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Autor Thema: Unliebsame Begegnungen mit den Tieren  (Gelesen 20325 mal)
suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen


« Antwort #15 am: 04.10.02, 21:52 »

Moin moin

Das mit dem absabbeln kenn ich auch nur zu
genüge. >:(Ich versuche deshalb, wenn die Kälber angelernt werden, entweder sie alleine in eine kleine Box zu kriegen ,oder ein anderer muß das zweite Tier solange beschäftigen Roll Eyes Grin.
Das mit dem "harmlosen Geflügel "stimmt auch nicht so. Grin
Wir hatten mal Gänse, die frei rumliefen. Kinder konnten sie überhaupt nicht leiden und verfolgten sie wo sie nur konnten. Angry. Manchmal haben sie dann auch ein Kind am Fuß oder Bein erwischt und tüchtig gezwackt. :\'( :\'(

Ein Hahn hatte auch so komische Angewohnheiten.
Jedesmal, wenn die Stalltür aufging, flatterte er voll einem ins Gesicht. Beim Eiersammeln saß er dann auf der Schulter und pickte an einem rum. Shocked Shocked
Nach einer Woche pickten wir dann bei ihm rum. Grin Roll Eyes

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Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #16 am: 07.10.02, 20:33 »

Unser Hahn springt einen direkt mit seinem Sporn an...     Sad Sad Sad.
Sehr angenehm, vor allem mit kurzen Hosen Angry . Leider lässt er sich auch nicht wirklich durch irgendetwas beeindrucken. Da hilft nur: Hennenzaun nicht betreten, sondern Schwiegervater zum Eiersammeln schicken  Grin  Grin  Grin

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Janker
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #17 am: 07.10.02, 21:39 »

Hallo!

Komisch, alle schreiben von Kühen oder mal Federvieh, Schweine und Pferde hat noch keiner erwähnt?
Also im Zuge meiner Promotion wurde jeder Kastrat, der mich oder andere mind. 3* gebissen hatte, geschlachtet...ein tolles Gefühl, wenn man engsten Kontakt zu einem 350-400!! kg-"Eber", der einen bereits 2*mal mit lauten Kampfgebrüll erwischt hat, pflegen muß, unzählige Male bin ich unplanmäßig über Boxenwände raus, damals hab ich mir geschworen, niemals wieder was mit Schweinen zu machen....
Hier werden meine Deckeber nach ca. 2 Jahren relativ plötzlich bösartig (stallbedingt, die sind für die engen Wege dann zu breit) und abendliche Diskussionen auf vereister Mistplatte (notfallumweg, wenn zu groß) treiben mir dann schonmal den Angstschweiß auf die Stirn. Eines abends hat sich ein Eber erschreckt im Engpaß, schoß rückwärts und klemmte mich hinter seiner Schulter mit den Knien felsenfest im Engpaß ein, wir schrien beide um die Wette, am Ende machte er mit meiner Hilfe eine Art Männchen (zog mit den Händen an beiden Ohren hoch) und da er damals noch lieb war, hat er mich anschließend nicht attackiert, aber das hätte auch ganz bös enden können. Seitdem bin ich wesentlich vorsichtiger und achte sehr gute Erziehung der Eber (sitz, Tot, Pfote, Maul auf, Kopf wegdrehen, zurück), toi, toi, toi.
mfg Kirsten
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gatterl
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« Antwort #18 am: 08.10.02, 07:39 »


Unser Hahn springt einen direkt mit seinem Sporn an...     Sad Sad Sad.

Liebe Juett,
von so einem Hahn solltet Ihr Euch schnell trennen. Kleine Kinder sind sehr gefährdet, solche Hähne haben schon Augenverletzungen verursacht, sie springen Kleinen auch ins Gesicht!
Schaut Euch nach weniger aggressiven Herren um, es liegt an der Rasse, oder bei Mischlingen, an der Ausgangsrasse. Sehr aggressiv sind Italienerhähne (die mit den grossen Kämmen) Solltest Du nicht sicher sein:
Es gibt ein Buch (Geflügelstandard) da steht alles drin.
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Bis bald
Barbara

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r.b
reserl
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« Antwort #19 am: 08.10.02, 08:55 »

Juett, Barbara hat recht:
Trennt euch lieber von so einem Hahn.

Mein Mann hat heute noch eine Narbe im Gesicht.
Als Dreijähriger ist er auch von so einem Gockel angegriffen worden. Sad
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #20 am: 08.10.02, 21:56 »

unser hahn - er hatte 10 hennen zur gesellschaft - begann vor gut einem jahr - die gäste im hühnerhof anzufallen -

ausser felix - er musste oft den hühnern und den zwergziegen misten - sie leben zusammen in einem hof - und er hünerauslauf geht in den geissenstall so haben die hühner auch bei regen und schnee einen auslauf -

auch mich liess er anfangs in ruhe - als er auch mich angriff hatte ich einen besen oder sowas bei mir und da begriff er, dass er  mich in ruhe lassen musste  Wink Wink

dann begann er dieses frühjahr wieder damit und ich wich ihm einfach aus - es war mir zu blöd immer einen stecken mitzunehmen - aber es war falsch -

jetzt akzeptierte er mich nicht mehr als chef und einmal fiel er mich dann von hinten an und hat mich in meine wadenbeine gepickt   - das war sein ende -

am selben abend haben wir ihn am waldrand ausgesetzt..... :\'( Huh Sad
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #21 am: 08.10.02, 22:11 »

Wenn Schwiegervater mal nicht zuhause ist, habe ich auch die Antihahn-Besentaktik angewandt... Er hat mich deshalb ausgelacht, eine Woche später hat das Mistvieh ihn erwischt  Roll Eyes .

!!! Kinder habe übrigens strengstes Hühnerzaun-Betreten-Verbot !!!

Wegen der Rasse bin ich tatsächlich überfragt, ist halt so ein brauner Gockeler (0815 Huh) mit dunklen Flügelfedern  Huh  Denke mal, dass das auch eine Feld-Wald-und-Wiesen-Kreuzung sein könnte  Huh

Über die "Abschaffung" haben wir übrigens schon länger diskutiert. Der "Besitzer" ist bis dato noch dagegen  Roll Eyes - wie gesagt, die Hahngegner betreten das Hühnergehege nur noch im Notfall...
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Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #22 am: 08.10.02, 22:15 »

 Wink Wink Wink
Nachtrag:
Habe gerade Jerrys Hähnchenbrustrezept gelesen, wäre nicht die schlechteste Alternative   Grin Grin Grin

Jutta
« Letzte Änderung: 08.10.02, 22:17 von Juett » Gespeichert
gatterl
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« Antwort #23 am: 09.10.02, 07:39 »


Wink Wink Wink
Nachtrag:
Habe gerade Jerrys Hähnchenbrustrezept gelesen, wäre nicht die schlechteste Alternative   Grin Grin Grin

Jutta

Daran hab ich auch schon gedacht, haut aber nicht hin, so ein alter Knabe ist wie Kaugummi, ich sprech da aus Erfahrung, hatte mal so einen Pfingstsonntagsbraten... Undecided
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Bis bald
Barbara

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r.b
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #24 am: 09.10.02, 08:20 »

Hallo Juett,
Hühnersuppe mit Nudeln ist ein gutes Antigripperezept.
Der alte Knabe ist für Hähnchenbrust zwar nicht mehr brauchbar, aber eine schöne heisse Hühnersuppe ist auch was ganz brauchbares  Wink

Herzl. Grüsse
Maria
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Juett
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #25 am: 09.10.02, 09:18 »

 Cool  Cool  Cool
Machen nicht die Japaner irgendein Potenzpülverchen aus Hahnenkämmen  Lips Sealed ?
Vielleicht wäre das, das erfolgsversprechendste Argument, um den Hahn-Eigentümer zu überzeugen    Lips Sealed  Grin Lips Sealed  Grin  Lips Sealed

Aber: die nächste Grippe kommt bestimmt  Wink  Wink  Wink

Danke für die Tipps
Jutta
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reserl
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« Antwort #26 am: 05.12.02, 13:49 »

Aua!

Mir ist heute eine meiner Damen kräftig auf den Vorderfuß getreten. Angry

Selber schuld. Embarrassed
Ich hab immer noch keine Stahlkappenstiefel.....
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
silvia
Gast
« Antwort #27 am: 05.12.02, 22:57 »

Reserl das kann dir mit Stahlkappenstiefeln auch passieren. :\'(

Weiß ich aus eigener Erfahrung,manchmal kommts mir vor als wüßten die Damen wo genau die Stahlkappen zuende sind. Angry
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Geranie
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #28 am: 10.04.03, 15:39 »

Hallo,hab auch grad Zeit zum Schreiben,komm grad vom Röntgen,das Knie ist glücklicherweise "nur" geprellt,hochlegenund in einer Woche ist alles vergessen....
Hatte es wiedermal geschafft mich durch meine Leichsinnigkeit in Kuhgefahr zu bringen.Ich wollte nur eine Kuh aus einem Gang zurücktreiben,doch die muss sich umdrehen und mit ihrem ganzen Gewicht mein Knie gegen ein Metallrohr quetschen.Ich hab geschrien bis mein Mann kam, der schimpft dann immer erst über meine Unvorsichtigkeit(war leider nicht das erste Mal)
aber vielleicht bin ich ja doch noch lernfähig....

Lydia
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biba
Gast
« Antwort #29 am: 26.04.03, 21:21 »

Da hab ich auch noch was.

Als junges Mädchen, (kann ja immer weit zurückgreifen in mein Nähkästchen Wink
im Anbinde-Kuhstall/Kurzstand mit Gosse. Nach dem Abmisten schob ich immer mit einer breiten eckigen Schaufel abschliessend den Rest zusammen. Am Ende des Standes standen ein paar Rinder, und eines davon hatte sich angewöhnt, jedes mal, wenn ich hinter ihm war, das rechte Bein in der Waagerechten so hintenraus zu schnellen und dabei mit artistischer Einlage das Ganze so zu schütteln, dass ich jedesmal von oben bis unten eingesprüht war. Dabei musste ich auch noch aufpassen, keine gewischt zu kriegen.
Eines Tages hatte ich in meinem jugendlichen Heissporn die Nase voll und wollte ihm mit der Breitseite der Schaufel eins auf das Hinterteil klatschen, dabei keilte es im gleichen Moment noch einmal aus und die Schaufel traf mit der scharfen Kante das untere Bein.  Na, was wohl, es hat gebluuuutet! Embarrassed
Beide standen wir zitternd da, das Rind vor Schmerz und ich... hab mich nicht getraut zu beichten. Nach einer ganzen Weile hat´s dann aufgehört. War an dem Tag oft im Kuhstall, erst langsam hab ich mich dann beruhigt.

Aber das Rind hat nie wieder ausgeschlagen! Spätestens seit dem Zeitpunkt weis ich, dass Tiere denken können.
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