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Autor Thema: Schneckenplage  (Gelesen 14990 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #15 am: 04.05.05, 07:29 »

Hallo Doro,
vermutlich über Nacht Grin,
heuer gibts so kleine unscheinbare hellbraune Dinger.
Scheinbar gibt es jedes Jahr eine andere Sorte, früher waren es die riesigen hellbraunen Nacktschnecken, dann waren es dunkelbraune grosse, danach kamen die dunkelbraunen und schwarzen kleinen Nacktschnecken und jetzt sind es ganz kleine hellbraune Viecherl.
Die schwar gelb gestreiften sind nur vereinzelt anzutreffen.
Ich habe im Garten unzählige Weinbergschnecken, die gehen nicht an die Pflanzen ran, ebenso wenig die kleinen Gehäuseschnecken. Nur die Nacktschnecken gehen an die Pflanzen.
Eines fällt auf, die selbstgezogenen Pflanzen scheinen sie nicht so zu mögen, als die gekauften, besonders  die in den Erdpresstöpfen ziehen sie magisch an.
Wenn es stimmt, dass Schnecken die Gesundheitspolizei unter den Pflanzen sind und kranke Pflanzen aufräumen, dann gäbe es Grund zum Nachdenken.
Ich habe vor kurzem Salatpflanzen in Reihen nebeneinander gepflanzt, in selbstgezogener Erde herangezogene, in gekaufter Erde gezogene und gekaufte Pflanzen in Erdpresstöpfen.
Da war die Vorliebe der Schnecken ganz klar zu sehen- scheinbar hat die Erde, bzw. die Düngung eine Bedeutung.
Jetzt bin ich gespannt, in kürze sollen die Paprikas raus, da habe ich jetzt auch verschiedene Erden und Düngung probiert-
letztes Jahr haben wir draussen auf dem Rapsfeld auch was ausprobiert und genauer geschaut-
da hat sich meine Vermutung bestätigt. Wir mussten zum Glück kein Schneckenkorn ausbringen.
Denn eigentlich beseitigt man damit nicht die Ursache.
Herzliche Grüsse
maria
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Petra2
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« Antwort #16 am: 07.06.05, 17:55 »

Wenn es stimmt, dass Schnecken die Gesundheitspolizei unter den Pflanzen sind und kranke Pflanzen aufräumen, dann gäbe es Grund zum Nachdenken.

Hallo Maria,

ich glaube, dies kann nicht so ganz stimmen.
Habe auf dem Friedhof auf einem Grab noch eine Margeritte und 2 kleine Petunien gekauft und sofort gepflanzt, vorher neue Erde ausgebracht.
Am Tag nach der Pflanzung waren die Petunien weg und an der Margerite hingen 4 Schnecken.
Nun sind unsere Gräber blau gesprenkelt.

Gruss

Petra2
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Manche Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, haben aber keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
(George Orson Welles)
sandra
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BT ist super!


« Antwort #17 am: 08.06.05, 08:18 »

Also ich muss sagen, dass ich mein komplettes Gemüse inzwischen aufs Feld ausgelagert habe, da sind seltsamerweise keine Schnecken. Es könnte also wirklich mit der Düngung zusammenhängen
Ich habe vor kurzem Salatpflanzen in Reihen nebeneinander gepflanzt, in selbstgezogener Erde herangezogene, in gekaufter Erde gezogene und gekaufte Pflanzen in Erdpresstöpfen.
Da war die Vorliebe der Schnecken ganz klar zu sehen- scheinbar hat die Erde, bzw. die Düngung eine Bedeutung.
Jetzt bin ich gespannt, in kürze sollen die Paprikas raus, da habe ich jetzt auch verschiedene Erden und Düngung probiert-
letztes Jahr haben wir draussen auf dem Rapsfeld auch was ausprobiert und genauer geschaut-
da hat sich meine Vermutung bestätigt. Wir mussten zum Glück kein Schneckenkorn ausbringen.

In zwei Blumenbeeten hab ich gar keine Probleme mit Schnecken, die sind direkt vor unserer Haustür und davor ist Schotter. In diesen hab ich noch nie Schnecken gefunden. Dann hab ich 3 Steintröge, die ich bepflanze, da sind auch keine drin. Im verbleibenden Garten streu ich dann Schneckenkorn, ich hasse es nämlich ganz ehrlich, die glibbrigen Dinger aufzusammeln...
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lg Sandra

Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagen würden, wo kämen wir denn hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge.
andyH
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« Antwort #18 am: 08.06.05, 08:31 »

Also bei uns werden Schnecken mit Enten "bekämpft". Die sind sehr effizient und haben noch einen gewaltigen Zweitnutzen - Man freut sich schon auf Weihnachten und Ostern wenn sie wieder in die Bratröhre wandern. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

gruss andy
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #19 am: 08.06.05, 09:28 »

Hallo Andy,
unsere Enten fressen auch Schnecken, aber lieber zuerst den Salat :-)).
@Sandra, in meinem Garten sind heuer die Schnecken auch aktiver, aber irgendwie muss die Düngung eine Rolle spielen, denn bei den Salatpflanzen gehen Schnecken sehr wählerisch vor. Gekaufte Salatpflanzen in Erdpresstöpfen haben ohne Schneckenkorn keine Chance, selbst Steinmehl hält sie heuer nicht ab, in den letzten  Jahren hatte ich wenig Probleme mit Schnecken.
Am Acker draussen kommen die Pflanzen ohne Schneckenfrass in die Höhe.
Seltsamerweise werden die ausgesääten Salatpflanzen von den Schnecken nicht angerührt, wenn man sie verpflanzt, dann gehen sie an den Salat.
@Bridda, die eingeschleppten spanischen Schnecken zeigen uns, auf was wir uns Zukunft noch einstellen können, wir werden mit Sicherheit noch eine ganze Menge Gäste auf unsere Felder und Äcker bekommen, die uns einige Probleme und Kopfzerbrechen machen werden.
Herzliche Grüsse
maria
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Susanna
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« Antwort #20 am: 08.06.05, 09:29 »

Enten!
Das ist sicher die optimale Lösung. Meine Freundin hat auch ein paar Laufenten.
Aber wir haben Füchse, und das nicht zu knapp, weil wir ganz außerhalb wohnen.
Und die mögen Enten... Angry
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Viele Grüße
Susanna
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #21 am: 08.06.05, 09:41 »

Hallo Susanna,
wir können unsere Enten ohne Zaun leider nicht freilassen, denn unsere Füchse schleppen uns die Enten schneller weg, als wir schauen.
Ich habe einen Hühnerzaun vor dem Gemüsegarten gemacht, so wird wenigstens ein Teil der Einwanderungsstrecke unterbunden.
Aber heuer sind die Schnecken wesentlich mehr, vor allem ist es eine andere Sorte, es sind nicht mehr die eckligen riesigen Schnecken, sondern viel kleinere braune.
Gestern fand ich bei der Waldarbeit eine Schneckenart, die ich noch nie gesehen habe, schwarz gestreift und riesengross, wenn sich solche Brummer stark vermehren, dann gute Nacht.
Herzl. Grüsse
maria
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SHierling
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« Antwort #22 am: 08.06.05, 09:59 »

Hallo,
hier gibts auch noch ein paar Tipps

http://www.tierundnatur.de/ntip-sch.htm

Grüße
Brigitta
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Susanna
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« Antwort #23 am: 08.06.05, 10:04 »

Mary, das hört sich ziemlich eklig an Undecided

Also doch Schneckenkorn!?
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Viele Grüße
Susanna
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #24 am: 08.06.05, 10:31 »

Hallo Susanna,
vor 4 oder 5 Jahren half nicht mal mehr Schneckenkorn, das war auch der Grund, warum ich mit dem Gemüsegarten aufhören wollte. IN einem Vortrag hat mir damals jemand erklärt, dass Schnecken angeblich nur kranke Pflanzen fressen würden, damals lachte ich über so eine Aussage.
Nur wenn mal Zweifel geweckt werden, dann habe ich eine blöde Eigenschaft, ich fange zu suchen und zu wühlen an.
NIchts gegen Schneckenkorn, aber es bekämpft leider nur die Sympthome, aber nicht die Ursache.
Die gestern gefundene Schnecke war in unserem angrenzenden Buchenwald, mehr als 1o cm lang,
ich bin noch nciht dazugekommen, in meinem schlauen Buch nachzuschauen, welche Art das ist.
Hoffentlich bleibt diese Art im Wald, denn so ein Brummer frisst einen Salatkopf in einer Nacht zusammen.
Im Hof stehen meine Kübelpflanzen, die Fläche ist betoniert, eine Schnecke hat es geschafft den langen Weg zurückzulegen und hat als verdauungsfördernde Maßnahme meinen einjährigen Majoran kahl gefressen, so gestärkt kam dann das Schneckenkorn dran.
Warum die auf den Majoran wie die Irren los gehen, das würde mich interessieren. Da hilft nicht mal Schneckenkorn.
Basilikum wächst nur noch in Fensterbretthöhe, der scheint auch mehr als beliebt zu sein.
Ich habe die Pflanzen gekauft, jetzt bin ich gespannt, der selbst ausgesääte Basilikum kommt als Kübelpflanze auf den Boden, mal schauen, ob der auch so gefragt ist.
Aus Tierliebe verzichte ich mit Sicherheit nicht auf Schneckenkorn, sondern ich habe das Gefühl, dass das gar nicht mehr wirkt.
Im gemulchten Garten sind die Schnecken vermutlich glücklicher, aber ausser den gekauften Kohrabi und Salatpflanzen haben sie die anderen Pflanzen verschmäht.
Meine mühsam hergepäppelten Paprikas und Auberginen wollte ich nicht als Versuchspflanzen lassen, die wachsen auf dem Gewächshaustisch in Töpfen.
Zum Glück mögen sie weder Weißkraut, Brokkolie, Gurken Tomaten, Zuccini, und diverses anderes Gemüse.
Im Blumengarten wachsen bei mir schon lange nur noch Pflanzen, die die Schnecken nicht mögen,
ich hatte irgendwann keine Lust mehr, mühsam Tagetes mit Schneckenkorn zu verteidigen.
Gelbe Rüben und viele andere Gemüsesorten sind auf den Krautacker ausgelagert, komischerweise sind dort die Schnecken bisher kein Problem. Da ich die ganzen kartoffel und Gemüseäcker gemulcht habe, bin ich gespannt, wie sich das Entwickelt.
Herzliche Grüsse
maria
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andyH
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« Antwort #25 am: 08.06.05, 15:19 »

Also mit den Enten ist es eigentlich ganz einfach. Die kommen bei uns nicht in den Garten. Der zaun ist immer zu. Und ab sechs stehen sie schon selbst in der Hütte. Nur noch Falle zu und gut. Bis jetzt ist uns noch keinen Ente abhanden gekommen (klopf auf Holz).

Aber mal was anderes. Waren vor ein paar Wochen in Frankreich und haben uns eine Schneckenzucht angeschaut. Schmecken mit Käse überbacken eigentlich gan nicht mal so schlecht. Aber das ist ein anderes Thema.
Was ich eigentlich sagen wollte. Die haben einen Zaun das ihnen die Schnecken nicht abhauen. Also müsste der Zaun auch helfen das die Schnecken bei euch nicht in den Garten kommen.
Ist eigentlich ganz einfach. Das ganze besteht aus einem etwas dickeren Folie die 20-30 cm in den Boden vergraben wird. Es müssen halt noch 30-40cm noch aus dem Boden schauen. Am oberen Ende der Folie ist ein Elektroband gespannt(angebracht durch den dann Strom gejagt wird. So mit einem Netzanschluß-Weidezaungerät für Rinder. Sobald die Schnecken an das Band kommen fallen sie wieder runter. Eigentlich ganz einfach.
Ich schau mal ob ich ein Bild dazu noch auf dem Laptop finde, dann stell ich es mal ins Forum. Fragt mich aber nicht wo man so was kaufen kann - keine Ahnung. Aber mittlerweile werden ja auch Schnecken für den Verzehr in Deutschland gezüchtet, also müsste es da doch was geben.

gruss andy
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #26 am: 08.06.05, 15:48 »

Hallo Andy,
diese Delikatesschnecken leben in meinem Garten vollkommen friedlich mit, bisher gab es noch keine Probleme, weil sie mir an irgendwelche Pflanzen gingen, ich bin nur leider kein Feinschmecker für derartige Genüsse.
Aber ich fürchte, dass die winzigen kleinen Nacktschnecken etwas  weniger und behender sind als die dicken Bertas mit ihren Häusern.
Schneckenzaun habe ich schon versucht, aber da muss man aufpassen wie ein Haftelmacher, weil nur ein überhängendes Blatt sofort als Brücke verwendet wird.
Es gibt auch verzinkte Schneckenzäune, aus Plastik habe ich auch schon was gesehen, in mein Gewächshaus kommen sie normalerweise nicht rein und doch sind sie drinnen, selbst lange Wegstrecken über Beton scheinen den Schnecken nicht zu viel MÜhe zu sein, um an bestimmte Delikatessen zu kommen.
Ich habe mich schon oft gefragt, von was die Weinbergschnecken leben, denn irgendwas müssen sie ja auch fressen, was wird denn in so einer Zucht- oder Maststation gefüttert?
Herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 08.06.05, 16:02 von mary » Gespeichert
andyH
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« Antwort #27 am: 08.06.05, 16:15 »

Also die Schnecken die wir gesehen haben bekommen als sie raus kammen ins Freigehege erst mal eine Mehlmischung (Weizen, Gerste). Ausßerdem wurden in dem Freigehege verschiedene Sorten Salate und auch Raps angebaut. Hauptsächlich blattreiche Sorten. Ich stell euch noch ein Bild rein, dann könnt ihr euch davon selber überzeuigen.
Aber ich denke mal das der Strom auch die kleinen Schnecken hindern wird an euren guten Salat zu kommen.

gruss andy

P.S.: Meine Mutter hat mich ausgelacht als ich ihr das mit den eingezäunten Schnecken erzählt habe.
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Liesel
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« Antwort #28 am: 08.06.05, 17:29 »

Hallo,
ich habe hier grad zufällig gelesen, nicht alles,aber habt ihr es schon mal mit Emiko versucht?
Unseren kleinen Nutzgarten spritzen wir frühzeitig (März) vielleicht nochmal wiederholen,
mit Emiko und das hilft.
Emiko findet ihr hier: http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=549.0
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Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #29 am: 08.06.05, 18:31 »

Hallo,

am Besten hilft immer noch die ,,mechanische" Bekämpfung. Zumindest bei mir!
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
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