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Autor Thema: Große Bauernwallfahrt  (Gelesen 1905 mal)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #15 am: 25.03.12, 17:20 »

wahlfahren ist eien sache jeden einzelnen nicht eien organisation,wahlfahren ist eien innereistellung jeder kann um das bitten was er will, wen jemand eien wahlfahrt veranstalltet heißt des noch lange nicht das alle teilnehmenr für das selbe betten und bitten.
Die kirche Kritsch betrachten las ich mir schon eingen,aber jede berufsgrupe hat schwarze schafe,davor ist nimand gefeilt,und wahlfahren ist keien einstellung sondern innerer glaube und das recht den in frage zu stelln von einzelnen menschen hat meienr anicht nach keiner.

Den der glaube ist frei wählbar ,und auch wie man ihn auslebt ist jeden seien sache.

lg Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Klecksi
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Sehnsucht ist die Suche nach Nähe in der Ferne


« Antwort #16 am: 25.03.12, 17:28 »

wir sind wieder zuhause und ich bin voller positiver eindrücke es war ein erlebnis ...würde jeden hier wünschen die predigt  zu hören ( hoffe sie kommt wie die vom letzten jahr auch zu youtoube ) die hatte hand und fuß egal  ob evangelisch  oder katholisch   die bauern  sollen  zusammenhalten und endlich mal an einem strang ziehen für  eine welt in der es auch noch unseren nachkommen   vergönnt ist  lebenswert zu leben lg hanni
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Grias aus Niederbayern
lucia
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« Antwort #17 am: 25.03.12, 17:38 »

passend dazu hab ich heut nen tagessspruch in meiner mailbox gefunden:

Die Seele ist ruhig,
wenn sich das Herz zufrieden fühlt,
deshalb ist jeder Glaube,
ob wahr oder falsch, etwas wert,
man muss eben einen haben.

(zugeschrieben)
~ Sully Prudhomme, eigentlich René François Armand Prudhomme ~
französischer Schriftsteller und erster Nobelpreisträger für Literatur
* 16.03.1839 (Paris)
† 07.09.1907 (Châtenay-Malabry/Paris)
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lieben gruß, lucia
lucia
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« Antwort #18 am: 25.03.12, 17:47 »

die passauer neue presse berichtet schon in einem kurzen artikel
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Paula73
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« Antwort #19 am: 25.03.12, 22:11 »

 die bauern  sollen  zusammenhalten und endlich mal an einem strang ziehen für  eine welt in der es auch noch unseren nachkommen   vergönnt ist  lebenswert zu leben lg hanni

..... es ist halt nur nicht immer so einfach "den richtigen" Strang zu finden.
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lucia
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« Antwort #20 am: 25.03.12, 22:18 »

 die bauern  sollen  zusammenhalten und endlich mal an einem strang ziehen für  eine welt in der es auch noch unseren nachkommen   vergönnt ist  lebenswert zu leben lg hanni
..... es ist halt nur nicht immer so einfach "den richtigen" Strang zu finden.

den richtigen strang gibts sicher nicht immer und nicht mit jedem, dafür sind wir alle viel zu verschieden (und auch nicht immer gleich in unterschiedlichen lebensmomenten - zum glück!) ... aber ich kann an dem punkt, an dem der andere aus ebensolcher überzeugung das vertritt, was ich für richtig finde, mich doch mal mit dem anderen beschäftigen? deswegen brauch ich dem anderen nix hinterhertragen oder muss alles vertreten oder glauben, was der andere für richtig hält.
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lieben gruß, lucia
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #21 am: 26.03.12, 07:15 »

an eienm strang ziehen wäre für mich schon wen wir beuern uns nicht gegenseitig des leben schwer machen und das moto gilt leben und leben lassen.


lg Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Paula73
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« Antwort #22 am: 26.03.12, 09:30 »

 die bauern  sollen  zusammenhalten und endlich mal an einem strang ziehen für  eine welt in der es auch noch unseren nachkommen   vergönnt ist  lebenswert zu leben lg hanni
..... es ist halt nur nicht immer so einfach "den richtigen" Strang zu finden.

den richtigen strang gibts sicher nicht immer und nicht mit jedem, dafür sind wir alle viel zu verschieden (und auch nicht immer gleich in unterschiedlichen lebensmomenten - zum glück!) ... aber ich kann an dem punkt, an dem der andere aus ebensolcher überzeugung das vertritt, was ich für richtig finde, mich doch mal mit dem anderen beschäftigen? deswegen brauch ich dem anderen nix hinterhertragen oder muss alles vertreten oder glauben, was der andere für richtig hält.


Du hast recht wichtig ist es über den eigenen Tellerrand zu schauen. Das ist z.B. auch eine der tollen Sachen am BT das man einen kleinen Einblick in so viele unterschiedliche Betriebe bekommt und ich bin der Meinung ein jeder davon hat seine Daseinsberechtigung. Hätte ich die Zeit - es gäbe einige Betrieb wo ich gerne mal für einige Wochen als Praktikant Käse machen oder die Kühe auf der Alm mit betreuen würde . Ich bin mir sicher überall gäbe es soo viel zu sehen und zu lernen, auch wenn es auf den ersten Blick so gar keine Gemeinsamkeiten gäbe.

Was mich an der LW so oft ärgert ist diese - wer nicht für mich ist, ist gegen mich - Einstellung. Das ist mir beim Milchstreik das erste Mal und seit dem bei auch bei anderen Gelegenheiten aufgefallen. Auch div. "Neiddiskussionen"  groß  gegen  klein.
Sicher ist es in der LW besonders schwer einheitlich auf zu treten. Zum einen sind die Betriebe untereinander ja doch Konkurrenten um die Fläche. Zum anderen ist nicht selten des einen Freud, des anderen Leid. (hohe Getreidepreise - hohe Futterkosten, gute Kälberpreise - hohe Einkaufspreise für Mäster etc.) . Nun ja und den einen oder anderen Berufskollegen der noch mal nach tritt wenn einer schon am Boden liegt gibt es sicher auch.

..... wir sind selbst kein "großer" Betrieb, leben und arbeiten aber mit diesen in unserer Umgebung gut zusammen. Eben leben und leben lassen.
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Klecksi
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Sehnsucht ist die Suche nach Nähe in der Ferne


« Antwort #23 am: 26.03.12, 10:36 »

hallo andreas ich warte schon sehnsüchtig auf die predigt  sagst mir bitte bescheid  wenn sie online gestellt wird  ? das wäre lieb danke   lg hanni
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Grias aus Niederbayern
Andreas
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I mog Di !


« Antwort #24 am: 29.03.12, 00:09 »

hallo andreas ich warte schon sehnsüchtig auf die predigt  sagst mir bitte bescheid  wenn sie online gestellt wird  ? das wäre lieb danke   lg hanni

Hallo Hanni,
hier schon mal der Text von Jörg Zink, über den Pfarrer Witti gepredigt hat:

Zitat
Im Gottesdienst bei unserer Bauernwallfahrt nach Altötting wurde die Predigt mit einer Geschichte
begonnen. Diese Geschichte  nun auch für alle, die nicht teilnehmen konnten. Es wird sich lohnen,
über den Sinn dieses Textes nachzudenken und den
Mut aufzubringen, Dinge zu ändern, die so nicht in Ordnung sind. Allerdings ist der Anfang nicht
bei seinen Nächsten zu suchen, sondern bei sich selbst. Wir haben jetzt immer noch die
Möglichkeit, unseren Weg in die richtige Richtung zu lenken und im Sinne der Schöpfung zu
handeln. Wie eine immer gültige Weisheit beschreibt: „der stete Tropfen höhlt den Stein!
Viele kleine Schritte bringen uns vorwärts, solange alle kleinen Schritte in die
richtige Richtung führen.

Die letzten sieben Tage der Erde
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug
genug. Er sprach: Wer redet hier von Gott? Ich nehme mein Leben und meine Zukunft selbst in die Hand.
Er nahm sie und es begannen die letzten sieben Tage der Erde.

Am Morgen des ersten Tages beschloss der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr
Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er an etwas glauben musste, glaubte er an die
Freiheit und an das Glück, an Zahlen und Mengen, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung
und seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen
und Atomsprengköpfen.
Am zweiten Tage starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen
Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde
an der schönen roten Farbe der Wurst, die Heringe am Öl auf dem Meer und an dem Müll auf dem Grunde
des Ozeans. Denn der Müll war aktiv.
Am dritten Tage verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den
Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den
Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie
den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins.
Am vierten Tage gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die
der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten
Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange wirken müssen in
Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben am Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel
zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen das Glück doch schuldig war.
Am fünften Tage drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer
hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, die Meere verdampften und die Betonskelette in den Städten
standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann
schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten.
Am sechsten Tage ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne.
Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der
übermäßigen Wärme, die ihr nicht gut bekam.
Am siebten Tage war Ruhe. Endlich: Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und
Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen geisterte als
Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte
vom Menschen, der seine Zukunft selbst in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den
Chören der Engel.
-Jörg Zink-

Da der Mensch von heute sich so benimmt, als ob es die Natur nicht gäbe, kann es sein,
das die Natur von morgen sich so benimmt, als ob es den Menschen nicht gäbe.


« Letzte Änderung: 30.03.12, 23:19 von Andreas » Gespeichert
Klecksi
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Sehnsucht ist die Suche nach Nähe in der Ferne


« Antwort #25 am: 29.03.12, 08:06 »

Danke Andreas   lg hanni
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Grias aus Niederbayern
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« Antwort #26 am: 30.03.12, 12:41 »

Da hat sich der Pfarrer aber schön zurückgehalten und bei der Bauernwallfahrt eine uralte Version des Zink-Textes verwendet.
Hier  Ausschnitte aus der aktuellen Version:

Zitat
Am vierten Tag

gingen sieben von acht Milliarden Menschen auf der Erde zugrunde.

Die einen an den Krank­heiten, die sich der Mensch durch die Massentierhaltung und seinen maßlosen Fleischkonsum selbst angezüchtet hatte.

Andere an Krankheiten, gegen die keine Antibiotika mehr halfen, weil der Einsatz von verschreibungspflichtigen Medikamenten als Mastmittel in der Massen­tierhaltung und als Schönheitsmittel in der Kosmetikindustrie die Menschen dagegen immun gemacht hatte.


Zitat
Die meisten aber starben am Hunger, weil die Getreidesilos leer waren. Denn die Biosprit-Hersteller hatten alles Getreide aufgekauft und in den Automotoren verheizt.



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