Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
26.05.12, 00:18


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 [2] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Das Für und Wider der Massentierhaltung  (Gelesen 1093 mal)
Ginchen
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 310


« Antwort #15 am: 12.12.11, 19:54 »

Wir haben ca 370 Mastrinder, ist das Massentierhaltung?
Unsere Tiere gehen mit 16 bis 18 Lebensmonaten zum Schlachthof und haben dann ein durchschnittliches Lebendgewicht von 750 kg mit einer Ausbeute bis 60 %. Das funktioniert nur wenn sich die Tiere wohlfühlen,
ausreichend frisches Trinkwasser und Futter bekommen. Das Stallklima muß natürlich auch in Ordnung sein.
Außerdem gibt es im Jahr einige Kontrollen diverser Firmen die Futter- und Wasserproben nehmen, die Boxengröße und -dichte begutachten.
Das man jeden Tag einige Zeit im Stall verbringt ist logisch.
Gehts den Tieren gut gehts dem Bauern gut.
Gespeichert

Herzliche Grüße aus Niederösterreich
Regina

Mut ist der Zauber, der Träume Wirklichkeit werden lässt!
Bullenmafia
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1931


Bäuerinnen find ich super


« Antwort #16 am: 12.12.11, 21:21 »

Hallo Beate,

was trifft nicht zu?? das versteh ich jetzt nicht und meine Aussage kam nicht von mir, sprich nicht meine Meinung sondern vom AbL.

nichts vermischen und die haben GANZ sicher nicht das Baugesetz gemeint.

LG Petra
Gespeichert

Ganz liebe Grüße
Petra
Baumeule
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 160


brave Mädchen kommen in den Himmel - böse überall hin


« Antwort #17 am: 17.12.11, 15:15 »

Niemand will Massentierhaltung, aber keiner kann erklären, was das überhaupt ist, wo die Grenze zur sog. Massentierhaltung überschritten ist. Aber jeder will bäuerliche Landwirtschaft - wobei auch keiner sagen kann, was das ist.

Das sind Schlagworte für die Medien und die Politiker (und die deutschen "Gutmenschen") und sonst nix. Kein Betrieb ist automatisch besser oder schlechter für die Nutztiere nur weil er größer oder kleiner ist.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist ein wirtschaftliches Unternehmen, das Gewinn erwirtschaften muss um existieren zu können. Das ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht einfacher geworden, wie man an den vielen, vielen Betrieben sieht, die schon aufgegeben haben, weil sie für sich keine Zukunft mehr sahen.

LG Elisabeth

Gespeichert
martina
Südniedersachsen
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 11146


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #18 am: 17.12.11, 15:29 »

Niemand will Massentierhaltung, aber keiner kann erklären, was das überhaupt ist, wo die Grenze zur sog. Massentierhaltung überschritten ist. Aber jeder will bäuerliche Landwirtschaft - wobei auch keiner sagen kann, was das ist.

Ja Elisabeth, das ist paradox, oder?

Ich hab Bekannte, die lehnen Massentierhaltung strikt ab. Basta! Egal, ob es der Masse der Tiere im modernen Stall besser geht, als unseren paar Kühen mit Namen und Familienanschluss im Anbindestall. Anbindestall ist auch schlecht. Stimmt, aber bei uns nun mal nicht anders machbar.

Wenn ich jetzt sage, dass wir einen unserer Bullen geschlachtet haben, dann heißt es: Also, wenn ein Tier einen Namen hat, dann kann ich es nicht essen Roll Eyes

Wie man es macht, ist es verkehrt, macht man es gleich falsch, ist es auch nicht richtig Grin

Das anonyme Tier aus der Masse darf man nicht essen, weil generell und sowieso schlecht und das Tier aus der bäuerlichen Haltung mit Familienanschluss, so wie gewünscht, darf man auch nicht essen, weil ja emotional gebunden. Ich fühle mich so manchesmal gründlich auf den Arm genommen Roll Eyes
Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Baumeule
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 160


brave Mädchen kommen in den Himmel - böse überall hin


« Antwort #19 am: 17.12.11, 15:48 »

Hallo Martina

Genau aus diesem Grund habe ich es aufgegeben, die Leute über die Landwirtschaft, über unsere Wirtschaftsweise, über unsere Tierhaltung aufzuklären. Ich mag mich einfach nicht mehr vor Menschen, die keine Ahnung haben und vor allem auch keine Ahnung haben wollen zu rechtfertigen für das, was ich tue und wie ich es tue. Wir haben genügend Vorschriften, sinnige und unsinnige, die wir einhalten müssen. Das reicht!!!! Da brauch ich nicht noch so ganz Gescheite, die meinen, mir sagen zu müssen, was ich tun soll.

Viele haben ihre vorgefasste Meinung (sprich Vorurteil) und sind durch kein Argument, und sei es noch so stimmig, davon abzubringen. Warum soll ich dann meine Zeit und Energie vergeuden?


LG Elisabeth
Gespeichert
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2551

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #20 am: 17.12.11, 15:59 »

ich habe bekannte die haben im alten kuhstall, in einem verschlag - dunkel und nicht gerade viel frische luft - immer wieder einige masthähnchen - (so etwa ein dutzend )

als ich mit dem verkauf von unseren (geschlachteten, verpackten) hähnchen begann, gab ich auch ihr einen bestellschein mit begleitbrief
ihre antwort : "brauche ich nicht, wir mästen ja selbst noch, und die haben es sicher besser und können das leben länger geniessen" (na ja, ob man das geniessen heissen kann ??) -

und wir haben eben zw. 18'000 und 23'000 hähnchen - in einem neuen, hellen stall !!! - aber eben nur etwa halb so lang wie sie !!!
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Meli
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 216



WWW
« Antwort #21 am: 17.12.11, 16:09 »

Hallo Elisabeth

Wir haben ja Ferienwohnungen.

Und da habe ich so manche Gespräche über Massentierhaltung und was gut oder nicht gut ist.
Ich brauche dann als vergleich bei meinen Gästen manches mal die Kinder.

Der Bauer soll die Tiere wie Mitgeschöpfe halten.
Möglich noch mit einem Namen.
Er soll sich viel Zeit für sie nehmen und mit sehr viel Freiheiten großziehen.
Es sollen auch keine Massen an Tiere gehalten werden.

Wie geht es denn manchen Kind.
Das Klein-Kind kommt nach 6-12 Monate oder 2 Jahre in den Kindergarten, wo sich 2-3 Kindererzieher für 25 Kinder Zeit nehmen muß. Mit Windel wechseln und auch einmal in den Arm nehmen, trösten und streicheleinheiten geben.
Wie genau kennen sie das Kind?
Wieviel Freiheit und Individualität hat das Kind?
Ist das auch Massen Betreuung.
Wie groß sind mittlerweile unsere Schulen.
Wie kennen die Lehrer unsere Kinder.
Wie gehen sie bei Problemen wirklich auf sie zu, oder fallen sie durchs Raster?
Und das sind nicht nur Lebewesen sondern kleine fertige Menschen, unsere Zukunft.
Wieviel Platz hat ein Kind in der Stadt um sich zu entfalten?
Wenn ich diese Fragen für mich mit ruhigem Gewissen beantworten kann ,kann ich erst überhöhte Forderungen an den Erzeuger von Lebensmittel stellen.
LG Melli
Gespeichert

bis zum nächsten mal
Melli
martina
Südniedersachsen
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 11146


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #22 am: 17.12.11, 16:33 »

Hallo Melli,

der Vergleich ist gut.

Nimm noch den Flächenbedarf für Tiertransporte hinzu und vergleich das mal mit den Richtlinien für Schülertransporte. Da gehen einem auch die Hutschnüre hoch. Undecided
Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Seiten: 1 [2] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben