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Autor Thema: Selbstmord & Suizid in der Landwirtschaft  (Gelesen 10007 mal)
apis
Mitglied
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Beiträge: 182


« Antwort #90 am: 23.07.11, 21:08 »

Klar ist das Verhalten der Leute super positiv. Aber schämenswert, dass ich viele so negativ eingeschätzt hatte.

Ich glaube Offenheit bei Krankheiten ist im Umgang mit anderen Menschen sehr hilfreich. Erleb ich auch bei Krebserkrankungen oder anderen schlimmen Sachen.
Sowie drüber gesprochen wurde ist etwas nicht mehr so interessant und viele nehmen herzlichen Anteil.
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
Vereinsmitglied
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3195


leben und leben lassen


WWW
« Antwort #91 am: 23.07.11, 22:19 »

Hallo,
ich denke mal, dass es doch viele Leute gibt, die grade so grenzwertig sind und an Psychosen, Depressionen usw. vorbei schrammen, bzw. selber Gradwanderungen machen oder hinter sich haben.
Von daher denke ich, dass man sich schon in solche Menschen einfühlen kann und ist froh, selber nicht so weit "drunten" zu sein.
Über Menschen zu witzeln, die gerade einen Abrutsch mitmachen finde ich ohnehin nicht nur daneben sondern auch gefährlich. Das kann einem selber auch passieren. Da ist man nicht gefeit.

Und bei psychischen Erkrankungen fällt es mir wahnsinnig schwer zu urteilen. Viele sind sich vielleicht gar nicht bewusst, selber davon betroffen zu sein. Da gibt es vermutlich eine wahnsinnige Dunkelziffer.
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Liebe Grüße
Martina
Raute
Mitglied
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Beiträge: 130


« Antwort #92 am: 24.07.11, 07:18 »

Da kann ich Martina nur recht geben. Man sieht ja hier im Forum, was so ein Beitrag eines Betroffenen für eine Welle macht. UN dich denke , das noch ganz viele Betroffene vor ihrem PC sitzen und sich überlegen, ob sie nicht auch einen Beitrag dazu schreiben sollen, sich aber aus Scham, weil sie vielleicht in anderen Rubriken, den / die starke gemimnt haben, nicht trauen.

Psychosen und Depression sind eine Gradwanderung und ineinander übergänig. Man kann sie sehr gut medikamentös behandeln und einstellen. Es sind Krankheiten, die man sich nicht aussucht, sondern die kommen und wenn man Glück hat auch wieder gehen.

Verurteilen sollte man eh nie jemanden, ob der nun Depressionen oder sonst was hat, ob er schwarz oder weiß, groß oder klein, dick oder dünn ist. Niemand gibt uns das Recht dazu einen anderen der Art zu misshandeln. Und es bedarf sicher einer langen Lebenserfahrung, bis man soweit kommt und dies ablegt, wenn man es nicht von zu hause gelernt hat , damit um zugehen. Kindern so was bei zu bringen fordert Zeit und Geduld, das ist in unserer Gesellschaft Mangelware.
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