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Autor Thema: Update für Biolandbau  (Gelesen 409 mal)
alois burgstaller
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« am: 20.01.12, 10:51 »

Der Biolandbau ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit! Seit gut 30 Jahren sind die Prinzipien des Biolandbaues formuliert. Seither hat sich viel verändert. Die Technik und Elektronik drängt sich immer mehr mehr zwischen Mensch und Tier. Auf Massentierhaltung gibt er keine Anwort. Neue Erkenntnisse bei der Bodenbearbeitung, beim Tierwohl, beim Klimaschutz finden kaum Eingang in die biol. Richtlinien. Erfolg macht träge, wie es scheint. Schade drum!
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #1 am: 20.01.12, 11:16 »

Hallo Alois,
wie würde nach deiner Meinung das Update aussehen?
Herzl. Grüsse
maria
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perle
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« Antwort #2 am: 20.01.12, 14:21 »

es wird doch grad in den ganzen Gruppenverbänden drüber diskutiert, wie das "Neue" Leitbild aussehen soll, was sich ändern muß, soll und kann!
Da sind alle "Bioländer" gefragt und die Umsetzung wird nur so gut oder schlecht, wie die jeweiligen Menschen sich da einbringen
findet
Perle
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alois burgstaller
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« Antwort #3 am: 21.01.12, 14:43 »

Ich fürchte, dass ein windelweiches Wischi-Waschi-Update herauskommen wird. Andererseits ermöglicht das Internet, dass jeder Betrieb sich so transparent wie möglich darstellen kann und seinen eigenen Webshop betreiben kann. Wenn die Förderungen beschnitten werden, wird ohnehin das Verkaufstalent der Landwirte wieder mehr Bedeutung gewinnnen. Und damit auch die Verantwortung der Konsumenten für das, was er einkauft. Jetzt delegieren wir Konsumenten unsere Verantwortung an ein schönes Label und legen die Hände in den Schoß und sind dann erschüttert, wenn Tierwohl, Schlachtmodus, Löhne und Transportwege gar nicht so schick sind, wie wir uns das eingebildet haben. Die Bauern könnten im Web, den Konsumenten schmackhaft machen, wie sie produzieren und verschiedene Kriterien erfüllen. Wahrscheinlich würde die Abschaffung des Biolabels und dessen Ersatz durch einzelne Maßnahmen den Qualitätswettbewerb sogar beschleunigen. Anstelle der mühseligen Kontrollen träte die Haftung für die Wahrheitsmäßigkeit der Angaben. De facto ist Bio ja zu einem Supergeschäft für die Supermarktketten geworden und die Macht der Bauern ist dahingeschmolzen wie Butter in der Mikrowelle. 

Jetzt hab ich mich doch zu viel zu vielen Vorschlägen hinreißen lassen. Aber wer mich fragt, ist selber schuld.   
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alois burgstaller
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« Antwort #4 am: 25.01.12, 10:22 »

Ich hätts mir denken können, dass da nix kommt! Voll in Mode ist die Terra Preta. Jetzt kommt noch die Heumilch dazu. Und damit hat sich´s. Lauter Themen, die keinen Unterschied zwischen Bio und Konventionell machen. Und die Bios schauen zu, wie sich "die Märkte" derweil entwickeln. So stell ich mir Produktionsethik (Schöpfungsverantwortung) nicht vor!
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #5 am: 25.01.12, 10:56 »

Hallo  Alois,
Terra Preta im Biolandbau, wo finden diese Diskussionen statt?
Würd mich jetzt echt interessieren, weil ich vor nicht allzulanger Zeit in deinem Land eine Weiterbildung machte.
Da war die Indianererde absolut verpönt und bäh.
Herzl. Grüsse
maria
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alois burgstaller
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« Antwort #6 am: 26.01.12, 19:38 »

Hallo  Alois,
Terra Preta im Biolandbau, wo finden diese Diskussionen statt?
Würd mich jetzt echt interessieren, weil ich vor nicht allzulanger Zeit in deinem Land eine Weiterbildung machte.
Da war die Indianererde absolut verpönt und bäh.
Herzl. Grüsse
maria
Waren sie auch schön wissensdurstig, die Ösis? Im Grüngürtel von Alpistan geht da nix mit Kohle. Da musst du schon weiter östlich ins Steirische gehen. Aber jetzt gibts grad wieder ein Problem mit einem neuen Aufdeckerbuch: Der große Bioschmäh.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #7 am: 26.01.12, 20:13 »

Hallo Alois,
so überaus wissensdurstig leider nicht, aber mich interessiert das Thema.
Die Steirer sind hier einfach weiter.
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