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Autor Thema: Haus-Baum?  (Gelesen 6522 mal)
Janey
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« am: 02.07.04, 14:03 »

Hallo!

Zu diesem Thema hab ich hier nichts gefunden, deshalb stell ich's einfach mal in den Raum:

Vor vielen Häusern/Höfen sieht man oft einen einzelnen, schönen Baum, der sozusagen traditioneller Bestandteil des Hofes ist.
Da wir z.Zt. rund um unser neugebautes Haus einen Garten anlegen, bin ich auf der Suche nach "dem idealen Baum", der am besten zu uns/unserem Haus/unserem Hof und dort speziell in den Vorgarten paßt.
Ich liebäugele mit einem schönen, breitkronigen Laubbaum, z.B. einer Linde, bin aber auch für alles andere offen. Gingko z.B. scheint z.Zt. Mode zu sein (ich weiß aber nicht, ob der besondere Verhältnisse, z.B. Boden, Windschutz usw. braucht).

Habt Ihr einen "Hausbaum", oder vielleicht mehrere, z.B. links und rechts von der Eingangstür oder so?
Welche Erfahrungen habt Ihr auf diesem Gebiet gemacht? (Viel Laub kehren z.B. is ja auch sehr lästig ...)

LG
Janey
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Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #1 am: 02.07.04, 14:31 »

Hallo Janey,

bis vor ein paar Jahren hatten wir eine riesige Trauerweide als Hausbaum. Dieser mußte dem Kanalbau weichen. Er hat schon wahnsinnig viel Laub und Mist gemacht, war aber auch wunderschön. Unsere Zufahrt und Hoffläche wurde dann neu gestaltet, und für einen größeren Baum hat sich kein Platz so richtig angeboten. Aber bei mir ist es trotzdem ziemlich grün ums Haus. Cheesy

Liebe Grüße Doro
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
Mikki
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BT *Bin on Tour*


« Antwort #2 am: 02.07.04, 15:36 »

Hallo Janey!

Direkt an unserer Zufahrt steht an jeder Seite ein Rotdorn. Dies sind mittelgroße Bäume und sie sind besonders schön, wenn sie blühen. Sehr viel Schmutz verursachen sie nicht, allerdings müssen sie einmal im Jahr etwas zurückgeschnitten werden.

Neben unserer Eingangstür befindet sich dann auf der einen Seite eine Hängebirke, die mittlerweile so groß geworden ist, dass eine Sitzgruppe unter ihr Platz hätte. Und gegenüber steht eine Edeltanne, die urspünglich immer zu Weihnachten mit Lichterketten geschmückt werden sollte, aber nun auch schon dafür viel zu groß gworden ist.

Im Rasen vor unserm Haus haben wir zur Geburt unserer beiden Töchter jedes Mal einen Walnussbaum gepflanzt. Der ältere der beiden Baüme steht nun schon 13 Jahre und braucht auch schon viel Platz, seine Krone ragt schon über die Blumenbeete. Der andere Baum, 2 Jahre jünger, wird auch wohl noch zulegen.
Ferner haben wir noch vor ca. 15 Jahren drei Kugelahorn gepflanzt, die nun aber auch schon richtig dicke Kronen tragen; anfangs waren es nur so "Bäumchen".

Im Herbst haben wir mit viel Laub zu tun, da auf unserm Grundstück auch noch etliche andere Bäume "wohnen", vor allem Buchen und Eichen. Aber trotz ihres Schmutzes möchte ich die Bäume nicht missen....Ein Baum gibt so viel,,,,,denke ich da gern an das Lied "Der Baum" von Peter Maffay.

Das Wichtigste, was man beim Pflanzen eines Baumes beachten sollte, ist, daran zu denken, dass man genügend Platz (!!!) für ihn einplant. Auch wenn er am Anfang noch so klein ist, er wächst und wächst und in einigen Jahren wird es ein ganz schönes Exemplar. So haben wir es hier in letzten Jahren erleben können.

L.G. M.  Cheesy
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Fröhlich sein, Gutes tun, .....und die Frauen plaudern lassen!

Lasst es Euch gut gehen!
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:-)
maresi1
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Lebe den Tag!


« Antwort #3 am: 02.07.04, 16:57 »

Hallo Janey,

wir haben einen Walnußbaum und eine Linde.
Unter dem Walnußbaum sitzen wir im Sommer gerne, da er einen guten Schatten bietet. Wir stellen unsere Terrassengarnitur darunter. Viel schöner als ein Schirm.

Laub fällt schon an, wir haben dafür auch Nüsse.

LG Maria
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sonny
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« Antwort #4 am: 02.07.04, 17:00 »

Hallo Janey,
unsere Nachbarn haben vor ihrem unbewohnten alten Fachwerkhaus eine große Linde.
Durch Laub/ Blüten/ Fruchständen macht er schon viel Sauerei und im Herbst bis in den Winter gibts da was zu kehren! Roll Eyes
Wir haben im Hof einen Kirschbaum, andem sich zur Zeit die Stare den Bauch voll schlagen!   Angry Angry

Bin mal gespannt, für was du dich entscheidest. Wink
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Liebe Grüße
sonny

Es gibt nur eine Medizin gegen große Sorgen:
Kleine Freuden.
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #5 am: 02.07.04, 17:10 »

Janey,

ein Gingko soll sehr pflegeleicht und extrem widerstands- und anpassungsfähig sein... so sagte man uns jedenfalls vor 15 Jahren in Weimar bei einer Stadtführung. Angeblich sind es die einzigen Bäume, die in Manhattan überleben...

Ein Gingko ist in jedem Fall etwas Besonderes, es soll ein Überbleibsel aus grauen Vorzeiten sein und botanisch die Übergangsform zwischen Nadel- und Laubbäumen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.


Meine Eltern hatten als ich klein war, eine rotblühende Kastanie in unserem Spielegarten. Die war toll. Leider wurde sie zu groß und der Blitz hat ihr den Rest gegeben, so daß wir sie fällen mußten.

Wir wollten auf dem Hof eine neue pflanzen, aber nach dem 3. Versuch haben wir aufgegeben, die wollten einfach nicht wachsen. Stattdessen haben wir nun einen Feldahorn genommen, der wächst gut.


Hier auf dem Hof wachsen zwei Linden, unter der sich SE vor einigen Jahen eine Sitzecke eingerichtet haben. Zum Sitzen schön schattig, aber während der Blütezeit immer klebrig und später dann ständig irgendwelche Böütenrückstände, so daß man sich nicht so hinsetzen kann, sondern immer erst putzen/fegen muß.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #6 am: 02.07.04, 18:55 »

Hallo Martina,
bei uns gibt es als Haus- oder Hofbäume auch ein paar Linden, ich freu mich jedes Jahr auf diesen unbeschreiblichen Duft, ein anderer Hofbaum ist ein Walnussbaum mit riesigen Walnüssen.
Einen Ginkobaum hatte ich auch schon mal in der Baumschule in der Hand, aber ich habe keinen optimalen Platz dafür gefunden, so sind es wieder Apfelbäume geworden.
Herzliche Grüsse
maria
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Marina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #7 am: 02.07.04, 19:04 »

Hallo,

wir haben zwei große Kastanienbäume im Hof stehen. Leider ist ein Baum schon sehr morsch. Bei starkem Wind habe ich immer Angst, dass er mal umfällt. SV hat schon vor Jahren einen kleinen daneben gepflanzt.
Die Kastanien sind im Frühjahr am schönsten, wenn sie in voller Blüte stehen. Im Herbst freuen sich die Kinder über die Kastanien zum Basteln.

Gruß
Marina
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #8 am: 02.07.04, 20:44 »

Wir haben am Hoftor 2 große Walnussbäume. Gepflanzt wurden sie ca. 1912. Um den einen Baum wurde schon lange eine Halle gebaut.  Wenn Sturm ist, hab ich schon immer etwas Angst, dass mal was passieren kann.
DAs  Laubkehren im Herbst ist manchmal schon nervig, aber missen möchte ich die Bäume nicht.

Marianne
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Janey
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« Antwort #9 am: 02.07.04, 20:55 »

Hallo!

Hab mich riesig gefreut über die vielen interessanten Antworten!
Wenn ich die mal sortiere, dann wird eine Linde wohl doch ausscheiden bei der Baum-Wahl. Denn ständig fegen möchte ich nun doch nicht ...
Mit einem Walnußbaum hab ich auch schon geliebäugelt. Bin mir aber nicht sicher, ob der auch in unserem rauhen Klima überlebt (unser Haus steht ziemlich frei, sozusagen allen Winden ausgesetzt). Ab welchem Alter bekommt der eigentlich Früchte?
(Bin leider garten-mäßig ein totaler Anfänger, sorry)

Rotdorn klingt auch gut.
Wofür ich mich eher nicht entscheiden werde, sind Obstbäume. Wir haben schon welche beim Stall stehen, und so viel Obst können wir gar nicht essen ...   Grin

Eine kleine Kastanie ziehe ich zur Zeit im Blumentopf. Hab sie an einem Wegrand gefunden. Sie ist erst ein paar Zentimeter hoch, hält sich aber tapfer.

Meine Eltern haben eine riesige Zeder im Garten stehen. An die hab ich schöne Kindheitserinnerungen, möchte sie aber auf keinen Fall im eigenen Garten haben. Bin sowieso nicht so ein Nadelbaum-Fan.

Na ja, bis zur Pflanz-Zeit im Herbst hab ich ja noch ein paar Tage zum Entscheiden ...  Undecided

LG
Janey
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Erika
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« Antwort #10 am: 02.07.04, 21:34 »

Wir haben in der Hofeinfahrt zwei riesige Eschen stehen.
Die "Dicke" Esche ist ca. 100 Jahre alt, die "Dünne" ein paar Jährchen jünger  Grin
Jetzt im Sommer wenn sie richtig grün sind, sieht das wirklich toll aus. Im Frühjahr sind es leider die letzten Bäume die grün werden, im Herbst sind es die ersten, die das Laub verlieren. Sobald es im Herbst eine Nacht richtig gefroren hat, verlieren sie auf ca. 2-3 Tage ihr komplettes Laub  Roll Eyes  Das ist ganz schön viel  :\'(
Eschen wachsen wie Unkraut und pflanzen sich überall fleissig fort, auch dort, wo sie nicht sollen, zum Beispiel in den Blumenkübeln  Grin
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Mowi
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« Antwort #11 am: 02.07.04, 22:07 »

Wir haben in einem Rundbeet auf dem Rasen eine Goldulme gepflanzt, weil meine Schwiegereltern sie zur goldenen Hochzeit geschenkt bekommen haben. So sind daran viele Erinnerungen verbunden...... außerdem haben wir noch mehrere Kastanien (machen aber viel Dreck im Herbst), Birken, verschiedene Obst- und Walnussbäume (die Nüsse sind vom eigenen Baum besonders lecker, die Bäume tragen aber die ersten 7 Jahre nicht)
Im Vorgarten haben wir noch eine Kugelakazie und eine Zeder.

Liebe Grüße, Mowi
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Wer sich heute freuen kann,
der soll nicht warten bis morgen!
suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen


« Antwort #12 am: 02.07.04, 23:23 »

Wir wohnen auf einer Warft und haben viele Bäume zum Schutz gegen den Wind stehn.
Da sind Linden, Silberpappeln, Eschen Kastanien, Walnuß ,Kopfahorn.

Doch der richtige Hausbaum ist eine Blutbuche, ca . 160 Jahre alt.
Hat vor 40 Jahren einen Brand, der den eigentlichen Hof in Schutt und Asche legte, überlebt. Cheesy

Heute klettern meine Kinder darin herum. Zum Spielen hängt dort eine Schaukel drin.
Darunter liegt der Spielplatz.
Mit ihren großen Ästen sieht es aus, als hält sie sie schützend darüber.

Da kann ich über das Laub im Herbst darüber hinwegsehn.
Ohne diesen Baum, wär der Hof nicht mehr das was er jetzt ist. :\'(

LG Barbara
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #13 am: 03.07.04, 12:34 »

Hallo Barbara,
so einen Baum zu haben, das ist ein Geschenk.
Ein Baum der fast wie ein Schutz für die Familie und den Hof ist, das empfinde ich als unheimlich wertvoll.
Was dieser Baum alles erzählen könnte?
Liebe Grüsse
maria
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gatterl
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« Antwort #14 am: 03.07.04, 13:44 »

Endlich ein Thema, wo ich auch wieder meinen Senf dazu geben kann Wink
Ich hab einen wunderschönen Nussbaum, den ich allerdings im Herbst immer ziemlich verwünsche:

[gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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Bis bald
Barbara

Die Stimmen der andern aufmerksam hören,
sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln.
Nach der deinen.

r.b
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