SiegiKam
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« am: 28.01.12, 14:28 » |
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Ich habe auf arte gerade einen Bericht gesehen, der wie der Titel heißt. Es geht darin um den Begriff Obsoleszenz, d. h. es werden Produkte bewusst so hergestellt, dass sie eine wesentlich niedrigere Lebensdauer haben, als möglich wäre, um den Konsumenten zu ständig neuem Kauf zu zwingen.
Nach dem weltweiten Verbreiten der Glühbirne hatte sie eine Lebensdauer von 2500 Stunden. Die Herstellerfirmen schlossen sich (angeblich) zu einem Kartell zusammen und vereinbarten die Entwicklung und Verbreitung einer Glühbirne, die höchstens 1500 Stunden hält. Für Firmen, deren Produkte dies überschritten, gab es Strafzahlungen. Das Kartell nannte sich immer wieder um, um nicht aufzufliegen. In Deutschland war die bekannte Fa. OSR.. dabei. In dem Bericht wurde am Schluss darauf hingewiesen, dass Philli.. sich daran gemacht hat, LED Leuchten mit 25 Jahren Lebensdauer herzustellen. Wenn man auf den Onlineshop dieser Firma geht, sind die meisten LED Leuchten vergriffen, seltsam!
Es gab lt. dem Bericht sogar einmal einen Vorschlag, dass Geräte eine bestimmte Lebensdauer aufgedruckt haben sollten, wenn diese abgelaufen wäre, sollten sie die Verbraucher zum Vernichten zurückgeben, ansonsten wäre eine Strafe zu zahlen. Das wäre ein Vorschlag gewesen um die große Wirtschaftskrise 1929 zu überwinden, hat sich aber nicht durchgesetzt. Dafür fand man später in Amerika eine neue Methode, man kreierte immer neue, schönere und "bessere" Geräte, fachte die Werbung an, so dass der Konsument einfach glauben musste, er habe alten Trödel zuhause und brauche dauernd etwas Neues.
Ein Pariser Wissenschaftler, Serge Latouche wurde interviewt, er meint: "Damit die Produktion immer weiter wächst, wird der Konsum ins Unermeßliche gesteigert. ... Die drei Pfeiler sind Werbung, Obsoleszenz, Kredit. ... An ein grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Resourcen glauben nur Verrückte und Ökonomen. Leider sind wir mittlerweile alle Ökonomen. ... Unsere Wachstumsgesellschaft ist wie ein Rennwagen, der mit voller Geschwindigkeit dahinrast, aber keinen Fahrer hat. Das Ende ist vorhersehbar. Entweder fährt sie gegen eine Wand oder stürzt in einen Abgrund.
Der Bericht hat mich sehr beeindruckt, doch mir auch gezeigt, dass man als Konsument wenig gegen Firmen tun kann, die so handeln. Das einzige wäre, dass man Produkte kauft, von denen man schon weiß, dass sie einge gewisse Langlebigkeit haben. Eingefallen ist mir in Bezug auf immer neue Produkte, die man angeblich haben muss, der Thermomix. Da ist das momentan hochgelobte aktuelle Teil in drei Jahren auch alter Hut und man muss wieder den neuen haben, obwohl doch so qualitativ hochwertig produziert wird, dass das Gerät viele Jahren halten müsste.
Siegi
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« Letzte Änderung: 29.01.12, 09:34 von SiegiKam »
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« Antwort #1 am: 28.01.12, 14:35 » |
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was ist daran neu??
bespiel wama. miele teurer, bissl bessere komponenten drin,lager, dichtungen ,elektro bauknecht billiger, dafür halt billige komponenten drin
du bekommst in der regel das, was du bezahlst
„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
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SiegiKam
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« Antwort #2 am: 28.01.12, 15:14 » |
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du bekommst in der regel das, was du bezahlst
Das glaube ich nicht. Beispiel: Ich bezahle für eine Leuchte, die 25 Jahre halten soll. Das ist aber auf die Zahl der Leuchtstunden begrenzt und mit einem Durchschnittswert berechnet. Die Leuchte ist bereits nach drei Jahren technisch überholt, ich bekomme das mit und weiß, ich könnte eine für weniger Geld kaufen, die schöner, heller oder energiesparender leuchtet. Glaubst du wirklich, dass ich die Leuchte 25 Jahre benutze? Wenn sie wirklich 15 Jahre hält, werde ich wohl kaum noch den Kassenbon dafür finden, bzw. wird es das Geschäft, wo ich sie gekauft habe evtl. nicht mehr geben, oder den Hersteller. Habe ich bekommen, wofür ich bezahlt habe? Ich weiß es ja erst nach 25 Jahren. Früher haben wir bei Energiesparleuchten immer das Datum draufgeschrieben, wann sie eingedreht wurden. Das ist sowieso kein Nachweis über die Leuchtstunden, aber mittlerweile auch hinfällig, weil es Weiterentwicklungen gibt und die Leuchten selten nachgekauft werden können, wenn sie wirklich lange verwendbar waren. Wenn auf einer LED Leuchte steht, dass sie 25 Jahre hält, glaubst du, du kannst die in 25 wieder kaufen, wenn sie wirklich so lange gehalten hat? Die gibts dann bestimmt nicht mehr. Und ebenso ist das mit Autos. Wenn du ein neues Auto kaufst, kannst du dich nach dem Preis richten, aber gibt es noch Autos zu kaufen, von denen man schon weiß, dass sie eine lange Lebensdauer haben? Nein, denn es wurden in den Jahren ihrer Lebensdauer in der Entwicklung des Herstellers alle paar Jahre Veränderungen vorgenommen, so dass die Produkte nicht mehr miteinander vergleichbar sind. Vieleicht hat auch eine andere Firma die Marke aufgekauft und produziert dann billiger, ich bin kein Leser eines Wirtschaftsjournals, dass ich das bei vielen Firmen wüsste. Kürzlich hat mir einer von einem Auto mit über 400000 km auf dem Tacho erzählt. Glaubst du, ich bekomme die gleiche Qualität, wenn ich von diesem Hersteller heute ein Auto kaufe? Leider kannst du oft nicht sehen, ob du mit der höheren Preisklasse nicht doch etwas kaufst, was nach einer bestimmten Zeit seinen Geist programmiert aufgibt. Wie alt werden zum Beispiel Drucker heute? Ist er kaputt, weil er einen Defekt hat, den aus Preisgründen keiner sucht, oder weil ihm eine bestimmte Anzahl von Seiten einprogrammiert wurde? Das kann ein Normalverbraucher kaum feststellen. Ich kenne einige Leute, die Gefriergeräte von der Marke Liebh... gekauft haben um etwas Gutes zu haben, aber bei diesen drei Leuten gab es jeweils nach kurzer Zeit Probleme mit dem Thermostat, hätte keiner gedacht bei so einer renommierten Firma. Oder du kaufst eine Feinstrumpfhose (oder deine Frau  ), höherer Preisklasse. Woher willst du wissen, ob die Laufmasche wegen ihrer Ungeschicklichkeit kam oder wegen der geringen UV-Beständigkeit, die der Hersteller im Produktionsprozess mit einem Mittel bei der Fadenproduktion beeinflusst. Gescheiter ist man erst wenn man die Erfahrung gemacht hat, bloß dann muss man schon wieder neue machen. Ja, ich kaufe keine Billigprodukte, aber auch bei den teuereren kann ich vom Hersteller über den Tisch gezogen werden mit einem hohen Aufpreis. Was mich so entsetzt ist, dass die Hersteller das scheinbar mit Plan machen. Da ist nicht einer, der sagt "ich produziere so, dass ich gut lebe davon, die Umwelt schütze und dem Konsumenten ein gutes Produkt übergebe". Das ist leider bei dem Großteil der Hersteller nicht der Fall und das finde ich so übel. Es geht nur darum die Produktion und den Verkauf zu steigern, schneller, höher, weiter, dass dabei eingeplant wird, den Verbraucher zu betrügen und die Lebensdauer von Produkten bewusst zu begrenzen, entsetzt mich. Siegi
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Leben und leben lassen
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Stadtkind
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« Antwort #3 am: 28.01.12, 19:25 » |
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Hallo,
ähnliches ist mir insbesondere bei Handies aufgefallen, egal, welche Marke ich gekauft habe - meist war nach zwei Jahren irgendwas wichtiges kaputt, egal, ob Akku oder Tasten, die nicht mehr funktionierten. Das finde ich furchtbar, insbesondere weil gerade bei Handies viele teure und relativ seltene Edelmetalle verbaut werden.
Ciao
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #4 am: 28.01.12, 19:45 » |
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Hallo Siegi, ich war letzte Woche auf einem Einkaufsbummel, ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wer kauft den den ganzen Plunder? Was geschieht mit den vielen Bekleidungsstücken, mit Winterschuhen- die können doch nie im Leben alle verkauft werden? Wer stellt sich ständig neue Möbel in die Bude, wer muss immer das neueste elektronische Unterhaltungszeugs haben? Die Suche nach einer Tageslichtbirne ist inzwischen grenzwertig- Irgendwie ist das ganze System krank- und die einzigste Möglichkeit, die ich sehe, möglichst wenig zu benötigen. Eigentlich müssten wir nur arbeiten und einkaufen, damit ist unsere Bürgerpflicht erledigt. Aber es ändert sich auch mit der Langlebigkeit der deutschen Wertarbeit, die Lebensdauer der Mielegeräte ist auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Wenn es nach unserem Elektriker ginge, wären E-Herd, Spül- und Waschmaschine schon längst im Elektrogeräte-Himmel. Erst mit Nachdruck wurden sie wieder gesund gepflegt. Es gibt inzwischen schon Initativen, die das sogen. "Einkaufsfasten" vorschlagen. Die ganze Sülzerei wegen Energie- und Rohstoffknappheit, wegen Treibhausgasen und die irrsinnige Verschwendung- da ist der Wurm drin. Shoppen ist für mich keine Freizeitveranstaltung, sondern eine zu überlebende Prozedur, mich macht das ganz wuslig, wenn immer schon das nächste Zeitalter käuflich dekoriert auf die Mitnahme wartet. Im Januar alles auf Frühling und österlich, im September auf advent- und weihnachtlich, so ganz passt das überhaupt nicht mehr. Einkaufen im eigenen Haus, die sinnvolle und möglichst langjährige Nutzung- man wird hier dann wohl Volkswirtschaftsschädling sein. Herzl. Grüsse maria
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SiegiKam
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Bayern
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« Antwort #5 am: 28.01.12, 20:14 » |
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Hallo Maria,
ich finde einkaufen auch sehr anstrengend. In drei Läden waren wir letzten Samstag wegen einer schönen Lampe über unseren Esstisch. Bei uns passen diese LED Leisten eingegossen in Glas und ähnlich futuristische Lampen nicht dazu, auch möchten wir ein warmes, aber helles Licht. Das war so nervig, man kann sich das alles im eigenen Zuhause so schlecht vorstellen und es ist soviel Krampf dabei, die Beratung lässt auch zu wünschen übrig. Ich war so froh, als wir endlich was fanden, wir hatten ja vorher schon immer mal wieder wo geschaut. Am Ende landeten wir abseits der Möbelmärkte in einem der wenigen Lampenfachhandel, der auch Fachpreise verlangte. Na, diese Lampe muss uns dann aushalten (quasi bis ans Lebensende).
Mit Radios ist es dasselbe, ich mag im Bad keinen Ghettobluster haben, einfach nur ein Radio mit gutem Empfang, ohne CD und USB usw. Das haben wir im Internet gefunden, denn hier rundherum gibts nur den Geiz-ist- geil-Laden, der viele Verkäufer aber mit wenig Ahnung hat.
Shoppen war für mich noch nie ein Vergnügen, komme oft ganz erschlagen nach Hause. Aber es gibt Läden, wo ich mich gerne umsehe und andere, bei denen habe ich das Gefühl, völlig energielos rauszukommen.
Siegi
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Leben und leben lassen
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #6 am: 28.01.12, 20:25 » |
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ähnliches ist mir insbesondere bei Handies aufgefallen, egal, welche Marke ich gekauft habe - meist war nach zwei Jahren irgendwas wichtiges kaputt, egal, ob Akku oder Tasten, die nicht mehr funktionierten. Das finde ich furchtbar, insbesondere weil gerade bei Handies viele teure und relativ seltene Edelmetalle verbaut werden. Unterschreibe ich zu 100 %. Habe schon oft gesagt, Für die Größenordnung, in der sich die Handypreise bewegen, erwarte ich eine längere Lebensdauer. Luna
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Benita2
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« Antwort #7 am: 28.01.12, 21:08 » |
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Hallo allerseits,
ich kaufte neulich eine neue Energiesparlampe, weil die alte ( 1/2 jahr alt und fast 10 € gekostet) den Geist aufgab. Eigentlich könnte ich ja die Lampe umtauschen aber die müßte erst zu Osram eingeschickt werden, damit man sie umfangreich untersuchen kann ............... Natürlich hatte ich keine Rechnung mehr?! Also ließ ich mich vom Verkäufer informieren, wie das mit der Garantie überhaupt funktioniert. Es steht ja ausdrücklich auf der Verpackung, dass eine Garantie besteht.
Ich kann mir in Zukunft also keine Lampe mehr auf Vorrat kaufen, weil ich die Einkaufsquittungen bestimmt bei Bedarf auf Umtausch nicht mehr finde. Aus diesem Grund muß ich dann bei erneutem Bedarf vorrübergehend eine andere eischrauben und dann gleich zum Einkauf eines Ersatzes wegfahren. Vor allem muß ich auch noch das Datum des Kaufes an die Lampe schreiben und dann auch noch die Rechnung von diesem besagten Stück in der Nähe dieser Lampe deponieren. ............ Vielleicht an den Lampenschirm kleben oder so ................., damit ich all die verschieden L. und deren Rechnungen auch immer auseinanderhalten kann. Wenn allerdings so eine Rechnung längere Zeit dem licht ausgesetzt ist, dann kann man sie eh nicht mehr lesen. Da soll mir mal einer erklären, wie ich das gut organisiere.
Zum Glück haben wir uns eine Reihe von den alten Glühbirnen auf Vorrat gekauft.
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Viele. liebe Grüße von Benita!
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peka
westl. Rheinland
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #8 am: 28.01.12, 21:35 » |
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Hallo,
dazu fällt mir folgendes Gespräch mit meinem Spülmaschinen - Monteur ein:
" Lebensdauer einer Spülmaschine = 8 - 10 Jahre - bei 5 Spülgängen pro Woche!!!!! "
Das sagt einem sonst niemand.
Meine läuft täglich mindestens 1 mal eher öfter.
Ich kann also schon mal anfangen auf eine neue zu sparen.
Liebe Grüße peka
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Gönne dir Stille, in der du nur Atem und Herzschlag lauschst. Dann kehre in den Alltag zurück, kraftvoll und gelassen.
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SiegiKam
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Bayern
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« Antwort #9 am: 28.01.12, 23:04 » |
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5 in der Woche  ? Ich hab ab und zu zwei am Tag, auf sieben die Woche komme ich auf jeden Fall!!! Siegi
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Leben und leben lassen
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #10 am: 29.01.12, 07:32 » |
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Hallo Siegi, wir haben uns gestern Abend die Arte Sendung angesehen. Solche Vermutungen von künstlicher schnellerer Alterung geisterten ja schon lange durch den Raum- also waren es doch keine Vermutungen. Die technische Alterung, das schnellere Kaputtgehen, hier gibts vielleicht den einen oder anderen geschickten Fachmann, der einem noch die Geräte gesund pflegen hilft, die Alterung über Mode haben wir alle selbst in der Hand. Und hier gebe ich dir vollkommen recht, es ist schwierig, sich in diesem Diktat zu recht zu finden, das Bla Bla von "König Kunde", darüber kann ich nur lachen, aber es gibt auch Flohmärkte, Sekund-hand- und vieles andere und es gibt noch eines, das vollkommen aussen vor gelassen wird- unsere eigenen Hände, unsere Kreativität, unsere Phantasie. Ich würd mir nicht im Traum einfallen lassen, mir eine Einrichtung aufs Auge zu drücken, die nur dem neuesten Trend einer irgendwelchen Mode entspricht, ich muss nicht etwas kaufen, was mir nicht gefällt, das Geld ist viel zu hart verdient, um es einfach nur auszugeben, nur damit die Wirtschaft am Laufen gehalten wird. Wir haben viel mehr Möglichkeiten, als uns bewusst wird. Aber solange wir uns das alles gefallen lassen, können wir nur jammern. Unsere Spülmaschine wäre schon weit als über ein Jahr im Haushaltsgerätehimmel, der E-Ofen, schon viel länger- es geht ja nicht darum, dass man sich nichts neues leisten kann, unsere Einbauküche ist über 30 Jahre alt, wenn es nach dem Kücheneinrichterstudios gegangen wäre, läge sie auch schon längst auf der Deponie. Aber warum soll ich eine nur etwas reparatur- und auffrischungsbedürftige Schreinerküche wegschmeissen, die neuen Küchen haben kleine Verbesserungen, das grosse Ganze ist ziemlich ähnlich geblieben. Es braucht nur dieses Finden von Fachleuten, die wieder reparieren. Ich hab jetzt wieder eine tolle Küche, hat einen Minibetrag einer neuen Küche gekostet, macht mir jeden Tag Freude. Die Küchenlampe hab ich auf dem Flohmarkt gefunden, die Esszimmerlampe ist ein Geschenk eines Bastlers. Ich brauch nicht jedes Jahr meinen Kleiderschrank total ausräumen, es gibt zum Glück noch einen Schuster, der mir nicht nur Schuhe verkauft, sondern auch repariert und ich hab meine eigenen Hände. Die Spülmaschine war nach einem Vormittag total zerlegt, ich hab sie auch wieder zusammenfügen könnnen, sie arbeitet wieder - Es kann doch nicht sein, dass wir nur noch dafür arbeiten und schuften, nur damit wir kaufen, kaufen, kaufen. Herzliche Grüsse maria
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gundi
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #11 am: 29.01.12, 08:30 » |
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Wenn allerdings so eine Rechnung längere Zeit dem licht ausgesetzt ist, dann kann man sie eh nicht mehr lesen.
Hallo! Nachdem ich mich auch schon über die unleserlichkeit solcher Rechnungen geärgert habe, kopiere ich die Kassabons jetzt auf Normalpapier und bewahre sie in einen Ordner auf. lg gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
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Solli
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« Antwort #12 am: 29.01.12, 08:36 » |
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Solche Vermutungen von künstlicher schnellerer Alterung geisterten ja schon lange durch den Raum- also waren es doch keine Vermutungen. Nein, schon lange nicht mehr! Wenn man sich mit irgendeinem Gerät - egal welches - intensiv beschäftigt, alles mögliche liest und schaut, wo die Teile für ein Gerät herkommen, braucht man sich nicht wundern. Zu 99 Prozent Made in China! Und da ist es egal, ob Miele, Siemens, Bosch oder was auch immer drauf steht, die lassen alle nur noch im Ausland produzieren, bauen hier zusammen und fertig!  Ich habe hier einen Kühlschrank von Gorenje stehen, das ist eine russiche und dem Anschein nach sogar eine solide Firma! Der Kühlschrank ist zehn Jahre alt, läuft immer noch leise, war nie kaputt und letztes Jahr erst habe ich zwei Teile neu nachgekauft, was ohne Probleme möglich war. Und selbst, wenn es heute Geräte mit AAAAAAAAAAAAAAAAAAA++++ gibt, meiner war damals auch als sparsam deklariert, also tut er es heute auch noch! Ich sehe überhaupt nicht ein, mich an diesem Konsumwahn zu beteiligen und ärgere mich jedesmal genauso über das selbe wie Ihr! Mir geht es da völlig genauso, ich empfinde Einkaufen als lästig und anstrengend. Gerade aktuell wieder Digitalreciver wegen der blöden Abschaltung! Nun überlege ich schon, ob es nicht sinnvoller wäre, gleich einen Flachbild mit integriertem Reciver zu kaufen als nochmal in so ein externes Gerät zu investieren .... 
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Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super
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« Antwort #13 am: 29.01.12, 08:43 » |
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meine Spülmaschine war letztens kaputt und wir haben lange überlegt was wir machen, neu oder richten. ich habe mich dann fürs richten entschieden, da wir letzes Jahr eine neue gekauft haben in der anderen Küche und mit der war ich vom Spülergebniss überhaupt net zufrieden, so dass ich wieder meine alte in meine neue Küche gestellt hab.
das richten hat mich was gekostet ABER jetzt läuft sie wieder zuverlässig trotz ihrer neun Jahre. genauso wie letzte Woche mein neuer Trockner kam. der selbe wie der letzte vor neun Jahren. NUR sowas von billig wie der jetzt gemacht wird?? ein und der selbe Trockner. der alte nie kaputt noch nie eine Reperatur, der neue???
ich kaufe ganz ungern neue Sachen, den sie sind einfach "billig" gemacht und selten ihr Geld wert.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße Petra
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SiegiKam
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« Antwort #14 am: 29.01.12, 09:33 » |
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Es braucht nur dieses Finden von Fachleuten, die wieder reparieren.
Als mein Sohn sich auf Berufssuche machte, interessierte er sich für den Beruf des Fernsehtechnikers und hat bei unserem Händler, der vieles repariert, ein Praktikum gemacht. Der sagte ihm, er könne ihm nur abraten, diesen Beruf zu ergreifen, denn er habe keine Zukunft mehr, die neuen Flachbildschirme könne man nicht mehr reparieren, da geht es nur darum ein Modul zu ersetzen oder nicht, eine Berufszukunft sehe er nicht. Es kann doch nicht sein, dass wir nur noch dafür arbeiten und schuften, nur damit wir kaufen, kaufen, kaufen.
Maria, eine der Säulen des Wirtschaftswachstums heißt Kredit, es ist also eingeplant, dass sich der Verbraucher zugunsten der Wirtschaft über beide Ohren verschuldet. Wenn er dann nicht mehr zahlen kann, dann wanken die Banken (haha ein Reim) und der Steuerzahler muss sie stützen, damit nicht alles zusammenbricht Du hast recht, ein generelles Umdenken muss stattfinden, sowohl was den Konsum wie auch die Herstellung betrifft. Aber was ist eines der schwersten Dinge - seine Gewohnheiten dauerhaft zu ändern und auf Angenehmes zu verzichten. Siegi
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