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Autor Thema: Hornlos glücklich?  (Gelesen 12575 mal)
roco
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« Antwort #180 am: 17.01.12, 21:18 »

also unsere Red Holstein und HF (älteste 14 Jahre)
haben harmlose, bzw. wesentlich kleinere/kürzere Hörner,
gegen die von jüngeren Hinter- oder Vorderwälder Kühen!
« Letzte Änderung: 17.01.12, 21:20 von roco » Gespeichert

LG
roco
Schneeadler39
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« Antwort #181 am: 17.01.12, 21:31 »

Kannst du mal " nen Haufen Milch" genauer definieren? Wink

Und warum vermutest du, Raufutter könnte das Hörnerwachstum anregen? was ist denn für dich eigentlich Raufutter ?

Durch die Wiederkäutätigkeit. Und was für mich Rauhfutter ist ... Mouhkouh HEU Heu   Grin



Könntest du dir vorstellen, das die Hörner der Kuh so lang sind, weil sie so alt ist ? Wink


Au dann würde unsere Kuh wohl nicht mehr durchs Fressgitter passen , durch die Länge der Hörner  Shocked

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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #182 am: 17.01.12, 21:35 »

also unsere Red Holstein und HF (älteste 14 Jahre)
haben harmlose, bzw. wesentlich kleinere/kürzere Hörner,
gegen die von jüngeren Hinter- oder Vorderwälder Kühen!

für mich ist eigentlich klar dass es ein rassemerkmal ist wie lange die hörner sind !!

auch wird heute beim zuchtziel sicher auch darauf geachtet dass die "vorfahren" eher kleine hörner haben, wenn nicht direkt auf hornlos gezüchtet wird ..
konnte meinen junior nie davon überzeugen, er fand bei uns gäbe es noch keine guten milchvererber bei den hornlosen -
doch das ist ja bei uns kein thema mehr - die güggeli sind nur 6 wochen im stall und bekommen in dieser zeit keine hörner   Roll Eyes
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Schneeadler39
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« Antwort #183 am: 17.01.12, 22:30 »

also unsere Red Holstein und HF (älteste 14 Jahre)
haben harmlose, bzw. wesentlich kleinere/kürzere Hörner,
gegen die von jüngeren Hinter- oder Vorderwälder Kühen!

für mich ist eigentlich klar dass es ein rassemerkmal ist wie lange die hörner sind !!

auch wird heute beim zuchtziel sicher auch darauf geachtet dass die "vorfahren" eher kleine hörner haben, wenn nicht direkt auf hornlos gezüchtet wird ..
konnte meinen junior nie davon überzeugen, er fand bei uns gäbe es noch keine guten milchvererber bei den hornlosen -
doch das ist ja bei uns kein thema mehr - die güggeli sind nur 6 wochen im stall und bekommen in dieser zeit keine hörner   Roll Eyes

Hallo Maggie,

also ich hab mich ja jetzt mit meinem Freund darüber unterhalten... Er meinte ,dass viele Faktoren eine Rolle dabei spielen, für das Wachstum der Hörner ! Rasse , Fütterung ect... Unsere hatte ja auch von klein auf laut Aussage von ihm , diese langen Hörner.  Aber er fand , die Aussagen über Wiederkäuen und Rauhfutter auch eine Aussage , die er für sich bestätigen konnte. Aber er meinte eben , dass da viele Faktoren eine Rolle dabei spielen warum welche große oder kleine Hörner haben... Mmmmh auch nicht schlauer geworden Wink


LG
Schneeadler
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Paula73
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« Antwort #184 am: 17.01.12, 22:56 »

..... nun es gibt schließlich auch Menschen mit großen und mit kleinen Ohren.
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gammi
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« Antwort #185 am: 17.01.12, 23:37 »

An was soll es liegen wenn die Hörner immer kleiner werden? Und an was liegt es , dass manche riesige Hörner (natürlich kein Geweih  Cool ) auf dem Kopf tragen ? Ich denke schon das viel Rauhfutter dazu führt , dass die Hörner wachsen.



....dann wären ja die Kühe, die nur mit Silage gefüttert werden automatisch hornlos......das wäre ja toll  Grin Grin

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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
SwissBäuerin
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« Antwort #186 am: 18.01.12, 04:30 »

An was soll es liegen wenn die Hörner immer kleiner werden? Und an was liegt es , dass manche riesige Hörner (natürlich kein Geweih  Cool ) auf dem Kopf tragen ?
LG
Schneeadler



Die Kühe werden nicht mehr so alt, bei HF liegt das Durchschnittsalter bei etwas über 5 Jahren - weit weniger als die Hälfte der nat. Lebenserwartung.

Ich meine das früher und bei einigen Rassen auch heute noch das Hornform und Größe ein Zuchtziel war oder ist.

Wie alt ist eure Hörnerkuh ?

Hallo Paula,

unsere Hörnerkuh ist am 15.01   15 Jahre alt geworden.

Auf so eine alte Kuh könnt ihr stolz sein.

Das Horn wächst vermutlich wirklich ein Leben lang. Es ist mir erst gestern aufgefallen das das bisher mikrige Horn von einer unerer Kühe einen Wachstumsschub gemacht haben muss. Es ist länger geworden.

Die Hornlänge ist sicher rassenbedingt.
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annelie
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen


« Antwort #187 am: 18.01.12, 08:46 »

Die Kuh mit der größten Hornspannweite ist 6 Jahre alt und hatte schon als Kalbin sehr große Hörner, sah deshalb damals schon *alt* aus  Shocked. Bei uns kanns an der Fütterung nicht liegen, bekommen alles dasselbe. Schlimm finde ich, wenn die Hörner nicht nach oben, sondern nach unten wachsen, Richtung Kopf, letztes Jahre mußte ein Horn abgenommen werden, weil es der Kuh direkt ins Auge gewachsen wäre, das Horn auf der anderen Kopfseite wächst noch oben.
Ich ziehe trotzdem hornlose Damen vor, ich schon des öfteren versehentlich ein Horn am Rücken gespürt, nur weil eine Kuh den Kopf gedreht hat und Verletzungen bei rangniedrigeren Kühen sind auch nicht ohne.


Swissbäurin,
die Hörner wachsen ständig, für jedes Kalb kann man einen Ring am Hornansatz sehen, also fast wie ein Jahresring bei Bäumen.
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Freundlich grüßt
Annelie


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
Schneeadler39
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« Antwort #188 am: 18.01.12, 20:14 »

Die Kuh mit der größten Hornspannweite ist 6 Jahre alt und hatte schon als Kalbin sehr große Hörner, sah deshalb damals schon *alt* aus  Shocked. Bei uns kanns an der Fütterung nicht liegen, bekommen alles dasselbe. Schlimm finde ich, wenn die Hörner nicht nach oben, sondern nach unten wachsen, Richtung Kopf, letztes Jahre mußte ein Horn abgenommen werden, weil es der Kuh direkt ins Auge gewachsen wäre, das Horn auf der anderen Kopfseite wächst noch oben.
Ich ziehe trotzdem hornlose Damen vor, ich schon des öfteren versehentlich ein Horn am Rücken gespürt, nur weil eine Kuh den Kopf gedreht hat und Verletzungen bei rangniedrigeren Kühen sind auch nicht ohne.


Swissbäurin,
die Hörner wachsen ständig, für jedes Kalb kann man einen Ring am Hornansatz sehen, also fast wie ein Jahresring bei Bäumen.

Hallo Annelie,

was bekommen denn eure Kühe jeden Tag zum fressen ? Wäre ja interessant !  Ja unsere zweitälteste Kuh hat auch Hörner die irgendwie ganz geschwungen laufen ...  sie darf auch ihre Hörner noch voll behalten...

Ich hätte da noch eine Frage nicht wegen der Hörner. Woran erkennt man bei einer Kuh , dass sie Rückenprobleme hat?
Bei einem Pferd weiß ich das aber bei der Kuh nicht. Mit den Klauen ist alles in Ordnung da wurde nachgeschaut... Sie hat wenn sie läuft einen extremen Rechtsdrall und sie trägt auch den Schwanz ganz rechts..  Beim treiben lässt sie sich nur widerwillig auf die linke Seite treiben...
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SwissBäuerin
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« Antwort #189 am: 18.01.12, 20:29 »


Swissbäurin,
die Hörner wachsen ständig, für jedes Kalb kann man einen Ring am Hornansatz sehen, also fast wie ein Jahresring bei Bäumen.

Habe heute beim melken Jahrringe gezählt. Stimmt, jubii, wieder was gelernt. Die Ringbreite variert jedoch sehr stark,auch die Farben ausserdem sind sie zum Teil an-ausgefranst. Weiss jemand weshalb?
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annelie
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen


« Antwort #190 am: 18.01.12, 20:42 »

Unsere Tiere bekommen TMR, bestehend aus Mais- und Grassilage, Stroh (bevorzugt Gerste), hofeigene Getreidemischung (Triticale/Weizen/Mais), Soja- und/oder Rapsschrot, Mineralstoffmischung, Salz, Kalk je nach Alter oder Laktationsphase in unterschiedlicher Zusammenstellung.
Im Sommer gibts frisches Gras und im Winter Schlempe von Kartoffeln, Mais oder Getreide, wird aber diesen Winter das letzte Mal gewesen sein.

Ich glaub nicht, dass die Hornlänge was mit dem Fütterung zu tun hat, eher mit einer genetischen Veranlagung, ansonsten hätten ja alle Damen, die nicht enthornt sind, bei uns solche Geweihe auf.... Wink Grin und dem ist nicht so. Aber glauben heisst nicht wissen.  Wink



« Letzte Änderung: 19.01.12, 05:32 von annelie » Gespeichert

Freundlich grüßt
Annelie


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
apis
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« Antwort #191 am: 18.01.12, 21:41 »

Bei den alten Schwarzbunten floss nach den Aufzeichnungen meines Großvaters auch ein möglichst gut und nicht zu klein gestaltetes Horn positiv in die Zuchtwertschätzung ein.

Negativ waren auch schwarze Klauen, solche Tiere wurden nicht gekört! (Heute sind schwarze Klauen ein Zeichen für festes Klauenhorn!)
Ebenso wurden zB Bullen mit einem schwarzen Hodensack nicht zur Zucht zugelassen.

Auch heute gilt ein großes, langes und farblich korrektes Horn bei manchen Rassen als Zuchtziel und damit als Ausschlußkriterium für Kühe mit kleinen oder Knubbelhörnern.

« Letzte Änderung: 18.01.12, 22:27 von apis » Gespeichert
SwissBäuerin
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« Antwort #192 am: 19.01.12, 05:03 »

Bei den alten Schwarzbunten floss nach den Aufzeichnungen meines Großvaters auch ein möglichst gut und nicht zu klein gestaltetes Horn positiv in die Zuchtwertschätzung ein.

Auch heute gilt ein großes, langes und farblich korrektes Horn bei manchen Rassen als Zuchtziel und damit als Ausschlußkriterium für Kühe mit kleinen oder Knubbelhörnern.



Die Frage ist einfach, ist das nun nur wegen der schönen Optik oder aus noch einem anderen Grund.
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apis
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« Antwort #193 am: 19.01.12, 15:20 »

Es ging wohl um die Optik. So wie heute bei den Schaukühen auch. So manche große schöne Kuh unterscheidet sich von der weniger hübschen leistungsmäßig nicht oder versagt gar. Und es gibt "häßliche Reuzen" mit einer superguten Leistung und Gesundheit.

Alles liegt im Auge des Betrachters.
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heike
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« Antwort #194 am: 20.01.12, 12:13 »

Bei den alten Schwarzbunten floss nach den Aufzeichnungen meines Großvaters auch ein möglichst gut und nicht zu klein gestaltetes Horn positiv in die Zuchtwertschätzung ein.

Auch heute gilt ein großes, langes und farblich korrektes Horn bei manchen Rassen als Zuchtziel und damit als Ausschlußkriterium für Kühe mit kleinen oder Knubbelhörnern.



Die Frage ist einfach, ist das nun nur wegen der schönen Optik oder aus noch einem anderen Grund.

Hallo

Ja da gab es auch einen anderen Grund, es ging um die Milchleistung. Bevor man zuverlässig Stambuch führte, waren schwarze Flecken unterhalb des Knie, schwarze Klauen usw waren ein Anzeihen dafür das es sich um Kreuzungstiere handelt. Vorwiegend Shorthorn, die eine geringere Milchleistung hatten als die reinrassigen Tiere. In Niederlande wurde lange Zeit rotbunte Kälber nach der Geburt getötet. Viele Viehhändler verkauften damals schwarzbunte Tiere als reinrassige schwarzbunte Zuchttiere.
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Venlig hilsen fra Danmark
Heike
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