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Autor Thema: Kaufen für die Müllhalde  (Gelesen 1227 mal)
Biobauer
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Beiträge: 1140



« Antwort #30 am: 29.01.12, 19:33 »

gehts jetzt darum,das wir irgendwelchen mist kaufen, oder darum,das  dieser mist relativ schnell wieder hin ist???
Es geht darum, dass einige (viele?) Hersteller ihre Geräte extra so bauen, dass sie sich nicht reparieren lassen bzw. Reparaturen so aufwendig sind, dass ein neues Gerät billiger kommt. Und das ohne technische Notwendigkeit, obwohl es möglich wäre ebenso einfach ein langlebiges Gerät zu bauen.


naja,dann isser irgendwann pleite, der hersteller...
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
muellerin
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Power to the Bauer!


« Antwort #31 am: 29.01.12, 21:56 »

Dieter Moor (den ich sonst nicht so mag, aber das Buch las ich mit Vergnügen) beschreibt in "Was wir nicht haben, brauchen sie nicht!" unter anderem die Geschichte der unkaputtbaren Hürlimann-Traktoren aus der Schweiz.
Irgendwann waren alle Bauern damit ausgerüstet, und da sie nicht entzwei gingen, wurden irgendwann keine mehr gekauft.

Gruß
Müllerin













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gammi
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« Antwort #32 am: 29.01.12, 23:24 »

Es hat halt alles zwei Seiten.....

ich kauf mir auch nicht immer alles was ich gerne hätte. Meist mache ich es so, dass wenn mir etwas gefällt ich es nicht gleich kaufe, erst wenn es das nächstemal immer noch vorrätig ist greife ich zu. Außer mir gefällt es bis dahin eh nicht mehr.........

....für meinen Geldbeutel gut, für die Wirtschaft schlecht.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #33 am: 30.01.12, 08:06 »

Hallo Siegi,
ist es nur Purismus, kann weniger nicht oft viel mehr sein?
Die Sachen in unseren Wohnungen müssen gereinigt, gewartet, entstaubt usw. werden, weil vieles sehr billig geworden ist, wird es auch nicht mehr so geschätzt.
Und wir leben in vollgestellten Wohnungen und alle Jahre wieder kommt das Entrümpeln, dieses gute Gefühl von Freiheit, wenn wieder alles durchgeräumt ist.
Auf der anderen Seite wird uns von allen Seiten "kaufen, kaufen, kaufen" reingedrückt.
Z.B. für Weihnachten die Essensvöllerei, jetzt wieder die Abnehmwelle-
die neue Frühjahrsmode soll in die Geschäfte, die Wintersachen müssen raus.
Wir brauchen nur noch- arbeiten, um Geld zu verdienen, das Konto räumen uns viele, die davon leben, gerne ab.
Dafür haben wir keine Zeit mehr, um alles einmal in Ruhe zu betrachten, zu geniessen, einfach zurückzulehnen.
Wir haben auch keine Zeit mehr, um uns darüber klar zu werden, was wir wirklich brauchen!
Und dazu kommt, wir wissen alle, dass die Ressourcen auf unserer Erde nicht in unbegrenzten Mengen für diese Verschwendungssucht vorhanden sind, was bleibt noch für die nach uns kommenden Generationen, damit sich auch ein Leben in Würde leben können?
Gehts uns mit der Überfülle, mit dieser Verschwendung denn wirklich gut?

@Annama, ich hab früher unsere Spülmaschine mit dem Energiesparprogramm laufen lassen, bis die Maschine an Verstopfung litt,
inzwischen läuft wieder ein heisseres Wasser durch ihre Adern.
Die Maschine dankt es mir.
Du solltest ein Buch für die nächste Generation schreiben-
sinnvoll und zufrieden, Leben - aus einer reichen Fülle an Erfahrung.
Ich würde es auch als "ältere Leserin" sofort kaufen.
Du und ich, wir haben noch gelernt, aus wenig viel zu machen, du mit noch viel mehr Erfahrung und dem Hintergrund einer Kindheit, die sicher nicht von Verschwendung und Wegwerfmentalität geprägt war.
Meine Küchenmaschine ist auch so ein Urgestein, hab sie von der Schwiegermutter geerbt, die Zusatzteile passen auch heute noch.
Das war noch "Made in Germany".
Scheinbar schafft sich die deutsche Wertarbeit selbst ab,
dafür wird für die Müllhalde produziert, welche Verbesserung unserer Lebensqualität.
Herzl. Grüsse
maria
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