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Autor Thema: Haus entrümpeln  (Gelesen 967 mal)
Nelly
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Beiträge: 1119


« am: 30.09.11, 22:32 »

Hallo,

demnächst muss ich ein Haus (Ausstattung aus den 60ern mit einigen neuren Sachen aus den 80ern) entrümpeln. Auf der einen Seite bin ich gespannt, was man alles in den Winkeln der Schränke so findet, auf der anderen Seite sind alle Schränke bis zum Anschlag voll, sämtliche Dinge gibts doppelt und fünffach.......

Ich hatte jetzt drüber nachgedacht, einen Raum als Zwischenlager für NIcht-wegwerf-Dinge zu nehmen.
Ich werde wohl auf´m Dachboden anfangen und mich bis in den Keller vorarbeiten....

Wie seid ihr vorgegangen, falls ihr schonmal in gleicher Situation ward?

Soll ich mich an gemeinnützige Vereine wenden oder einen Garagenflohmarkt veranstalten oder gar ne Anzeige kostenlos und für Selbstabholer??

Freue mich auf Antworten

Nell

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Sasa
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« Antwort #1 am: 01.10.11, 00:05 »

Ach Gottchen...da haste ja was vor Dir...

Ich würde erstmal grob sichten- was ist überhaupt drin, was kann man überhaupt noch brauchen- es lohnt ja nicht, 50 Flaschenöffner aufzuheben, die kriegt man nie los!- und was kann gleich weg?

Ich hab mit den "Hauptverkehrsadern" angefangen, denn auf Dachböden, da findet man meist soviel Gedröß, das dauert am längsten.

Kleidung durchgesehen, das meiste weggetan, es sei dann, ich wusste, es findet sich sicher ein Abnehmer, einiges aufbewahrt- altes Taufkleid, bspw.. Bettwäsche, Tischwäsche, unbenutzt und noch in Originalverpackung, bin ich für teuer Geld bei Ebay losgeworden. Das ließ sich auch gut lagern.
Beim Geschirr und Besteck hab ich Komplett - Serien zusammengestellt, Töpfe usw. ebenfalls, dann in den unteren Räumen einen Garagenflohmarkt veranstaltet und alles fürn Appel und nen Ei verkauft.
Was dann noch übrig war, kam weg.

Hier gibt es den sog. Möbelabholdienst, die holen gebrauchte Einrichtung ab und arbeiten sie auf, dann wird sie an Bedürftige abgeegeben. Aber die sind ziemlich "zickig", wollen möglichst nur Modernes, "Gelsenkirchener Barock" will auch von den Bedürftigen keinen. Oder es ist schon so alt, daß es wieder cool ist- 50ger Jahre, oder richtig schrill aus den 70gern. Dazwischen wirds schwierig Grin
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amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #2 am: 01.10.11, 09:07 »

nur ein kleiner tipp: was in deinen augen vielleicht wertlos erscheint,
kann ein wahres schätzchen sein.
daher nichts übereilt verschenken oder verkaufen.
eine vorherige sichtung ist wirklich von vorteil.

die profis, wie sasa schon richtig schrieb, machen als erstes die flure, treppenhaus und alle laufwege in den räumen frei.
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Beste Grüße von
Amazone
Nelly
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Beiträge: 1119


« Antwort #3 am: 01.10.11, 11:04 »

Hallo,
das mit den Laufwegen ist echt eine tolle IDee.
Zu allererst, als ich anfing mir Gedanken zu machen, wollte ich an das "gute" Wohnzimmer. Da steht alles mit Nippes voll: Auf Tischen, Schränken, Fensterbänken...überall Väschen, Tellerchen, Figürchen, selbst auf den Sesseln ein Deckchen überm nächsten. Aber ich glaube ich mache wirklich die Laufwege zuerst und fange dabei im Obergeschoss an!!

NEll
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #4 am: 01.10.11, 12:19 »

Ganz sicher sind da Schätze zu finden. Auch wenn sie dich nicht auf den ersten Blick anspringen.. Ein schönes Stück Arbeit aber auch ein Abenteuer
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Mathilde
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« Antwort #5 am: 01.10.11, 12:22 »

Hallo Nelly,

denk dabei aber auch an die chinesische Vase die kürzlich jemand beim entrümpeln gefunden hat oder das erste Heft von Superman mit der Nr. 1 drauf.
Letzterer sollte aus dem Haus raus "Zwangsräumung" hatte sich dann erledigt nachdem jemand für das Heft eine riesige Summe bezahlt hat.
Bei der chin. Vase wars wohl über einer Million €  Roll Eyes

Ich wünsch Dir viel Glück
Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins

Marie von Ebner-Eschenbach
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #6 am: 01.10.11, 12:49 »

Schade, dass man nicht überall solche Schätze entdeckt. Bei uns gab es wirklich nur Müll und kaputte Sachen.  Sad

Ich kann mich gut von Sachen trennen. Mit meiner Schwägerin haben wir diverse Räume auf dem Dachboden und nach dem Tod von SE auch in deren Wohnung entrümpelt. Meine Schwägerin kann immer noch alles brauchen. Die Hälfte der Sachen ist in ihr Auto und dann in ihr Haus gewandert. Dort konnte man schon vorher kaum laufen  Grin
Ich gönne es ihr, wenn sie es braucht.
Mich persönlich stören diese Berge von Sachen, die überall offen rumliegen. Sie findet sowieso nichts mehr, wenn sie was sucht. Die Töchter rollen schon immer mit den Augen, wenn sie wieder mit was ankommt.
« Letzte Änderung: 01.10.11, 12:52 von Naima » Gespeichert
Nelly
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« Antwort #7 am: 01.10.11, 14:16 »

Beim eigenen Hausputz kann man super denken:

Werde einen Raum (der ist im Vorflur) für einen "Garagen"Flohmarkt nutzen wegen Fehlens einer echten Garage. Die Kleidungsstücke ( aus den 80gern im alteSchachtelstyle) gehen  an die Kleiderkammer. Möbel werden fotographiert und dann irgendwie an den Mann/die Frau gebracht...Hauptsache weg. Sind einige wirklich schöne Stücke, andere sind aus Presspappe. Einige Möbel möchte ich auch behalten, weil Kindheitserinnerungen drinstecken (Woran man sich mitunter noch erinnern kann, da merkt man, dass man älter wird). Es ist auch ne Menge religiöser Deko -Rosenkränze, MutterGottesKerzen,-figuren,- Gebetbücher-vielleicht werde ich das in der Altenheimkapelle los?!
Ansonsten werde ich die Verwandtschaft anhalten, nochmal durchs Haus zu gehen und zu gucken, ob noch irgendwas für sie ist. Ansonsten ausräumen, ausräumen!!
Teppiche etc (nichts Wertvolles, eher schon im ZErfall begriffen) werden entsorgt, überholte Papiere und unbrauchbares (auf dem Adresse steht) wird geschreddert, der REst kommt ins Altpapier und dann kommt ein Container und dann sollte das grobe Gerümpel erstmal weg sein.

Troztdem wird es echt eine Aufgabe, das reicht für 3 Haushalte!!

Nell
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Erika
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« Antwort #8 am: 01.10.11, 14:31 »

Hallo Naima,

da geht es mir wie Dir, ich kann mich auch sehr gut von Sachen trennen. Von meinen Eltern habe ich das *gute* Geschirr aufbewahrt, das steht nun seit ein paar Jahren verpackt bei uns auf dem Dachboden. Richtig Sinn macht das nicht denn ich habe doch selber genug. Die Wohnzimmeruhr, die wir schon hatten als ich Baby war, die hängt nun bei mir oben in der Diele.

Lieber ein schönes Stück als Andenken aufbewahren, als sich die eigene Wohnung damit zu überfüllen, es sei denn, man kann es tatsächlich gebrauchen.

Wir haben nun leider schon mehrmals Auflösungen machen müssen und wir haben immer damit begonnen, den richtigen *Müll* zu entsorgen. Altpapier und Kataloge, Altkleider, Altglas, Metallzeugs etc.

Immer eine Sorte für sich alleine sortieren und am besten direkt entsorgen. Da gehen schon ein paar Stunden ins Land und zu Hause bleibt einem viel liegen. Wäsche, Kleidung, Handtücher, Gardinen usw. nimmt oft viel Platz ein, ist aber schnell entsorgt, wenn es erst einmal in Säcken verpackt ist. Beim Glas sind wir sämtliche Schränke im ganzen Haus durchgegangen und haben es direkt zum Container gefahren. Das hört sich vielleicht hart an, aber man schiebt sonst schnell von einer Seite auf die andere und sieht kein Ende.

Ein Garagenflohmarkt wäre eine Idee, aber da muss man die Zeit dazu haben und das lohnt sich nur, wenn es die Sachen auch wert sind.

Wenn man meint, es gibt tatsächlich ein paar richtige Schätzchen, dann kann man sich Hilfe holen beim Antikhändler für Möbel und Geschirr. Oft ist es leider so, dass einem viele Sachen mehr wert sind, als sie für andere Leute wirklich Wert haben.

Ich beneide niemanden um so eine Arbeit, das geht ganz schön an die Substanz, wenn man sich von Dingen trennen muss, die einem lieben Menschen irgendwann einmal sehr viel bedeutet haben.

Hier gibt es einen Verein, der Möbel für Bedürftige kostenlos abholt, aber seit Jahren nimmt man dort schon nicht mehr alles. Die Sachen müssen in Ordnung sein und zeitgemäß. Eichenmöbel nehmen sie gar nicht mehr, weil sich dafür keine Abnehmer mehr finden lassen.

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Nelly
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Beiträge: 1119


« Antwort #9 am: 01.10.11, 14:41 »

Das Schlafzimmer ist in Eiche, sieht aber wirklich toll aus.......unser Sohemann ist da irre scharf drauf.

So ein Second-Hand-Kaufhaus gibt es leider nicht.

Was ich so richtig suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper finde: Altkleidercontainer und Glascontainer stehen direkt in der Straße!

Ich weiß aber jetzt schon, dass ich da echt bei manchen Sachen überelgen muss. Vielleicht sollte jemand mitkommen, die Gegenstände ein paar Sekunden hochhalten und wenn ich dann rumeiere janeinjaneinneinjajanein, dann kommen sie weg und gut!

An dem Haus an sich ist seit 50 Jahren drinnen nix schönheitsrenoviert, da ist alter gebohnerter ( also poliert) Linoleum drin (es gibt sogar die Bohnermaschine  und das Einschmierzeugs dazu noch), Tapeten aus der guten alten Zeit etc.pp. bin gespannt wie groß  die Räume wirken, wenn Tabularasa vorbei ist!

NEll
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #10 am: 01.10.11, 16:33 »

Hallo Nelly,

grad bei den religiösen Sachen oder auch Porzellan... nimm Dir die Zeit zum katalogisieren und guck, wie bei ebay gehandelt wird und dann erst entscheiden, ob Tonne oder nicht.


Ist zwar keine chinesische Vase oder Supermannheft, aber vor Jahren hat mal eine Freundin beim "Schrottwichteln" eine Bonboniere ergattert. Schlicht weiß... und unten drunter das Fürstenberger "F". Da wußte die Abgebende auch nicht, was sie da eigentlich weggegeben hat.

Lieber einmal mehr gucken.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
menno
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« Antwort #11 am: 02.10.11, 12:48 »

Hallo 
bei mir ist es so, ich kann nicht so gut Sachen wegwerfen.Wir haben im letzten Jahr mein Elternhaus ausgeräumt,da habe ich alles fotografiert .Zuerst alle Zimmer voll eingerichtet und dann alles was so an Erinnerungen da war ,auch Papiere .Danach ist mir das wegwerfen viel leichter gefallen .
Wir haben auch mit Ebay Kleianzeigen gute Erfahrung gemacht.Da kamen irgentwelche Ausländer ,die haben alles mitgenommen,aber umsonst.
Die Möbel würde ich erst stehen lassen ,das lässt sich eingerichtet viel besser vermieten oder verkaufen.
Vielleicht ziehst Du ja auch selbst dort ein Nelly, wäre mal eine Überlegung wert.  Wink
Viel Spaß beim ausräumen und vielleicht findet sich ja doch ein Schatz   Grin

               Gruß Menno
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