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26.05.12, 00:43


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Autor Thema: Autobahn vor der Haustür!  (Gelesen 1841 mal)
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« am: 02.01.12, 11:42 »

das neue Jahr beginnt stressig für meine Männer... jahrhundert alte wunderschöne Eichen sogar im Biotopkataster geschützt müssen fallen weil ja die Autobahn soooo wichtig ist (wer auf der B12 net fahren kann, kanns auf der A94 auch nicht, sorry).

viel viel geschützte Natur wird zu Beton, ganze Landschaftsstriche zubetoniert. es ist grausam das anzuschauen..

wo jetz von meinem Fenster aus NUR Natur ist, fahren jetzt dann zig Autos und LKWs

wem interessieren da geschützte Eichen?Huh?

LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #1 am: 02.01.12, 11:51 »

ein paar Bilder vom Büro aus fotographiert

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Ganz liebe Grüße
Petra
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #2 am: 02.01.12, 12:01 »

und noch eines, das sind nur UNSERE Bäume, die wo fallen sind ja kilometerlange Gehölze/Wälder


LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #3 am: 02.01.12, 15:08 »


Es hilft auch schon zu wissen , dass oder wie andere ihre Probleme meistern.
Alleine das wissen gibt manchen vielleicht Kraft und Rat ihre eigenen Probleme zu lösen.


Hallo Maja

war für mich auch immer wichtig ... andere haben ähnliche Probleme ... allein dieses Wissen ist schon Entlastung

Wenn man bestimmte Situationen vorher - im Kopf - durch spielt
kann man im Fall der Fälle so reagieren wie man das geplant hat

Mir ging es früher oft so, dass mir z.B. jemand ( SM ) was an den Kopf geknallte hat ...
ich sprachlos war  Roll Eyes und mir erst hinterher eingefallen ist was ich hätte sagen können

Wenn man ** mal Zeit zum nachdenken ** hat, kann man sich gut die Frage stellen
Was mache ich, wenn Huh z.B. der Topf am Herd brennt ... mein Kind sich den Finger einklemmt ... usw.

Diese Art von Spiel haben unsere Kinder im KiGa oft gespielt
Eingeführt hat das bei uns die Feuerwehr die im KiGa Vorträge für die Eltern hält
wenn die Kinder das Thema Brandbekämpfung und Vorbeugung beackern

Später haben wir im Elterntraining / Verhaltenstherapie mit ähnlichen Ansätzen gearbeitet
ich hab das dann für mich - passend auf meine spez. Situation - weiter entwickelt

Das Motto => Aktion -> Reaktion -> Konsequez ist der Leitgedanke

Liebe Grüße
Beate

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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
gammi
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« Antwort #4 am: 02.01.12, 16:17 »

Das kann aber auch ganz schön in die andere Richtung "losgehen".
Ich mach mir im Voraus viel zu viele Gedanken was ich machen, wenn..........das führt dann dazu, dass ich meine Kopf nie richtig frei bekomme und wenn dann der Erstfall eintritt vor lauter zuviel Gedanken vorher machen erst noch die falsche Antwort gebe. Oder eben eine Antwort parat ist, die dann erst nicht passt, weil genau den Fall hab ich vorher nicht durchgespielt.

Für mich ist es viel einfacher, wenn ich spontan reagieren kann. Leider kann ich das aber nicht.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
doretchen
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« Antwort #5 am: 02.01.12, 17:12 »

gammi, wie recht du hast!
Und dann macht man sich Sorgen um die Zukunft - nein, wenn man davor steht, reicht es auch noch.
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es grüßt doretchen
gammi
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« Antwort #6 am: 02.01.12, 17:20 »

Manchmal ist es aber auch ganz gut. Oft geht es mir bei Kühen die Kalben sollen so.....bei denen bei denen (klingt komisch) man am meisten Angst hat dass irgendwas nicht gut geht haben meistens die wenigsten Probleme.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
pauline971
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« Antwort #7 am: 03.01.12, 08:40 »

@ Doretchen. Ja die Spannbettücher sind da und gewaschen und schon drauf geschlafen und jetzt inzwischen wieder in der Wäsche. Alles bestens. Nur die neue Bettwäsche fusselt dermaßen, dass ich gestern das Schlafzimmer einer Komplettreinigung unterziehen mußte. Obwohl ich sie vor dem ersten Überziehen gewaschen und im Trockner getrocknet habe, liegen überall die Fussel. Gestern hat es mir dann gereicht und ich hab neu überzogen, obwohl ich das in den Unternächten sonst nicht mache. Hab aber nicht gewaschen. Da bin ich abergläubig  Grin
@ Bullenmafia. Ich kann Deinen Ärger und Frust verstehen, denn mir ging es ähnlich. Als vor Jahren die A93 gebaut wurde - Du glaubst nicht was wir geweint, geschimpft, protestiert usw. haben. Doch es nützt alles nichts. Hier überwiegt, wie man so schön sagt, dass Interesse der Allgemeinheit. Interessen einzelner, alter Bäume, Natur usw. sind nachrrangig. Heute Jahre später kann ich mich nicht an den Lärm gewöhnen. Die Autobahn umgibt meine Heimat in einem Halbkreis. Der Lärm ist ständig da, man kann schlecht flüchten, wenn man spazieren gehen will. Das Brummen hört man weit entfernt noch laut. Wenn ich meine Heimat nicht so lieben würde, wäre ich weggezogen. Aber so ist es halt. Des einen Freud, des anderen Leid......
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #8 am: 03.01.12, 09:06 »

Wir wohnen ja auch 7 km von sogar zwei Autobahnen weg, haben das Oberpfälzer Kreuz von A93 und A6 direkt vor der Haustüre. Durch den Wald ist der Lärmpegel gering, nur an Tagen mit besonderer Wetterlage hört man sie "Rauschen", oder wenn die Bundeswehr wieder Panzerkolonne fährt. Mich stört das herzlich wenig, muss ich sagen, ich bin eher sehr glücklich darüber, so nahe einen Autobahnanschluß zu haben. Das spart mir oft so viel Zeit und auch für unsere Lieferanten ist es sehr praktisch.
Ich denke, wenn man sich erst daran gewöhnen muss, ist es schwer. Vielleicht sollte man einfach mal überlegen, was es für gute Seiten hat, anstatt sich den Kopf zu zerbrechen, wieviel Bäume dafür weichen müssen...ich mein, das ist natürlich tragisch, aber so ist der Lauf der Dinge.
Im Nachbarort wird gerade wieder im industriegebiet gebaut, und was passiert? Die Baggerfahrer haben einen Wall zu einem angrenzenden Fischweiher beschädigt, dieser ist übers Wochenende aufgeweicht und gebrochen und der komplette Weiher ausgelaufen. 1500 Fische sind verendet, weil es keiner merkte.
Das tut auch weh, weil es nicht sein hätte müssen...aber es ist nunmal
passiert.
Wenn man soviele persönliche problemchen zu stemmen hat, sollte man die Dinge, wie zb den Autobahnbau, vielleiht einfach mal außen vor lassen. Das ist nicht zu ändern, die persönlichen Dinge schon.
Wink



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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
Bullenmafia
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« Antwort #9 am: 03.01.12, 10:08 »

es ist ein Unterschied ob die Autobahn Kilometerweit weg ist ODER direkt vor der Haustür so wie in unserem Fall. Mein Nachbar bekommt vor sein Wohnhaus DIREKT einen 10 m hohen Erdwall hin  und oben läuft die Autobahn.

das wir jammern und protestieren das kann jeder nachvollziehen der es gesehen hat.

wenn ne Autobahn so weit weg ist (bin in Landshut auch groß geworden damit so weit weg) betrifft es mich nicht. Wenn ich aber kein Fenster mehr aufmachen kann, mich nicht mehr in den Garten setzen kann etc. etc. etc. DANN ist man betroffen.

und wenn die Menschheit alles hinnehmen müsste was getan wird, wo wären wir dann..

iich kann mich noch sehr gut daran erinnern als Caro damals gegen Boss protestiert haben und es verhindert haben. Boss hätte sicherlih gebaut wenn keiner was gesagt und alle es hingenommen hätten... das ist genauso wie mit der 3. Startbahn, abstimemn dürfen die wo nicht betroffen sind aber nicht die wo den Lärm und Gestank aushalten müssen.. DAs nennt man Demokratie.... ..


es gibt doch das nette Sprüchlein, ich weiß es leider nimmer ganz..

erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vertrocknet etc... erst dann merkt der Mensch was er angerichtet hat.

wie wahr wie wahr.....

wenn ich die Landwirtschaftliche Fläche anschau bei uns im Landkreis, die durch Biogas, Flughafen, Autobahn, Siedlungen etc. wegkommt, frag ich mich wovon wir uns mal ernähren sollen.

in der vfz (Vieh und Handelszeitung) stand ein Bericht, das bis 2050 glaub ich die Menschheit fast 80 % mehr Fleisch braucht und 50 % mehr Milchprodukte und das deshalb die intensive Tiermast artgerechter ausgebaut werden müsste, weil BIO alleine die Welt nicht ernähren kann, vorallem nicht wenn soviel Fläche verloren geht. Aber Lebensmittel gibt es ja im Supermarkt, wenn interessiert es woher sie kommen, bzw. wie sie verarbeitet worden sind. und das ist traurig..


ich wünsche mir für 2012, das die Menscheit mal bewusster lebt, hinschaut und nachdenkt und nicht immer nur die Freizeit, viel Geld und die neueste Technik ausschlaggebend sind. wir haben nur diese eine Erde und so wie mit ihr umgegangen wird, haben wir sie nicht mehr lange.

LG Petra
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Petra
mary
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« Antwort #10 am: 03.01.12, 10:41 »

Hallo Petra,
ich kann dich gut verstehen.
Wenn es einen betrifft, ist immer ganz was anderes, als wenn man weit weg davon ist.
Was die Landwirtschaft und die Fläche betrifft, da stellen sie mir oft die Haare auf.
Besonders, wenn der Saft aus der Erde vielleicht einmal nicht mehr so leicht abzuzapfen ist.
Das normale Maß scheint mir verlorengegangen zu sein-
und wenn die Flächen immer mehr leisten sollen - ohne sich zu hinterfragen, schaffen unsere Böden das mit der Wirtschaftsweise überhaupt.
Mich beschäftigt das Wissen alter Kulturen, weil es da die eine oder andere Kultur gab, die in Punkto Bodenfruchtbarkeit ganz schön auf Zack war.
Die Frage nach dem guten Leben ist nicht so unklug-
manchmal kommt mir die Gesellschaft so auf Konsum ferngesteuert vor, die Sachen, die wirklich wichtig sind, werden ziemlich vernachlässigt und aussen vor gelassen.
Aber wir sind wohl ziemliche Aussenseiter.
Herzl. Grüsse
maria

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mouhkouh
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« Antwort #11 am: 03.01.12, 11:02 »

Amen! Smiley


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Bullenmafia
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« Antwort #12 am: 03.01.12, 11:16 »

hast Recht Maria, aber die Menschheit wirds no lernen, aber etwas unsanft als wenn man vorher schon mal das Hirn einschaltet.
wieso werdens immer mehr die meinen das Essen gibts im Supermarkt und den Strom aus der Steckdose und warum ist man Aussens mir eiter wenn man nicht immer das neueste Teil der Technik hat???

ich sehe es oft bei Kindern die zum spielen kommen?? was die Ahnung von Natur und Landwirtschaft haben oft auch schon die Erwachsenen und das mit steigender Tendenz. Die Kinder oft nicht mehr fähig mit "Nichts" zu spielen wenn grad mal keine "Technik" da ist. Spielzeug oft auch für Jungs wo es mir die Haare aufstellt...

meine Tochter hat auch das Wii bekommen, aber bei solch schönen Wetter heißt es RAUS, nichts Technik.

wir waren jahrelang auch auf den Trip größer weiter schneller und sind durch meinen langen Ausfall und die Krankheit meiner SM unsanft drauf gekommen was wirklich wichtig ist im Leben und das beherzige ich jetzt auch, wenn wir auch dann "Aussenseiter " sind ist mir wurscht.
Den jeder ist selber seines Glückes Schmied und ich freu mich wenn ih seh das Max wieder auf den Damm ist, die Kälber fit, die Kühe auch wieder und meine Bullen draußen liegen in der Sonne. und Tiere bei mir wieder fit werden die woanders auf Spalten eingehen würden. und wenn ich meine Verlustrate wieder anschau weiß´ich wir sind auf den richtigen Weg trotz coli und Co.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
gammi
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« Antwort #13 am: 03.01.12, 12:51 »


ich wünsche mir für 2012, das die Menscheit mal bewusster lebt, hinschaut und nachdenkt und nicht immer nur die Freizeit, viel Geld und die neueste Technik ausschlaggebend sind. wir haben nur diese eine Erde und so wie mit ihr umgegangen wird, haben wir sie nicht mehr lange.

LG Petra

das wünsche ich mir auch.

Wir sind vor ein paar Tagen die neue Umgehungsstraße gefahren, die gebaut wird...........bei uns und im nächsten Ort kommt gleich die nächste.....jede ist 8 km lang......es ist schon sehr traurig, was da alles an Landschaft zerstört wurde. Sicher sind Straßen wichtig......aber immer eine noch größere, damit man noch schneller irgendwohin kommt......damit der Zeitdruck immer noch größer wird.......mir macht das auch Angst.

An Lärm gewohnt man sich schon. Ich wohne jetzt seit 20 Jahren direkt an einer Durchgangsstaße...unser Haus stößt direkt an den Gehweg......ich hör den Lärm nicht mehr....außer wenn Umleitung ist und extrem viele Lastwagen fahren.
Unser neuer Stall liegt nun wieder sehr ruhig.....wenn ich dort bin kann ich nicht schlafen, weil alles so leise ist. Aber da gewöhn ich mich dann später auch wieder daran. Augewachsen bin ich auch ganz ruhig und musste mich auch an den Lärm gewöhnen.

Ich denk auch dass es schon ein Unterschied macht ob die Autobahn direkt vor der Türe ist oder 7 km weit weg. Die Autos von 7 km Entfernung höre ich auch nicht. So weit hör ich noch nicht mal meine Mann mit dem Traktor wenn der Auspuff kaputt ist. Wink
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gammi
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« Antwort #14 am: 03.01.12, 12:54 »

@bullenmafia: auch wenn ich dich verstehen kann. Ärgere dich trotzdem nicht zu viel. Ändern kannst du es eh nicht mehr. Also nur noch das Beste daraus machen versuchen. Sicher ist es kein Ersatz für die Birken....aber Bäume kann man auch neu pflanzen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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