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Autor Thema: Frauen an die Motorsäge!?  (Gelesen 1741 mal)
SwissBäuerin
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« am: 31.10.11, 09:45 »

Ich habe mich im vergangen Jahr an viele Maschinen herangetastet. Aber an die Motorsäge habe ich mich noch nie gewagt. Mein Onkel hatte mal einen schlimmen Unfall. Gebt mir mal bitte Tipps. Zieht ihr Schutzhelm und Schnittschutzhose an? Den die obligatorisch vorgeschriebene Schnittschutzkleidung ist recht teuer, und in die Hose von meinem Mann da pass ich nicht rein.  Grin
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amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #1 am: 31.10.11, 09:55 »

ohne schnittschutzhose und helm sollte keine(r) die motorsäge bedienen. das ist ein unbedingtes MUSS.
lärmschutz wäre auch noch etwas, was man(n)/frau beachten sollte.

ich war jahrelang in der freiwilligen feuerwehr, da haben wir die handhabung mit der motorsäge gelernt.
vielleicht lässt du dir das mal von irgendeiner fachkundigen person zeigen?!
wenn man so ein teil erstmal beherrscht, macht es einen heiden spaß!  Cool
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Beste Grüße von
Amazone
babsk
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« Antwort #2 am: 31.10.11, 11:29 »

Ich werk zwar recht selten mit der Motorsäge. Aber eine Schnittschutzhose und Helm hab  ich mir gleich zugelegt. Die Hose hält ja eh ewig, nachdem ich nicht tagtäglich im Wald bin.

Und auch wenn ich nichts schneide, ist die Hose praktisch. Da piekst kein Ast durch und warm ist sie auch. Ich hab meine vom Katalog (Engelbert Strauß) (ca. 110 Euro). Sie passt wie angegegossen und sieht auch recht schnittig aus  Grin

Ich hab die Anschaffung nicht bereut.

Vom ländl. Fortbildungsinstitut in Ö gibt es Motorsägenkurse für Frauen. Angefangen von der Wartung, bis zur richtigen Schnittführung.

Lg. Babs
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Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #3 am: 31.10.11, 12:34 »

hallo, Motorsägenkurse für Frauen finde ich super, bloß ich habe keinen mitgemacht. Mußte bisher nur wenig mit
unserer kleinsten M.Säge machen, nur  probeweise , wie  das Sägen geht. Mir ist das Teil zu
gefährlich, und die mittlere Allround-Motorsäge zu schwer, wenn ich mir vorstelle, ich müßte einen Tag lang
im Wald Bäume entasten, denke ich, hätte ich zuwenig Kraft dazu, und meine Arme sind zu kurz dafür. Ich glaube, man sollte Motorsägenarbeiten
den Männern überlassen, die haben mehr Erfahrungen und Routine im Umgang damit. Außerdem gibts schon
viele Waldbesitzer, die ihre Waldarbeiten mit dem Harvester erledigen lassen, dies finde ich die beste Lösung
bei Waldarbeiten, wenn man bedenkt, wie sicher diese Maschinen arbeiten.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #4 am: 31.10.11, 12:46 »

Ich arbeite auch selber mit der Motorsäge, allerdings nur mit der Säge mit dem kleinen Schwert- die großen sind mir schlichtweg zu schwer. Wenn ich mit meinem Mann in den Wald gehe zur Waldarbeit, sind Schnittschutzhose, Sicherheitsstiefel und Handschuhe sowie Helm echt Pflicht. Mein Mann ist früher immer ohne alles gegangen, das hat er so von seinem Vater abgeschaut- der hat auch niemals Sicherheitssachen an. Was soll man da machen, da hilft kein Reden.
Der mischt auch Spritzmittel ohne Handschuhe und beizt Getreide mit den blanken Händen.

Meinem Mann hab ich gut erklären können, warum ich darauf bestehe, das er seine Schutzkleidung anzieht, das macht er jetzt auch.
Wenn ich jetzt allerdings im Garten mal einen dicken Ast vom Baum absäge mit der Motorsäge, muss ich zugeben, deswegen ziehe ich die Schutzkleidung nicht an.
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
strop
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« Antwort #5 am: 31.10.11, 13:25 »

Ich schlag mich, ehrlich gesagt, nicht um die Arbeit mit der Motorsäge, zumal ich da gar keine Routine entwickeln kann, da ich die anfallende Waldarbeit lieber abgebe.
Fertiges Kaminholz habe ich im letzten Jahr günstig gekauft. Ich habe auch noch einiges an 2m-Enden Mischholz liegen - auch das habe ich liefern lassen. Wenn dann zwischendurch Zeit ist, macht das einer der Saisonarbeiter nach und nach fertig.
So brauche ich die Motorsäge eigentlich nur, um Weihnachtsbäume unten anzuspitzen bzw. die Äste des unteren Astkranzes abzusägen.
Ich wüsste gar nicht, wie ich den ersten Schnitt an einem Baum ansetzen müsste, damit er in die richtige Richtung fällt. Wenn tatsächlich mal ein Baum gefällt und aufgearbeitet werden muss, gebe ich die Arbeit lieber ab.
Trotzdem bin ich gern dabei und helfe beim Wegräumen oder Holzspalten. Da bleibt noch genug Arbeit, die mir mehr liegt.
Die Motorsense nehme ich da schon lieber mal zur Hand.
Liebe Grüße,
strop
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fanni
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« Antwort #6 am: 31.10.11, 16:15 »

......nein mach ich nicht, mag ich net......obwohl ich es kann7könnte, denn ich war früher mit meinem Pap sehr viel im Wald.......aber wenn ich das auch noch mach, dann bleibt mir der Job Wink........da nerv ich lieber Männer und "zuwas hat man den an Mo" (JHV-intern Grin Grin Grin)



übrigens meinen ja Mäner genetisch bedingt automatisch mit der Motorsäge umgehen zu können....haha mitnichten........da können unsere Förster was erzählen, was sie schon alles gesehen haben.

Bei uns darf man am Forstamt nur noch Brennholz selber machen/holen, wenn entsprechende Befähigung und Ausrüstung nachgewiesen wird.
« Letzte Änderung: 31.10.11, 16:19 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
saba
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« Antwort #7 am: 31.10.11, 16:21 »

......nein mach ich nicht, mag ich net......

... ich auch net, mir würde aber auch die Zeit dafür fehlen, alles kann man auch nicht machen. Waldwirtschaft ist das liebste "Hobby" meines Mannes, ich glaube, er würde mich gar nicht schneiden lassen, macht das lieber selber (hat da viel mehr Erfahrung).
Wir haben jetzt Schnittschutzausrüstung für Sohni bestellt, erst dann lassen wir ihn an die Motorsäge.

Liebe Grüße,
Saba
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D.Bonhoeffer
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« Antwort #8 am: 01.11.11, 07:58 »

Also ich würde ja nie in den Wald gehen um Holz zu sägen, ich meinte eher mal ein Brett zurechtsägen und solche Sachen.  Wink Grin Cheesy
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mouhkouh
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« Antwort #9 am: 01.11.11, 08:45 »

Wenn du ein Brett mit der Motorsäge sägst, dann hast du aber ganz schön viel „Schwund“  Wink
Für sowas haben wir unsere „Schreinerei“, da ist von der Puk-Säge bis zur großen Bandsäge alles drin, auch eine Hobelmaschine und Drehbank. Das hab ich meinem Schwiegervater zu verdanken, der ist bezüglich Holz schon immer sehr kreativ gewesen, und hat im Laufe der Jahrzehnte wahnsinnig viel Werkzeug angesammelt.
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Biobauer
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« Antwort #10 am: 01.11.11, 09:03 »

warum wollen frauen eigentlich immerauf teufell komm raus  was machen,  für das  sie ned unbedingt geeignet sind. wir haben nur mittlere bis grosse sägen, da hat meine holde  schon probs mitn tragen. und ich kauf sicherlich deswegen kein spielzeug.

sie soll daheimbleiben und das machen ,was  sie gut kann. und ich glaub sie is deswegen ned mal so böse drum....

und nun auf mich mit gebrüll,  Wink Wink Wink Wink

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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #11 am: 01.11.11, 09:29 »

Hallo Biobauer,
von mir kommt bestimmt kein Gebrüll, ich renne auch nicht, um die Reifen am Auto zu wechseln, fahre mit dem Traktor und den grossen Maschinen wenn es sein mus, aber wenn nicht, bin ich auch nicht beleidigt. Wir haben eine kleine Motorsäge, ich wollte das eigentlich auch lernen, aber wenn wir waldmässig mehr machen, kommt bei uns überbetriebliche Hilfe, es wird gleich alles hackschnitzeltauglich zusammengeschnitten, da brauch ich nicht helfen, hab auch so gut und genug zu tun. Und für die Sträucher hab ich mir eine sehr gute Baumsäge gekauft.
Hab meinen Mann auch noch nie ums Fenstertputzen und viele andere Tätigkeiten rennen sehen, die ich in der Regel mache.
Mit der Motorsense mähe ich - kann auch mit der normalen Sense mähen.

Seit kurzem gibt es eine Zeitschrift- selbst ist die Frau- für Heimwerkertätigkeiten, mit der kleinen Handkreissäge, mit Bohrmaschine usw. es gibt vieles, was mit der Zeit erlernbar ist, ich mach das auch gerne. Aber den Zimmerer am Dach ersetze ich nicht.
Meine kleine feine Werkstatt gehört mir ganz alleine und da rücke ich nur Werkzeug mit "Wiedersehensgarantie" heraus.
Es macht mich rasend, wenn ich schnell irgendwas schrauben oder machen will und in irgendwelchen Traktoren- und Werkstattwerkzeugkasten meine Teile suchen muss. Alles, was für einen normalen Haushalt, Garten an Werkzeug gebraucht wird, hab ich mir zu Geburtstagen, Weihnachten und sonstigen Anlässen selbst gekauft.
Und ich kann die Heimwerkermärkte immer noch nicht verstehen, warum sie die Frauen so aussen vor lassen.
Die gönnerhafte von oben herab Bedienung im Heimwerkermarkt hab ich den dortigen Fachverkäufern abgewöhnt.
Ich zahle mein Handwerkszeug genau wie jeder andere und ich bin erstaunt, immer wieder fragen wildfremde Frauen bei mir, wie ich mit diesem oder anderem Handwerkszeug zufrieden bin- wenn ich dann frage, woher sie auf mich kommen, der Fachverkäufer in einem Heimwerkermarkt verweist sie an mich-
Es ist sicher kein Nachteil, wenn man/frau mit den Maschinen gut umgehen kann, aber manches kann mann und manches frau einfach besser- die Mär, dass mit entsprechender Erziehung Frauen und Männer alles gleich gut können, die kauf ich schon längst nicht mehr ab.
So und jetzt auch auf mich mit Gebrüll. Wink
Herzl. Grüsse
maria

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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #12 am: 01.11.11, 09:43 »

Tja Biobauer da geb ich dir ausnahmsweise mal recht, alles muss Frau nicht können, wo kämen wir da hin und ich habe das Glück, das wir in der Nachbarschaft einen passionierten Schreiner haben, so dass ich mich nicht plagen muss, sondern immer schöne Sachen bekomme und mein Mann das auch sehr gerne macht.

Und... ich drück mich vor jeglicher Holzarbeit, hasse ich wie die Pest.

LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Biobauer
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« Antwort #13 am: 01.11.11, 09:48 »

Tja Biobauer da geb ich dir ausnahmsweise mal recht, a.

LG Petra


was heisst ausnahmsweise, ich hab imma recht. Wink Wink Wink Wink auch wenns manche ned gern hören wolln.....
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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #14 am: 01.11.11, 09:51 »

Hrrrrrrrr Hrrrrrr, fürchtet sich jemand? Das ist nämlich mein Gebrüll.

Was soll man machen, wenn GG ein Bürotiger ist und so gar nicht mit diesen Geräten umgehen mag? Gerne kauft er sie, zeigt mir wie damit umgegangen werden muss, ist aber etwas zu tun damit, dann müsste es schon ein Notfall sein, dass er das selbst macht. Andernfalls hat er dreiunddreißig Gründe es nicht zu tun oder zu diskutieren, warum ein Baum überhaupt angepflanzt wurde, wenn er nun weg muss oder zugeschnitten werden soll. Was ich so alleine im Garten mache ist ihm alles recht. Unser Landschafts- und Forstfachmann ist super, der kraxelt in den Bäumen rum, dass man nur so schaut. So etwas könnten wir nie selbst. Für kleinere Sachen kann ich ihn mir aber nicht leisten, habe ja auch einiges beim Tun gelernt und mit einem Bürojob ist man oft mal froh ein wenig körperlich zu arbeiten. Und wenn man sich das einmal anfängt, dann fragt GG höchsten noch, ob er Kettensägenöl mitbringen soll  Grin.

Siegi
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