alois burgstaller
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« am: 23.12.11, 09:39 » |
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Da wird auf agrarheute.de ein junger bayr. Bauer im Video präsentiert, der sich von der Silagefütterung zurückgezogen hat, der davon schwärmt, dass er jetzt alles händisch füttern kann, dessen Herdenleistung gestiegen ist und dessen Kühe jetzt gesünder seien, der mit weniger Kraftfutter auskäme und der überlege, überhaupt auf Kraftfutter zu verzichten, weil er jetzt eh eine Heubelüftung habe. Wirkte echt optimistisch! Schaut so die Zukunft der Milcherzeugung aus?
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #1 am: 23.12.11, 09:46 » |
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Hallo Alois, es gab früher einmal eine Veranstaltungsreihe :Mit weniger Milchleistung mehr Geld verdienen. Erinnert mich irgendwie an viele dieser Thesen. Herzl. Grüsse maria
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Lotta
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Cowboyerin :o)
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« Antwort #2 am: 23.12.11, 10:20 » |
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Hört sich ja gut an, aber wie viele Kühe hat der Gute? Wenn ich dieses Jahr meine Kühe mit eu hätte füttern sollen, würden sie verhungern... Ein Schnitt ist uns gelungen, und das am 4. !!!!Oktober  Ansonsten sind wir zumindest dahingehend im Trend, dass wir auf Soja Fütterung verzichten, um mehr für Kuh Gesundheit denn für die Milchleistung was zu tun. Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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fanni
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« Antwort #3 am: 23.12.11, 11:18 » |
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hallo.
ich hätte gerne diesen Film/Quelle angeschaut.........bitte mir den Link schicken!
danke
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Herzliche Grüße von Fanni
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gammi
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« Antwort #4 am: 23.12.11, 11:30 » |
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Ich denke so verkehrt ist die Welt gar nicht....es gibt genügend Betriebe, die eine geringere Leistung in Kauf nehmen und dafür auch nicht so hohe Kosten haben. Finanziell kommt es am Schluß drauf an was übrig bleibt. Und da heißt nicht automatisch eine hohe Herdenleistung auch ein großer Gewinn.
Nur kann ich eine Kuh, die von der Genetik her eine hohe Milchleistung hat nicht nur mit Heu füttern. Da muss das ganze Betriebskonzept zusammenpassen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Corina
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« Antwort #5 am: 23.12.11, 12:01 » |
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Hallo, bei uns in Österreich ist das schon längere Zeite eine eigene Vermarktungslinie - Heumilch, Heumilchkäse, ... lg
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fanni
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« Antwort #6 am: 23.12.11, 12:23 » |
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Hallo, bei uns in Österreich ist das schon längere Zeite eine eigene Vermarktungslinie - Heumilch, Heumilchkäse, ... lg
Eben gibts bei uns auch und ich kauf diesen Käse sehr gerne und ich versteh nicht was daran verkehrt sein soll. Mehr Aufwand mehr Geld..........oder liefert der Jungbauer da so in eine Molkerei, die diesen Mehraufwand nicht honoriert (weil sie vielleicht kein entsprechendes Produnkt hat  ). Wär mal eineFrage.
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Herzliche Grüße von Fanni
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gundi
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« Antwort #7 am: 24.12.11, 16:18 » |
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Hallo!
Wir füttern auch nur Heu, seit 4 Jahren haben wir eine Heubelüftung. Seitdem ist auch der Kraftfutteraufwand ein geringerer. Unsere Milch wird für das Projekt "zurück zum Ursprung" verarbeitet. Der Milchpreis ist aktuell 48cent. Auch von den Konsumenten werden die Produkte gut angenommen.
lg gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
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mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!
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« Antwort #8 am: 25.12.11, 06:18 » |
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Ich find das gut. Wenn es sowas bei uns auch geben würde, könnt ich mir gut vorstellen , das auch zu machen.
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist 
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Dette
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« Antwort #9 am: 25.12.11, 07:32 » |
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Hallo, wir füttern zwar Silo und Kraftfutter, (für Heu regnet es hier zu viel und wir haben keine Trocknung)aber gehen sonst auch so in die Richtung mit weniger Leistung und gesunden Kühen und fahren recht gut damit auch finanziell. Gruß Dette
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Lotta
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« Antwort #10 am: 25.12.11, 08:31 » |
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Moin! Ich glaube, das die Milchviehhaltung vor einem Wandel steht...oder schon mitten drin ist. Immer höher züchten ist irgendwann eine Sackgasse... Im Moment ist es bei vielen noch höher schneller weiter....und unsereins wird belächelt oder ausgelacht. Aber auch hier gibt es ,mittlerweile Betriebe, die Veränderungen vornehmen, um Kuhgesundheit zu stärken. Ich finde diese Entwicklung sehr gut und richtig.
Grussi Lotta
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SwissBäuerin
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« Antwort #11 am: 25.12.11, 09:54 » |
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Das Konzept, kleinrahmige Kühe, im Sommer Vollweiden, Winter Heufütterung, saisonales abkalben spricht mich sehr an. Dieses Konzept könnte ich mir sehr gut vorstellen.
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mouhkouh
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« Antwort #12 am: 25.12.11, 09:59 » |
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Hallo Swissbäuerin, gute Ideen die du da ansprichst. Saisonales Abkalben gefällt mir auch sehr gut. Man müsste mal überlegen, wie man so etwas umsetzen könnte.
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super
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« Antwort #13 am: 25.12.11, 18:23 » |
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wir haben zwar keine saisonale Abkalbung aber durch Zufall keine oder nur sehr wenige im Sommer, dafür alle ab Oktober bis Weihnachten und jetzt wieder Ruhe bis ins Frühjahr. ABER es ist zwar schön wenn man eine zeitlang keine Kalbung hat, ABER dafür hat man dann alle auf einmal (je mehr Kälber desto mehr Infektionsdruck). ich wäre eher wieder dafür lieber öfters aber dafür weniger.
Wir haben Coli Probleme und es ist schon ein Unterschied ob ein oder zwei Kälber paar mal am Tag/Nacht zu füttern oder alle auf einmal. und das wie mir heute ein Bauer erzählt hat, mit der saisonalen Abkalbung in der "leeren" Zeit alle Keime aussterbenn ist kompletter Schwachsin. Coli hab ich auch wenn ich ein halbes Jahr kein Kalb hab.
wie gesagt öfters eines dafür weniger, dafür weniger Druck.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße Petra
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #14 am: 25.12.11, 19:04 » |
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Die saisonale Abkalbung stellt einen Betrieb sicher vor ein paar Herausforderungen. Mich würde interessieren, wenn es jemand praktiziert, wie sich die kurzfristige Anzahl von vielen Kälbern, die Geburten in einem kurzen Zeitraum und die Tankgebindegrösse managen lässt? Was macht man z.B. mit der massenhaft anfallenden Biestmilch? 2 Monate keine Melkarbeit, aber auch 2 Monate kein Milchgeld. Kurzrasenweide- und viele andere Drumherum - wer praktiziert es? Herzl. Grüsse maria
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