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Autor Thema: Welches Fahrrad?  (Gelesen 669 mal)
amazone
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Leben und leben lassen.


« am: 30.10.11, 19:39 »

mein fahrrad ist echt schrott.  Cry
es ist 23 jahre alt geworden und nun müssen wir getrennte wege gehen.

ich bin noch am überlegen, ob ich den rahmen, sattel und lenker zum fahrrad-doktor bringe und mir ein neues fahrrad in einzelteile bauen lasse  Undecided

die alternative ist ein neues fahrrad. nur welches?
größe, rahmengröße, marken, art der nutzung habe ich nun schon im internet gelesen.

es soll ein trekkingrad mit entspannter sitzhaltung werden. kosten darf es auch etwas. mir ist die qualität sehr wichtig.

habt ihr mit bestimmten marken gute und/oder schlechte erfahrungen gemacht?
sonst noch irgendeine idee, was ich beachten soll/muss bei schaltung/bremse und sonstigem schnickschnack?

vielen dank im voraus!  Kiss
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Beste Grüße von
Amazone
Friese
Neuling
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« Antwort #1 am: 30.10.11, 23:26 »

Hallo amazone,

wenn es wirklich etwas kosten darf, kann ich dir die Marke Wanderer empfehlen, die gab es auch schon vor über 50 Jahren. Da brauchst du dir keine Gedanken über Schaltung, Bremse... zu machen. Diese Marke hat von allem nur hochwertiges. Ich weiß ja nicht, wo du zuhause bist. In Regensburg gibt es einen Fahrradladen der heißt "Feine Räder". Dort kann man Wanderer-Räder anschauen, ausprobieren, sich sehr gut beraten lassen und hat auch einen hervorragenden Service. Auch in München, bei manufactum, gibt es diese Räder, allerdings haben die keine eigene Werkstatt.
Die Details der vier verschiedenen Modelle kannst du in den Testberichten finden. Sie sind auf der Homepage von Wanderer ein wenig versteckt. Du findest sie unter "Home", "aktuell", "Testberichte". Ich selbst kann sie mir leider nicht leisten, aber meine Schwägerin fährt eines seit einigen Jahren und sagt immer sie habe lieber ein kleineres Auto und ein gescheites Radl, und das sei es auf jeden Fall. Sie schwört auf diese Marke, weil auch ihre Oma schon so eines hatte.

Schöne Grüße, Marten
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Hab Sonne im Herzen, ob´s stürmt oder schneit.
ob Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit!
Faxälva
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« Antwort #2 am: 31.10.11, 00:12 »

..die Marke meines Fahrrades hab ich vergessen und nun mag ich nicht in den dunklen Fahrradschuppen gehen.... ich hab das Rad vor 10 Jahren gekauft und es war da nicht billig.... aber wichtig war mir, dass es ein Markenrad ist und einen Aluminiumrahmen hat, der Lenker ist aus Stahl (auch wichtig) und das es eine Nabenschaltung hat ... 5 Gänge reichen schon aus .. was mir nicht gefallen hat, ist, dass es keine normalen Ventile hatte ... diese Hochdruckventile waren der Horror fuer mich , genau, waren... hab die Felgen aufgebohrt und normale Schläuche mit normalen Ventilen eingezogen... schau sie dir an im Geschäft und probier, ob du damit zurecht kommst...
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Entlein
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« Antwort #3 am: 31.10.11, 07:02 »

Ich hatte für die Berliner Straßen ein recht schnelles, weniges Trecking-Rad von Diamant, mit Trommelbremse (sehr zu empfehlen). War nicht ganz billig, ist aber sehr gut verarbeitet und von einer alteingesessenen Firma. Zu DDR-Zeiten konnte ich leider keines ergattern, die Beziehungen fehlten.

Jetzt auf dem Land steht es viel rum, da bräuchte ich eher eines mit breiten Ballonreifen für die sandigen Waldwege. Und etwas bequemeres für den Rücken, ich dachte an ein Hollandrad.

Wanderer kann ich übrigens auch nur empfehlen.

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geli.G
Landkreis BGL Obb.
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« Antwort #4 am: 31.10.11, 08:48 »


...ganz wichtig wäre für mich ein Nabendynamo. Da hat man immer Licht, egal ob man an einer Ampel steht oder auch am Tag wenn mal etwas schlecht Sicht ist.
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #5 am: 31.10.11, 08:54 »

der hersteller wanderer kommt für mich leider nicht in frage.  Undecided
die nächsten wanderer-händler sitzen in berlin und berlin ist ca. 200 km entfernt.
ich möchte nur ein fahrrad von einem händler hier vor ort erwerben wo ich "im notfall" auch mal auf der matte stehen kann,
wenn irgendetwas nicht funktioniert.

die fahrräder der marke winora gefallen mir rein von der optik im internet. kann jemand etwas zu der marke sagen?

schon jetzt danke für eure hinweise  Kiss
 
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Amazone
frankenpower41
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« Antwort #6 am: 31.10.11, 10:12 »

Hallo

Winora hatten wir auch mal, da war ich zufrieden.
Ich hab immer noch mein gutes, altes Herkules. Das war vor über 30 Jahren schon aus Alu. Ich nehm es zwar nicht mehr oft, wegen Federung, die sind heut einfach anders, aber das Rad war sein Geld wert.
Es kommt m.M. nach nicht so sehr auf die Marke an, sondern darauf wie und wo man fahren will.
Meine Nachbarin hat sich im Frühjahr neues RAd gekauft und schört darauf. Kürzlich hatten wir es uns geliehen als meine Tochter und ich Tour mit ca. 30 Kilometern machten. Das war einfach furchtbar. Ich (hab Bavaria mit 21 Gängen) hab fast nicht getreten auf gerader Strecke und Martina hat sich abgestrampelt.
Für nur in der Stadt wäre Rad von Nachbarin wohl ideal, für meine Zwecke taugts nichts.

Marianne
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muellerin
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« Antwort #7 am: 31.10.11, 11:12 »

Wichtig ist auch, dass man eine Probefahrt macht.
Bei meinem Fahrrad gab es 3 verschiedene Rahmengrößen, jeweils für bestimmte Körpergrößen. Laut Größe wäre für mich die mittlere Größe richtig gewesen, aber meine langen Beine waren da nicht berücksichtigt :-). Bei der Probefahrt wurde das ganz deutlich.
So musste ich die größte Variante auswählen.

Gruß
Müllerin
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Sasa
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« Antwort #8 am: 31.10.11, 15:02 »

Von Winora waren die "Kinderräder" meiner Töchter. Also, die 26 Zoll-Größen. Mir denen waren wir sehr zufrieden, waren robust, fuhren gut und streikten selten. Außerdem nahmen sie die rohe Behandlung durch meine Töchter nicht übel.
Dann musste es für beide Damen unbedingt so ein Nostalgierad sein. Am besten in blau- die Kleine- und feuerwehrrot- die Mittlere. Aber die sind hier unter 400 Euro von Markenherstellern nicht zu bekommen. Und eigentlich passten die Winora - Räder noch.
Dann hatte ein Fahrradhändler ein Angebot für diese Dinge, so eine Eigenmarke. Kosteten mit Mantelschoner und Schloß je 200 Euro. Aber die Dinger- die haben uns fast in den Wahnsinn getrieben. Ständig lief die Kette ab, ein Rad war mit ner "Acht"- obwohl sie gut damit umgingen. Nach fünf vergeblichen Reparaturen haben wir sie zurückgegeben. Die Kleine hat dann ein zwei Jahre altes schwarzes Pointer-Fahrrad bekommen, die Mittlere wollte kein Hollandrad mehr. Sie war bedient. Und fuhr erstmal wieder auf ihrem alten Rad.
Kurz danach wollte die Nachbarin ein Fahrrad verschenken. Ein Kettler-Alu-Rad in violett, zwar schon 10 Jahre alt, aber kaum gefahren. Nur in der Scheune gestanden und regelmäßig gewartet und geputzt. Das fand Tochter klasse, Papa besorgte ihr noch einen passenden Mantelschoner- die Dinger sind so wichtig, weil man Aufkleber dran machen kann Grin- und nun fährt sie damit. Die Kleine leiht sich das gerne aus, weil das Kettler Rad eine Gangschaltung hat, das Pointer-Fahrrad nicht Grin Ich mag auf dem Hollandrad auch nicht so gerne fahren- man sitzt darauf super gerade und tritt sich tot. Obwohl man hier auf dem platten nicht zwingend eine Gangschaltung braucht. Aber bequem ist anders, finde ich.

Ich habe schon seit 13 Jahren ein Baumarktfahrrad, so ein Citybike. Damit hab ich beide Töchter transportiert, fahre einkaufen- dieses Jahr im Frühjahr wurde es nochmal generalüberholt. Und fährt klasse.

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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #9 am: 01.11.11, 10:05 »

Ich fahre seit über fünfzehn Jahren ein Schauff-Fahrrad. Ab und an muss ich mal eine kleine Reparatur machen lassen, es rostet ein wenig und fährt und fährt, auch mit Anhänger. Ob Schauff immer noch so gute Fahrräder herstellt, weiß ich jedoch nicht.

Siegi
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Biobauer
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« Antwort #10 am: 01.11.11, 10:15 »

was willste den damit machen, bissl rumradeln oder auf 100 km 500 höhenmeter machen ??

mein jungvolk fährt ghost,ganz einfach deswegen weil der fachhändler 200 m weg is. sind aber wirklich gute radln, aber wird schon vierstellig dann.

und auch wenns mich nun erwürgst, schon mal über nen e-bike nachgedacht. erhöht den fahrspass doch erheblich
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Gerli
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Jede Zeit ist umso kürzer, je glücklicher man ist


« Antwort #11 am: 01.11.11, 17:00 »

Also wir wohnen in einer Gegend, wo man - egal in welche Richtung man radelt, immer Steigungen hat und es nicht wirklich Spaß macht.
Darum haben wir uns vor kurzen zwei Pedelecs gegönnt und es ist einfach genial. Wir machten jetzt ein paar mal Fahrradtouren zwischen 40 und 60 km und es ist Fahrspaß pur und wir würden sie nie mehr hergeben.
Man muss trotzdem immer treten aber kommt jeden Berg ohne Anstrengung und ohne Absteigen hoch.
Ich möchte nie mehr mit einem anderen Fahrrad fahren.
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Das Gestern ist schon fort, das Morgen noch nicht da. Lebe also heute!
amazone
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« Antwort #12 am: 02.11.11, 07:10 »

...und auch wenns mich nun erwürgst, schon mal über nen e-bike nachgedacht. erhöht den fahrspass doch erheblich


nö, erwürgen tue ich dich nicht.....   Wink  darüber kurz nachgedacht habe ich auch schon, aber nur kurz.
ich finde die e-bikes hässlich und ich fühle mich dazu noch zu jung.  Wink
hier ist (fast) alles platt wie nen teller und die wenigen steigungen sind für meine (nicht vorhandene) kondition recht gut  Cheesy
neeee... so ein e-bike brauche ich (noch) nicht.
immer wenn jemand von euch eine marke in den raum wirft, dann gucke ich im internet.

ich werde an iiiiiiirgendeinen freien wochenende zu einem fahrradhändler düsen, der die meisten marken vertreibt und dort ordentlich probefahren.  Cheesy
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Beste Grüße von
Amazone
Biobauer
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« Antwort #13 am: 02.11.11, 10:05 »

...und auch wenns mich nun erwürgst, schon mal über nen e-bike nachgedacht. erhöht den fahrspass doch erheblich



ich werde an iiiiiiirgendeinen freien wochenende zu einem fahrradhändler düsen, der die meisten marken vertreibt und dort ordentlich probefahren.  Cheesy


nunja,ich dachte halt mal so, man wird  ja ned jünger..... Wink

das ist mit abstand der beste plan, da siehste gleich was du willst und brauchst. ich war früher auch immer der  ansicht,nen gutes radl biste hallt so mit 300 , 400 euro  dabei. wenn ich ab und zu mal mit einen  vomjungvolk fahren darf, damerkt man die unterschiede gewaltig, die dinger laufen einfach deutlich leichter...
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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #14 am: 02.11.11, 15:42 »

Mein Vater hat ein Pedelec und meine Mutter wird wohl bald eins kriegen. Väterchen schwärmt voll davon, erlaubt es ihm doch mit den wesentlich jüngeren Leuten im Radlverein mitzuhalten. Das ist sein liebstes Hobby in den letzten Jahren und wir sind froh, dass er mal etwas anderes macht als irgendwo rumzuarbeiten.

Er meint, als nächstes sollte ich mir auch eins zulegen, aber ich fahre nicht so weite Strecken, höchstens mal 1 oder 2 Stunden, wenn es hoch kommt. Da fühle ich mich auch zu jung, vielleicht gibts, wenn ich mal 70 bin, viel viel bessere Pedeles  Wink.

Gestern kam im Fernsehen, dass ein Pedelec mit der Stromenergie, die umgerechnet 1 Liter Benzin entspricht, 1300 km weit kommen würde.

LG Siegi

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