halten. Und deswegen brauchen wir uns auch keine "Ratschläge" geben, wie es besser zu organsieren wäre, jede muss auf ihrem Hof schauen, wie es am Besten zu machen ist. Mich hat der Unfall mit der Kalbin auch ganz schön aus dem Gleis geworfen- so schnell könnte es ganz anders sein. Und so schnell wäre alles, was wichtig war- vollkommen nebensächlich. Ich versuche seither auch vieles nicht mehr so wichtig zu nehmen, mein Leben bewusster zu leben, weil kein Tag ist rückholbar. Deswegen schmeiss ich jeden Klugschwätzer hochkant raus, der meint, er müsste mir die landwirtschaftliche Welt und ihre Gegebenheiten genau erklären oder wie noch mehr Arbeit zu leisten sei.  . Ich freue mich auf unser Enkelkind und für es werde ich mir ganz bewusst Zeit nehmen. Herzl. Grüsse maria
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